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 James-Bond-007-Forum
Ray Online



Beiträge: 696

25.06.2017 19:53
Bond-Romane Zitat · antworten

Hier und da wurden die Romane bzw. entsprechende Bezüge ja schon in den zugehörigen Film-Threads angesprochen, dennoch ist ein Ort, wo über die Romane selbst diskutiert werden kann, sicher eine gute Ergänzung.


Durch die Sichtungen der Bond-Filme habe ich auch nach einer längeren Pause mit den Romanen weitergemacht.


Zunächst habe ich Im Geheimdienst Ihrer Majestät gelesen. Auch wenn hier mal ausnahmsweise recht große Übereinstimmung zwischen Roman und Film besteht, die Handlung also bekannt ist, weiß dieses Buch zu fesseln und gehört für mich zu den besseren Werken Flemings, die ich bicher lesen durfte.

Dann kam Der Spion, der mich liebte. Hier gilt das genaue Gegenteil. Roman und Film haben rein gar nichts gemein. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht einer jungen Frau, die in Gefahr gerät und durch den zufällig vorbeikommenden James Bond Hilfe erlangt. Ein eher ungewöhnlicher Roman. Erstens aufgrund der ungewohnten Perspektive (Bond taucht erst gegen Mitte des Romans erstmals auf), zweitens, weil die Story im Grunde eher ein gewöhnlicher Krimi, aber kein Agenten-Thriller ist. Fleming war selbst offenbar wenig begeistert, ließ er sich doch vertraglich zusichern, dass die Story nicht verfilmt werden dürfe. Dafür ist der Roman vergleichsweise kurz und als Urlaubslektüre allemal geeignet.

Schließlich habe ich mir die Kurzgeschichtensammlung Octopussy vorgenommen. Vier Kurzgeschichten gibt es, wobei die vierte mit 11 Seiten doch arg kurz ausgefallen ist. Interessant an der ersten titelgebenden Kurzgeschichte ist, dass hier der Name Oberhauser fällt und ein Hintergrund geschildert wird, der im letzten Film "Spectre" für die Figur von Christoph Waltz genutzt wurde. (In der Kurzgeschichte wird von Hannes Oberhauser gesprochen. Im Film wurde ja erwähnt, dass Franz (=Blofeld=Waltz) eifersüchtig auf Bond war, weil sein Vater sich mehr um ihn gekümmert habe als um seinen eigenen Sohn.) Die zweite Geschichte "Der Besitz einer Dame" rankt sich um ein Fabergé-Ei und wurde im Film später eingebaut. "Der Hauch des Todes" schildert eine Episode, die so ähnlich auch in dem Film mit Timothy Dalton verwurstet wurde. Bond verguckt sich in eine Cello spielende KGB-Agentin. Alles in allem sind die vier Geschichten nicht sonderlich spektakulär, als ergänzende Bond-(Urlaubs-)Lektüre aber durchaus brauchbar.

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