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Dieses Thema hat 33 Antworten
und wurde 945 mal aufgerufen
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Havi17 Offline




Beiträge: 2.940

07.03.2017 21:16
#31 RE: Noch Schärfer noch mehr Auflösung = Mehr Filmgenuss ? Zitat · antworten

Zitat von Gubanov im Beitrag #27
Das ist auch eine legitime Haltung.

Aber dieses Hochstilisieren von Blu-ray-Käufern zu Rettern des deutschen Filmerbes, wie es im Blu-ray-Thread und dank Daniels Posting jetzt auch hier wieder durchschimmert, finde ich dann doch eher anmaßend.

Und es ist natürlich sehr bequem, sich in das Argument "Man muss es ja nicht lesen, wenn's nicht interessiert" zu flüchten. Die Zeiten, in denen ich jeden einzelnen Beitrag hier tatsächlich durchgelesen habe, sind seit Jahren vorbei. Dass ich aber, wie es hier in den letzten Wochen der Fall war, vorher schon weiß, dass mich durchschnittlich 4 von 5 Beiträgen nicht mehr interessieren - das gab es noch nie. Ich finde es interessant, zu sehen, dass es anderen auch so ging - es also nicht nur an mir lag.

Danke Gubanov das trifft die Sache auf den Punkt. Doch ist es nicht inzwischen fast überall so, daß es von vielem zu viel gibt. Ellenlange Mails,
Diskussionen tlw. ohne Ende, eben fast überall eine Flut von Informationen. Selbst in den Medien verliert man die Lust am lesen, oder ist das gar Absicht?
Wie wäre es, wenn die User bei einer Filmbessprechung konsequent mehrere Überschriften nutzen. So kann jeder Leser das lesen, was ihn interessiert.
Also Rezension (ohne den Inhalt zu verraten), dann Spoiler (Inhalt), dann Medienqualität (Pixel & Co-Themen). Natürlich sollten dann diejenigen,
welche auf eine Rezension antworten diese Überschriften wieder verwenden. Ich jedenfalls, ich hatte es schon mal erwähnt, würde mir wünschen gute
Rezensionen (ohne Inhalt) vorzufinden, um dann auch Geschmack an einem Film zu bekommen ohne den Inhalt zu kennen!

Gruss
Havi17

Havi17 Offline




Beiträge: 2.940

07.03.2017 21:31
#32 RE: Noch Schärfer noch mehr Auflösung = Mehr Filmgenuss ? Zitat · antworten

Zitat von Fabi88 im Beitrag #29

Außerdem bin ich fest davon überzeugt, dass die Blu Ray das allerletzte physische Medium sein wird. Da wird vielleicht noch ein 4K-Format kommen, aber die Player und das Medium werden dank Netflix und Amazon keine flächendeckende Akzeptanz mehr finden. Dass Wallace und Co nochmal in einem anderen Format zum Kauf erscheinen, halte ich für ausgeschlossen. Wenn Netflix und Amazon den Krieg gewonnen haben, wird man dort irgendwann auch Wallace, vielleicht dann in Form der 4K-Master, inklusive im Abo haben. Da ich mir Filme aber nach wie vor gern ins Regal stelle und Abos verabscheue, kaufe ich gern jetzt die Blu Rays.

Danke Fabi interesant auch Dein Statement zu 4k und Marketing! Daß die Blue Ray das allerletzte physische Medium sein wird sehe ich genauso. Wenn man sich den Blue Ray Standart anschaut und sieht, welche Formate und vor allem Frameraten inzwischen existieren, würde ein Standart nur einengen. So kann man heute schon nicht ruckelfrei eine Videoaufnahme, die in ihrer Bildrate vom Blue Ray Standart abweicht, in Full-HD Blue Ray konvertieren, allerdings in SD.

Gruss
Havi17

DanielL Offline




Beiträge: 3.697

07.03.2017 21:40
#33 RE: Noch Schärfer noch mehr Auflösung = Mehr Filmgenuss ? Zitat · antworten

Danke für dieses Plädoyer, @Fabi88 !

Es bedarf keiner Ergänzungen, bis auf den Hinweis am Rande, dass dein Einwurf zum Sendestandard der öffentlich-rechtlichen Anstalten ja nicht mal überspitzt ist. Die entsprechenden Richtlinien bezeichnen wörtlich sowohl Fernsehbeiträge als auch Abtastungen mit weniger Auflösung als Full-HD als nicht fernsehtauglich. Wie groß in der Programmplanung dann noch die Lust ist, regelmäßig Ausnahmen bei Titeln zu machen, bei denen schlicht kein besseres Material vorliegt (wenn überhaupt noch die Lizenz verlängert wurde), kann sich ja jeder gerne ausmalen. Das ich mir persönlich völlig unabhängig von dieser Entwicklung auch noch eine ordentlich hergestellte DVD-Fassung gut ansehen kann (Und nochmal: Es hat hier m.W. noch nicht eine Person behauptet, man sollte unter allen Umständen jede DVD als Privatkäufer mit einer Blu-ray ersetzen!), steht für mich auf einem völlig anderen Blatt.

@Havi17

Es gibt hier zu allen relevanten Filmen Bewertungsthreads, in denen ausschließlich die Filme diskutiert werden, ihre Home-Veröffentlichungen werden idR. höchstens kurz erwähnt. Das gibt es doch alles längst. Der Wunsch, jegliche Erwähnungen von Filminhalten rigoros von "Empfindungen" zu trennen, wenn ich das richtig verstanden habe, ist allerdings neu und - ich sag mal - sehr individuell. Der versierte Forennutzer macht ja bei der Erwähnung von konkreten Spoilern in Bezug auf die Handlung von der gleichnamigen Funktion gebrauch. Einfach die unter Zeile 1 genannten Befehle inkl. der eckigen Klammern eingeben

1
 
[spoiler]Wie vorhersehbar, dass der Gärtner der Mörder war![/spoiler]
 

...,und es kommt folgendes dabei heraus:

Wie vorhersehbar, dass der Gärtner der Mörder war!

Gruß,
Daniel

patrick Offline




Beiträge: 2.694

08.03.2017 08:08
#34 RE: Noch Schärfer noch mehr Auflösung = Mehr Filmgenuss ? Zitat · antworten

@Fabi88 Dein Vergleich Museumsbild/Postkarte hinkt m.E.gewaltig. Ich glaube nicht, dass irgendjemand von den Vorrednern (mich eingeschlossen) jemanden schräg anschaut, weil er Filme in der bestmöglichen Qualität sehen will. So sind sämtliche Argumentationen glaube ich nicht zu verstehen. Zumindest fasse ich's nicht so auf. Ich kann deinen Ausführungen sehr gut folgen und war selbst sehr neugierig drauf, mich mit dem Medium Blu-Ray vertraut zu machen. Wie ich bereits mehrfach zum Ausdruck brachte, bewegt sich mein Equipment (Bildschirm) in einer Größenordnung, die leider nicht davon profitiert und meine Erwartungshaltung wurde eben deswegen enttäuscht. Einen markanten Qualitätsunterschied kann ich unter diesen Umständen zwischen DVD/Blu-Ray leider nicht wahrnehmen, d.h. dass die DVD's hier wohl wie Blu-Rays wirken. Damit kann ich vorläufig mal gut leben. Natürlich wird eines Tages ein größerer Bildschirm, der ein zumindest annäherndes Kino-Erlebins ermöglicht, zum Thema, aber nicht solange die beiden Geräte im Haushalt noch funktionieren. Da das Mini-Full-HD-Gerät nunmal ein DVD-Deck ohne Regionalcode besitzt (ich habe einige US-DVD's), hänge ich daran. Das findet man heute leider nicht mehr so leicht. Ich bin selbst ein großer Bond- und auch Karl-May-Fan und hatte bei der Anschaffung des Blu-Ray-Players im Hinterkopf, gerade diese Reihen nochmal neu zu kaufen. Mir fällt kaum ein älteres Genre ein, dass von einer perfekten Bildqualität mehr profitieren könnte, als diese beiden, einfach der vielen schönen Schauplätze wegen. Momentan ist dieses Projekt aber wohl auf Eis gelegt. Natürlich bin ich selber schuld, ich weiß - hätte mich besser informieren können, aber was soll's. Ich werde sicher weiterhin immer mal wieder Blu-Rays kaufen, einerseits für die Zukunft, andererseits weil die Hüllen einfach kleiner und handlicher sind. Ich denke, ich werd demnächst mal den Blu-Ray-Player entkoppeln und an ein großes Fernsehgerät bei Freunden oder Bekannten anschließen und mir dort, im wahrsten Sinne des Wortes, ein Bild machen.

Was deine Aussage zu der - ich glaube von mir stammenden - Marketing-Kritik betrifft, möchte ich mal erwähnen, dass es Blu-Ray ja schon seit einer gefühlten Ewigkeit gibt, zumindest gab's sie lange bevor der Full-HD-TV, der ja dazu benötigt wird, zum Standard wurde. Die TV-Geräte werden immer kurzlebiger, d.h. man wird heute praktisch immer schneller dazu gezwungen, etwas neues zu kaufen, da die Geräte ja gar nicht mehr lange halten dürfen und wohl sowas wie ein "Selbstzerstörungsprogramm" in sich haben, dass nach einer gewissen Anzahl von Betriebsstunden aktiv wird. Schneller-höher-besser-kurzlebiger. Neben der von dir angesprochenen sehr sinnvollen Konservierung auf höchster Qualität geht es natürlich auch darum Kunden Schicht für Schicht wie eine Zwiebel zu schröpfen, indem man eine Zeit lang das bessere vorenthält und erst nach geraumer Zeit schmackhaft macht, bevor dann wieder was neues, in welcher Form auch immer (Netflix,etc?) kommt. Das alles mitzumachen ist dann doch auch für Filmliebhaber mit einen gehörigen Aufwand verbunden und macht für mich verständlich, dass man, zumindest nicht gleich, auf jeden Zug aufspringt.

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