Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden |
Impressum |
Das stimmt absolut !!! Horst Frank, Peter Pasetti, Sieghard Rupp hätte ich alle gerne gesehen. Ralph Persson hätte auch gut in die Wallace-Filme gepasst. Wenn noch nicht genannt:Helmut Förnbacher Regisseure: Gruß, Jonas Ich mag solche "Was wäre wenn..."-Gedankenspiele ja sehr. Aber viele der genannten Namen sind zu naheliegend, bzw. waren wahrscheinlich alle irgendwann in der Verlosung und sind nur aus Termingründen und Ähnlichem nicht bei Wallace aufgetaucht. Daher finde ich wirklich mutige Ideen da irgendwie spannender. Sorry, MrTwelve, wenn ich daher exemplarisch Deine Vorschläge zitiere. Gruß, Jonas Mich würde wirklich interessieren, ob die Constantin oder Wendlandt am Ende der "unbewegliche" Faktor war. Also ob die Constantin die Reißleine zog (egal, welche Vorschläge Wendlandt zur Rettung noch vorgebracht hätte) oder ob Wendlandt schlicht der Mut/die Risikobereitschaft für junge Regisseure und unbekannte Gesichter fehlte, bzw. er überhaupt die Macht besaß, selbst so starke Änderungen vorzunehmen.
und wurde 5.057 mal aufgerufen
Edgar-Wallace-Forum
Tarzan
Offline
Beiträge:
1.055
05.01.2018 22:12
#46 RE: Welche Darsteller (oder Regisseure) hätten der Wallace-Reihe noch gut getan?
Zitat · Antworten
meyerinck
Offline
Beiträge:
5
06.01.2018 01:27
#47 RE: Welche Darsteller (oder Regisseure) hätten der Wallace-Reihe noch gut getan?
Zitat · Antworten
Lord Low
Offline
![]()
Beiträge:
748
16.05.2018 11:07
#48 RE: Welche Darsteller (oder Regisseure) hätten der Wallace-Reihe noch gut getan?
Zitat · Antworten
greaves
Offline
![]()
Beiträge:
585
16.05.2018 20:19
#49 RE: Welche Darsteller (oder Regisseure) hätten der Wallace-Reihe noch gut getan?
Zitat · Antworten
Jan
Offline
![]()
Beiträge:
1.753
16.05.2018 22:28
#50 RE: Welche Darsteller (oder Regisseure) hätten der Wallace-Reihe noch gut getan?
Zitat · Antworten
Zitat von Lord Low im Beitrag #48
Ralph Persson hätte auch gut in die Wallace-Filme gepasst.
Jo, der hätte mit seinem Charisma unweit eines alten, ausgelatschten Herrenschuhs sicher gut einen Passanten abgeben können. Claus Wilcke oder Claus Ringer fielen mir da in vergleichbarer Liga ein, die unbedingt auch bei Wallace fehlen.
Gruß
Jan
LausLinski
Offline
Beiträge:
6
27.07.2018 00:37
#51 RE: Welche Darsteller (oder Regisseure) hätten der Wallace-Reihe noch gut getan?
Zitat · Antworten
Zitat von brutus im Beitrag #11
Mario Adorf wär durchaus eine Bereicherung gewesen. Vielseitig einsetzbar und sicherlich ein zugkräftiger Name.
War für die Rialto ja auch mehrmals im Einsatz, wäre sowohl in der s/w, als auch in der Farbära vorstellbar, in den späten Italo-Produktionen sowieso.
Mario Adorf hatte eine kleine Nebenrolle in "Das Geheimnis der schwarzen Handschuhe" / er spielt einen wirren Künstler namens Berto Consalvi, glaube einen Maler, der eine Menge Katzen bei sich beherbergt / ziemlich schraeg, aber zeigt in meinen Augen, dass der immer fuer Ueberraschungen gut ist!) Sehr witzige Rolle!
Als ich ihn erkannte traute ich erst meinen Augen nicht, aber war mehr als begeistert, habe seinen Namen im Vorspann wohl damals ueberlesen.
MrTwelve
Offline
![]()
Beiträge:
73
14.12.2024 11:51
#52 RE: Welche Darsteller (oder Regisseure) hätten der Wallace-Reihe noch gut getan?
Zitat · Antworten
- auf jeden Fall Werner Jacobs (hätte das bestimmt souverän gemacht, siehe "Der Mörderclub von Brookyln")
- Dr. Harald Reinl für einen Farbfilm (ich hätte zu gerne gewusst, wie das Ergebnis geworden wäre)
Darsteller:
- Lex Barker (war ja tatsächlich für "Der Fluch der gelben Schlange" vorgesehen)
- Ralf Wolter (der ja tatsächlich für "Der Hund von Blackwood Castle" eingeplant war und das auch in "Das Wirtshaus von Dartmoor" gut machte)
- Horst Frank (vielleicht für eine Art Kinski-Rolle, aber eigentlich schade, dass er fast nur auf den Rollentyp des Bösen reduziert wurde)
- Gustav Knuth (vielleicht für einen älteren Grafen oder eine ähnliche Rolle)
- Balduin Baas (war ja in der TV-Verfilmung des "Hexers" dabei, habe jetzt nur keine Idee, welche Rolle konkret er in der Kinoreihe hätte spielen können)
Darstellerinnen:
- Ruth Stephan (vielleicht für eine ähnliche Rolle wie Edith Hancke in "Die seltsame Gräfin")
- Hannelore Elsner
- Michaela May
- Jutta Speidel (ok, das wäre höchstens bei einer kleinen Nebenrolle in den letzten 1970er-Wallace-Filmen möglich gewesen)
Fabi88
Offline
Beiträge:
4.112
16.12.2024 16:46
#53 RE: Welche Darsteller (oder Regisseure) hätten der Wallace-Reihe noch gut getan?
Zitat · Antworten

Zitat von MrTwelve im Beitrag #52
Regisseure:
- auf jeden Fall Werner Jacobs (hätte das bestimmt souverän gemacht, siehe "Der Mörderclub von Brookyln")
- Dr. Harald Reinl für einen Farbfilm (ich hätte zu gerne gewusst, wie das Ergebnis geworden wäre)
Wenn jemand für heimeliges, zahnloses Kino steht, dann wohl Werner Jacobs. 
Auch Harald Philipp als ähnlicher Typ war (1968 schon für "Der Gorilla von Soho" geplant) 1971 für "Die Tote aus der Themse" die falsche Wahl um die eigentlich dringend benötigten neuen Impulse zu setzen.
"Souverän gemacht" war für die Wallace-Reihe, bzw. deren Überleben zu wenig. In der Phase, in der Jacobs den angesprochenen "Mörderclub von Brooklyn" drehte, also 1967, hatte Vohrer seine Wallace-Formel so sehr perfektioniert, dass es keine soliden Handwerker brauchte, die nach der selben Formel produzierten. "Die blaue Hand" oder "Der Mönch mit der Peitsche" wären von Werner Jacobs oder Harald Philipp inszeniert sicherlich nicht besser geworden. ![]()
Interessant wäre vielmehr eine eigene starke Stimme - und ein etwas anderer Stil - als Kontrapunkt zu Vohrer gewesen.
Deswegen hätte auch ich gern einen Reinl-Farb-Wallace gesehen. "Der Hund von Blackwood Castle" war ja sogar als Reinl-Film geplant! Er war in die Vorbereitungen involviert und sogar schon auf Location-Suche (Schloss Hastenbeck aus "Der unheimliche Mönch" sollte wieder als Drehort dienen). Dann musste der Dreh jedoch vorgezogen werden und Reinl war noch mit "Dynamit in grüner Seide" beschäftigt, so dass Alfred Vohrer einsprang. Ich finde, dass der Film durchaus inhaltlich näher an alten Reinl-Wallace-Filmen wie der "Fälscher von London" liegt und Reinl daher wahrscheinlich einen Film gedreht hätte, der zwischen "Der Mönch mit der Peitsche" und "Im Banne des Unheimlichen" ein wenig mehr Abwechslung geboten hätte. Die Idee lag ja ohnehin nahe, den ersten Regisseur der Reihe auch den Jubiläumsfilm drehen zu lassen. Es wäre jedenfalls ein schöner Ausstand für Reinl gewesen. Vielleicht wären uns dann die Einsprengsel mit Sir John und Miss Finley in der jetzigen Form auch erspart geblieben. 
Spätestens Filme wie "Kommissar X jagt die roten Tiger" zeigten dann ja (wenn auch unter "Beihilfe" von geringem Budget und durchwachsenen Buch), dass Reinl sein sicheres Händchen im Alter verließ, bzw. sein bei "Frosch" oder "Bande" noch so frischer und actionreicher Stil längst nicht mehr so modern rüberkam. 
Da ich Filme wie "blaue Hand", "Mönch mit der Peitsche", "Hund von Blackwood Castle" oder "Im Banne des Unheimlichen" in ihrer bestehenden Form nicht missen möchte, wäre meine Wunschvariante gewesen, dass man bei "Der Mann mit dem Glasauge" oder zumindest danach, also auch 1969 noch deutsche Produktionen mit wirklich frischen Regisseuren versucht hätte - also kein Roland, Jacobs, Philipp, Reinl, sondern Leute vom Schlage eines Klaus Lemke oder Roland Klick. Aber daran hatten wahrscheinlich weder die "jungen Wilden", noch ein Wendlandt besonders viel Interesse. 
Allgemein fasste Wendlandt aber (wohl leider aus gutem Grunde) irgendwann nicht mehr Mut neue Regisseure zu testen, bzw. Ideen wie Harald Philipp 1968 für den "Gorilla" hätten die Reihe auch nicht gerettet.
Mit Reinl und Vohrer hatte man zwei totale Glücksgriffe, mit Jürgen Roland hätte man gern weitergemacht, aber schon Franz-Josef Gottlieb durfte ja aus gutem Grunde nur zwei Rialto-Wallace-Filme drehen, Ákos von Ráthonyi landete nur auf dem Regiestuhl, weil Reinl keine Zeit hatte und er mit seinen deutschen und englischen Sprachkenntnissen wohl der kleinste gemeinsame Nenner für die britische Produktionsfirma und die Rialto war und Josef von Baky konnte schon die "Gräfin" aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr beenden. Helmuth Ashley schien mit seinen frischen Krimi-Erfolgen "Das schwarze Schaf" und "Mörderspiel" die perfekte Wahl zu sein, kam beim Publikum aber nicht an. Daher war es aus wirtschaftlichen Gründen nachvollziehbar, dass Wendlandt in der Farb-Ära quasi nur noch Vohrer ranließ, der eine Balance zwischen bekannten Zutaten für die Stamm-Zuschauer und ein paar Zugeständnissen für das neue Publikum fand - und die Budgets offensichtlich stets sicher einhielt und hohe Planbarkeit ermöglichte. 
Wendlandt war zwar ganz sicher mit dafür verantwortlich, ab "Die toten Augen von London" (Bei "Der grüne Bogenschütze" stieg er ja mehr oder weniger ins laufende Projekt ein) den heute als "typisch Wallace" bezeichneten Stil zu entwickeln, aber er hatte leider später kein gutes Händchen dafür, adäquat auf den sich ändernden Publikumsgeschmack zu reagieren. Die Lösung weitere "altgediente" Handwerker auf den Regiestuhl zu setzen, hin und wieder die Autoren zu tauschen und junge Gesichter wahlweise herumblödelnd oder (halb-)nackt zu präsentieren lag nahe, aber war auch der einfachste Weg. Man hätte zumindest (vielleicht anstelle von "Die Tote aus dem Themse") nochmal einem jungen Autoren-Regie-Kamera-Gespann die Wallace-Lizenz in die Hand drücken können und mit frischen Gesichtern einfach mal was ausprobieren lassen. Das wäre vielleicht ebenso gescheitert, hätte vielleicht aber auch noch einmal frischen Schwung gebracht. Gerade ein Stoff wie "Der Engel des Schreckens" hätte sicherlich als moderner Psycho-Thriller gut funktionieren können und einen Schuss Handkamera und unverbrauchte Schauspieler gut vertragen. ![]()
Aber apropos Schauspieler:Zitat von MrTwelve im Beitrag #52
Darsteller:
- Lex Barker (war ja tatsächlich für "Der Fluch der gelben Schlange" vorgesehen)
- Ralf Wolter (der ja tatsächlich für "Der Hund von Blackwood Castle" eingeplant war und das auch in "Das Wirtshaus von Dartmoor" gut machte)
- Horst Frank (vielleicht für eine Art Kinski-Rolle, aber eigentlich schade, dass er fast nur auf den Rollentyp des Bösen reduziert wurde)
- Gustav Knuth (vielleicht für einen älteren Grafen oder eine ähnliche Rolle)
- Balduin Baas (war ja in der TV-Verfilmung des "Hexers" dabei, habe jetzt nur keine Idee, welche Rolle konkret er in der Kinoreihe hätte spielen können)
Darstellerinnen:
- Ruth Stephan (vielleicht für eine ähnliche Rolle wie Edith Hancke in "Die seltsame Gräfin")
- Hannelore Elsner
- Michaela May
- Jutta Speidel (ok, das wäre höchstens bei einer kleinen Nebenrolle in den letzten 1970er-Wallace-Filmen möglich gewesen)
Lex Barker hätte ich bei (Rialto-)Wallace ungern gesehen. Er war damals als Old Shatterhand bekannt und trat ansonsten in diversen Bond- und Wallace-Epigonen ("Die unsichtbaren Krallen des Dr. Mabuse" oder "Mister Dynamit") in Erscheinung. Das hätte aus meiner Sicht ein wenig "Beliebigkeit" in die Wallace-Reihe mit ihrem eigentlich sehr unverwechselbaren Personal gebracht. Auch hätte er, der Bilderbuch-Amerikaner, als britischer Kommissar oder in ähnlichen Rollen nicht funktioniert. Eine Rolle für ihn wäre vielleicht noch Captain Allerman in "Das Rätsel der roten Orchidee" gewesen, aber Christopher Lee ist da schon extrem passend. ![]()
Ralf Wolter wäre in kleinen, witzigen Nebenrollen nach Eddi Arents Ausstieg vielleicht tatsächlich passend, allerdings aufgrund des (annähernd) ähnlichen Humors auch ein ziemlich einfallsloser 1:1-Ersatz gewesen. Man wollte wohl etwas frisches, mehr oder weniger Eigenständiges und stärkte daher Sir Johns Rolle, brachte Ilse Pagé hinein und testete später (mehr oder weniger) unbekannte, junge Gesichter wie Uwe Friedrichsen und Stefan Behrens.
Etwas "wilde" Idee, aber man hätte damals mit etwas Mut tatsächlich auch darüber nachdenken können Personal aus der sich gerade entwickelnden Stand-Up-Comedy-Ecke zu rekrutieren - mir fiele da beispielsweise Jürgen Barz von "Insterburg & Co" ein. Otto Waalkes war ja mit seinem Bühnen-Start ein paar Jahre zu spät dran. ![]()
Horst Frank wäre immer eine gute Wahl gewesen, auch nicht unbedingt für "irre Kinski"-Rollen, sondern auch für zurückgenommene, durchtriebene Geschäftsmänner und Ähnliches. Auch einige Jan Hendriks-Rollen hätten wohl auch für ihn gepasst. ![]()
Gustav Knuth und Balduin Baas wären wohl in irgendwelchen Nebenrollen weder positiv noch negativ aufgefallen... ![]()
Ruth Stephan wäre tatsächlich eine Option für eine Art "weiblicher Eddi Arent" gewesen. Allerdings begrub man dieses Experiment nach "Die seltsame Gräfin" ja ohnehin wieder.
Bei Hannelore Elsner wundert es mich tatsächlich, dass sie nicht mehr zum Zuge kam, wo doch gerade Alfred Vohrer zuvor bei "Ein Alibi zerbricht" mit ihr drehte und sie auch 1968 bei "Zum Teufel mit der Penne" für die Rialto tätig war. Für die "drittes Mädchen von links"-Rollen wäre sie wohl schon zu prominent gewesen, den Status einer Uschi Glas hatte sie aber auch noch nicht erreicht.
Mit Michaela May ist aber nicht DIE Michaela May gemeint, die man heute aus "Traumschiff", "Rosamunde Pilcher" bis hin zu "Utta Danella" und Co kennt? Sie wäre selbst 1971, falls man weitergemacht hätte, erst 19 gewesen. 
Jutta Speidel ist dann wie Du ja richtig anmerkst auch nochmal zwei Jahre jünger. Sie wäre dann vielleicht so ab 1975 eine Option gewesen. ![]()
Count Villain
Offline
![]()
Beiträge:
4.769
16.12.2024 18:36
#54 RE: Welche Darsteller (oder Regisseure) hätten der Wallace-Reihe noch gut getan?
Zitat · Antworten
Zitat von Fabi88 im Beitrag #53
"Die blaue Hand" oder "Der Mönch mit der Peitsche" wären von Werner Jacobs oder Harald Philipp inszeniert sicherlich nicht besser geworden.
Bei der blauen Hand möchte ich widersprechen. Natürlich hätten die beiden die eklatanten Logiklöcher und konfus-missglückte Auflösung wahrscheinlich auch nicht besser in den Griff gekriegt, aber rein subjektiv habe ich mittlerweile eine tiefe Aversion gegen die unangenehme Atmosphäre des Films entwickelt, die vor allem von den schäbigen, bedrückenden Kulissen herrührt. Das ist in der Tat einen der wenigen Filme der Reihe, die ich gerne von einem anderen Regisseur gesehen hätte.Zitat von Fabi88 im Beitrag #53
Deswegen hätte auch ich gern einen Reinl-Farb-Wallace gesehen.
Für mich ist "Der unheimliche Mönch" bereits Reinls Farbwallace, nur dass er eben leider noch in Schwarzweiß gedreht wurde. Aber es gibt ein paar farbige Standfotos vom Dreh. Genauso hätte ich mir einen Reinl-Wallace in Farbe vorgestellt.Zitat von Fabi88 im Beitrag #53
Für die "drittes Mädchen von links"-Rollen wäre sie wohl schon zu prominent gewesen, den Status einer Uschi Glas hatte sie aber auch noch nicht erreicht.
Man hätte Hannelore Elsner natürlich statt Uschi Glas besetzen und damit zum Wallace-Star aufbauen können. Aber anscheinend ging man auch dort den Weg des geringsten Widerstands und hat einfach auf den größeren Publikumsliebling gesetzt. Andererseits blieb Hannelore damit natürlich auch ein Auftritt im Gorilla erspart. Hat auch alles seine positiven Seiten. 
MrTwelve
Offline
![]()
Beiträge:
73
17.12.2024 14:06
#55 RE: Welche Darsteller (oder Regisseure) hätten der Wallace-Reihe noch gut getan?
Zitat · Antworten
Zitat von Fabi88 im Beitrag #53
Sorry, MrTwelve, wenn ich daher exemplarisch Deine Vorschläge zitiere.
Gar kein Problem ;-) 
Zitat von Fabi88 im Beitrag #53
Aber viele der genannten Namen sind zu naheliegend, bzw. waren wahrscheinlich alle irgendwann in der Verlosung und sind nur aus Termingründen und Ähnlichem nicht bei Wallace aufgetaucht.
Ja, ich gebe zu, besonders innovativ waren meine Vorschläge nicht gerade
. Bei einigen hatte ich ja schon geschrieben, dass sie bereits fest eingeplant waren. Es kam nur aus verschiedenen Gründen nicht dazu. Ich hatte es trotzdem genannt, weil ich es einfach zu schade fand, dass nichts draus wurde.
Besonders bei diesem hier:Zitat von Fabi88 im Beitrag #53
Deswegen hätte auch ich gern einen Reinl-Farb-Wallace gesehen. "Der Hund von Blackwood Castle" war ja sogar als Reinl-Film geplant! Die Idee lag ja ohnehin nahe, den ersten Regisseur der Reihe auch den Jubiläumsfilm drehen zu lassen. Es wäre jedenfalls ein schöner Ausstand für Reinl gewesen.
Dem schließe ich mich an!Zitat von Fabi88 im Beitrag #53
"Die blaue Hand" oder "Der Mönch mit der Peitsche" wären von Werner Jacobs oder Harald Philipp inszeniert sicherlich nicht besser geworden.
Wobei ich aber auch nicht denke, dass sie wesentlich schlechter geworden wären. Nur sie hätten wohl eben keine neuen Akzente in der Serie gesetzt. Allerdings: Harald Philipp hätte sich bestimmt eher an den Stil von Alfred Vohrer angelehnt. Werner Jacobs hat leider zu wenig Filme in dieser Richtung gemacht, dass ich jetzt nicht sicher bin, inwieweit er sich an den bewährten Stil von Vohrer angelehnt hätte und inwieweit er eigenes eingebracht hätte.
Immerhin hatte er bei Jerry Cotton ja die Aufgabe, erstmals die Serie für den Farbfilm umzusetzen. Und das hat er hervorragend gemacht
.
Wenn man bei jemandem sicher sein kann, dass er es anders gemacht hätte und eigenes eingebracht hätte, dann wohl bei Reinl.Zitat von Fabi88 im Beitrag #53
Allgemein fasste Wendlandt aber (wohl leider aus gutem Grunde) irgendwann nicht mehr Mut neue Regisseure zu testenZitat von Fabi88 im Beitrag #53
Daher war es aus wirtschaftlichen Gründen nachvollziehbar, dass Wendlandt in der Farb-Ära quasi nur noch Vohrer ranließ, der eine Balance zwischen bekannten Zutaten für die Stamm-Zuschauer und ein paar Zugeständnissen für das neue Publikum fand - und die Budgets offensichtlich stets sicher einhielt und hohe Planbarkeit ermöglichte
Never split a winning team... ;-)Zitat von Fabi88 im Beitrag #53
Mit Michaela May ist aber nicht DIE Michaela May gemeint, die man heute aus "Traumschiff", "Rosamunde Pilcher" bis hin zu "Utta Danella" und Co kennt? Sie wäre selbst 1971, falls man weitergemacht hätte, erst 19 gewesen. 
Jutta Speidel ist dann wie Du ja richtig anmerkst auch nochmal zwei Jahre jünger. Sie wäre dann vielleicht so ab 1975 eine Option gewesen.
Den Einfall mit Jutta Speidel und Michaela May hatte ich, weil beide ja 1969 bereits in "Pauker"-Filmen zu sehen waren. Vielleicht wären sie bei Wallace in kleinen Nebenrollen als Schülerinnen denkbar gewesen, wenn man ab 1969 wieder auf das altbewährte Thema "Mädcheninternat" zurückgegriffen hätte.
Fabi88
Offline
Beiträge:
4.112
15.01.2025 11:57
#56 RE: Welche Darsteller (oder Regisseure) hätten der Wallace-Reihe noch gut getan?
Zitat · Antworten
Die maßgebliche Rolle der Constantin-Film bei der Wallace-Reihe ist ja bei Joachim Kramp und anderen fundiert nachzulesen.
Harald Reinl stand ja tatsächlich bei der Constantin unter Vertrag und war daher deren erste Wahl neue Reihen (unter diversen Produzenten) zu etablieren oder strauchelnde Reihen zu retten. So wurde Reinl wohl der Rialto-Film schon bei "Der Frosch mit der Maske" quasi vorgesetzt, übernahm bei der CCC-Film nach Langs Ausstieg die Regie der nächsten zwei Mabuse-Filme, durfte dann die ersten beiden Weinert-Wilton-Filme drehen, die Winnetou-Reihe starten und fand zwischen all diesen Aufgaben leider nur noch für den Wallace-Beitrag "Der unheimliche Mönch" die Zeit. Möglicherweise war auch hier der Grund bereits, dass die Constantin-Film sich nach den stark zurückgehenden Zuschauerzahlen bei "Das Verrätertor" und "Neues vom Hexer" Sorgen um die Wallace-Reihe machte und daher noch einmal auf Harald Reinl bestand? ![]()
Die Constantin versuchte es dann 1967 ja noch mit einer Edgar Allan Poe-Reihe - "Die Schlangengrube und das Pendel" wurde natürlich wieder von Reinl inszeniert. 
Wie bereits geschrieben, wäre Harald Reinl dann jedoch wieder für den Jubiläums-Wallace "Der Hund von Blackwood Castle" vorgesehen gewesen - die Zuschauerzahlen pendelten sich mittlerweile bei 1,6-1,8 Millionen Zuschauern ein, die Ausreißer im ~3-Millionen-Bereich blieben aus. Im Rückblick ist es schade, dass Reinl diesen Film nicht inszenierte und wer weiß, ob es der Reihe nochmals einen ähnlichen Impuls hätte geben können wie "Der unheimliche Mönch"?
Die Constantin hielt es zu diesem Zeitpunkt aber scheinbar für wichtiger, Reinl in der Jerry Cotton-Reihe einzusetzen, als ihn die Wallace-Reihe "retten" zu lassen. Anschließend fokussierte man sich bei der Constantin auf die "Lümmel von der ersten Bank"-Reihe, die scheinbar lukrativer war und so auch für Reinl ein Betätigungsfeld wurde. 1970 war es dann zu spät und die Wallace-Reihe bereits auf Eis gelegt. 
Sprung
Einfach ein eigenes Forum erstellen