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Dieses Thema hat 100 Antworten
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 James-Bond-007-Forum
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Count Villain Offline



Beiträge: 3.865

15.01.2016 20:56
#91 RE: Spectre Zitat · antworten

Zitat von Edgar007 im Beitrag #89
Ich finde dieses gejaule einfach grässlich.


Du sagst es: Gejaule. Und das ist ein Wort, dass doch eher den Gesang beschreibt als die Melodieführung oder die Instrumentierung. Und dass viele Menschen diese Art von Gesang nicht ausstehen können, habe ich bereits erwähnt. Aber lass es dir nicht nehmen, auch noch andere Wörter für dieses "Machwerk" zu finden.

Der schwarze Abt Offline



Beiträge: 3.879

29.02.2016 20:57
#92 RE: Spectre Zitat · antworten

Da ging der Goldjunge also doch an Sam Smith und Jimmy Napes. Ein erfreuliches Ergebnis, obwohl mir Lady Gagas "Til It Happens to You" noch ein gutes Stück besser gefällt.

Peter Offline




Beiträge: 2.795

06.03.2016 09:55
#93 RE: Spectre Zitat · antworten

Spectre auf BluRay ist mir - nach kleinen Abstrichen beim goldigen Song - in jeder weiteren Hinsicht kein Stück weniger wert als die satten

5 von 5.

Der schwarze Abt Offline



Beiträge: 3.879

05.04.2016 15:46
#94 RE: Spectre Zitat · antworten

Nachdem auch ich "Spectre" vor kurzem auf Blu-ray sehen konnte, hat sich mein erster Eindruck nur bestätigt: Ein ausgezeichneter James-Bond-Thriller, der 2 1/2 Stunden fesselt und darauf hoffen lässt, dass Daniel Craig noch für zwei weitere Filme zurückkehrt (und hoffentlich natürlich ohne spät-Connery-artige Ermüdungserscheinungen).

Der Titelsong gefällt mir immer besser je öfter ich ihn höre, wenn er auch nicht zu den allerbesten zählt. Wer weiß, vielleicht ist ja der eine oder andere mit dem Song ein wenig zufriedener, wenn er sich die von den Produzenten letztlich abgelehnte Alternativversion der Band Radiohead anhört.

Ein Glück, dass man sich für Smith entschieden hat, kann ich nur sagen!

patrick Offline




Beiträge: 2.827

05.04.2016 21:28
#95 RE: Spectre Zitat · antworten

Dem Song selber kann ich rein melodiös ehrlich gesagt noch immer nicht wirklich etwas abgewinnen. Inhaltlich ist er recht interessant und der Vorspann ist durchaus gelungen.

Edgar007 Offline




Beiträge: 2.279

07.04.2016 08:42
#96 RE: Spectre Zitat · antworten

Grässlicher Song. Neben THE WORLD IS NOT ENOUGH der mit abstand schlechteste Bond-Titelsong.

Der schwarze Abt Offline



Beiträge: 3.879

19.04.2016 18:46
#97 RE: Spectre Zitat · antworten

Nach mehreren Auszeichnungen für den Titelsong hat "Spectre" bei den 21sten Empire Awards letzten Monat auch in zwei ganz anderen Kategorien abgeräumt, nämlich als bester Thriller und bester britischer Film.

Tremor Offline



Beiträge: 105

24.04.2016 08:12
#98 RE: Spectre Zitat · antworten

Mittlerweile habe ich mir auch diesen Craig-Bond widerwillig angetan (bin halt ein Fan dieser Reihe) und bin erwartungsgemäß angeödet: Graubraune Tristesse, einfallslose Actionszenen, der vom Verhalten her unsympathischste Bond aller Zeiten (dessen "Freunde" eher unterwürfige Handlanger sind), Christoph Walz (meist nett, selten ernst, nie bedrohlich), eine nichtssagende Hauptdarstellerin, langweilige Musik und so gut wie kein Humor.
"Bei all dem Scheiß, wo keiner weiß, was es bedeuten soll, sagen wir vorsichtshalber erstmal: 'Das ist anspruchsvoll!'" (Reinhard Mey)
Doch besser als "Batzman" (http://www.fuenf-filmfreunde.de/2015/10/...spectre-review/) kann ich es kaum ausdrücken.
Natürlich bin ich nicht bei jeder Filmkritik hundertprozentig seiner Meinung. Doch betreffs der Craig-Bonds unterschreibe ich so ziemlich jedes (richtig geschriebene) Wort.

Der schwarze Abt Offline



Beiträge: 3.879

09.07.2016 09:45
#99 RE: Spectre Zitat · antworten

Wie auch im Fall Radiohead hatten sich die Bond-Produzenten Michael G. Wilson und Barbara Broccoli gegen den Song "007nside", geschrieben Graeme Ventris und gesungen von Lara George, entschieden. Im Gegensatz zu dem sterbenslangweiligen Radiohead-Gedöns wäre dieser Song hier wirklich eine spannende Alternative zu "Writing's on the Wall" gewesen.

Lord Low Offline




Beiträge: 592

14.11.2016 22:18
#100 RE: Spectre Zitat · antworten

Ich hab mal einen Retro-Trailer für SPECTRE gebastelt:

Ray Offline



Beiträge: 829

03.09.2017 13:19
#101 RE: Spectre Zitat · antworten

James Bond 007: Spectre (Spectre) (GB 2015)

Regie: Sam Mendes

Darsteller: Daniel Craig, Christoph Waltz, Léa Seydoux, Ralph Fiennes, Ben Whishaw, Naomie Harris, Monica Belucci, Dave Bautista u.a.



Der überwältigende Erfolg von "Skyfall" bei Kritik - und noch viel wichtiger - an den Kinokassen legte es nahe, nicht nur an Daniel Craig, sondern auch an Regisseur Sam Mendes festzuhalten. So kam es auch, drei Jahre nach dem Jubiläumsbond eroberte "Spectre" mit großen Erwartungen die Kinos. Der Titel des Films verriet bereits, dass die Verbrecherorganisation aus den frühen Filmen der Reihe reetabliert werden würde. Zudem rankten sich frühzeitig Gerüchte, dass der inzwischen weltweit bekannte und geschätzte Christoph Waltz die Rolle des Oberschurken Blofeld übernehmen würde.

Als der Film dann Ende 2015 erschien, waren die Kritiken gemischt. Gemeinhin wurde er als mittelmäßiger Bond angesehen, der seinem ach so großartigen Vorgänger nicht das Wasser reichen könne. Zumindest Ersteres kann man rückblickend wohl unterschreiben. Es zeigt sich einmal mehr, dass Mendes kein Action-Fachmann ist. Obwohl die Action-Szenen insgesamt etwas besser ausgefallen sind als noch in "Skyfall", darf man in dieser Hinsicht von einem zweieinhalbstündigen Bond-Film sicher mehr erwarten. Der Auftakt in Mexiko ist bildgewaltig und besitzt auch die notwendige, der Craig-Ära mitunter abgehende Leichtigkeit. Ansonsten gibt es eine zwar gut aussende, aber wenig spektakuläre Verfolgungsjagd durch ein weitgehend verkehrsfreies Rom, eine nette, an frühere derartige Auseinandersetzungen erinnernde Klopperei zwischen Bond und Mr. Hinx im Zug sowie eine Auto vs. Propeller-Maschine-Verfolgung durch den Schnee. Der Rest ist eigentlich nicht der Rede wert.

Was die Schauspieler betrifft, so richten sich freilich alle Blicke zuerst auf Christoph Waltz. Von dessen Auftritt und der Wiedereinführung der Figur Blofeld darf man durchaus ein wenig enttäuscht sein. Abgesehen von einem kleinen Auftritt in Rom taucht Waltz erst wieder zu einer Zeit auf, in der bei "Quantum" schon der Abspann läuft. Ansonsten macht Waltz halt "sein Ding", wobei die überflüssige Folter-Szene weder ihm noch dem Film gut tut. Sollte er im nächsten Einsatz zurückkehren, verbliebe jedenfalls viel Luft nach oben. Wie auch schon öfter in Bezug auf die Story bemerkt wurde, kommt der Versuch, alle losen Enden irgendwie miteinander zu verbinden, doch sehr bemüht rüber und erscheint dem kritischen Betrachter wie ein Taschenspielertrick.

Das Ganze ist aber bezeichnend für eine Phase der Bond-Filme, wo scheinbar alles eine persönliche oder bildliche Note haben muss. Auf einmal kennen sich Bond und Blofeld schon seit der Kindheit, plötzlich war Quantum nicht mehr als eine Tentakel von Spectre. Durchaus dem allgemeinen Trend folgend, wirkt diese übertrieben epische Note wie schon in "Skyfall" Fehl am Platze.

Und für den Fall, dass Craig nicht mehr weiter gemacht hätte, schrieben die Autoren zur Sicherheit noch ein zweifelhaftes "Happy End" mit Madeleine Swann ins Drehbuch, um die Sache gänzlich rund zu machen, was ob der vorangegangenen Szenen (Wann wurde denn aus einer von Bonds flüchtigen Affären bitteschön die große Liebe á la Tracy oder Vesper?) freilich kaum überzeugen kann. Davon abgesehen bleibt Seydoux ausgesprochen blass, die groß angekündigte Monica Belluci verschwindet schneller als Kollegin Marlohe im Vorgänger. Die Bond-Girls bleiben eine Baustelle.

Großes Lob hingegen muss für die Weiterentwicklung der Charaktere M, Q und Moneypenny ausgesprochen werden. Besonders das Verhältnis zu Moneypenny bleibt spannend, zumal man anders als früher den Eindruck hat, dass Bond etwas von Moneypenny will und nicht umgekehrt.

Alles in allem ist "Spectre" ein durchschnittlicher Bond-Film, der vor allem von dem souveränen Auftritt Daniel Craigs und seinem sympathischen "Team" um Q und Moneypenny lebt. Generell möchte man an die Macher apellieren, doch endlich mal einen Craig-Bond mit "normaler" Länge - also rund zwei Stunden - zu bringen. Gerade bei wiederholter Sichtung offenbart "Spectre" Längen, zumal wenn man anders als bei der ersten Sichtung weiß, dass die geschürten Erwartungen nicht wirklich zufriedenstellend erfüllt werden. Vielleicht sorgt ein Wechsel auf dem Regiestuhl für die nötige Abhilfe.

Abschließend noch ein Wort zum umstrittenen Titelsong: Theatralik und bildhafter Inhalt passen durchaus zum Film, der in Verbindung mit den Bildern im Vorspann entstehende homoerotische Touch (nackter, eingeölter Oberkörper Daniel Craigs, der von Tentakeln "umarmt" wird) dürfte wohl unbeabsichtigt sein.


Zwar im Vergleich zum Vorgänger verbessert, offenbart sich "Spectre" dennoch als nur durchschnittlicher Bond-Film, dem auf lange Sicht keine großen Meriten zuteil werden dürften. Noch 3,5 von 5 Punkten.

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