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 Film- und Fernsehklassiker international
Janek Offline




Beiträge: 1.852

20.10.2013 19:29
Der Boss stirbt noch vor 12 - Sergio Grieco (1968) Zitat · Antworten

Der Boss stirbt noch vor 12 (1968)

(Rapporto Fuller - base Stoccolma)

Regie: Sergio Grieco





Handlung:

Rennfahrer Dick Worth wird nach Stockholm geschicht, um für seinen Areitgeber Investoren zu locken. Für die Freizeit sucht sich Dick ein hübsches Mädchen. Seine Wahl ist allerdings eine schlechte, denn er gerät in eine internationale Verschwörung. Zahlreiche Geheimdienste versuchen von da an, ihn entweder zu töten oder ihn für ihre Ziele zu benutzen. Seine Zuneigung zur reizenden und unschuldigen Svetlana und seine Liebe zum Vaterland führt ihn immer weiter auf dem unheilvollen Weg.

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Der Film fängt an wie viele Eurospy Filme, Wackelkamera und dann die fast schon obligatorische Autofahrt. Musikalisch haben wir bei der Eröffenungssequenz einen wunderbares Titelthema von Armando Trovajoli und man wird gleich in die richtige Stimmung versetzt. Langsam entwickelt sich in der ersten halben Stunde das geschehen und als Zuschauer ist man wie so oft ein wenig verwirrt und man fragt sich warum sich die Agenten alle gegenseitig umlegen...na ja irgendwann entwirrt sich das ganze und als Zuschauer hat man dann auch wieder einigermaßen den Durchblick.


Als Held führt uns Ken Clark durch die Geschichte, der diesesmal kein Agent 077 bzw. Jack Clifton ist; sondern ein Rennfahrer, der zufällig in das Agenten geschehen hineingerät. Das ist erstmal eine willkommene Abwechslung und es wird diesesmal auch kein Professor entführt ! Dieses mal geht es um einen Report, der irgend eine Geheimsache enthält. Die Spannung wird stetig gesteigert, was daran liegt, dass man wirklich nicht weiß wo die Geschichte hinführen soll. Das ganze Geschehen beginnt in Stockholm, führt dann nach Zürich und endet dann in London. Somit bekommt man schöne Stadt Kulissen geboten und das ganze wirkt auch nicht so überladen, wie in anderen Vertreten dieses Genres, indenen zwischen Rio, China, Russland und sonstigen Orten auf der Welt hin und her gesprungen wird. Dies gibt dem Film ein recht bodenständiges Fundament, was durch Cen Klark, eine interessante Story mit einem doch sehr überraschenden Twist und natürlich der grandiosen Musik von Armando Trovajoli nur noch zusätzlich unterstützt wird.

Die Story ist atmosphärisch recht dicht ausgefallen, auch wenn sich vorallem am Anfang die ein oder andere Länge einschleicht. Die Deutsche Synchro entschädigt aber dafür, indem uns in einer Tour gute Sprüche, die irgendwie immer passen, geliefert werden und somit kann dann auch so manche Ungereimtheit gut kaschiert werden. Die Temporreiche Inszenierung von Sergio Grieco und auch viele nette Einfälle was die Kamera Arbeit betrifft (Farbspiele etc.) reichern das Geschehen zusätzlich an und sorgen für die nötige Würze. Ich bin sogar gewillt zu sagen, dass dies auch der beste Eurospy Vertreter von Sergio Grieco ist und er bei mir auch momentan in der Top 10 enthalten ist.

Das der Plan letztendlich nun doch nicht so das gelbe vom Ei ist, stört dann auch nicht, denn am Ende bekommen wir eine kleine, aber doch sehr feine Verfolgungsjagd zwischen einem Jaguar E-Type und einem Rolls Royce geboten.

Der Film endet mit einer schönen Fahrt duch London und der tollen Musik...

Für mich ein überdurchschnittlicher Eurospy, der dringend eine Veröffentlichunge bräuchte für mich sind das

9 von 10 geteilten Reporten.



Und hier das tolle (Titel) Thema von Armando Trovajoli, mal was anderes, ein richtiger Ohrwurm :




Gruß,

Janek

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