Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 
Forum Edgar Wallace ,...



Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 54 Antworten
und wurde 4.871 mal aufgerufen
 Schauspieler/-innen
Seiten 1 | 2 | 3 | 4
Giacco Offline



Beiträge: 1.796

02.01.2013 19:45
#31 RE: Christiane Nielsen Zitat · Antworten

Stimmt, die Rolle von Rossella Falk im "Halbmond" hätte vom Typ her auch gut gepasst.
Ich hatte die späteren Filme mal außen vor gelassen.
In etwa sind wir uns ja ziemlich einig.

Giacco Offline



Beiträge: 1.796

04.01.2013 16:59
#32 RE: Christiane Nielsen Zitat · Antworten

Christiane Nielsen in "Camp der Verdammten" (1961)

Erstaufführung: 23.3.1962
VHS: Taurus-Video
Produktion: Tefi, München (Ernst von Theumer)
FSK: 16
Verleih: Nora
Regie: Ernst von Theumer
Darsteller: Hellmut Lange, Ellen Schwiers, Thomas Alder, Hermann Nehlsen, Peter Kirsten, Ekrem Bora
Christiane Nielsen (als Ingrid)

Unter dem Vorwand, einen Job zu suchen, verschafft sich Harald Birk (Hellmut Lange) in Anatolien
Zutritt zu einem Ölcamp, in dem sein Freund Toni (Thomas Alder) arbeitet. Die beiden sind im Besitz einer Lageskizze,
die zu einem Königsgrab mit antiken Schätzen führt. Mit ein paar Leuten und dem Barmädchen Kerima (Ellen Schwiers)
machen sie sich auf den Weg dorthin. Doch der Vorarbeiter Cemal hat von der Sache erfahren und folgt ihnen
zusammen mit ein paar Kumpanen und seiner Freundin Ingrid.
Irgendwann treffen beide Gruppen aufeinander und Harald sieht sich gezwungen, gemeinsame Sache mit den anderen zu machen.
Doch Mißtrauen, Habgier, Hass und Eifersucht führen dazu, dass man sich gegenseitig dezimiert.

"Harte Szenen. Gefühle und Sex von Christiane Nielsen und Ellen Schwiers." (Stuttgarter Zeitung)

Christiane Nielsen, Ekrem Bora

Christiane Nielsen als "Ingrid" ist für die Gästebetreuung im Camp zuständig. Das Camp selbst ist für Frauen tabu.
Doch Ingrid kümmert sich nicht um dieses Verbot. Sie setzt sich in ihren Jeep und stattet den Arbeitern
hin und wieder einen Besuch ab. Wobei es sie auch nicht stört, wenn diese gerade beim Duschen sind.
Ingrid ist die Freundin des rauhbeinig-aggressiven Vorarbeiters Cemal, wendet sich aber während der Schatzsuche von ihm ab,
da sie sich in den Dynamitfischer Enis verliebt, der die Truppe in seinem Boot mitnimmt.
Als sie sich durch eine Verletzung eine Blutvergiftung zuzieht, bringt Enis sie mit dem Kutter zu einem Arzt.
So bleibt den beiden ein böses Ende erspart, während sich für die anderen nach der Freisprengung
des Höhleneingangs die Lage mehr und mehr zuspitzt.
Zum zweiten Mal wird die Schauspielerin synchronisiert, diesmal von der damals vielbeschäftigten
Sprecherin Ursula Herwig.


Für Ellen Schwiers war es nach "Nackt wie Gott sie schuf" der zweite gemeinsame Film mit Christiane Nielsen.
Sie kann sich an die Dreharbeiten in Adanar noch gut erinnern, auch daran, dass Christiane das Filmteam
ein paar mal in Schwierigkeiten brachte: Man war teilweise in abgelegenen türkischen Orten unterwegs,
wo Christiane Nielsen als Blondine ohnehin schon für großes Aufsehen sorgte. Sie lief dennoch ganz ubekümmert
in unpassender Kleidung herum, was damals mit den dortigen Sitten und Traditionen nicht vereinbar war.
Außerdem hatte sie eine Affäre mit einem ihrer türkischen Filmpartner.

Ernst von Theumer war damals noch ein junger Nachwuchs-Regisseur. Vorher war er als Fotograf und Kamera-Assistent
bei einigen 50er-Jahre-Produktionen tätig gewesen. "Camp der Verdammten" war bereits sein dritter Film,
der in der Türkei und teilweise mit türkischen Darstellern hergestellt wurde.
Bereits 1959 hatte er "Inshalla am Bosporus" (Regie: Carl Möhner) produziert.
1961 folgte "In der Hölle ist noch Platz" für den er auch als Regisseur verantwortlich zeichnete.
Bei"Camp der Verdammten" drehte er erstmals in Farbe, was natürlich wegen der grandiosen Naturkulissen
von Vorteil war und den Film erheblich aufwertete.

Tarzan Offline



Beiträge: 940

04.01.2013 19:19
#33 RE: Christiane Nielsen Zitat · Antworten

Der Film läuft gerade morgen auch wieder auf Sky Nostalgie. Direkt hinter Theumers TÖDLICHER KARNEVAL.

Gibt es von Ellen Schwiers eine Autobiografie? Oder woher stammen die Anekdoten von ihr (wenn man fragen darf)?

Giacco Offline



Beiträge: 1.796

04.01.2013 21:33
#34 RE: Christiane Nielsen Zitat · Antworten

Natürlich darf man fragen.
Ich habe Ellen Schwiers einfach mal angeschrieben und sie hat sich sofort telefonisch bei mir gemeldet.
Sie ist ja noch sehr vital, spricht eine sehr direkte Sprache und für mich war es sehr interessant,
mal ein bißchen mit ihr zu plaudern.

Tarzan Offline



Beiträge: 940

04.01.2013 23:27
#35 RE: Christiane Nielsen Zitat · Antworten

Sehr schön! Vielen Dank!

Giacco Offline



Beiträge: 1.796

08.01.2013 15:52
#36 RE: Christiane Nielsen Zitat · Antworten

Christiane Nielsen in "Der Unsichtbare" (1963)
Erstaufführung: 2.5.1963
Produktion: Aero-Film, Berlin
FSK: 12
Verleih: Aero / Goldeck
Regie: Raphael Nussbaum
Darsteller: Hans von Borsody, Ellen Schwiers, Ivan Desny, Ilse Steppat, Charles Regnier,
Erwin Strahl, Herbert Fux, Heinrich Gretler, Christiane Nielsen (als Rita Weber)

Christiane Nielsen, Ivan Desny

Einem Biochemiker gelingt das Experiment, mit der Injektion eines Serums Lebewesen unsichtbar zu machen.
Kurz darauf verschwindet er. Sein Bruder (H.v.Borsody) macht sich auf die Suche nach ihm
und gerät dabei in unangenehme Situationen. Zugleich beginnt eine Mordserie,
hinter der offenbar ein Unsichtbarer steckt.

"Ein nie spannender Film, der sich verzweifelt um Atmosphäre bemüht.
Statt des Scherzes mit dem Makabren vertreibt man den Humor durch Scheinrealität"
(film-dienst)

Christiane Nielsen spielt die Rolle der Rita Weber, deren Ehe eigentlich nur noch auf dem Papier besteht.
Sie vergügt sich mit einem Liebhaber (Erwin Strahl), dem sie außerdem Geld zusteckt.
"Rita, du bist ein kleines kaltes Biest - aber zauberhaft." sagt Professor Lomm (Ivan Desny),
der Chef ihres Mannes zu ihr, mit dem sie auch ein Verhältnis hatte.
Als sie ihn besucht, teil sie ihm mit, dass ihre finanzielle Situation momentan nicht besonders rosig sei.
Dann deutet sie diskret an, dass sie - wenn sie wahrheitsgemäß bei der Polizei aussagen würde -
sein Alibi platzen lassen könnte. Doch in ihrer Wohnung wartet schon der Unsichtbare mit einem Seidenschal auf sie.
Und so erleben wir hier den zweiten Leinwand-Tod in ihrer Filmografie.
(Leider lassen die "special effects" u.a. auch bei dieser Szene zu wünschen übrig)

Raphael Nussbaum gab sein Debüt als Regisseur 1960 mit dem in deutsch-israelischer Coproduktion
entstandenen Film "Brennender Sand", mit dem die Leinwandkarriere der damals noch unbekannten Daliah Lavi begann.
In den 70er Jahren ging er in die USA, wo er schrille B-Movies wie "Animal Women - Animalische Frauen" (Pets) drehte.

Giacco Offline



Beiträge: 1.796

11.01.2013 15:50
#37 RE: Christiane Nielsen Zitat · Antworten

Christiane Nielsen in "Meine Tochter und ich" (1963)

Erstaufführung: 16.8.1963
TV-Premiere: 24.10.1968 (ARD)
DVD: Kinowelt
Produktion: Divina
FSK: 12
Verleih: Gloria
Regie: Thomas Engel
Darsteller: Heinz Rühmann, Gertraud Jesserer, Eckart Dux, Gustav Knuth, Agnes Windeck
Christiane Nielsen (als Marion)

Ein Küsschen in Ehren ...

Seit dem Tod seiner Frau ist Tochter Biggi für den Zahnarzt Dr. Stegemann sein ein und alles.
Sie assistiert ihm in seiner Praxis und die beiden sind ein perfekt eingespieltes und harmonisches Team.
Doch Biggi hat sich in Jochen verliebt und will ihn heiraten.
Ihr eifersüchtiger Vater setzt alles daran, die Zwei auseinanderzubringen.

Das Drehbuch schrieb Curth Flatow nach seinem Theaterstück "Vater einer Tochter"


In einer Nebenrolle ist Christiane Nielsen als Marion zu sehen, die als Bardame
in der Siro-Bar arbeitet.
"Fräulein Marion" wird sie von Stegemann genannt, der ihr auch schon mal eine Bonbonniere spendiert.
Als Biggi ihn verlassen will, gibt er vor, seine Praxis zugunsten eines flotten Lebenswandels
mit Wein, Weib und Gesang zu vernachlässigen.
Marion wird dabei zu seiner Komplizin.
Als Biggi & Jochen in der Siro-Bar aufkreuzen, um sich mit eigenen Augen von seinem Treiben zu überzeugen,
spielen Stegemann und Marion ihnen eine kleine Komödie vor: Sie küssen sich
und turteln wie ein Liebespaar. Er nennt sie Schätzchen und raunt ihr heimlich zu:"Lachen! Laut lachen!"
Und bevor sie sich dann auf der Tanzfläche verngügen, bestellt er lautstark eine Lage Whisky für die Kapelle.
Biggi & Jochen haben genug gesehen und verlassen geschockt das Lokal.

1962 - also ein Jahr zuvor - hatte Rühmann erstmals den "Bambi" als beliebtester Schauspieler erhalten.
In den nachfolgenden Jahren wurde er noch mehrfach mit diesem Publikumspreis ausgezeichnet.

Count Villain Offline




Beiträge: 4.232

11.01.2013 23:06
#38 RE: Christiane Nielsen Zitat · Antworten

Sieh einer an. Und ich dachte, ich kenne Christiane Nielsen nur aus dem Wallace-Film. Ist mir gar nicht aufgefallen, dass sie auch in diesem Rühmann-Film mitgespielt hat. Sehr zu empfehlen.

Giacco Offline



Beiträge: 1.796

18.01.2013 14:16
#39 RE: Christiane Nielsen Zitat · Antworten

Christiane Nielsen in "Ist Geraldine ein Engel ? (Ö 1963)

Erstaufführung: 30.8.1963
Produktion: Wiener Stadthalle
FSK: 16
Verleih: Nora
Musik: Heinz Gietz
Regie: Steve Previn
Darsteller: Conny Froboess, Peter Weck, Gunter Philipp, Ivan Desny, Sabine Bethmann, Herbert Fux
Christiane Nielsen (als Lilo)

Gunther Philipp, Chr. Nielsen: Feind hört mit!

Die brave Geraldine (Conny) verliebt sich in den charmanten Niki (P.Weck), seines Zeichens
Musikverleger und Kompagnon ihres Onkels Viktor (G.Philipp).
Niki ist jedoch ein Herzensbrecher und Frauenheld, der ständig neuen Eroberungen nachjagt.
Als Geraldine das erfährt, beschließt sie, ihm während eines Aufenthalts in Monte Carlo
eine Lektion zu erteilen.

...mit Peter Weck
Christiane Nielsen ist auch diesmal nur in einer Nebenrolle zu sehen.
Als Lilo ist sie eine der Eroberungen von Niki, wird von ihm aber abserviert und tröstet sich mit Viktor.
Bereits 1959 spielte Christiane in "Wenn das mein großer Bruder wüßte" neben Conny und Peter Weck
und auch da war ihr Rollenname "Lilo".

"Ist Geraldine ein Engel" entstand nach dem gleichnamigen Bühnenstück von Hans Jaray.
Regie führte der Amerikaner Steve Previn, der 1961 den von Disney produzierten Sängerknaben-Kitsch
"Ein Gruß aus Wien" (Born to sing) inszenierte.
Auch in "Geraldine" wird viel gesungen. Man könnte fast schon von einem Singspiel sprechen.
Mal singt Conny, mal Peter Weck, dann singen auch schon mal alle Darsteller einer Szene.
Schlagerkomponist Heinz Gietz nutzte die Chance, neben neuen musikalischen Kreationen
auch ein paar ältere Titel wiederzuverwerten.

Mit diesem doch etwas faden Lustspiel verabschiedete sich Christiane Nielsen zunächst vom deutschen Kinopublikum.
Das Magazin "Der Spiegel" meldete in seiner Ausgabe vom 9. Oktober 1963 in der Rubrik"Eheschließungen":
"Christiane Nielsen, (27), Filmschauspielerin, ehelichte in Oran den Algerier Milhaud Ganga"

Giacco Offline



Beiträge: 1.796

23.01.2013 15:02
#40 RE: Christiane Nielsen Zitat · Antworten

Christiane Nielsen - Fernsehrollen 1961 - 1963 (Teil I)

Cancan und Barkarole

Der abenteuerliche Aufstieg des Herrn Jacques Offenbach (von Walter Brandin)
Sendetermin: Samstag, 2.9.1961 (20.20 Uhr - 21.15 Uhr)
Produktion: ARD (BR)
Regie: Arthur Maria Rabenalt
Darsteller: Helmut Lohner, Christiane Nielsen, Ulrich Beiger, Gerd Frickhöfer, Ursula Köster, Max Graf

In 3 Altersstationen wird ein Überblick über das Leben dieses Meisters der leichten Muse
und seiner Werke gegeben.

Weitere Informationen zu diesem Film liegen mir nicht vor.


Der Himmel kann warten
Sendetermin: Samstag, 17.2.1962 (20.30 - 22 Uhr)
Produktion: ORF
Regie: Herbert Fuchs
Darsteller: Willy Fritsch, Christiane Nielsen, Hans Leibelt, Peter Matic, Veit Relin

Originelle Kriminalkomödie, in der Willy Fritsch einen ermordeten Krimi-Schriftsteller spielt,
der für 12 Stunden aus dem Jenseits zurückkehren darf, um den Schuldigen zu entlarven.
Christiane Nielsen spielt seine Frau, die einen Liebhaber und somit auch ein Motiv hat.



Schönes Wochenende
Sendetermin: Sonntag, 30.12.1962 (20.15 - 21.45 Uhr)
Wiederholung: 21.8.1964
Produktion: ARD (NDR)
Regie: Peter Beauvais
Musik: Hans Martin Majewski
Darsteller: Walter Jokisch, Christiane Nielsen, Uwe Friedrichsen, Maria Sebaldt, Lotti Krekel, Kathrin Schaake

Ein schönes Wochenende erhoffen sich die Protagonisten in diesem Fernsehspiel von Horst Lommer.
Jeder von ihnen hat seine eigenen Wünsche, seine Pläne und Pflichten, seine offenen Absichten
und heimlichen Sehnsüchte. Im Mittelpunkt steht der Frisiersalon Kühlenz, die Mitarbeiter und Kunden ...

Christiane Nielsen ist die Frisörin Anita, die ein Techtelmechtel mit ihrem Chef hat.
Anita will das Wochenende eigentlich mit dem Chef verbringen, der eine Steuerrückzahlung erhalten hat,
von der seine Gattin nichts weiß. Dann ruft aber die Frau des berühmten Schauspielers Halling im Salon an,
die zuhause frisiert werden möchte. Für eine so prominente Kundin ist sogar Anita bereit, den Nachmittag zu opfern.
Doch als sie in der Villa ankommt, erhält Frau Halling einen Anruf und muß Hals über Kopf verreisen.
Anita lässt sich von ihr dazu überreden, auf die beiden kleinen Kinder der Hallings aufzupassen.
Sie hegt die Hoffnung, dadurch nähere Kontakte zur Prominenz knüpfen zu können und den Schauspieler persönlich kennenzulernen.
Doch am nächsten Morgen wird sie von einem Angestellten der Hallings geweckt, der ihr 20 DM für ihre Dienste in die Hand drückt.
Wie ein begossener Pudel steht sie später im strömenden Regen an der Bushaltestelle.

"Das ganz hervorragende, lebensnahe, von den Kirchen aber scharf abgelehnte NDR-Fernsehspiel "Schönes Wochenende"
wurde von der Auslandsabteilung des Studio Hamburg auf der Internationalen Filmmesse anlässlich
der Berliner Filmfestspiele 1963 gezeigt."
(HÖRZU 1963)

"Schönes Wochenende" war das erste einer Reihe unterhaltsamer gesellschaftskritischer Fernsehspiele
des Teams Horst Lommer (Buch) und Peter Beauvais (Regie), mit denen der NDR bis 1967 viel Beifall
bei Kritik und Zuschauern fand."
(Chronik der ARD)

Giacco Offline



Beiträge: 1.796

25.01.2013 14:19
#41 RE: Christiane Nielsen Zitat · Antworten

Christiane Nielsen - Fernsehrollen 1961-1963 (Teil II)

Stiftungsfest der "Fleißigen Biene"
Sendetermin: Donnerstag, 2.5.1963 (21.00 - 22.15 Uhr)
Produktion: ZDF
Regie: Arthur Maria Rabenalt
Darsteller: Kurt Großkurth, Friedel Hensch, Willi Rose, Christiane Nielsen, Monika John, Hugo Lindinger

Der Ringverein "Die fleißige Biene" bereitet das 50jährige Stiftungsfest vor.
Alle Vereinsmitglieder sollen entsprechend ihren Begabungen für Unterhaltung sorgen.


Der arme Bitos
oder: Das Diner der Köpfe
Sendetermin: Donnerstag, 16.5.1963
Wiederholung: 11.6.1965
Produktion: ARD (WDR)
Regie: Peter Beauvais
Darsteller: Klausjürgen Wussow, Alexander Kerst, Joachim Teege, Hubert Suschka,
Siegfried Wischnewski, Marianne Mosa, Christiane Nielsen (als Amanda/ Madame Tallien)

J.Teege, Chr.Nielsen

Ein französischer Adliger läd ein paar Freunde und deren Frauen zu einem Diner ein
und fordert sie auf, in Kostümen des 18. Jahrhunderts und in der Maske irgendeiner Figur aus dieser Zeit
zu erscheinen. Das Fest beginnt und schon bald fallen die Beteiligten über alles her,
was den Franzosen heilig ist.
Das Stück des Dramatikers Jean Anouilh wurde bei der Premiere von der Kritik
einhellig verrissen, weil es die Ideale der Französischen Revolution persifliert.

Wussow, Mosa, Wischnewski, Nielsen

"Überaus bitteres, sarkastisches Maskenspiel. Glanzvoll besetzt." TV-Kritik der Zeitschrift Gong

Giacco Offline



Beiträge: 1.796

29.01.2013 14:26
#42 RE: Christiane Nielsen Zitat · Antworten

Christiane Nielsen - Fernsehrollen 1961 - 1963 (Teil III)

Der Tod des Handlungsreisenden

Sendetermin: Donnerstag, 12.9.1963 (20.15 - 22.40 Uhr)
Produktion: ARD (BR)
Regie: Michael Kehlmann
Darsteller: Leopold Rudolf, Klausjürgen Wussow, Horst Frank, Friedrich Joloff, Herbert Stass
Christiane Nielsen (als Miß Forsythe)
Die Sendung wurde parallel auch vom Schweizer Fernsehen ausgestrahlt.

Es handelt sich um eine Fernsehfassung des erfolgreichen Bühnenstücks von Arthur Miller.
Mit seinem Drama, das den Pulitzer-Preis erhielt, setzt er sich kritisch mit dem "American Dream" auseinander.

"Die tragische Selbsttäuschung eines beruflich und familiär gescheiterten amerikanischen Kleinbürgers."

Christiane Nielsen ist als Miß Forsythe zu sehen.
Happy (Horst Frank), der Sohn des Handlungsreisenden, lernt in einem Restaurant Miß Forsythe kennen.
Sie kommt später, als sein Vater und sein Bruder Biff ebenfalls anwesend sind, mit einer Freundin zurück.
Happy nimmt dann die nächste Gelegenheit wahr, mit den beiden zu verschwinden.
("In der US-Neuverfilmung des Stückes (1985) mit Dustin Hoffman, spielt Linda Kozlowski,
bekannt aus "Crocodile Dundee", die Rolle der Miß Forsythe.)


Regisseur Michael Kehlmann hatte zuvor zwei Kinofilme inszeniert: "Die Brücke des Schicksals" (1960)
und "Das Leben beginnt um acht" (1961), arbeitete dann aber überwiegend für das Fernsehen.




Gewagtes Spiel (26teilige Vorabendserie)
Der unersetzliche Verlust (Staffel 1, Folge 7)
Sendetermin: 2.9.1964 (SDR regional)
Produktion: Werbung im Südwestfunk GmbH
Regie: Eugen York
Darsteller: Alexander Kerst, Maria Sebaldt, Konrad Georg, Dagmar Altrichter, Walter Ladengast
Christiane Nielsen (als Ines da Cotta)

Bei einem Einbruch wurden 3 wertvolle Gemälde gestohlen.
Handelt es sich um einen Fall von Versicherungsbetrug ?


Auch in den Jahren, die Christiane Nielsen während ihrer Ehe in Afrika verbrachte,
war sie immer wieder im Deutschen Fernsehen präsent.
In dieser Zeit wurden mehrere ihrer Kinofilme ausgestrahlt. Zudem wurden ein paar
Fernsehspiele, in denen sie mitwirkte, wiederholt.

Giacco Offline



Beiträge: 1.796

31.01.2013 14:25
#43 RE: Christiane Nielsen Zitat · Antworten

Christiane Nielsen in "Liebesnächte in der Taiga" (1967)

Erstaufführung: 5.10.1967
Produktion: Franz Seitz
FSK: 16
Verleih: Nora
Regie: Harald Philipp
Darsteller: Thomas Hunter, Marie Versini, Rolf Boysen, Hellmut Lange, Walter Barnes,
Ivan Desny, Stanislav Ledinek, Christiane Nielsen (als Tanja)

Der Film entstand nach dem gleichnamigen Konsalik-Bestseller.

Ein CIA-Agent soll - als Schweizer Journalist getarnt - Einzelheiten über eine Raketenbasis
in Sibirien auskundschaften. Dabei verliebt er sich in eine junge Politkommissarin.
Als seine Tarnung auffliegt, versuchen die beiden, den Häschern des KGB zu entkommen.
Eine Flucht, die zur Odyssee wird...

Christiane Nielsen als Tanja. Sie gehört zu den Bewohnern eines abgelegenen Sträflingsdorfes,
in dem das Paar Zuflucht sucht, aber nicht findet.
Für die Schauspielerin war es das erste und zugleich letzte Leinwandgastspiel nach ihrer Rückkehr.
Hier zeigt sie sich einmal ganz anders: das Gesicht fast ungeschminkt, die Haare unfrisiert
und an Kleidung nur das, was man in einem sibirischen Bergdorf nun mal so trägt.

Der Film war ein großer Publikumserfolg und belegte Platz 9 in der Erfolgsrangliste 1967
von insgesamt 432 Filmen.

Harald Philipp hatte zuvor schon bei Jerry-Cotton- und Karl-May-Verfilmungen Regie geführt.
1971 inszenierte er den Wallace-Krimi "Die Tote aus der Themse".

Giacco Offline



Beiträge: 1.796

02.02.2013 14:14
#44 RE: Christiane Nielsen Zitat · Antworten

Christiane Nielsen in "Ein Mann namens Harry Brent" (Folge 1)

Sendetermin: Montag, 15.1.1968 (21.00-22.00 Uhr)
Sehbeteiligung: 82%
Produktion: ARD (WDR)
Regie: Peter Beauvais
Darsteller: Günther Ungeheuer, Peter Ehrlich, Brigitte Grothum, Wolfgang Preiss, Gert Haucke,
Dirk Dautzenberg, Barbara Frey, Christiane Nielsen (als Phyllis Brother)

Warum wurde Sam Fielding erschossen? Inspektor Wallace tappt zunächst im Dunkeln,
doch eines ist ihm bald klar: Harry Brent muß eine Schlüsselfigur in diesem Mordfall sein.

"Saubere, spannende Inszenierung und gute Darsteller."(Gong)

Die Dreharbeiten zu diesem 3-teiligen TV-Film fanden von März - Mai 1967 statt,
mit Außenaufnahmen in und um London.
Die Produktionskosten beliefen sich auf 900.000,-- DM.

Phyllis Brother ruft Inspektor Wallace aus einer Telefonzelle an, weil sie eine Aussage im Fall Fielding
machen will. Sie möchte dies aber nicht in seinem Büro tun und sucht ihn deshalb in seiner Wohnung auf,
in der auch Sergeant Philips anwesend ist. Dem Inspektor erzählt sie, dass Fielding vorher gewarnt worden sei.
In einer Rückblende erleben wir dann, wie sie in einem Londoner Café eine Unterredung zwischen Fielding
und einem ihr unbekannten Mann belauscht.
(Zu Beginn der zweiten Folge ist Phyllis Brother nochmal kurz zu sehen, allerdings als Leiche).

Christiane Nielsen hatte bereits 1962/63 vor ihrer Heirat 2 Fernsehproduktionen
unter der Regie von Peter Beauvais gemacht: das vielbeachtete Fernsehspiel "Schönes Wochenende" (NDR)
und das Anouilh-Stück "Der arme Bitos" (WDR)

Giacco Offline



Beiträge: 1.796

05.02.2013 14:30
#45 RE: Christiane Nielsen Zitat · Antworten

Christiane Nielsen - Fernsehrollen - (Letzter Teil)

Pater Brown
(Vorabend-Serie)

Skandal um Gloria (25 Minuten)
Sendetermin: 3.12.1970 (WDR-regional)
Produktion: TV 60 (für WWF, Köln)
Regie: Hans Quest
Darsteller: Josef Meinrad, Hans Helmut Dickow, Xenia Pörtner, Dieter Borsche, Achim Strietzel,
Christiane Nielsen (als Gloria)

Die millionenschwere Gloria Robinson hat den ehrenwerten, aber erheblich älteren Börsenmakler Potter
geheiratet. Doch die Flitterwochen des Paares werden durch einen exzentrischen Schriftsteller gestört ...

Die Serie basiert auf den Kriminalgeschichten des britischen Autors Chesterton
und ist mittlerweile auf DVD veröffentlicht worden (Pidax).


Christiane Nielsen präsentiert sich als Gloria wie in alten Zeiten: mondän, elegant und glamourös.
So - vielleicht aber auch ganz anders - hätte man sie gern noch öfter gesehen.
Meines Wissens handelt es sich aber um ihre letzte TV-Rolle.
Falls jemandem hier im Forum Informationen über weitere Fernseharbeiten von ihr vorliegen,
dann bitte her damit!

Seiten 1 | 2 | 3 | 4
 Sprung  
Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen