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Dieses Thema hat 5 Antworten
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 Giallo Forum
Georg Offline




Beiträge: 3.266

29.10.2011 19:06
Così dolce ... così perversa (I/ F 1969) - Regie: Umberto Lenzi Zitat · Antworten

Gleich vorweg: der absolut trashige Titel steht in keinem Zusammenhang mit einer toll und spannend gestrickten Psychothrillergeschichte!

Così dolce ... così perversa
(Wörtliche deutsche Übersetzung: So süß ... so pervers)
Italien/ Frankreich 1969

Jean (Jean-Louis Trintignant), ein Pariser Industrieller, hört aus der Wohnung über ihm öfters Schreie und Schläge. Eines Tages sieht er nach und lernt dabei die attraktive Nicole (Carroll Baker) kennen. Sie berichtet ihm von ihrem Liebhaber Klaus (genial: Horst Frank), der sie schlägt und mißhandelt. Jean, dessen Eheleben nicht das Beste ist, lässt sich auf eine Affäre mit Nicole ein und wird von Klaus verfolgt und bedroht. Noch ist ihm aber nicht klar, dass die Begegnung mit Nicole nicht zufällig war. Dann wendet sich das Blatt mehrmals ...

Hinter dem (schwachsinnigen) Titel "Così dolce ... così perversa" (wörtlich: So süß, so pervers) verbirgt sich nicht wie zu erwarten ein billiger Erotikstreifen, sondern ein blendender Psychothriller aus der Hand von Umberto Lenzi, den ich hier im Forum schon mehrfach als Trivialregisseur gescholten habe, den ich aber für diese spannende Arbeit umsomehr loben muss. Eine Achterbahnfahrt, ein tödliches Viereck und schließlich weiß man eigentlich gar nicht, wer wen umbringen soll oder umgebracht hat und wer lebt. Getragen wird der Film durch großartige schauspielerische Leistungen seitens Jean-Louis Trintignant, der bildhübschen Carroll Baker, der verzweifelten Erika Blanc und durch einen absolut fies und perfide agierenden Horst Frank in einer absoluten Paraderolle. Der Blondschopf hat zwar nur wenige Sätze zu sprechen, gibt aber durch seine Präsenz dem Film etwas Unheimliches. Die Musik von Riz Ortolani ist sehr stimmig und passend, an einigen Stellen werden Stücke verwendet, die später noch mal in Sette orchidee macchiate di rosso/ Das Rätsel des silbernen Halbmonds auftauchen.
Als ausführender Produzent war übrigens Sergio Martino tätig. Beeindruckend auch die originelle Bildgestaltung von Memmo Mancori!
Fazit: kein Giallo, aber ein toller Psychothriller mit einem hervorragend spielenden Horst Frank!

Regie: Umberto Lenzi, Drehbuch: Ernesto Gastaldi, nach einer Story von Luciano Martino, adaptiert von Massimo d'Avak, Musik: Riz Ortolani, Kamera: Guglielmo Mancori, Produzenten: Mino Loy, Luciano Martino, Jacques-Paul Bertrand
Mit Jean-Louis Trintignant, Carroll Baker, Erika Blanc und Horst Frank


Glasauge Offline




Beiträge: 1.321

29.10.2011 19:08
#2 RE: Così dolce ... così perversa (I/ F 1969) - Regie: Umberto Lenzi Zitat · Antworten

Klingt interessant. Nur warum, trotz Host Frank keine deutsche VÖ?

Glasauge
Nichts kann ewig sein, außer Freiheit...

Georg Offline




Beiträge: 3.266

29.10.2011 19:09
#3 RE: Così dolce ... così perversa (I/ F 1969) - Regie: Umberto Lenzi Zitat · Antworten

Leider keine Ahnung! Die imdb gibt auch keinen deutschen Kinotitel an... ist offensichtlich nicht synchronisiert worden?

Glasauge Offline




Beiträge: 1.321

29.10.2011 19:11
#4 RE: Così dolce ... così perversa (I/ F 1969) - Regie: Umberto Lenzi Zitat · Antworten

Laut ofdb auch nicht...

Schade, wenn dann den echten Frank. Werhat eigentlich Trintigant zB in LPSW synchronisiert?

Glasauge
Nichts kann ewig sein, außer Freiheit...

Georg Offline




Beiträge: 3.266

29.10.2011 19:17
#5 RE: Così dolce ... così perversa (I/ F 1969) - Regie: Umberto Lenzi Zitat · Antworten

In der ital. Version ist Horst Frank klarerweise italienisch synchronisiert (auch wenn er im ganzen Film nur sehr wenig spricht), seinen Lippenbewegungen nach dürfte er aber beim Drehen englisch gesprochen haben.

Welchen Film mit Trintignant meinst du?

Glasauge Offline




Beiträge: 1.321

29.10.2011 21:34
#6 RE: Così dolce ... così perversa (I/ F 1969) - Regie: Umberto Lenzi Zitat · Antworten

Leichen pflastern seinen Weg

Glasauge
Nichts kann ewig sein, außer Freiheit...

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