Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 
Forum Edgar Wallace ,...



Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 22 Antworten
und wurde 1.685 mal aufgerufen
 Film- und Fernsehklassiker national
Seiten 1 | 2
Georg Offline




Beiträge: 2.773

24.10.2011 21:35
Bewertet: "Das Haus der tausend Freuden" (BRD/ E 1967) Zitat · antworten

Das Haus der tausend Freuden
(Span. Originaltitel: La casa de las mil muñecas (wrtl.: Das Haus der tausend Puppen)
Kriminalfilm, BR Deutschland/ Spanien 1967

Ein Freund des FBI-Agenten Stephen Armstrong, der sich auf Tanga gerade auf Hochzeitsreise befindet, ist auf der Suche nach seiner verschwundenen Freundin. Die Spur führt in ein Freudenhaus, in dem die Frau, die einem Mädchenhändlerring zum Opfer gefallen ist, tatsächlich gefunden wird. Doch das ist auch der Tod von Stephens Freund, der wenig später ermordet aufgefunden wird. In seiner Hand befindet sich eine Herz-As-Karte. Stephen Armstrong macht sich jetzt daran, den internationalen Mädchenhändlerring zu sprengen und den geheimnisvollen Chef zu enttarnen ...

Hinter dem etwas reißerischen Titel verbirgt sich kein billiges Erotikfilmchen, wie man etwa vermuten würde, sondern ein Kriminalfilm aus dem Hause von Harry Alan Towers, der hier wieder Mal über Auslagerung seiner Produktionsfirma nach Spanien (wohl aus Steuergründen) diesen Film mit Constantin Film München coproduzierte. Die Handlung, das Ambiente, die Machart erinnern stark an die Abenteuerkrimis des Produzenten Wolf C. Hartwig. Tanger ist diesmal der Schauplatz der Handlung, im Zentrum des Geschehens steht ein Freudenhaus (aber keine Angst: alles bleibt sauber!), in dem die Frau des Protagonisten und die Freundin seines Freundes verschwunden sind. Hinzu kommt ein geheimnisvoller Hintermann, den man "Herz As" nennt und den niemand kennt - und fertig ist die 08/15-Kriminalgeschichte mit beliebten Stars. George Nader spielt ganz passabel, hätte aber auch durch jeden anderen seines Kalibers ausgetauscht werden können, Wolfgang Kieling als Polizeiinspektor ist eine angenehme Bereicherung für den Film und Herbert Fux als Türke (der ärgerlicher Weise von Gerd Martienzen synchronisiert wurde!) ist eine interessante Alternative. Vincent Price strahlt wie üblich schon durch sein Äußeres viel Unheimliches und Zwielichtiges aus und ist daher passend besetzt. Ansonsten verläuft dieser Film eher im Sande, Durchschnitt, die - scheinbaren - Vorbilder aus der Werkstatt des Münchner Produzenten Wolf C. Hartwig sind um ein Stück besser.

Regie: Jeremy Summers, Drehbuch: Harry Alan Towers (als Peter Welbeck), María del Carmen Martínez Román nach einer Idee von María del Carmen Martínez Román, Musik: Carlos Camilleri, Kamera: Manuel Merino, Produzent: Harry Alan Towers
Mit George Nader, Vincent Price, Martha Hyer, Ann Smyrner, Wolfgang Kieling, Herbert Fux, Maria Rohm u. v. a.




Gubanov Offline




Beiträge: 14.783

13.10.2012 00:00
#2 RE: Bewertet: "Das Haus der tausend Freuden" (BRD / E 1967) Zitat · antworten



Das Haus der tausend Freuden (House of a Thousand Dolls)
Abenteuerkrimi, BRD / ESP 1967. Regie: Jeremy Summers. Drehbuch: Peter Welbeck. Mit: George Nader (Stephen Armstrong), Vincent Price (Felix Manderville), Martha Hyer (Rebecca), Ann Smyrner (Marie Armstrong), Wolfgang Kieling (Inspektor Emil), Herbert Fux (Fotograf Abdu), Maria Rohm (Diane), Sancho Gracia (Fernando), Yelena Samarina (Madame Viera), Diane Bond (Liza) u.a. Erstaufführung (BRD): 7. Dezember 1967.

Zitat von Das Haus der tausend Freuden
In Wien hat man seine Freundin verschleppt, um sie in Tanger als leichtes Mädchen auszunehmen. Fernando macht sich sofort daran, in der marokkanischen Stadt Ermittlungen auf eigene Faust anzustellen. Als er dabei getötet wird, stellt es sich als nützlich heraus, dass er zuvor einem befreundeten FBI-Agenten von der Sache erzählt hat. Der boxt sich durch – bis ins Haus der tausend Freuden ...


Stereotyper könnte ein Action- und Sex-Vehikel der späten Sechziger nicht ausfallen als diese Produktion aus dem Hause Towers, die unter Beweis stellt, dass nicht alles, was der findige Brite in die Hände nahm, am Ende auch wirklich glückte. Nachdem er mich vor nicht allzu langer Zeit mit der „Pagode zum fünften Schrecken“ erstaunlich leicht um den Finger wickeln konnte, dachte ich mir, ich könnte der wiederholten Das-Vierte-Ausstrahlung dieses weniger beachteten Elaborats einmal eine Chance geben. Nun lehne ich mich aber wohl nicht allzu weit aus dem Fenster, wenn ich behaupte, dass es auf absehbare Zeit bei dieser einen Chance auch bleiben wird ...



Eigentlich beginnt das Ganze recht vielversprechend. Internationaler Mädchenhandel per Leichenwagen, gehüllt in eine stimmige Düsteratmo und ausgefallene Kameraperspektiven (für die im Übrigen der berüchtigte Jess-Franco-Adlatus Manuel Merino verantwortlich zeichnete). Der Zuschauer blickt aus dem geöffneten Sarg heraus in die Gesichter der Schurken, bevor in einer Art Überraschungsschnitt zu der hysterisch aufschreienden Füllung des Grabvehikels gewechselt wird. Damit sind die kreativen Einfälle aber leider auch schon ausgeschöpft, denn was danach kommt, ist nur mehr schwer verdaulicher Einheitsbrei mit ein paar Nachtklubs, Bordellen, Verfolgungsjagden und Schlägereien.
Der Cast weist dabei einige prominente Namen auf, wie es für Towers-Filme eben üblich ist. Den sicher größten Absturz hatte Vincent Price hinter sich. Einst als Hollywood-Star gefeiert und in namhaften Streifen wie „Laura“ (1944) zu sehen, bot er sich nun auch als Darsteller für Eurotrash an, verleiht dem Geschehen aber immerhin noch eine gewisse Grazie. Sein Part als Zauberer, der rücksichtsvollerweise lieber Illusionist genannt werden möchte, eignet sich dafür gut.
George Nader würde man schon eher in einem Film wie diesem vermuten. Er spielt seine Rolle routiniert herunter, ohne nennenswerte Akzente zu setzen. Einzig die Anspielung des diesmal als comic relief agierenden Herbert Fux, er sähe auf einem Foto direkt aus wie Jerry Cotton, macht ihn etwas sympathisch. Wolfgang Kieling kann in seiner kleinen Inspektorenrolle nicht viel ausrichten und steht im Schatten der bitterbösen Buben und Gören, die er eigentlich dingfest machen soll. Zwischendurch gibt es ein paar leicht bekleidete, bei allerlei akrobatischen Einlagen fotografierte „Jungdarstellerinnen“ zu sehen, von denen Ann Smyrner und Maria Rohm noch die bekanntesten Namen tragen.
Gesucht wird natürlich auch in „Das Haus der tausend Freuden“ ein großer, unbekannter Strippenzieher im Hintergrund. Er hört auf den Decknamen Herz-König, doch die Suche nach seiner Identität nahm mich nicht so sehr in Anspruch, dass mir nicht auch die diversen logischen Schwächen und Löcher aufgefallen wären. Ein Gentleman verabschiedet sich etwa mit „Heidi aus Amsterdam“ und kehrt dann vor lauter Freuden gar nicht mehr auf den Bildschirm zurück ...

Wer seine Neugier in Zaum halten kann, braucht nicht zu fürchten, er würde Wichtiges verpassen. Ausgerechnet diese Sorte etwas schlüpfriger Abenteuer kann mit einer alten Binsenweisheit zusammengefasst werden: Kennst du einen, kennst du alle. 1,5 von 5 Punkten.

Der schwarze Abt Offline



Beiträge: 3.879

17.10.2012 18:23
#3 RE: Bewertet: "Das Haus der tausend Freuden" (BRD / E 1967) Zitat · antworten

Dieser Film beeindruckt in keinerlei Hinsicht. Die Handlung ist nun wirklich nichts Neues und dazu noch schlecht umgesetzt. Der Rest Spannung rettet den Film zumindest noch an die Grenze zum Sehenswerten.
Herbert Fux und Wolfgang Kieling, die wir ja alle kennen, ragen hier auch nicht besonders hervor.
Die halbwegs überraschende Auflösung entschädigt hier allerdings nicht für den Rest.

Alles in allem gibt es von mir auch bloß 1,5 von 5,0 Punkten, mehr ist nicht drin.

StefanK Offline



Beiträge: 897

08.01.2013 22:49
#4 RE: Bewertet: "Das Haus der tausend Freuden" (BRD / E 1967) Zitat · antworten

Wenngleich der Film hier nicht so gut wegkommt (ich mag ihn) möchte ich trotzdem auf die in meinen Augen sehr gelungene VÖ des Labels CineClub hinweisen. Auf 2 DVDs verteilt sich der Film in drei Fassungen. Es gibt die dt. Kinofassung mit 86 Minuten, die US Fassung mit 92 Minuten und eine "Kombifassung" mit 94 Minuten, jeweils im Format 2,35:1 und mit deutscher und englischer Tonspur. Ferner gibt es eine Bildergalerie, sowie ein gut 27 minütiges Interview mit Harry Alan Towers, geführt von Sherdian Morley (Sohn von Robert Morley).

eastmancolor Offline



Beiträge: 2.337

09.01.2013 09:06
#5 RE: Bewertet: "Das Haus der tausend Freuden" (BRD / E 1967) Zitat · antworten

Es kommt immer darauf an, aus welcher Sichtweise man diese Art von Film ansieht.
Die meisten Wolf C. Hartwig Abenteuer Produktionen haben für mich aus heutiger Sicht einen unglaublich nostalgischen Charme und deswegen lege ich da andere Maßstäbe an.
Meist haben diese Filme eine wunderschöne 60er Jahre Atmosphäre mit bekannten Stars dieser Zeit.
Ich kenne HAUS DER TAUSEND FREUDEN noch nicht, doch habe mir die DVD blind bestellt, weil ich eigentlich schon weiß was mich erwaret.
Ich beschreibe die Wirkung dieser Filme (auch der meisten Euro Spy Filme) immer mit "gepflegter Langeweile", was ich in keinem Sinne negativ meine. Da liegt die Betonung dann besonders auf "gepflegt".
Da diese Art von Kino heutzutage mehr von ihrem putzigen Charme lebt, anstelle von innovativem Spannungskino mit nervenaufreibenden Plots dürfte doch jedem klar sein.
Eine gewisse "gepflegte Langeweile" ist für mich meist exotisches Flair, tolle Schauspieler und einfach gestrickte Storys, die heute ganz und gar nicht mehr erstzunehmend sind aber auf eine ganz besondere Weise sehr gut unterhalten, ohne den Blutdruck hochzutreiben. Sowas gibts heute leider nicht mehr.
In Zeiten des "Adrenalin Kino" lechze ich gerade nach solchen Unterhaltungswerten.

Außerdem ist Georeg Nader und Vincent Price in einem Film sowieso etwas ganz Besonderes.

Ich freue mich auf die DVD!

eastmancolor Offline



Beiträge: 2.337

09.01.2013 09:20
#6 RE: Bewertet: "Das Haus der tausend Freuden" (BRD / E 1967) Zitat · antworten

Zitat von StefanK im Beitrag #4
Wenngleich der Film hier nicht so gut wegkommt (ich mag ihn) möchte ich trotzdem auf die in meinen Augen sehr gelungene VÖ des Labels CineClub hinweisen. Auf 2 DVDs verteilt sich der Film in drei Fassungen. Es gibt die dt. Kinofassung mit 86 Minuten, die US Fassung mit 92 Minuten und eine "Kombifassung" mit 94 Minuten, jeweils im Format 2,35:1 und mit deutscher und englischer Tonspur. Ferner gibt es eine Bildergalerie, sowie ein gut 27 minütiges Interview mit Harry Alan Towers, geführt von Sherdian Morley (Sohn von Robert Morley).



@Stefan
Ich habe mir die Amaray Variante bestellt. Weder bei der OFDB, noch bei DTM steht etwas von 2 Discs? Es scheint so, als wären auf allen 3 Ausführungen nur die 92 Minuten Fassung enthalten und sonst nichts. Welche DVD hast Du denn?

StefanK Offline



Beiträge: 897

09.01.2013 10:53
#7 RE: Bewertet: "Das Haus der tausend Freuden" (BRD / E 1967) Zitat · antworten

Zitat von eastmancolor im Beitrag #6

@Stefan
Ich habe mir die Amaray Variante bestellt. Weder bei der OFDB, noch bei DTM steht etwas von 2 Discs? Es scheint so, als wären auf allen 3 Ausführungen nur die 92 Minuten Fassung enthalten und sonst nichts. Welche DVD hast Du denn?


Ich habe mir die Retrofilmhartbox (Motiv A), die ja ein Repack der CineClub DVDs ist, am Sonntag auf einer Börse mitgenommen. Erwartet hatte ich nach den Ankündigungen bei dtm usw. eigentlich auch nur 1 DVD. Letztlich sind es doch 2 DVDs inkl. des beschriebenen Bonusmaterials, welches ja auch bei dtm oder der ofdb nicht aufgeführt ist. Ich vermute mal, dass die an die Shops gelieferten Infos einfach unvollständig waren, was in diesem Fall zu einer positiven Überraschung geführt hat.

schwarzseher Offline



Beiträge: 332

05.04.2013 12:38
#8 RE: Bewertet: "Das Haus der tausend Freuden" (BRD / E 1967) Zitat · antworten

Habe den Film jetzt auch mal gesehen ( im Vierten ).Auch wenn ich G.Nader und V.Price recht gerne sehe ,retten sie diesen Film irgendwie nicht.Allein die extrem auf supercool ( eher dümmlichen ) Texte von Nader gehen einem schon auf die Nerven.( passen eher zu "die 2 "Jerry Cotton usw. )Price eher naiv als unheimlich.Story doch vorhersehbar und nur mäßig spannend.
Das gute an den Ausstrahlungen auf dem Vierten ( trotz ca 1 Std Werbung )ist wohl die "Sichtung" von Filmen die man dann von der "Liste"streichen kann.

Giacco Offline



Beiträge: 1.450

05.04.2013 12:57
#9 RE: Bewertet: "Das Haus der tausend Freuden" (BRD / E 1967) Zitat · antworten

Zitat von schwarzseher im Beitrag #8

Das gute an den Ausstrahlungen auf dem Vierten ( trotz ca 1 Std Werbung )ist wohl die "Sichtung" von Filmen die man dann von der "Liste"streichen kann.

Das sehe ich ganz genauso. Auch für mich hat sich das Thema "Haus der tausend Freuden" dadurch erledigt.
Der Film konnte mich in keiner Hinsicht überzeugen und hat mich eher gelangweilt.
Da gefallen mir die Hartwig-Produktionen doch weitaus besser.

Jacob Starzinger Offline



Beiträge: 1.413

11.04.2013 14:52
#10 RE: Bewertet: "Das Haus der tausend Freuden" (BRD / E 1967) Zitat · antworten

So ich habe den Film jetzt auch gesichtet und kann mich der Meinung meiner Vorredner nicht anschließen.

Der Film bietet alles was ein Eurospy/Eurocrime/Eurotrash Film haben muss. Einen angenehm zu hörenden soften Soundtrack, schmierige Gestalten wohin das Auge reicht, eine unkomplizierte aber spannende Story und einen vernünftigen Hauptdarsteller der sich auch gegen mehrere Feinde behaupten kann. Toll finde ich auch den Ort des Geschehens, Tanger. Die Stadt bietet Tatsächlich optimale Bedingungen für einen etwas schmierigen Europsy Film. Ganz anders als alle anderen hier finde ich auch die Schauspieler sehr gut. George Nader spielt eine sehr angenehme Mischung aus Kommissar X und Jerry Cotton, Vincent Price wirkt auch sehr glaubwürdig als eher unfreiwilliger Bösewicht und Wolfgang Kieling füllt die Rolle des Inspektors Emile so gut aus wie diese es ihm erlaubt.

Meiner Meinung nach spielt der Film bis zum Ende der Szene bei Abdu (ich will ja nichts Spoilern) ganz oben mit. Dannach verliert er ein kleines bisschen an Tempo und Spannung.

Die DVD von CineClub ist äußerst gelungen. Sie beinhaltet drei Versionen des Films und einige nette Extras unter anderem ein Interview mit Harry Alan Towers.

Ich gebe diesem äußerst sehenswerten Film 3,5/5 Punkten. Hätte er die Qualität der ersten Hälfte gehalten, wäre die Bewertung noch besser ausgefallen.

Mfg Jacob

P.S.: Wenn euch der Film nicht gefällt (an meine Vorredner) würde mich mal interessieren was ihr von Kommissar X haltet?

schwarzseher Offline



Beiträge: 332

11.04.2013 18:16
#11 RE: Bewertet: "Das Haus der tausend Freuden" (BRD / E 1967) Zitat · antworten

Da mein Interesse mehr Richtung "Nostalgiekrimi/Whodunit" geht ist meine Begeisterung für Kommissar X eher gering.Trotzdem sehe ich Kommissar x eher in der Schiene John Kling,Jerry Cotton,P.Stuard ,Die 2 usw .Daher passt es in meinen Augen wieder.( mit der genauen Entwicklung Serien,Euro Spy usw habe ich mich noch nicht beschäftigt )
Die tausend Freuden habe ich unter anderen Erwartungen gesehen.( Was für Jerry Cotton /Kommissar X super passt ,kann in einem anderen Film/Story auch vom gleichen Schauspieler eher daneben sein.)

Grüße s/w

Jacob Starzinger Offline



Beiträge: 1.413

11.04.2013 18:57
#12 RE: Bewertet: "Das Haus der tausend Freuden" (BRD / E 1967) Zitat · antworten

Ist mir auch schon mehrmals passiert
Beim zweiten sehen, als ich dann wusste woran ich bin, gefielen mir die Filme deutlich besser.
Das Eurospy Genre ist auf jedenfall empfehlenswert Wer Spaß an Italowestern oder Polizieschi hat wird sich auch beim Eurospy wohl fühlen. Viel Action witzige Dialoge und tolle Kulissen.

Mfg Jacob

Giacco Offline



Beiträge: 1.450

11.04.2013 19:41
#13 RE: Bewertet: "Das Haus der tausend Freuden" (BRD / E 1967) Zitat · antworten

Zitat von Jacob Starzinger im Beitrag #10


P.S.: Wenn euch der Film nicht gefällt (an meine Vorredner) würde mich mal interessieren was ihr von Kommissar X haltet?

Ich bin ein Fan der Kommissar X - Filme, nicht zuletzt wegen Tony Kendall und Brad Harris,
die - wie ich finde - ein tolles Team bilden.
Neben exotischen Schauplätzen werden hier z.T. sensationelle Stunts und jede Menge Action geboten.
Außerdem gibt es ein Wiedersehen mit vielen bekannten Darstellern der 60er Jahre, was den Filmen
einen nostalgischen Charme verleiht.
Die Handlung darf man natürlich nicht so ernst nehmen, dann sind Spaß und gute Unterhaltung garantiert.
Ähnliche Erwartungen hatte ich bei "Das Haus der tausend Freuden". Diese wurden aber nicht erfüllt.
Ich finde, der Film hat wenig mit Eurospy zu tun.

Jacob Starzinger Offline



Beiträge: 1.413

11.04.2013 21:48
#14 RE: Bewertet: "Das Haus der tausend Freuden" (BRD / E 1967) Zitat · antworten

Ich fand das Haus der tausend Freuden hatte sehr viel ähnlichkeit mit dem Eurospy Genre (für mich gehört er zum Genre) und auch mit KX auch wenn er nicht ganz ran kommt.
KX liebe fast so sehr wie die Wallace Reihe.

Mfg Jacob

eastmancolor Offline



Beiträge: 2.337

30.09.2014 02:00
#15 RE: Bewertet: "Das Haus der tausend Freuden" (BRD / E 1967) Zitat · antworten

Ich besitze die Cine Club Doppel DVD.

Die deutsche Kinofassung ist aber nicht echt oder? Erstens weil keine deutschen Titel zu sehen sind und zweitens weil die Vorlage bildqualitätsmäßig auf der englischen Fassung zu beruhen scheint.
Bei der deutschen Kinofassung sind laut Schnittberichte streckenweise andere Einstellungen derselben Szenen verwendet worden. Wie will das Label dann aus der englischen Fassung eine deutsche Kinoversion schneiden? Man sieht einmal oder zweimal eine fremde Bildquelle in der deutschen Version, wenn die Mädchen kurz bei der Präsentation ihre Brüste zeigen dürfen. Alles andere scheint bildmäßig aber auf der englischen Version zu beruhen.
Die deutsche Kinoversion ist meiner Meinung nach ein Fake und die englische Fassung originaler, bzw. stimmiger und in jedem Fall vorzuziehen.
Morgen werde ich mir mal die Kombifassung beider Versionen anschauen.
Mich würde interessieren ob man tatsächlich zwei Vorlagen hatte, aus der man eine Kombifassung schneiden konnte. Bin mal gespannt, was das sein soll.


Hier gibt es einen Vergleich der echten deutschen Fassung, mit den deutschen Titeln, von einer australischen DVD, mit der englischen Version. Wenn wie bei CineClub offensichtich (bis auf die Brustszenen) dasselbe Master als Grundlage diente ist das mal keine wirkliche deutsche Kinoversion auf der Doppel DVD.
http://www.schnittberichte.com/schnittbericht.php?ID=297637

Kurz noch nebenbei aber gibt es das Label CineClub noch?

Seiten 1 | 2
 Sprung  
Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen