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Dieses Thema hat 4 Antworten
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der seltsame Graf Offline




Beiträge: 157

16.10.2011 00:32
Blackys neues Buch Zitat · antworten

Falls schon bekannt, bitte ich um Nachsicht bzw. Verschiebung des Threads

Jedenfalls soll übernächsten Montag Blackys Buch über seinen verstorbenen Sohn erscheinen:

http://www.bild.de/unterhaltung/leute/jo...80500.bild.html

der seltsame Graf Offline




Beiträge: 157

19.10.2011 02:08
#2 RE: Blackys neues Buch Zitat · antworten

Bild druckt einige Passagen vorab:
http://www.bild.de/unterhaltung/leute/jo...23498.bild.html

sehr beeindruckende Worte, wie ich finde.

Thomas‘ Kopf fiel manchmal nach vorn auf die Brust, so als ob er plötzlich einfach wegschlaffte. (...) Sein Durst regte einen Verdacht in mir. „Geh rauf an unseren Medizinschrank, da sind Teststreifen. Pinkel mal über einen drüber!“ „Das Ding ist dunkelgrün geworden“, sagte er, als er zurückkam. Automatisch griff er nach der Flasche. Es war so gegen 20.30 Uhr. Das Abendprogramm im Fernsehen war gerade angelaufen. Es interessierte uns nicht mehr. Der Hausarzt musste her. „Bringt ihn ins Schwabinger Krankenhaus, ich sage denen, dass ihr kommt. Wir treffen uns dort!“ Ergebnis der Untersuchung: Unser Sohn Thomas ist hochgradig zuckerkrank. Juveniler Diabetes mellitus. Zur Stunde befand er sich in einem Zustand kurz vor dem Koma.“
(...) Thomas nahm die Nachricht relativ gelassen auf, ich stand da wie vom Donner gerührt, seine Mutter weinte. (..) Er hat kein Geheimnis daraus gemacht. Anders als viele seiner Diabetes-Kollegen. Nein, er ging mit seiner Krankheit völlig normal um und machte es sich damit leichter. Kein heimliches Spritzen auf der Toilette. Ganz offen, am Tisch, auch mitten im Lokal. Sah ihm jemand dabei interessiert zu, grinste er zurück und meinte lakonisch: „Toll, was!?“
„Ich war beim Arzt“, sagte er eines Tages, „ich soll mich wegen einer Darmgeschichte einer kleinen, unkomplizierten Operation unterziehen.“ Aus dem kleinen, unkomplizierten Eingriff wurden acht Monate, in vier verschiedenen Krankenhäusern, mit einundzwanzig Eingriffen in Vollnarkose. Wir alle sind durch die Hölle gegangen. Hilflos mussten wir mit ansehen, wie unser Sohn immer weniger wurde, immer apathischer, wie er regelrecht verfiel. Wir wurden gerufen, um zu erfahren, dass er in einem kritischen Zustand ist. Wir hatten unbeschreibliche Angst, unseren Sohn zu verlieren.
Bei einem Gespräch, nicht lange vor seinem Tod, stellte er uns die Frage: „Wann hört ihr eigentlich auf, euch ständig Sorgen um mich zu machen? Ich bin dreiundfünfzig und steh doch schon recht lange auf eigenen Beinen.“
Am 12. Oktober 2010 rief er an, er sei am 13. Oktober zu einem Podiumsgespräch in der Akademie für neue Medien in Kulmbach eingeladen. „Ich fahre nicht mit dem Wagen“, meinte er, „nach Kulmbach komme ich schneller mit dem Zug.“
Gundel fragte nicht, ob das gefährlich sei. Aus Kulmbach kam unser Sohn Thomas Michael nicht mehr zurück.
„Die Zeit heilt Wunden“, heißt es. Tut sie das wirklich? Wenn man noch genug davon hat – vielleicht. Unsere Zeit geht langsam, aber sicher zu Ende. Der Rest gehört den Erinnerungen an unseren Sohn.
Nicht lange vor seinem Tod fanden Tommys Kinder Jenny und Julien zu ihrem Vater – nach über 20 Jahren der sprachlosen Trennung. „Ich war noch nie so glücklich wie jetzt“, sagte er seinen Freunden und uns.
Wir wollen uns hüten, ihm einen Heiligenschein aufzusetzen. Das nicht, aber er war die Freude unseres Lebens und das Licht unseres Alters.
Erst nach seinem Tod haben wir erfahren, dass er bereits geplante Reisen nicht mehr antreten wollte. Seine Begründung: „Ich muss etwas mehr auf meine Eltern aufpassen, denen geht es manchmal nicht so besonders.“
An seinem 50. Geburtstag wünschte ihm seine Tante Erika, die Frau meines Bruders Otmar, ein langes und gutes Leben. „Lang muss es nicht sein, aber gut“, antwortete er lachend. Wenn er es so sieht, von dort, wo er jetzt ist, wollen wir zufrieden sein, aber der Schmerz bleibt.

der seltsame Graf Offline




Beiträge: 157

21.10.2011 21:00
#3 RE: Blackys neues Buch Zitat · antworten

Blacky erzählt gerade auf Bayern alpha über sein neues Buch; dass sein Sohn auch ein Buch hatte schreiben wollen, um anderen Diabetikern Mut zu machen. Ausserdem erwähnt er, dass er gerade an Triple wixx arbeitet und hofft, den Filmstart noch zu erleben. Das hoffe ich auch!

der seltsame Graf Offline




Beiträge: 157

23.10.2011 22:33
#4 RE: Blackys neues Buch Zitat · antworten

Gala berichtet interessanterweise, dass nahezu übersinnliche Dinge im Hause Fuchsberger geschehen:

http://www.gala.de/stars/ticker/BSBS1730...-schlimmer.html


Joachim Fuchsberger und seine Ehefrau trauern noch immer um ihren Sohn und bemerken, dass in ihrem Haus seltsame Dinge vor sich gehen.
Der Schauspieler, der im vergangenen Jahr den Verlust seines Sohnes hinnehmen musste, nachdem dieser im Bach ertrank, kann auch ein Jahr nach dem Unfalltod noch nicht vergessen. "Der Verlust wird immer spürbarer, der Schmerz, härter, schlimmer", gesteht der 84-Jährige gemeinsam mit seiner Frau, mit der er seit über 50 Jahren verheiratet ist, der 'Bild'. Beide Eheleute geben sich in der schweren Zeit gegenseitig Kraft und vor allem seine Frau unterstütze den gealterten Star. "In der letzten Zeit hab ich oft Angst. Wenn's mir ganz schlecht geht, brauche ich ihre Hand, dann geht ihre Kraft auf mich über, und ich finde wieder Ruhe."
Derweil sollen sich im Haus des Ehepaares seltsame Dinge in Verbindung mit ihrem Sohn zutragen, behaupten sie. "Die Schublade, in der Tommys Kinderfotos liegen, ging nach Jahrzehnten plötzlich nicht mehr auf", und auch ein Bild, das den geliebten Sohn zeigt, sei von der Wand gefallen, als seine Mutter im Krankenhaus war. Mit den Worten "Tommy, bitte pass auf deine Mutter auf", habe sich ihr Mann an das Foto gewandt, "da ist das Bild runtergefallen. Zum ersten Mal seit 40 Jahren."

Marmstorfer Offline




Beiträge: 7.415

23.10.2011 22:37
#5 RE: Blackys neues Buch Zitat · antworten
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