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Dieses Thema hat 124 Antworten
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 Film- und Fernsehklassiker national
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Georg Offline




Beiträge: 3.085

28.10.2019 18:06
#121 RE: Johannes Mario Simmel: Die Verfilmungen von 1971 bis 1976 Zitat · Antworten

War Karin Dor nicht auch ursprünglich als Derricks Geliebte an Stelle von Johanna von Koczian in den beiden Frühfolgen der Reihe vorgesehen? In irgendwelchen Unterlagen stand das, weiß aber nicht mehr, wo.

eastmancolor Offline



Beiträge: 2.444

01.11.2019 08:12
#122 RE: Johannes Mario Simmel: Die Verfilmungen von 1971 bis 1976 Zitat · Antworten

Zitat von Ray im Beitrag #120


Zumindest Nachwirkungen der Krankheit sieht man ihr für meine Begriffe aber schon an. Davon abgesehen reduziere ich sie nicht auf ihr Aussehen, sondern habe lediglich die Feststellung getroffen, dass sich ihre Rolle von denjenigen aus dem vergangenen Jahrzehnt unterscheidet. Ich hab glaube ich an anderer Stelle schon mal geschrieben, dass ich sie ebenfalls gerne in dieser Zeit und in den folgenden Jahren gerne in weiteren anderen Rollen gesehen hätte, z.B. im deutschen TV-Krimi, weil sie eben auch eine gute Schauspielerin war. Bin da also durchaus bei dir.




Gerade in den Anfangsequenzen von ANTWORT KENNT NUR DER WIND finde ich sie Top.
Es ist wirklich schade, dass sie in den 70ern nicht mehr so oft besetzt wurde. Gerade reifer werdend, hätte sie ganz andere Rollen, abseits vom Schöheitsideal, spielen können.


Irgendwann in den 2000ern wurde sie in einem Interview mal gefragt, ob es noch anspruchsvolle Rollenwünsche ihrerseits gegeben hätte. Darauf sagte sie, sie hätte eigentlich immer die Rollen bekommen die sie wollte. Ich glaube ihr war die Fragestellung bezüglich anspruchsvollerer Rollen in dem Moment nicht bewusst.

Peter Ross Offline



Beiträge: 1.395

09.11.2019 13:33
#123 RE: Johannes Mario Simmel: Die Verfilmungen von 1971 bis 1976 Zitat · Antworten

Zitat von Peter Ross im Beitrag #92
LIEBE IST NUR EIN WORT
mit Judy Winter, Malte Thorsten, Herbert Fleischmann, Carl Walter Diess (wird hier mit "C" geschrieben), Konrad Georg, Inge Langen uvm.
Regie: Alfred Vohrer


Mit "Liebe ist nur ein Wort" habe ich fast alle Simmel-Verfilmungen mittlerweile gesehen. Der Film handelt von dem 21jährigen Oliver Mansfeld (Malte Thorsten), Sohn nach Luxemburg ausgewanderter reicher Eltern, der in Deutschland in einem neuen Internat seine letzten Schulmonate absolvieren soll. Auf dem Weg dorthin begegnet ihm die 10 Jahre ältere Verena Angenforth (Judy Winter), in die er sich verliebt. Diese jedoch ist Frau eines Geschäftsmannes (Herbert Fleischmann), der mit Mansfelds Vater dubiose Geschäftsbeziehungen pflegt. Bevor Mansfeld Hintergründe durchschaut, steigert sich die Liebesbeziehung bis zu Höhepunkten. SPOILER - Das Ende des Films endet dramatisch.

Im Gegensatz zu einigen anderen Simmel-Verfilmungen entfernt sich dieser Streifen weiter vom deutschen Kriminalfilm. Die Spannung des Films entsteht über weitere Strecken, dass man als Zuschauer erwartet, dass jeden Moment das Unglaubliche passiert. Richtige kriminalistische Höhepunkte bleiben jedoch aus. Schauspielerisch liefert "Newcomer" Malte Thorsten natürlich eine hervorragende Leistung ab. Mir besonders aufgefallen ist jedoch neben den Hauptdarstellern auch Karl Walter Diess als korrupter Diener von Herbert Fleischmann. Beide spielen ein Verhältnis, wie es Peters und Kinski auch hätten spielen können, aber die "Paarung" Fleischmann/Diess kann darstellerisch mindestens mithalten. Judy Winter strahlt (auch wenn sie nicht mein persönlicher Typ Frau ist, immer eine erotische Linie aus (zu fein, um wie andere Darsteller gleich "willig" zu sein, aber dennoch ist die Erotik immer im Spiel).
Musikalisch gefällt mir, dass das Thema des Films immer wieder in verschiedenen Facetten in den Film eingearbeitet wurde.
Der gut 100 Minütige Film ist für mich recht kurzweilig gewesen, auch wenn ich mir ein noch spektakuläreres und nicht ganz so vorhersehbares Ende gewünscht hätte.
Fazit: Gute Simmel-Verfilmung mit wenig Krimi - 3,5 von 5 Punkten

PS: Die DVD wird derzeit im Internet gebraucht zu "Wucher-Preisen" verkauft. Unter 50 Euro ist sie nicht zu haben.


Da wollte ich gerade eine Bewertung schreiben, nachdem ich gestern den Film gesehen habe, und festgestellt, dass es schon eine Bewertung von vor 5 Jahren von mir gibt.
Da ich bei der Sichtung gestern nicht mit der Erwartung Genre Krimi den Film gesehen habe, gefiel er mir eigentlich recht gut. Insgesamt ein kurzweiliger Film, der wie in einigen Kritiken beschrieben, tatsächlich einige parallel zum Teil unnötige Handlungsstränge hat. Die darstellerischen Leistungen sind alle gut getroffen und insbesondere Karl Walter Diess als korrupter Diener von Herbert Fleischmann sowie dieser selber liefern eine gute Figur.
Ich würde im Vergleich mit dem anderen Simmel-Verfilmungen sogar auf 4,5 Punkte erhöhen wollen.
PS: So haben sich auch die DVD-Preise wieder normalisiert: Mittlerweile ist die DVD für ca. 10 Euro erhältlich.

Peter Ross Offline



Beiträge: 1.395

09.11.2019 13:46
#124 RE: Johannes Mario Simmel: Die Verfilmungen von 1971 bis 1976 Zitat · Antworten

Gibt es zu den Simmelverfilmungen eigentlich komplett die Kino-Besucherzahlen irgendwo?

Ich finde:
Und Jimmy ging zum Regenbogen: 4,0 Mio Besucher (Quelle: http://www.insidekino.com/DJahr/D1971.htm)
Liebe ist nur ein Wort: 2,4 Mio Besucher (Quelle: http://www.insidekino.com/DJahr/D1971.htm)
Und Jimmy ging zum Regenbogen (geschäftlicher Erfolg Note 2,5) (Quelle: Vermischtes aus „alten Zeiten“ (6))
Liebe ist nur ein Wort (geschäftlicher Erfolg Note 2,8)(Quelle: Vermischtes aus „alten Zeiten“ (6))
Der Stoff aus dem die Träume sind (geschäftlicher Erfolg Note 2,6) (Quelle: Vermischtes aus „alten Zeiten“ (6))

Das war ja insgesamt ganz ordentlich, wenn man dazu im Vergleich die letzte Wallace Verfilmungen nimmt, die allesamt unter 2 Mio Besuchern blieben.

Hier mal aus einem anderen Thread die Entwicklung der Wallace-Filme (in Mio. Kinobesuchern):

Giacco Offline



Beiträge: 1.907

09.11.2019 18:40
#125 RE: Johannes Mario Simmel: Die Verfilmungen von 1971 bis 1976 Zitat · Antworten

Gesicherte Besucherzahlen liegen leider nicht vor.
Fakt ist, dass "Und Jimmy ..." als einziger Film der Simmel-Reihe die Goldene Leinwand erhielt (3.000.000 Mio. Zuschauer innerhalb von 18 Monaten.)
Film-Echo-Noten:
Und Jimmy ...: 2,5 (75 Meldungen)
Liebe ist ...: 2,8 (62 Meldungen)

Die Note 2,6 für "Der Stoff aus dem die Träume sind" bezieht sich nur auf die ersten 3 Monate. Der Film startete am 20.9.72 und ab 1973 führte das Film-Echo die Bewertung anhand von Index-Zahlen ein. Die Besucherzahl dürfte geschätzt so um knapp 2 Mio. liegen. Insgesamt kann man sagen, dass die Besucherzahlen von Film zu Film rückläufig waren.

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