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Dieses Thema hat 16 Antworten
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 Edgar-Wallace-Forum
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Tarzan Offline



Beiträge: 1.039

20.06.2009 19:20
Doku ueber die Wallace-Filme Zitat · Antworten

Bekanntlich wird die beruehmte Wallace-Reihe der Rialto-Film dieses Jahr 50 Jahre jung... Waere doch an der Zeit, mal eine Filmdokumentation mit Interviews zu produzieren, oder? Noch gibt es einige Zeitzeugen, aber es werden Jahr um Jahr weniger.

eastmancolor Offline



Beiträge: 2.622

20.06.2009 21:12
#2 RE: Doku ueber die Wallace-Filme Zitat · Antworten

Der Gedanke kam mir auch mal und alle hier haben geschrien eine Doku würde sich finanziell nicht lohnen.

Joachim Kramp Offline




Beiträge: 4.901

20.06.2009 21:45
#3 RE: Doku ueber die Wallace-Filme Zitat · Antworten

Zitat von eastmancolor
Der Gedanke kam mir auch mal und alle hier haben geschrien eine Doku würde sich finanziell nicht lohnen.

Nicht geschrien - das Forum ist ja stumm.

Aber es entspricht dennoch den Tatsachen - es wird sich kein Finanzier finden, der so etwas fianziert.

Darüber hinaus sind alle wichtigen Beteiligten (hinter der Kamera) binzwischen verstorben (Preben Philipsen, Horst Wendlandt. Helmut Beck, Waldfried M. Barthel, Gerhard F. Hummel, Dr. Manfred Barthel, Fritz Klotzsch, Herbert Sennewald, Herbert Ungerland, Herbert Kerz, Eva Ebner, Charles Wakefield die Regisseure Dr. Harald Reinl, Jürgen Roland, Akos von Rathony, Josef von Baky, Alfred Vohrer, Franz Joseph Gottlieb, Freddie Francis, Harald Philipp, Massimo Dallamano, die Kameramänner Ernst W. Kalinke, Heinz Pehlke, Heinz Hölscher, Albert Benitz, Karl Löb, Richard Angst).

Wie soll man da noch eine vernünftige Doku zustande bringen?

Und was Interviews von Schauspielern betrifft - so ist ja meine Meinung hierzu allgemein bekannt bzw. kann sie im Dritten Hallo-Buch nachlesen!

Also grundsätzlich eine gute Idee, die aber Jahrzehnte zu spät kommt.

Joachim.

DanielL Offline




Beiträge: 4.157

21.06.2009 12:20
#4 RE: Doku ueber die Wallace-Filme Zitat · Antworten


Tatsächlich dürfte es für eine Doku, die die Geschichte der Filme aufarbeitet, zu spät sein. Hier stimme ich Joachim in allen Bemerkungen zu.

Dennoch wäre es zum 50-jährigen Jubilkäum dennoch wünschenswert, wenn sich etwas Medienpräsenz ergeben würde. Im Frühjahr habe ich an eine öffentlich rechtliche Redaktion und den Wallace-Haussender DAS VIERTE ein Erinnerungsschreiben verfasst. Leider kam aber keine Reaktion. Damit habe ich meinen kleinen Beitrag geleistet. Da ich kein Fernsehredakteur bin, kann ich ja nur Wünsche äußern.

Passen würde zb. eine Wallace Sonderausgabe der ZDF-Sendung "Kult am Sonntag", wo es auch schon "Heinz Erhardt" und "Harald Juhnke" - Sonderausgaben gab.

Wenn noch jemand die Energie hat, versch. Redaktionen zu schreiben, soll er dies bitte machen... Ich bin da ein wenig frustriert...

Gruß,
Daniel

Tarzan Offline



Beiträge: 1.039

22.06.2009 03:43
#5 RE: Doku ueber die Wallace-Filme Zitat · Antworten

Eine Doku ueber die Wallace-Filme waere tatsaechlich etwas Wunderbares... Fuchsberger, Dor, Friedrichsen, Grothum etc. koennten sicherlich genug erzaehlen... Kabel 1, als Wallace-Sender, hat doch auch eine Doku zu den Winnetou-Filmen ins Programm genommen. Weshalb nicht Wallace???

Und Schauspieler-Statements waeren nicht weniger interessant, als von den Machern hinter der Kamera. Auch da gaebe es doch im Nachhinein die gleichen Probleme. Horst Wendlandt hat auch gerne ausgeschmueckt erzaehlt.

Das Problem ist insgesamt nur, dass in der heutigen Bloedel-TV-Landschaft kaum noch Interesse fuer fruehre Filmthemen besteht. Es sitzen halt zu viele Nieten in den Redaktionen.

Havi17 Offline




Beiträge: 3.795

22.06.2009 06:20
#6 RE: Doku ueber die Wallace-Filme Zitat · Antworten

Zitat von Tarzan
Es sitzen halt zu viele Nieten in den Redaktionen.
In der Tat, daß ist der Hauptgrund. Mittlerweile gab es auch einige Äußerungen von Schauspielern : Kompetenzlose Bedenkenträger

Gruss
Havi17

eastmancolor Offline



Beiträge: 2.622

22.06.2009 15:03
#7 RE: Doku ueber die Wallace-Filme Zitat · Antworten

Zitat von Tarzan
Eine Doku ueber die Wallace-Filme waere tatsaechlich etwas Wunderbares... Fuchsberger, Dor, Friedrichsen, Grothum etc. koennten sicherlich genug erzaehlen... Kabel 1, als Wallace-Sender, hat doch auch eine Doku zu den Winnetou-Filmen ins Programm genommen. Weshalb nicht Wallace???

Und Schauspieler-Statements waeren nicht weniger interessant, als von den Machern hinter der Kamera. Auch da gaebe es doch im Nachhinein die gleichen Probleme. Horst Wendlandt hat auch gerne ausgeschmueckt erzaehlt.

Das Problem ist insgesamt nur, dass in der heutigen Bloedel-TV-Landschaft kaum noch Interesse fuer fruehre Filmthemen besteht. Es sitzen halt zu viele Nieten in den Redaktionen.


Genau so sehe ich es auch!

Joachim Kramp Offline




Beiträge: 4.901

22.06.2009 19:26
#8 RE: Doku ueber die Wallace-Filme Zitat · Antworten

Zitat von Tarzan
Eine Doku ueber die Wallace-Filme waere tatsaechlich etwas Wunderbares... Fuchsberger, Dor, Friedrichsen, Grothum etc. koennten sicherlich genug erzaehlen... Kabel 1, als Wallace-Sender, hat doch auch eine Doku zu den Winnetou-Filmen ins Programm genommen. Weshalb nicht Wallace???

Und Schauspieler-Statements waeren nicht weniger interessant, als von den Machern hinter der Kamera. Auch da gaebe es doch im Nachhinein die gleichen Probleme. Horst Wendlandt hat auch gerne ausgeschmueckt erzaehlt.

Das Problem ist insgesamt nur, dass in der heutigen Bloedel-TV-Landschaft kaum noch Interesse fuer fruehre Filmthemen besteht. Es sitzen halt zu viele Nieten in den Redaktionen.


Für eine Show wäre ein ausgeschmückte Erzählung ja o.k. - aber nicht für eine Doku, denn dort sollen ja realistische Dinge gesagt werden.

Joachim.

Mabuse Offline




Beiträge: 381

22.06.2009 20:16
#9 RE: Doku ueber die Wallace-Filme Zitat · Antworten

In Antwort auf:
Für eine Show wäre ein ausgeschmückte Erzählung ja o.k. - aber nicht für eine Doku, denn dort sollen ja realistische Dinge gesagt werden.
Joachim.



Eine Edgar Wallace Show (90 min zur Primetime) gab es doch vor ein paar Jahren mal auf Kabel od. Sat1. Am nächsten Vormittag sollte diese nochmals wiederholt werden, ist dann aber doch nicht mehr gesendet worden. Die Einschaltquote war glaube ich nicht wirklich überzeugend.

Gubanov ( gelöscht )
Beiträge:

22.06.2009 20:22
#10 RE: Doku ueber die Wallace-Filme Zitat · Antworten

Die Show lief auf kabel eins am 01.09.2004 (Mittwoch) um 20.15 Uhr und wurde von 0,8 Millionen Zuschauern eingeschaltet.

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Mabuse Offline




Beiträge: 381

22.06.2009 20:31
#11 RE: Doku ueber die Wallace-Filme Zitat · Antworten

Danke für die genaue Info. Ich war auch einer von den 0,8 Mio. Ich hatte damals auch mehr von der Show erwartet. Die Vorfreude war groß, die Enttäuschung glaube ich ebenso. Aber immerhin hat sich mal ein Sender an so ein Projekt gewagt, wenn leider auch ohne Erfolg.

Tarzan Offline



Beiträge: 1.039

23.06.2009 01:16
#12 RE: Doku ueber die Wallace-Filme Zitat · Antworten

Kritische Frage: Welches Publikum ist denn an Aeusserungen von Fritz Klotzsch, Herbert Sennewald oder Herbert Ungerland interessiert... Doch wohl nur ein Fachpublikum in geringer Anzahl. Dafuer laesst sich niemals eine Finanzierung finden. Realistisches Interesse fuer eine TV-Doku duerften aber doch Persoenlichkeiten wie Fuchsberger, Dor etc. finden.

In Hollywood werden viele Dokumentationen produziert (UND ICH BLEIBE BEI DIESER BEZEICHNUNG). Und in den wenigsten landen Filmfachleute wie die oben genannten. Das hat nichts mit fehlender Wertschaetzung zu tun, sondern mit der Realisierbarkeit einer Doku.

Und die waere mit den Darstellern, Dokuaufnahmen und Kommentaren von Fachleuten zum Thema schon gegeben.

Der Begriff "Show" wird heute von Sendern fuer duemmlichen Klamauk verwendet. Und sowas ist bei Wallace nicht wuenschenswert. Es geht um eine Doku, wie sie fuer andere (Film-)themen doch auch moeglich ist. Warum nicht auch fuer die Edgar-Wallace-Reihe?

Joachim Kramp Offline




Beiträge: 4.901

23.06.2009 07:52
#13 RE: Doku ueber die Wallace-Filme Zitat · Antworten

Zitat von Tarzan
Kritische Frage: Welches Publikum ist denn an Aeusserungen von Fritz Klotzsch, Herbert Sennewald oder Herbert Ungerland interessiert... Doch wohl nur ein Fachpublikum in geringer Anzahl. Dafuer laesst sich niemals eine Finanzierung finden. Realistisches Interesse fuer eine TV-Doku duerften aber doch Persoenlichkeiten wie Fuchsberger, Dor etc. finden.

In Hollywood werden viele Dokumentationen produziert (UND ICH BLEIBE BEI DIESER BEZEICHNUNG). Und in den wenigsten landen Filmfachleute wie die oben genannten. Das hat nichts mit fehlender Wertschaetzung zu tun, sondern mit der Realisierbarkeit einer Doku.

Und die waere mit den Darstellern, Dokuaufnahmen und Kommentaren von Fachleuten zum Thema schon gegeben.

Der Begriff "Show" wird heute von Sendern fuer duemmlichen Klamauk verwendet. Und sowas ist bei Wallace nicht wuenschenswert. Es geht um eine Doku, wie sie fuer andere (Film-)themen doch auch moeglich ist. Warum nicht auch fuer die Edgar-Wallace-Reihe?

In einer Doku sollen Fachleute zu Wort kommen. Darum geht es.Es gibt Zwei Dokus zu Dr.Harald Reinl und eine über den dt.Film. Dort kommen u.a. Wakefield, Spiehs Barthel, Marischka und Hembus zu Wort. Wer kennt denn die? Dennoch sind diese drei Dokus hervorragend.

Joachim.

eastmancolor Offline



Beiträge: 2.622

24.06.2009 10:07
#14 RE: Doku ueber die Wallace-Filme Zitat · Antworten

Über das italienische Polizeifilm Genre wurde jetzt eine Doku gemacht. Da gehts doch auch!

Ein Doku könnte man ganz locker machen. Es gibt genügend Leute, die man interviewen könnte. Nur macht sie eben keiner.

Reinhard Offline



Beiträge: 1.373

25.06.2009 15:26
#15 RE: Doku ueber die Wallace-Filme Zitat · Antworten

Es sind schon noch einige Leute, die hinter der Kamera wichtige Positionen innehatten, am Leben. Ich habe letzten Herbst auf dem 70mm-Festival in Karlsruhe ein einstuendiges (Audio-)Interview mit Heinz Hoelscher (Kameramann bei DER GRUENE BOGENSCHUETZE) gemacht und auch wenn er den Film (BOGENSCHUETZE) mit einem Jerry Cotton-Film verwechselt hat, wusste er doch einige interessante Sachen zu seiner Arbeit mit Alfred Vohrer, Paul May, Juergen Roland, Will Tremper und Harald Reinl zu berichten. (Das Interview wird irgendwann in den naechsten drei Monaten auf dem in meiner Signatur verlinkten Blog erscheinen, als Transkript allerdings) Das ist daher natuerlich eher auf die Regisseure an sich bezogen (teilw. auch Darsteller) aber trotzdem - ich konnte ihn interviewen und er war in dieser Szene und eben bei Constantin / Rialto sehr praesent. Nur ein Beispiel. Es gibt sicherlich noch mehrere Personen, aber ich bin gerade nicht in der Lage, gross zu recherchieren.

Ich glaube nicht, dass es zu spaet dafuer waere. Fuer viele alte Hollywood-Filme werden heute noch Making ofs gedreht, in denen dann oft sogar die Toechter / Soehne Auskunft geben - und das teilweise durchaus informativ. Man gedenke nur an die vielen interessanten Anekdoten, die Patricia Hitchcock in den DVD-Dokus doch zum besten gibt, auch wenn sie nur die Tochter des Meisters war. Ausserdem koennte man auch Joachim vor die Kamera holen, da ihn Dokumentationen ja oft und wenn, ausgiebig, Chronisten eines Kuenstlers oder einer Filmreihe / eines Filmphaenomens zu Wort kommen. Man koennte auch bestimmte Kritiker befragen wobei das natuerlich immer etwas weitreichend ist und ich mich noch mit etwas Befremden an die Beitraege von z. B. Joe Hembus in der Reinl-Doku erinnere.

Apropos Reinl: Ich habe das monstroese Riesenbuch aus Oessterreich (dessen Titel und Autor mir gerade voellig entfallen sind, da ich derzeit in England residiere) ueber Reinl und es enthaelt eine enorme Menge an Informationen, die der Autor sicherlich in muehsamer Kleinarbeit zusammentragen musste (der Originaltext, den er als Abschlussarbeit fuer die Uni schrieb und dann zu dem Buch erweiterte, stammt von 1996).

Wenn die Flinte aber jetzt schon ins Korn geworfen wird (und praktisch sind die von euch angefuerten Gegenargumente, besonders das der schwierigen Finanzierung, ziemlich erschlagend) ist es bald vielleicht wirklich zu spaet.

http://www.eskalierende-traeume.de
http://www.ofdb.de/view.php?page=poster&Kat=Review&Name=24510

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