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Dieses Thema hat 35 Antworten
und wurde 3.610 mal aufgerufen
 Francis Durbridge
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Gubanov Offline




Beiträge: 15.047

07.10.2008 20:04
Bewertet TV: "Der Andere" (1959, 1) Zitat · antworten

Bewertet: Francis Durbridge – Der Andere (1)
Deutschland 1959, TV. Regie: Joachim Hoene. Drehbuch: Francis Durbridge. Mit: Albert Lieven, Wolf Frees, Heinz Klingenberg, Helmuth Rudolph, Ingeborg Körner, Michael Rittermann, Anderas von der Meden, Sigurd Fitzek, Jochen Rathmann, Esther Queil u.v.a.m.




„Der Andere, Erste Folge“ & „Der Andere, Zweite Folge“

Gestern und heute habe ich die ersten beiden Teile von „Der Andere“ gesehen. Der Italiener Rocello, von dem sich herausstellt, dass er einer der besten italienischen Froschmänner war, wird tot auf einem Hausboot in Marlow aufgefunden. In den Verdacht, die Tat begangen zu haben, gerät der Lehrer Henderson.

Passend zum Motiv des Froschmannes findet sich vor dem Vorspann einer jeden Folge eine interessante Sequenz mit einem Taucher. Diese scheint recht aufwendig unter Wasser gefilmt worden zu sein und verschafft einen cleveren Einstieg in die Geschichte, der sich dem Zuschauer allerdings erst in Teil 2 erschließt.
Wie auch beim „Halstuch“ dauert es nicht lange, bis die Leiche gefunden wird. Und wie beim „Halstuch“ geht es Albert Lieven an den Kragen. Der Mann scheint wirklich kein besonders großes Glück zu haben, steht er doch schon wieder als Hauptverdächtiger im Raum. Seine Rolle in „Der Andere“ hat jedoch einen zusätzlichen Aspekt, die sie zwiespältiger und interessanter macht als die im „Halstuch“: Der Mann ist sympathisch. Während er sich im bekannten Straßenfeger von 1961 kühl, distanziert und unnahbar gibt, verkörpert er hier einen umgänglichen, selbstsicheren und stets lächelnden Lehrer.
Leider halten sich Schulaufnahmen, wie ich sie als Zeitdokumente gern gesehen hätte, in Grenzen, denn die Folge spielt zum Beginn der Sommerferien. Ähnlich wie beim Wallace-Film „Der unheimliche Mönch“ kann man gerade noch zu Beginn des Films einen Blick auf die Schüler werfen, bevor sie dann von der Bildfläche verschwinden.

Den Inspektor spielt Wolf Frees. Ich habe eine Affinität für diesen Darsteller, der diese Rolle auch 1961 in „Gestatten, mein Name ist Cox“ übernahm. Mit Witz und Charme, aber auch auf eine ungewöhnlich forsche Art treibt er die Ermittlungen voran, wobei er trotzdem immer höflich, aber bestimmt bleibt.
Sein Sohn wird von Andreas von der Meden verkörpert, der später vor allem durch seine Tätigkeit als Synchron- und Hörspielsprecher (in „Knight Rider“ für David Hasselhoff oder diverse Rollen bei den TKKG-Jugendhörspielen) Bekanntheit erlangen sollte.

Wie Edgar007 schon an anderer Stelle erwähnte, ist die Bildqualität von „Der Andere“ nicht die allerbeste. In Anbetracht der wahrscheinlich desaströsen Materialsituation kann ich aber mehr als gut mit dem erzielten Erlebnis leben. In der Dokumentation „TV-Juwelen – Die Straßenfeger in neuem Glanz“, die in beiden Editionen 1 und 2 enthalten ist, kann man sehen, welche enorme Verbesserung die Restaurierung des Materials erbrachte. Ein kurzer Vergleich führt vor Augen, wie das Material vorher aussah.

Hier nun einige Bilder vom Restaurierungsergebnis, sodass jeder selbst beurteilen kann:


- Menüshot „Der Andere“
- Der Lehrer Henderson wird von Inspektor Ford befragt


- Billie Reynolds nennt den Inspektor beim Vornamen
- Der Reporter Craven bringt Dr. Sheldon und Miss Walters Neuigkeiten über Rocello


- Texttafeln aus dem Abspann des zweiten Teils

Edgar007 Offline




Beiträge: 2.285

07.10.2008 20:20
#2 RE: Bewertet: Francis Durbridge - Der Andere (1) Zitat · antworten

Ich glaube, daß das etwas "verwaschene" Bild schon so mit den damligen Kameras aufgezeichnet wurde - eben TV-Qualität Ende der 50er Jahre. Die Texttafeln z.B. haben ja eine sehr gute Qualität bzw. schärfe, wie man auch an den Screeshots erkennen kann.

Zum Film selber kann ich nur sagen, daß er mich auch jetzt auf DVD nicht begeistern konnte und für mich einer der schwächsten Durbridge-Filme bleibt. Obwohl ich ansonsten Albert Lieven sehr gerne sehe finde ich ihn für diese Rolle nicht als Idealbesetzung. Das liegt aber vllt. daran, daß ich, kurz bevor ich den Film zum ersten mal sah, den Roman gelesen habe und dort der Lehrer Henderson ganz anders beschrieben wird und ich ihn mir dadurch völlig anders vorstellte. U.a. ist er im Roman "Ende 30", was ja schon gar nicht auf Lieven paßt. Im Großen und ganzen ein mäßig spannender TV-Krimi, für die damalige Zeit sicher ein kleines "Juwel".

Havi17 Offline




Beiträge: 2.969

07.10.2008 20:39
#3 RE: Bewertet: Francis Durbridge - Der Andere (1) Zitat · antworten

Für mich ist und die Geschmäcker sind ja verschieden, "Der Andere" der beste Durbridge,
das liegt vor allem daran, daß der Film fast vollständig durch Albert Lieven getragen wird.
Ich kann mich noch sehr gut an das Wechselbad der Gefühle erinnern und an die erleichternde
Auflösung.

Gruss
Havi17

Georg Offline




Beiträge: 2.812

08.10.2008 15:19
#4 RE: Bewertet: Francis Durbridge - Der Andere (1) Zitat · antworten

Für mich zählt DER ANDERE auch zu den schwächeren Verfilmungen. Zweifellos ist Albert Lieven in der ROlle des David Henderson hervorragend und er trägt - wie Havi17 schrieb - den ganzen Film. Es ist einfach ein Vergnüngen, diesem Schauspieler zuzusehen. Man darf aber auch nicht vergessen, dass ein derartiger Fortsetzungsfilm bisher noch (fast) nicht dagewesen ist und dass man sich in den Folgejahren einfach durch mehr Erfahrung aber auch durch mehr technischen Fortschritt einfach gesteigert hat,. Außerdem wurde DER ANDERE ja noch als Livefernsehspiel geschrieben, das als solches ja noch bei der BBC über den Sender ging.

Gubanov Offline




Beiträge: 15.047

08.10.2008 15:32
#5 RE: Bewertet: Francis Durbridge - Der Andere (1) Zitat · antworten

Hochinteressant fand ich einige Anmerkungen in "Der Andere", die ich einer TV-Produktion aus den prüden 1950er Jahren gar nicht zugetraut hätte. Beispielsweise die Erzählung von Billie Reynolds, wie sie mit den Schuljungen im Bikini gemeinsam baden ging. Natürlich durfte in diesem Zusammenhang nicht unerwähnt bleiben, dass dies gegen die geltende Moral war, wenngleich diese Bemerkung reichlich abwertend klingt...

Kleine Randnotiz: Der Name Billie Reynolds kam mir so verflixt vertraut vor. Plötzlich fiel es mir wie Schuppen von den Augen - oder besser: von den Ohren. Billie Reynolds ist einer der Gangster im Florian-Pauer-Wallace-Hörspiel "Der Joker" (dort allerdings in männlicher Form ).

Gubanov Offline




Beiträge: 15.047

09.10.2008 19:41
#6 RE: Bewertet: Francis Durbridge - Der Andere (1) Zitat · antworten

„Der Andere, Dritte Folge“ & „Der Andere, Vierte Folge“

Die Spannung der Handlung steigt zusehends. Vorwürfe, dieser Teil sei in Bezug auf die Handlung uninteressant und langweilig, kann man definitiv nicht anbringen. Sicher ist die Inszenierung nicht so dynamisch wie bei „Das Halstuch“, aber, so möchte ich vorausschicken, wenn die Entwicklung von Folge 1 bis Folge 4 bei „Der Andere“ sich so fortsetzt, ist eine gleich hohe Bewertung für mich nicht ausgeschlossen.
Warum „Das Halstuch“ für viele besser wirkt, liegt auf der Hand. Neben der Tatsache, dass 1962 das Fernsehen über bessere Mittel und ein größeres Budget (allein durch den Erfolg der vorangegangenen Durbridge-Mehrteiler) verfügte als 1959, ist vor allem eines zu beachten: Die Erfahrung, die man mit den beiden Vorgängern gemacht hatte, war Gold wert. Man wusste inzwischen, wie man Durbridge anzupacken hatte. Darüber hinaus boten sich in den Kinokrimis ab 1959 wirkungsvolle Vorbilder für Spannung und Action, die man ja auch, wenn man sich die Besetzungsliste von „Das Halstuch“ ansieht, sicherlich als Inspiration betrachten kann.

„Der Andere“ wiederum verfügt über andere Qualitäten. Der gesamte Mehrteiler wirkt zwar angestaubt, allerdings ist dies keineswegs als „betulich“ oder „hausbacken“ zu beschreiben, sondern als „gediegen“. Man sieht nicht viele (spätere) Wallace-Stars, sondern hauptsächlich unbekanntere Gesichter oder solche, die man weniger mit erfolgreichen Krimiserien der 1960er Jahre assoziiert. Dies mag einer der Gründe sein, warum „Der Andere“ noch etwas authentischer und sogar britischer wirkt als „Das Halstuch“.

Immer abstruser werden die „Zufälle“ rund um Albert Lievens Rolle des David Henderson, sodass sie – erwähnt sei nur die Sache mit der Schachfigur – beinah wie kleine Zaubertricks wirken. Auf die Aufklärung bin ich nur allzu gespannt. Natürlich hege ich bereits einen Verdacht, aber wie kann man sich bei einem solchen Rätsel schon sicher sein?
Den perfekten Kontrast zu Lievens Zwielichtigkeit bildet Wolf Frees, der sich immer mehr als ein wunderbar britischer Ermittler etabliert. Im Fitzek-Interview wird erwähnt, dass Frees selbst Engländer war. Leider finden sich im Netz nur spärliche Informationen über diesen tollen Mimen, der durch Heinz Klingenbergs Sergeant Broderick eine amüsante, aber deshalb keinesfalls komödiantische Ergänzung erhält.

Interessant ist auch die Betrachtung der auftretenden Damen. Drei sind es an der Zahl und alle drei wirken sie irgendwie seltsam. Eine war eine morallose „Lebefrau“, die für ihre Eskapaden mit dem Leben bezahlte, eine ist ein kalter Fisch, der zu selbstsicher erscheint, und die dritte, die Schwester des Toten, scheint nur aus Gründen der Gerechtigkeit nach England gekommen zu sein, wirkt aber geheimnisvoll und allein durch ihren Akzent wie ein Fremdkörper in dem ruhigen englischen Dorf.

In Vorfreude auf die zwei letzten Teile von „Der Andere“ warte ich auf Freitag und Samstag!

Havi17 Offline




Beiträge: 2.969

09.10.2008 19:57
#7 RE: Bewertet: Francis Durbridge - Der Andere (1) Zitat · antworten

Zitat von Gubanov
Den perfekten Kontrast zu Lievens Zwielichtigkeit bildet Wolf Frees, der sich immer mehr als ein wunderbar britischer Ermittler etabliert.


Wolf Frees, ich finde er hat optisch Ähnlichkeit mit Humphrey Bogart, gefiel mir sehr gut. Schade daß man nicht mehr von ihm gesehen hat. Auf die beiden letzten Folgen kannst Du dich zurecht freuen ...

Gruss
Havi17
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Gubanov Offline




Beiträge: 15.047

10.10.2008 16:41
#8 RE: Bewertet: Francis Durbridge - Der Andere (1) Zitat · antworten

„Der Andere, Fünfte Folge“

Nach meiner Beschreibung der drei handelnden Damen darf ich eine kleine Korrektur vornehmen: Ingeborg Körners Catherine Williams (die Aussprachevarianten reichen von Kessrin bis Cat) bekommt in Teil 5 nun endlich menschlichere Züge und darf sich sogar der Frage stellen, ob sie nicht in David Henderson verliebt sei. Wenn sich da nicht einmal etwas anbahnt...

Endlich erfährt der Zuschauer auch etwas über die Bedeutung des Titels dieses Mehrteilers. Zumindest eine Andeutung wird gemacht, die den Cliffhanger dieses Mal nur umso spannender macht – vielleicht ist es das spannendste aller bisherigen Enden.

Ein Einfall kam mir übrigens heute beim Sehen: Würden nicht Wolf Frees und Heinz Klingenberg ein perfektes Holmes-Watson-Duo abgeben? Zwar ist Frees recht klein geraten, aber das war der hervorragende Peter Cushing ja auch. Von der Art des Spiels her würde es ihnen gut zu Gesicht stehen...

Gubanov Offline




Beiträge: 15.047

11.10.2008 21:10
#9 RE: Bewertet: Francis Durbridge - Der Andere (1) Zitat · antworten

„Der Andere, Sechste Folge“

Im Schlussteil von „Der Andere“ zieht das Tempo nach einer nochmaligen gemächlichen ersten Hälfte stark an. Sogar Kampf, Verfolgung und Flucht darf der gefesselte Zuschauer betrachten. Ein würdiger Abschluss für diesen Mehrteiler.



SPOILER – Nur weiterlesen, wer die Auflösung kennt

Was für eine überraschende Auflösung. „Mein Doktor Watson“ ist der Mörder. Der ewig freundlich lächelnde Heinz Klingenberg hat Billie Reynolds auf dem Gewissen. Aber ich hätte es wissen sollen: Ich muss mir angewöhnen, stets die Personen in Verdacht zu haben, die für die eigentliche Handlung völlig überflüssig sind und somit nur eine einzige, nämlich die finale Funktion erfüllen können. So ist es ja auch hier: Inspektor Ford hätte die Ermittlungen ja auch allein durchführen können.

Interessant ist, dass sich im letzten Teil der bisher so „biedere“ Kriminalfall in eine halsbrecherische Geheimdienstaffäre ausweitet. Ganz unerwartete Tiefen und Wendungen treten auf und andere bisher unerklärlich erscheinende Tatsachen, besonders Henderson betreffend, werden auf eine verblüffend einfache Art und Weise aufgeklärt.




Entgegen zahlreicher Kritiken, die ich hier und anderswo gelesen hatte, empfinde ich „Der Andere“ als überaus ansprechenden Krimimehrteiler. Er unterhält auf gepflegte Art und Weise und wirkt weder eilig noch unbedacht. Ich vergebe 5 von 5 Punkten.

Joachim Kramp Offline




Beiträge: 4.901

11.10.2008 21:41
#10 RE: Bewertet: Francis Durbridge - Der Andere (1) Zitat · antworten

Obwohl ich erst im Juli einen „Durbridge-Monat“ hatte wurde ich hier durch die Beurteilungen der ersten drei Serien-Klassiker wieder inspiriert mir diese Teile nochmals anzusehen. Da ich die Filme hintereinander sah schreibe ich hier beim ANDEREN meine Beurteilung in der Reihenfolge wie ich sie mir ansah:

- DAS HALSTUCH – der Durbridge-Klassiker oder Straßenfeger schlechthin. Vom Aufbau und der Dramaturgie hervorragend durchdacht. Die Darsteller sind ja alles Wallace-Darsteller entweder vor dem Halstuch oder danach. Der Täter ist ja bereits seit dem 16. Januar 1962 bereits bekannt – also ein Tag vor der Ausstrahlung des letzten Teils. Dennoch wenn man davon unabhängig miträt kommt man leicht auf die Lösung. Dennoch ist dies einer der wenigen Schwachstellen in der Dramaturgie: Ein Autor teilte mir mal mit, dass der Täter innerhalb der ersten 20 Minuten in einer Story auftauchen sollte. Nur ist dies hier nicht der Fall. Sein persönliches Melden bei der Polizei hätte durchaus früher eingesetzt werden können.

- DER ANDERE – als Eröffnungs-Durbridge eine der besten Verfilmungen überhaupt. Man muß bedenken, dass dieser Durbridge quasi parallel zum ersten Wallace (Der Frosch mit der Maske) produziert wurde. Keine Sekunde Langweile kommt auf – man rätselt quasi mit und tippt grundsätzlich (wie bei zwei weiteren Durbridge ebenso) auf den Falschen. Das erhält zudem die Spannung obwohl es immer wieder dramaturgische Hinweise Richtung Täter gibt.

- ES IST SOWEIT – nachdem ich mir diesen Durbridge als Dritten aufgehoben habe, war ich dann auch dankbar, als es „endlich soweit war“ dass er wieder zu Ende war. Nur durch die Musik von Peter Thomas und das tw. zynische Auftreten von Siegfried Lowitz haben mich auch diesmal wieder bei der Stange gehalten. Und der Täter ist auch von Anfang an klar, überhaupt keine plausible Fährte auf einen anderen Strippenzieher. Der wohl (zumindest in meinen Augen) langweiligste Durbridge überhaupt, zumal ich auch Kindesentführung u.ä. in Filmen nicht mag.

Bleibt noch DIE SCHLÜSSEL, dazu später mehr.

Joachim.

Havi17 Offline




Beiträge: 2.969

11.10.2008 21:45
#11 RE: Bewertet: Francis Durbridge - Der Andere (1) Zitat · antworten

Es freut mich, daß mit Gubanov und Joachim doch noch weitere "Der Andere" entsprechend würdigen.

Gruss
Havi17
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Joachim Kramp Offline




Beiträge: 4.901

12.10.2008 09:46
#12 RE: Bewertet: Francis Durbridge - Der Andere (1) Zitat · antworten

Zitat von Havi17
Es freut mich, daß mit Gubanov und Joachim doch noch weitere "Der Andere" entsprechend würdigen.


Ist doch schön wenn es unterschiedliche Meinungen gibt - ansonsten wäre es ja trostlos. Bin mal gespannt wie andere meine Lieblings-Durbridge "Die Schlüssel" & "Das Messer" sehen werden.

Joachim.

Mabuse Offline




Beiträge: 381

12.10.2008 23:45
#13 RE: Bewertet: Francis Durbridge - Der Andere (1) Zitat · antworten

Ich kann mich den positiven Meinungen nur anschliessen. Da ich den Mehrteiler noch nicht kannte, konnte die Spannung bis zum Schluss aufrecht erhalten bleiben und ich war in der lezten Folge echt überrascht, wer plötzlich als Täter in Erscheinung trat und welche Rolle Albert Lieven tatsächlich spielte. Die Aussprache des Kommissars kommt mir öfters etwas "verwaschen" rüber, man könnte fast meinen, er macht einen angetrunkenen Eindruck. Ist dies vielleicht noch einem aufgefallen? Für den ersten Durbridge Mehrteiler sicherlich eine gelungene Verfilmung - 4 von 5 Punkten.

Georg Offline




Beiträge: 2.812

13.10.2008 18:59
#14 RE: Bewertet: Francis Durbridge - Der Andere (1) Zitat · antworten

In Antwort auf:
Ist dies vielleicht noch einem aufgefallen?

Ja, das Wolf Freés sehr schnell und teilweise auch undeutlich spricht, ist mir auch beim ersten Mal schon aufgefallen und es stört mich auch heute noch irgendwie...

Havi17 Offline




Beiträge: 2.969

13.10.2008 19:29
#15 RE: Bewertet: Francis Durbridge - Der Andere (1) Zitat · antworten

Auch mir ist das sofort aufgefallen, doch ich denke er nuschelt, bzw. lispelt sehr, so wie das angeblich anfangs auch Bogart tat.

Gruss
Havi17
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