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Dieses Thema hat 160 Antworten
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 Edgar-Wallace-Forum
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Joachim Kramp Offline




Beiträge: 4.901

28.03.2009 18:16
#76 RE: Vermischtes aus „alten Zeiten“ Zitat · Antworten
23. Statistik Saisons 1964-1972

Hallo,
da ich im Thread „Wallace-Neuverfilmungsmöglichkeiten“ ankündigte über die geschäftl. Erfolge von dt. Filmproduktionen der 60er-Jahre zu schreiben hier nun Infos von den Saisons 1964-1973 (Endend 1972). Es sind die geschäftlichen Benotungen der Einsatzkinos von den jeweiligen Kinobesitzer an Filmecho gemeldet. Ihr werdet feststellen dass manche Filme trotz guter Benotung keine „Goldene Leinwand“ erhalten haben. Das hat einmal bei „Die Nichten der Frau Oberst“ der Grund dass man keinen Antrag für die „Goldene Leinwand“ gestellt hatte. Ferner war bis 1971 die Zeitspanne nur 12 Monate für das Ziel 3 Millionen Besucher zu erreichen. Es ist dabei zu bedenken, dass man damals Filme mit 25-30 Filmkopien startete, dann entweder bis 50-60 erhöhte oder in ganz besonderen Fällen auf maximal 80-100 Kopien. Die komplette Auswertung eines Films dauerte oftmals mehr als zwei Jahre. Manche Filme, die oftmals mit sehr guten Besucherzahlen abgesetzt wurden, wurden in der Folgezeit dann in Spätvorstellungen, Jugendvorstellungen oder als Wochenprogramm nochmals eingesetzt. Dadurch kamen einige der genannten Filme unter’m Strich über drei Millionen Besucher.

Pro Saison alle dt. Produktionen bis zur Benotung 3,0 (gut) sowie noch fehlende Wallace-Filme:

Saison 1964/65:
- Winnetou II 1,7 (Goldene Leinwand)
- Unter Geiern 1,8 (Goldene Leinwand)
- Der Schut 1,9 (Goldene Leinwand)
- Die große Kür 1,9 (Goldene Leinwand)
- Schüsse aus dem Geigenkasten 2,0 (Goldene Leinwand)
- Der Ölprinz 2,2 (Goldene Leinwand)
- Polizeirevier Davidswache 2,2 (Goldene Leinwand)
- Der Hexer 2,4
- Angélique I 2,4 (Goldene Leinwand)
- Angélique II 2,4 (Goldene Leinwand)
- Dr. med. Hiob Prätorius 2,7 (Goldene Leinwand)
- Die Verdammten der Blauen Berge2,7
- Die Pyramide des Sonnengottes 2,8
- Zimmer 13 2,9
- DM Killer 2,9
- Der Schatz der Azteken 2,9
- Der letzte Mohikaner 2,9
- Lausbubengeschichten 3,0
- Holiday in St. Tropez 3,0
- Ein Sarg aus Hongkong 3,0
- Die lustigen Weiber von Tirol 3,0
- Das Verrätertor 3,3
- Die Gruft mit dem Rätselschloß 3,4


Saison 1965/66:
- Winnetou III 2,0 (Goldene Leinwand)
- Der unheimliche Mönch 2,2
- Für ein paar Dollar mehr 2,2
- Angélique und der König 2,4 (Goldene Leinwand)
- Old Surehand I 2,5
- Tante Frieda – Neue Lausbubengeschichten 2,7
- Mordnacht in Manhattan 2,8
- Um null Uhr schnappt die Falle zu 2,8
- Ich, Dr. Fu Man Ch 2,8
- Durchs wilde Kurdistan 2,9
- Kommissar X: Jagd auf Unbekannt 2,9
- Der Spion, der in die Hölle ging 3,0
- Kommissar X: Drei gelbe Katzen 3,0
- Neues vom Hexer 3,4

Saison 1966/67:
- Wilde Reiter GmbH 2,2
- Der Bucklige von Soho 2,3
- Es 2,4
- Der Mörderclub von Brooklyn 2,4
- Die 13 Sklavinnen des Dr.Fu Man Chu 2,5
- Kommissar X: In den Klauen des goldenen Drachen 2,6
- Die Nibelungen 1.Teil: Siegfried 2,6 (Goldene Leinwand)
- Onkel Filser – Allerneueste Lausbubengeschichten 2,6
- Winnetou und das Halbblut Apanatschi 2,7
- Kommissar X: Drei grüne Hunde 2,7
- Das Geheimnis der weißen Nonne 2,8
- Grieche sucht Griechin 2,8
- In Frankfurt sind die Nächte lang 2,8
- Das älteste Gewerbe der Welt 2,8
- Abschied von gestern 2,8
- Mädchenjagd auf St. Pauli 2,9
- Die Rechnung eiskalt serviert 3,0
- St. Pauli Herbertstraße 3,0

Saison 1967/68:
- Helga 1,5 (Goldene Leinwand)
- Zur Hölle mit den Paukern 1,7 (Goldene Leinwand)
- Die Wirtin von der Lahn 1,8 (Goldene Leinwand)
- Unbezähmbare Angélique 2,4
- Jungfrau aus zweiter Hand 2,4
- Engelchen oder die Jungfrau von Bamberg 2,4
- Liebesnächte in der Taiga 2,5
- Wenn Ludwig ins Manöver zieht 2,5
- Die blaue Hand 2,7
- Der Mönch mit der Peitsche 2,7

- Mädchen-Mädchen 2,9
- Tätowierung 2,9
- Kommissar X: Drei blaue Panther 2,9
- Der nächste Herr, dieselbe Dame 2,9
- Der Hund von Blackwood Castle 3,2

Saison 1968/69:
- Die Nichten der Frau Oberst 1,6
- Zum Teufel mit der Penne 1,6 (Goldene Leinwand)
- Oswalt Kolle: Das Wunder der Liebe 1. Teil 1,7 (Goldene Leinwand)
- Immer Ärger mit den Paukern 1,8 (Goldene Leinwand)
- Zur Sache, Schätzchen 2,1 (Goldene Leinwand)
- Pippi Langstrumpf 2,1 (Goldene Leinwand)
- Oswalt Kolle: Das Wunder der Liebe 2. Teil 2,2 (Goldene Leinwand)
- Komm nur mein liebstes Vögelein 2,2 (Goldene Leinwand)
- Der Arzt von St. Pauli 2,3 (Goldene Leinwand)
- Oswalt Kolle: Deine Frau das unbekannte Wesen 2,3 (Goldene Leinwand)
- Frau Wirtin hat auch einen Grafen 2,3
- Morgens um 7 ist die Welt noch in Ordnung 2,3 (Goldene Leinwand)
- Vulkan der höllischen Triebe 2,6
- Die Ente klingelt um ½ 8 2,7
- Van de Velde: Die vollkommene Ehe 1. Teil 2,7
- Eva 2,7
- Panamericana 2,7
- Im Banne des Unheimlichen 2,8
- Der Gorilla von Soho 2,8

- Frau Wirtin hat auch eine Nichte 2,9
- Engelchen macht weiter – hoppe, hoppe Reiter 2,9
- Der Mann mit dem Glasauge 3,3

Saison 1969/70:
- Hurra, die Schule brennt 1,8 (Goldene Leinwand)
- Oswalt Kolle: Zum Beispiel Ehebruch 2,0 (Goldene Leinwand)
- Oswalt Kolle: Dein Mann das unbekannte Wesen 2,0 (Goldene Leinwand)
- Heintje – Ein Herz geht auf Reisen 2,1 (Goldene Leinwand)
- Dr. Fummel und seine Gespielinnen 2,1
- Pepe, der Paukerschreck 2,2
- Hilfe, ich liebe Zwillinge 2,3
- Unser Doktor ist der Beste 2,3
- Klassenkeile 2,3
- Technik der körperlichen Liebe 2,3
- Nicht fummeln, Liebling 2,4
- Ich bin ein Elefant Madame 2,4
- Eros Center Hamburg 2,6
- Graf Porno und seine Mädchen 2,6
- Die Nichten der Frau Oberst II 2,8
- Das Gesicht im Dunkeln 4,3

Saison 1970/71:
- Schulmädchen Report 1,4 (Goldene Leinwand)
- Wenn die tollen Tanten kommen 2,0
- Wir hau’n die Pauker in die Pfanne 2,2
- Liebesmarkt in Dänemark 2,2
- Liebestechnik für Fortgeschrittene 2,3
- Unsere Pauker gehen in die Luft 2,4
- Nachbarn sind zum Ärgern da 2,4
- Verbotene Sexualität 2,4
- Wer zuletzt lacht – lacht am Besten 2,6
- Josefine Mutzenbacher 2,7
- Hurra, unsere Eltern sind nicht da 2,8
- Musik, Musik da wackelt die Penne 2,8
- Pornographie in Dänemark 2,8
- Hexen bis aufs Blut gequält 2,9
- Das gelbe Haus am Pinnasberg 3,0
- Wenn du bei mir bist 3,0
- Der Pfarrer von St. Pauli 3,0
- Morgen fällt die Schule aus 3,0
- Die Tote aus der Themse 3,5
- Das Geheimnis der schwarzen Handschuhe 4,1
- Die neunschwänzige Katze 4,2


Saison 1971/72:
- Hausfrauen Report 1,9
- Schulmädchen Report II 2,0 (Goldene Leinwand)
- Schulmädchen Report III 2,2 (Goldene Leinwand)
- Und Jimmy ging zum Regenbogen 2,5 (Goldene Leinwand)
- Liebe ist nur ein Wort 2,8
- Wenn mein Schätzchen auf die Pauke haut 2,9
- Hausfrauen Report II 2,9
- Was Männer nicht für möglich halten 3,0
- Der Kapitän 3,4 (Goldene Leinwand)
- Das Geheimnis der grünen Stecknadel 3,7
- Der Teufel kam aus Akasava 4,2


Saison 1972/73:
- Schulmädchen Report IV
- Laß jucken Kumpel 2,3 (Goldene Leinwand)
- Der Schrei der schwarzen Wölfe 2,3
- Hochwürden drückt ein Auge zu 2,5
- Hausfrauen Report III 2,5
. Herzflimmern 2,6
- Der Stoff aus dem die Träume sind 2,6
- Ein Käfer geht aufs Ganze 2,7
- Lehrmädchen Report 3,0
- Das Rätsel des silbernen Halbmonds 4,0

Viel Spaß beim Studieren!!

Joachim.
Joachim Kramp Offline




Beiträge: 4.901

10.04.2009 11:18
#77 RE: Vermischtes aus „alten Zeiten“ Zitat · Antworten

24. Nachdem ich mich zuerst mit den Jahren 1968 + 1974 beschäftigte – hier nun einige „Ereignisse“ beim Film und anderswo im Jahre 1969 sowie die Starts vor 40 Jahren dem Jahr 1969:

1969 begann mit „Schneeuntergang“ zumindest bei uns – aber ich erlebte auch die erste Mondlandung (mit Freundin) und meinen ersten Film FSK ab 18 Jahren (Das Gesicht im Dunkeln) und vieles mehr. Weitere bereits geplante Edgar Wallace Filme (Das Geheimnis der grünen Stecknadel, Start: 14.11.1969 und Der Engel des Schreckens, Drehbeginn: 01.10.1969) wurden abgesagt.

Politisch stand das Jahr im Zeichen des Umbruchs. In den USA wurde nach dem Demokrat Johnson nun wieder ein Republikaner (Richard Nixon) Präsident mit einem deutschstämmigen Außenminister (Henry Kissinger). In der Bundesrepublik wurde erstmals ein SPD-Mann Bundespräsident (Gustav Heinemann). Und im Herbst begann die erste sozialliberale Koalition mit Willy Brandt (SPD) als Bundeskanzler, Walter Scheel (FDP) als Vizekanzler und Außenminister und letztendlich dem „besten“ Bundeskabinett das es jemals in der BRD gab (u.a. mit Helmut Schmidt, Prof. Karl Schiller).

Im Filmgeschmack haben sich die Zeiten geändert. Bereits Weihnachten 1968 gestartet kam der letzte produzierte Karl-May-Film (Winnetou und Shatterhand im Tal der Toten) in die Kinos. Obwohl es 1971 noch einen Nachtzügler gab (Kommissar X jagt die Roten Tiger), kam im April 1969 endlich der seit Oktober 1968 immer wieder verschobene Kommissar X-Film „Drei goldene Schlangen“ in die Kinos. Der für 1969 unter der Regie von Dr. Harald Reinl angekündigte 8. Kommissar X-Film „Drei blonde Haie“ wurde ebenso abgesagt wie der 9. Jerry-Cotton-Fall „Nummer Eins wird abserviert“ (Regie: Dr. Harald Reinl). Somit wurde unter Dr. Harald Reinls Regie Fall Nr.8 „Todesschüsse am Broadway“ zum Schwanengesang der Serie. Nachdem für Dr. Harals Reinl drei Projekte (Das Geheimnis der grünen Stecknadel, Drei blonde Haie, Nummer Eins wird abserviert) „geplatzt“ waren führte er bei der wohl besten Komödie des Jahres 1969 „Dr. med. Fabian – Lachen ist die beste Medizin“ Regie.

Regisseur Alfred Vohrer wechselte 1969 die „Fronten“ von Rialto Film zu Luggi Waldleitners Roxy Film. Für Roxy sollte er bis 1974 insgesamt zwölf Projekte, darunter sechs Simmel-Verfilmungen. Sein erster Film „Sieben Tage Frist“ nach dem rororo-Krimi „Sieben Tage Frist für Schramm“ von Paul Henricks ist zwar Vohrers bester deutscher Kriminalfilm dennoch hatte er nicht den erhofften Erfolg. Diesen hatte er mehr mit seinen beiden Sex-Komödien „Herzblatt oder wie sag’ ich’s meiner Tochter“ & „Das gelbe Haus am Pinnasberg“.

Erfolgreich waren im Jahre 1969 vor allem Filme mit Kindern (Pippi Langstrumpf & Heintje – Ein Herz geht auf Reisen) die beide für über drei Millionen Besuchern mit der Goldenen Leinwand ausgezeichnet wurden. Erfolgreich waren in diesem Jahr auch alle Aufklärungsfilme, allen voran die beiden Oswalt Kolle-Filme „Deine Frau das unbekannte Wesen“ & „Zum Beispiel: Ehebruch“, die ebenfalls beide mit der Goldenen Leinwand ausgezeichnet wurden. Das Jahr 1969 wurde abgerundet mit dem Höhepunkt der Lümmel-Serie „Hurra, die Schule brennt“, der ebenfalls die Goldene Leinwand erhielt. Frohen Mutes beschloss man die abgelaufenen 60er Jahre und mit vollem Elan wollte man das neue Jahrzehnt beginnen.

Soweit die wichtigsten Ereignisse von vor 40 Jahren.

Wie bei der Aufstellung von 1968 habe ich auch hier Blau die Filme gekennzeichnet, die mehr als drei Millionen Besucher erreichten und rot, die Filme, die 1,5 Millionen und mehr Besucher erreichten.


03.01.1969: Wie der nackte Wind des Meeres (Rialto/ Gloria)
03.01.1969: Bullitt (Warner)
10.01.1969: Django kennt kein erbarmen (Constantin)
10.01.1969: April, April (Pewo/ Nora)
10.01.1969: Donnerwetter! Donnerwetter! Bonifatius Kiesewetter (Parnass/ Gloria)
10.01.1969: Am Abend des folgenden Tages (Universal)
17.01.1969: Heißes Spiel für harte Männer (Rapid/ Constantin) – verschoben aus 1968
17.01.1969: Mich will jeder (Constantin)
17.01.1969: Die Unerschrockenen (Universal)
17.01.1969: Planet der Vampire (Mercator)
24.01.1969: Mattanza (Tempus/ Eckelkamp)
24.01.1969: Willst du ewig Jungfrau bleiben? (Hape/ Nora)
24.01.1969: Weiße Haut auf schwarzem Markt (Avis)
30.01.1969: Gott vergibt – Django nie (Adria)
30.01.1969: The Trip (Gloria)
31.01.1969: Oswalt Kolle – Deine Frau das unbekanntes Wesen (Arca/ Inter) Goldene Leinwand
31.01.1969: Das Go-Go-Girl vom Blow up (Eichberg/ Columbia)
07.02.1969: Engelchen macht weiter – hoppe, hoppe, reiter (Houwer/ Constantin)
07.02.1969: Die Vampire des Dr. Dracula (Alpha)
14.02.1969: Die Teufelsbrigade (United Artists)
21.02.1969: Edgar Wallace: Der Mann mit dem Glasauge (Rialto/ Constantin)
21.02.1969: Kampf um Rom 2. Teil – Der Verrat (CCC/ Constantin)
21.02.1969: Nacht ohne Zeugen (Columbia)
21.02.1969: Die Nichten der Frau Oberst II. Teil: Mein Bett ist meine Burg (Urania/ Avis)
21.02.1969: Der heiße Tod (Nora)
21.02.1969: Der kleine Vampir (Houwer/ Alpha)
28.02.1969: Die Frau aus dem Nichts (Universal)
28.02.1969: Funny Girl (Columbia)
28.02.1969: Leichen pflastern seinen Weg (Centfox)
07.03.1969: Das Geheimnis der jungen Witwe (Top/ Nora)
07.03.1969: Der Mann in Mamis Bett (Centfox)
07.03.1969: Das Badehaus zu den 7 Glückseligkeiten (Adria)
07.03.1969: An einem Freitag in Las Vegas (Eichberg/ Constantin) – verschoben aus 1968 danach 21.02.1969
07.03.1969: Agenten sterben einsam (MGM)
07.03.1969: Istanbul-Express (Universal)
07.03.1969: Ich bin ein Elefant Madame (Obelisk)
07.03.1969: Abschied von Gestern (WA) (Constantin)
12.03.1969: Seine Gefangene (Constantin) – vormals 28.02.1969
14.03.1969: Die 7 Männer der Sumuru (Terra/ Constantin) – verschoben aus 1968 danach 28.02.1969
14.03.1969: Tschitti, Tschitti, Bäng, Bäng (United Artists)
14.03.1969: Pudelnackt in Oberbayern (Top/ Nora)
14.03.1969: Der große Schweiger (Centfox)
14.03.1969: Candy (Rank)
18.03.1969: Ein dreifach Hoch dem Sanitätsgefreiten Neumann (Parnaß/ Gloria)
18.03.1969: Mackennas Gold (Columbia)
21.03.1969: Balduin, das Nachtgespenst (Constantin)
21.03.1969: Das Millionending (MGM)
23.03.1969: Bullen – Wie lange wollt ihr leben? (MGM)
27.03.1969: Draculas Rückkehr (Warner)
28.03.1969: Jerry Cotton – Fall Nr.8: Todesschüsse am Broadway (Terra/ Allianz/ Constantin)
28.03.1969: Mord im Grandhotel (Constantin)
28.03.1969: Die Schlacht an der Neretva (Columbia)
28.03.1969: Ein dreckiger Haufen (United Artists)
28.03.1969: Das Leben, die Liebe, der Tod (United Artists)
28.03.1969: Buona Sera, Mrs. Campbell (United Artists)
28.03.1969: Krakatora – Das größte Abenteuer des letzten Jahrhunderts (Rank-Cinerama)
28.03.1969: Leg ihn um, Django (Alpha)
28.03.1969: Sadisterotica – Rote Lippen (Aquila/ Alpha)
03.04.1969: Sieben Tage Frist (Roxy/ Inter)
04.04.1969: Klassenkeile (Rialto/ Constantin)
04.04.1969: In den Schuhen des Fischers (MGM)
05.04.1969: 100 Gewehre (Centfox)
05.04.1969: Ein feines Pärchen (Centfox)
05.04.1969: Stern des Südens (Columbia)
11.04.1969: Django – Dein Henker wartet (Constantin)
11.04.1969: Der Hexenjäger (Alpha)
11.04.1969: Michael Kohlhaas (Columbia) – vormals Weihnachten 1968/ 21.03.1969
11.04.1969: Django – Melodie in Blei (Avis)
16.04.1969: Frau Wirtin hat auch eine Nichte (Terra/ Constantin)
17.04.1969: Reitet das rosarote Pferdchen (Adria)
18.04.1969: Charley’s Onkel (Terra/ Allianz/ Constantin)
18.04.1969: Kommissar X – Drei goldene Schlangen (Terra/ Parnass/ Constantin) - verschoben aus Oktober/ November 1968 dann 28.02.1969
18.04.1969: Astragal (CCC/ Columbia)
18.04.1969: Rollkommando (Columbia)
18.04.1969: Die schmutzigen Dreizehn (Fas)
18.04.1969: Die tolldreisten Geschichten (Lisa/ Gloria)
25.04.1969: Mercenario – Der Gefürchtete (United Artists)
25.04.1969: Frank Patch – Deine Stunden sind gezählt (Universal)
25.04.1969: Helga und die Männer – Die sexuelle Revolution (Cämmerer/ Constantin)
25.04.1969: Hugo, der Weiberschreck (Nora)
25.04.1969: Ein Hauch von Sinnlichkeit (MGM)
25.04.1969: Nachhilfestunden (Gloria)
25.04.1969: Zwei Freundinnen (Gloria)
25.04.1969: Häschen in der Grube (Maris/ Inter)
25.04.1969: Du stirbst um sechs in Tetuan (Rapid/ Inter)
25.04.1969: Mörder GmbH (Paramount)
02.05.1969: Mister zehn Prozent: Miezen und Moneten (Parnaß/ Gloria)
02.05.1969: Im Banne des Dr. Montserrat (Avis)
09.05.1969: Pippi Langstrumpf (Iduna/ Constantin) – ursprünglich für 13.12.1968 geplant - Goldene Leinwand
09.05.1969: Madame und ihre Nichte (Rapid/ Hape/ Nora)
09.05.1969: Mord in der Via Veneto (Paramount)
09.05.1969: Die Jungfrau von 18 Karat (Topas)
16.05.1969: Der Rächer aus dem Sarg (Gloria)
16.05.1969: Schweden – Hölle oder Paradies? (Constantin)
16.05.1969: Frankenstein und die Ungeheuer aus dem Meer (Constantin)
23.05.1969: Django – Kreuze im blutigen Sand (Constantin)
23.05.1969: Fünf Hundesöhne (Constantin)
23.05.1969: Ein Hauch von Sinnlichkeit (MGM)
29.05.1969: Jagdszenen aus Niederbayern (Houwer/ Alpha)
30.05.1969: Mein Leben hängt an einem Dollar (Constantin)
30.05.1969: Die Folterkammer des Dr. Fu Man Chu (Terra/ Constantin)
30.05.1969: Accident – Zwischenfall in Oxford (Constantin)
30.05.1969: Liebe, Laster und Ganoven (Paramount)
30.05.1969: Django – Die Geier stehen Schlange (Gloria)
30.05.1969: Husch, husch ins Körbchen! (Gopa/ Mercator)
30.05.1969: Der Tod zählt keine Dollar (Adria)
30.05.1969: Schreie in der Nacht (CCC/ Inter)
04.06.1969: Pulver und Blei (MGM)
06.06.1969: Kamasutra – Vollendung der Liebe (Kobi/ Constantin)
06.06.1969: Gangster sterben zweimal (Constantin)
06.06.1969 : Der Bastard (Warner)
13.06.1969: Marquis de Sade: Justine (Corona/ Constantin)
13.06.1969: Killer Cain (United Artists)
13.06.1969 Che! (Centfox)
13.06.1969: Geier können warten/ Frühstück mit dem Killer (Roxy/ Inter)
20.06.1969: Ringo, such dir einen Platz zum sterben (Constantin)
20.06.1969: Sartana... bete um deinen Tod (Parnaß/ Nora)
20.06.1969: Nackt unter Affen (RCS)
20.06.1969: Requiem für Django (Apollo)
27.06.1969: Pepe, der Paukerschreck – Die Lümmel von der ersten Bank 3. Teil (Seitz/ Terra/ Constantin)
27.06.1969: Kin Ping meh – Chinesischer Liebesreigen (Constantin)
27.06.1969: Huckepack (Gloria)
27.06.1969: Auf Sch**eißer schiesst man nicht (Nora)
27.06.1969: Ausbruch der Verdammten (Paramount)
27.06.1969: Fahr zur Hölle, Gringo (Columbia)
27.06.1969: Technik der körperlichen Liebe (Gemini/ Gloria)
04.07.1969: Edgar Wallace: Das Gesicht im Dunkeln (Rialto/ Constantin) – vormals 13.06.1969
04.07.1969: Ich bin ein entflohener Kettensträfling (Constantin)
04.07.1969: Bäumchen, Bäumchen, wechsle dich (Gloria)
04.07.1969: Django – unbarmherzig wie die Sonne (Adria)
04.07.1969: Der Mann mit dem goldenen Pinsel (Parnaß/ Nora) vormals 20.06.1969
11.07.1969: Lukrezia Borgia – Die Tochter des Papstes (Dürer/ Constantin)
11.07.1969: Sam Whiskey (United Artist)
18.07.1969: Alarmstart für Geschwader Braddock (United Artists)
18.07.1969: Grüne Augen in der Nacht (Universal)
18.07.1969: Die Cadillac-Bande von San Francisco (Constantin)
22.07.1969: Unser Doktor ist der Beste (Lisa/ Gloria)
25.07.1969: Die jungen Tiger von Hongkong (Rapid/ Nora)
25.07.1969: De Sade 70 – Gepeitscht und geliebt (Nora)
25.07.1969: Ellenbogenspiele (Puhl/ Inter)
25.07.1969: Goke – Vampir aus dem All (RCS)
25.07.1969: Jerry, der Herzpatient (Columbia)
25.07.1969: Die andere Seite der Sünde (Constantin)
01.08.1969: Van de Velde – Die vollkommene Ehe 2. Teil: Das Leben zu zweit (Rialto/ Constantin)
01.08.1969: Funkstreife XY – Ich pfeif auf mein Leben (Parnaß/ Nora)
01.08.1969: Die Neffen des Herrn General (Avis)
01.08.1969: Doppelgänger im Weltall (Universal)
07.08.1969: Indianapolis – Ein Wagnis auf Leben und Tod (Universal)
08.08.1969: Cathérine – Ein Leben für die Liebe (Gloria/ Gloria) vormals 30.05.1969
15.08.1969: Das Fotomodel (Columbia)
15.08.1969: Wann, wo, mit wem? (Columbia)
15.08.1969: Auch ein Sheriff braucht mal Hilfe (United Artists)
15.08.1969: Ein liebeswertes Freudenhaus (MGM)
15.08.1969: Rivalen auf Leben und Tod (Universal)
15.08.1969: Charro (Centfox)
15.08.1969: Das Haus der blutigen Händen (Columbia)
15.08.1969: Die Mädchen der Madame (Schneider)
15.08.1969: Wild in den Straßen (Constantin)
15.08.1969: Darf ich Sie zur Mutter machen? (CID/ Alpha)
15.08.1969: Besessen – Das Loch in der Wand (Geissler/ Cinerama)
15.08.1969: Spiel mir das Lied vom Tod (Paramount)
22.08.1969: Rat mal, wer heut bei uns schläft? (Marcus/ Constantin)
22.08.1969: Exhibition (Nora)
22.08.1969: Die Hochzeitsreise (CCC/ Columbia)
22.08.1969: Josefine – Das liebestolle Kätzchen (Telecine/ Columbia) – vormals 25.07.1969
22.08.1969: Der Marshall (Paramount)
22.08.1969: Charly staubt Millionen ab (Paramount)
28.08.1969: Null Null Sex (MGM)
29.08.1969: Heintje – Ein Herz geht auf Reisen (Terra/ Allianz/ Constantin) – Goldene Leinwand
29.08.1969: Andere beten – Django schiesst (Constantin)
29.08.1969: Freiheit für die Liebe (Inter)
29.08.1969: Isadora (Universal)
29.08.1969: Pack den Tiger schnell am Schwanz (United Artists)
29.08.1969: Himmelfahrtskommando El Alamain (CCC/ Columbia)
29.08.1969: Isabella (Nora)
29.08.1969: Unter der Treppe (Centfox)
29.08.1969: Grimms Märchen von lüsternen Pärchen (Cora/ Inter)
05.09.1969: Warum hab’ ich bloß zweimal ja gesagt (Terra/ Constantin) vormals 22.08.1969
05.09.1969: Die Rache der glorreichen Sieben (United Artists)
05.09.1969: The Lost Man – Es führt kein Weg zurück (Universal)
05.09.1969: Die Hölle sind wir (Cinerama)
05.09.1969: Eisstation Zebra (MGM)
09.09.1969: Köpfchen in das Wasser – Schwänzchen in die Höhe (Houwer/ RCS)
11.09.1969: Lauf um dein Leben (Adria)
12.09.1969: Ein toller Käfer (MGM) Goldene Leiwand
12.09.1969: Der Kerl liebt mich – und das soll ich glauben? (Rialto/ Inter)
12.09.1969: Der verlorene Kontinent (Constantin)
12.09.1969: Helgalein (Continental/ Alpha)
12.09.1969: Das Doppelleben der Sister George (Cinerama)
12.09.1969: Der gefährlichste Mann der Welt (Centfox)
17.09.1969: Luftschlacht um England (United Artists)
18.09.1969: Monte Carlo Rallye (Paramount)
19.09.1969: Dr. med. Fabian – Lachen ist die beste Medizin (Rialto/ Constantin)
19.09.1969: Auf der Reeperbahn nachts um halb eins (Terra/ Allianz/ Constantin)
19.09.1969: Darling, laß dich scheiden (Centdox)
26.09.1969: Oswalt Kolle – Zum Beispiel: Ehebruch (Arca/ Constantin) – vormals 12.09.1969 – aber von FSK verboten - Goldene Leinwand
26.09.1969: Alle Kätzchen naschen gern (Constantin)
26.09.1969: Tokugawa – Gequälte Frauen (Constantin)
26.09.1969: Champagner für Zimmer 17 (Avis)
26.09.1969: Serafino – Der Schürzenjäger (Columbia)
26.09.1969: Frankenstein muß sterben (Warner)
02.10.1969: Herzblatt oder wie sag ich’s meiner Tochter (Roxy/ Inter)
02.10.1969: Wie stehle ich die Welt (MGM)
03.10.1969: Wenn süß das Mondlicht auf den Hügeln schläft (Independent/ Constantin)
03.10.1969: Eros-Center Hamburg (AB/ AB)
03.10.1969: Zwei Banditen (Centfox)
03.10.1969: Das Superhirn (Paramount)
03.10.1969: Vier für ein Ave Maria (Paramount)
10.10.1969: The Wild Bunch (Warner)
10.10.1969: Die nackte Bovary (Fritz/ Alpha)
14.10.1969: Liebe durch die Hintertür (Terra/ Constantin)
17.10.1969: Das Schloß in den Ardennen (Columbia)
17.10.1969: Bei Bullen „singen“ Freunde nicht (Cinerama)
24.10.1969: Die Engel von St. Pauli (Studio Hamburg/ Inter)
24.10.1969: Sweet Charity (Universal)
24.10.1969: Petting (Centfox)
24.10.1969: Die Folterkammer des Hexenjägers (Mercator)
31.10.1969: Die den Hals riskieren (MGM)
31.10.1969: Blutige Spur (Universal)
31.10.1969: Klein Erna auf dem Jungfernstieg (Fink/ Constantin)
31.10.1969: Lockende Wildnis (Sielmann/ Constantin)
31.10.1969: Alfred der Große (MGM)
31.10.1969: Pippi geht von Bord (Iduna/ Constantin)
31.10.1969: Die Irre von Chaillot (Warner)
06.11.1969: Deine Zärtlichkeiten (Schamoni/ Alpha)
07.11.1969: Liebesvögel (CCC/ Columbia)
14.11.1969: Die Unbesiegten (Universal)
14.11.1969: Die Brücke von Remagen (United Artists)
14.11.1969: Edgar Wallace: Das Geheimnis der grünen Stecknadel (Rialto/ Constantin) – nach internen Constantinunterlagen vom 16.06.1969 war der Film noch geplant!!

20.11.1969: Hilfe, ich liebe Zwillinge (Lisa/ Gloria)
28.11.1969: Der Bettenstudent (Houwer/ Constantin) – verschoben nach 1970
28.11.1969: Das Glöcklein unterm Himmelbett (Lisa/ Constantin) – ihm ging’s fast ebenso wie dem „Geheimnis der grünen Stecknadel“ – am 16.Juni noch geplant und dann „auf wiedersehen“ Weihnachten 1970 aber dann von Franz Seitz produziert.
28.11.1969: Venus im Pelz (Roxy/ Constantin)
28.11.1969: Ehepaar sucht gleichgesinntes (Lisa/ Constantin) – vormals 31.10.1969
28.11.1969: Auf die Knie, Django (Alpha)
28.11.1969: Jagd auf Jeff (Warner)
28.11.1959: Pokerspiel für Zwei (United Artists)
05.12.1969: Die wunderbaren Abenteuer des Hans Christian Andersen (Constantin)
05.12.1969: Von Django – Mit den besten Empfehlungen (Adria)
12.12.1969: Freiheit für die Liebe (Puhl/ Inter)
19.12.1969: Die Konferenz der Tiere (Linda/ Gloria)
12.12.1969 : Dünn & Pfiff – Wehe wenn sie losgelassen (Caro/ Constantin) – siehe „Das Geheimnis der grünen Stecknadel“
18.12.1969: Hello Dolly (Centfox)
18.12.1969: Dornwittchen und Schneeröschen (Lisa/ Constantin)
19.12.1969: James Bond 007 – Im Geheimdienst ihrer Majestät (United Artists)
19.12.1969: Das Geheimnis der falschen Braut (United Artists)
19.12.1959: Die Kaktusblüte (Columbia)
19.12.1969: Easy Rider (Columbia)
19.12.1969: Ludwig auf Freiersfüßen (Seitz/ Constantin)
19.12.1969: Ein Tag ist schöner als der andere (Independent/ Constantin)
19.12.1969: Hurra, die Schule brennt (Seitz/ Terra/ Constantin) – Goldene Leinwand
19.12.1969: Kuckucksei im Gangsternest (Paramount)
23.12.1969: Django spricht kein Vaterunser (Fas)

Viele Grüße und viel Spaß beim Studieren
Joachim.

Joachim Kramp Offline




Beiträge: 4.901

26.04.2009 09:50
#78 RE: Vermischtes aus „alten Zeiten“ Zitat · Antworten

25. Titeländerungen

Eine gebräuchliche Sitte, vor allem in den 70ern war es gewesen ältere Filme, deren Lizenzen abgelaufen sind neu in die Kinos (Wiederaufführung) zu bringen. Um oft dem Besucher die Filme als „neue“ Filme zu verkaufen wurden die Titel entsprechend „zugkräftig“ geändert. Der alte deutsche Titel schrieb man dann ganz, ganz klein auf die Plakate. Louis de Funès, Terence Hill und Bud Spencer waren die „größten Opfer“ dieser Neuaufführungen. Oftmals ging man sogar einen Schritt weiter und synchronisierte die Filme neu, damit sie in den 70ern vor allem nicht „verstaubt“ wirken sollten. Markantestes Beispiel für solche Neuaufführungen ist der Louis de Funès-Film „Drei Bruchpiloten in Paris“. Bei Constantin lief die Lizenz nach sieben Jahren im September 1974 aus. Horst Wendlandt weilte im Sommer 1974 in Paris um den nächsten Louis de Funès-Film „Das Krokodil“ abzuschließen. Während diesen Verhandlungen kam das Gespräch auf „Drei Bruchpiloten in Paris“, der in der Bundesrepublik Deutschland 1967 nur ein Durchschnittsgeschäft war (In Frankreich bis 2008 mit über 17 Millionen Besucher der erfolgreichste frz. Film aller Zeiten). Horst Wendlandt griff zu, bezahlte für die „lebenslangen“ deutschen Rechte (angeblich) DM 100.000,00 und veröffentlichte den Film mit neuer Synchro Weihnachten 1974 in der Bundesrepublik Deutschland unter dem Titel „Die große Sause“. Diese Wiederaufführung lief in der Bundesrepublik Deutschland so enorm, dass er als erster Film in Wiederaufführung mit der Goldenen Leinwand ausgezeichnet wurde.

Ein weiterer Punkt warum man einen Filmtitel änderte war ein geschäftlich schwaches Geschäft, meist sogar Flops. Hier hat man binnen kürzester Zeit einen neuen Titel geschaffen und den Film manchmal sogar um- bzw. geschnitten (Z.B. Wie kommt ein so reizendes Mädchen zu diesem Gewerbe?/ Rialto/ Inter).

Nachstehend einmal ca. 50 ausgesuchte Filme, die entweder als Flop eine Titeländerung erhielten oder die man bei Erfolg eines Genres umtitelte und erfolgversprechend neu startete.

- Drei Bruchpiloten in Paris (Constantin) geändert in Die große Sause (Tobis/ Neusynchro)
- Balduin, der Trockenschwimmer (Constantin) geändert in Der kleine Sausewind (Tobis/ Neusynchro)
- Balduin, der Ferienschreck (Constantin) geändert in Der Brausekopf mit den Sausebeinen
- Balduin, das Nachtgespenst (Constantin) geändert in „Oscar“ lässt das Sausen nicht (CFC)/ Ein Giftzwerg macht Rabatz (Alemannia)
- Balduin, der Sonntagsfahrer (Constantin) geändert in „Oscar“ der Zick-Zack-Fahrer (Alemannia)
- Balduin, der Heiratsmuffel (Constantin) geändert in Louis der Schürzenjäger (Jugendfilm)
- Balduin, der Schrecken von St. Tropez (Constantin) geändert in Louis in geheimer Mission (Jugendfilm)
- Der Gendarm vom Broadway (Atlas) geändert in So ein Gendarm hat’s schwer (Iltis)/ Louis im Land der unbegrenzten Möglichkeiten (Jugendfilm)
- Scharfe Sachen für Monsieur (Columbia) geändert in Louis das Schlitzohr (Columbia/ Neusynchro)
- Scharfen Kurven für Madame (Inter) geändert in „Oscar hat die Hosen voll (Fox)/ Louis, der Spaghettikoch (Alemannia)
- Hasch mich, ich bin der Mörder (MGM) geändert in Louis mit dem Leichentick (CIC)
- Die dummen Streiche der Reichen (Paramount/ CIC) geändert in Don Louis, der Größenwahnsinnige (CIC)
- Onkel Paul, die große Pflaume (Gloria) geändert in Louis, der Familienschreck (Gloris)/ Louis, die Giftnudel (Alemannia) / Louis taut auf (TV-Titel, der in keinster Weise dem Filminhalt gerecht wird)
- Gott vergibt – Django nie (Adria) geändert in Gott vergibt – wir beide nie (Adria)/ Zwei vom Affen gebissen (Warner/ Neusynchro)
- Hügel der blutigen Stiefel (Adria) geändert in Zwei hau’n auf den Putz (CFC/ Neisynchro)/ die Erstsynchro - Aventin-Studio Horst Sommer - dürfte die meistgesuchteste Synchro in Deutschland sein)
- Halleluja... Amigo (Adria) geändert in Der Dicke in Mexiko (United Artists/ Neusynchro)
- Sie verkaufen den Tod (Adria) geändert in Der Dicke und das Warzenschwein (CFC/ Neusynchro)
- Django und die Bande der Gehenkten (Constantin) geändert in Joe, der Galgenvogel (CFC/ Neusynchro)
- Heute ich – morgen du (Inter) geändert in Stoßgebot für einen Hammer (Constantin/ Neusynchro?/ ich glaube nicht)
- Die fünf Gefürchteten (MGM) geändert in Dicker, laß die Fetzen fliegen (Jugendfilm/ Neusynchro?)
- Lasst uns töten, Companeros (Constantin) geändert in Zwei Companeros (Constantin/ Neusynchro)
- Stetson – Drei Halunken erster Klasse (Constantin) geändert in Drei Halunken erster Klasse (CFC)
- Brüll den Teufel an (Constantin) geändert in Rivalen gegen Tod und Teufel (Constantin/ gekürzt)/ Zwei wie Hund und Katz (AB/ noch mehr gekürzt)
- Münchhausen in Afrika (Prisma) geändert in Unser Pauker ist der Größte Kora)
- Der Traum vom Lieschen Müller (Divina/ Gloria) geändert in Happy-End im siebenten Himmel (Gloria)
- Tolldreiste Geschichten (Lisa/ Gloria) geändert in Komm liebe Maid und mache... (Gloria)
- Sie nannten ihn Krambambuli (Divina/ Gloria) geändert in Was geschah auf Schloß Wildberg ? (Gloria)
- Die Brücke von Zupanja (Gloria) geändert in Todeskommando S im Hexenkessel (Gloria)
- Ich glaub’ mich tritt ein Pferd (Regina/ Gloria) geändert in Oh... diese Frauen (Gloria)
- Freude am Fliegen (Lisa/ Residenz) geändert in Silvia im Reiche der Wollust (Residenz)
- Wie kommt ein so reizendes Mädchen zu diesem Gewerbe? (Rialto/ Inter) geändert in Mir hat es immer Spaß gemacht (Inter)
- Rosy und der Herr aus Bonn (Rialto/ Constantin) geändert in Bleib sauber, Liebling! (Constantin)
- Eine Handvoll Helden (Rapid/ Constantin) geändert in Die letzte Kompanie (Constantin)
- Crazy, total verrückt (Lisa/ Constantin) geändert in Rudi, laß das Mausen sein (Residenz)
- Die blutigen Geier von Alaska (Lisa/ Constantin) geändert in Die Geier von Shilo River (Residenz)
- Liebe durch die Hintertür (Terra/ Constantin) geändert in Die liebestollen Dirndl von Tirol (Alemannia)
- Was treibt die Maus im Badehaus? (Lisa/ Constantin) geändert in Drei Oberbayern auf Dirndljagd (Constantin)
- Wer die Nachtigall stört... (Lisa/ Constantin) geändert in Der Liebesschüler (Constantin) / Sylvis Kristal – Die Nichte der O. (Residenz)
- Sie nannten in Plattfuß (Constantin) geändert in Buddy fängt nur große Fische (Tobis)
- Plattfuß räumt auf (Constantin) geändert in Buddy in Hongkong (Tobis)
- Der Tolpatsch mit dem sechsten Sinn (Constantin) geändert in Mich laust der Affe (AB)
- Die Zwillinge vom Zillertal (Seitz/ Constantin) geändert in Zillertal, du bist mei’ Freud’ (Constantin)
- Pfeifen, Betten, Turteltauben (Constantin) geändert in Die nackte Sennerin (Constantin)
- Mein Mädchen ist ein Postillon (Constantin) geändert in Das Posthaus im Schwarzwald (Constantin)
- Godzilla, der Drache aus dem Dschungel (Constantin) geändert in Panik, Dinosaurier bedrohen die Welt (Iltis)
- Django, sein Gesangbuch ist der Colt (Constantin) geändert in Django – Der Hauch des Todes (Iltis)
- Playboys und Abenteurer (Paramount/ CIC) geändert in Die letzten Abenteurer (CIC)
- Freddy – Fahrt ins Abenteuer (Inter) geändert in Haie an Bord (Inter)
- Auch die Engel mögen’s heiß (Constantin) geändert in Nicht alle Engel essen Bohnen (CFC)
- Von Mann zu Mann (United Artists) geändert in Die Rechnung wird mit Blei bezahlt (United Artists)

Joachim.

chris2005 Offline



Beiträge: 102

29.04.2009 10:53
#79 RE: Vermischtes aus „alten Zeiten“ Zitat · Antworten

Danke für die mal wieder sehr interessanten Fakten und Infos !!

Ich lese sie immer wieder gerne vor allem, wenn es um nicht realisierte Projekte geht.

Chris

Joachim Kramp Offline




Beiträge: 4.901

29.04.2009 17:42
#80 RE: Vermischtes aus „alten Zeiten“ Zitat · Antworten

Zitat von chris2005
Danke für die mal wieder sehr interessanten Fakten und Infos !!

Ich lese sie immer wieder gerne vor allem, wenn es um nicht realisierte Projekte geht.

Chris


Bald geht es dann in Deinem Sinne weiter....

Joachim.

Joachim Kramp Offline




Beiträge: 4.901

02.05.2009 18:38
#81 RE: Vermischtes aus „alten Zeiten“ Zitat · Antworten

Nachtrag zu Nr.5 - angekündigre und nicht realisierte Constantin-Filme - (Seite):

Wie ich heute feststellen konnte vergaß ich im Punkt 5 einen angekündigten Constantin-Film aus dem Verleihjahr 1967/68:

Casanova – Ein Leben für die Liebe (1967/68) – Horst Buchholz und eine weitere internationale Spitzenbesetzung. Regie: Rolf Thiele. Produktion: Transalpina – Ankündigungstext: Wenn Casanova nicht gelebt hätte – für Horst Buchholz hätte dieses Abenteuer-Leben erfunden werden müssen! In prachtvollen Dekorationen und an den Originalschauplätzen werden seine tolldreisten Liebes-Eskapaden, die Flucht aus den Bleikammern und all die spannenden Geschichten aus galanter Zeit lebendig.! Der erste Casanova-Film nach den soeben veröffentlichten authentischen Memoiren. Farbfilm in Scope.

(Film müßte zwischen "Die große Treibjagd" und "Heimkehr nach Björndahl" eingefügt werden.

Joachim.

Joachim Kramp Offline




Beiträge: 4.901

03.05.2009 17:05
#82 RE: Vermischtes aus „alten Zeiten“ Zitat · Antworten
26. Filme – anders realisiert

Heute möchte ich Euch einmal über Filme informieren, die zwar im Verleihprogramm der Constantin angekündigt wurden aber schließlich nicht so realisiert worden sind wie es im Programm stand. Das hatte unterschiedliche Gründe. Entweder war das Drehbuch noch nicht überarbeitet oder der Regisseur hatte andere Verpflichtungen oder die Darsteller waren verhindert oder die Kosten war höher als sie im voraus kalkuliert wurden.


Die Abenteuer des Grafen Bobby (1958/59) - Heinz Rühmann - Produktion: Pen- Ankündigungstext: Eine echte Rühmann-Story: Die legendäre Figur des vielbelachten Grafen Bobby wird in der meisterlichen Gestaltung durch unseren beliebtesten Komiker zu augenzwinkernder Wirklichkeit. All die köstlichen Anekdoten, die das Leben dieses ergötzlichen Spaßvogels erfüllen, werden hier zu einem Filmfest prallen Humors.- Ein Kassenschlager ersten Ranges. Anmerkung: Der Stoff wurde 1961 mit Peter Alexander in der Hauptrolle verfilmt.


Die fromme Helene (1961/62) - Ein Höhepunkt der Heiterkeit in einem Farbfilm - sehr frei nach Wilhelm Busch - Liselotte Pulver Regie: Axel vn Ambesser - Musik: Friedrich Hollaender - Produktion: Georg-Witt-Film - Ankündigungstext: Wer kennt sie nicht, diese lustigste aller Wilhelm-Busch-Geschichte aus seinem "Humoristischen Hausschatz" -und wer freut sich nicht jetzt schon darüber, daß Deutschlands Lustspielstar Nr.1 Liselotte Pulver diese herrliche Rolle "sehr freie" nach dem Original gestalten wird? Viele Millionen werden es bestätigen: Das muß man einfach gesehen haben! Anmerkung: 1965 verfilmte Franz Seitz diesen Stoff für Constantin Film.


Die Diamantenhölle am Mekong (1962/63) - Der spannende Abenteuerfilm aus Fernost. Deutsche und internationale Stars in einem Film der Weltklasse - Marianne Koch, Joachim Fuchsberger, Karin Dor, Brad Harris, Horst Frank, Ralf Wolter - Regie: Dr. Harald Reinl - Produktion: Rapid-Film. Ankündigungstext: Zwei Verbrechergruppen bekämpfen sich mit allen Mitteln, um das Diamanten-Weltmonopol im Fernen Osten zu erringen. Im zwielichtigen Zentrum steht eine Frau von exotischer Schönheit, durch die ein Abenteurer in den Strudel der Ereignisse hineingerissen wird. - Farbenprächtiger Hintergrund, knisternde Spannung und eine zugkräftige Besetzung garantieren Ihnen volle Kasse. Anmerkung: 1965 wurde der Film mit anderer Besetzung und anderem Regisseur produziert.


Die goldene Göttin vom Rio Beni (1963/ 64) – Der große exotische Abenteuer-Farbfilm. Sensationen und Gefahren in der grünen Hölle – Götz George, Loni von Friedl, Wolfgang Reichmann, Harald Juhnke, Fernando Rey - Regie: Dr. Harald Reinl – Produktion: International Germania Film - Ankündigungstext: Um das Rätsel einer verschollene Expedition zu ergründen, begibt sich ein junger Forscher in den undurchdringlichen Dschungel Brasiliens. Unter tödlichen Gefahren, verfolgt von Kopfjägern, stößt er auf ungeahnte Spuren der Vergangenheit. – Dieser kostspielige Großfarbfilm erfüllt durch Spannung und Erlebnisreichtum alle Erwartungen des Publikums. Ein großes Geschäft ist sicher. Farbfilm in UltraScope. Anmerkung: Der Film wurde mit anderen Darstellern und einem anderen Regisseur realisiert.


Der Fluch des schwarzen Rubin (1963/64) - Rolf Torrings erstes Farbfilm-Abenteuer. Der Beginn einer neuen Erfolgsserie - Lex Barker, Hans von Borsody, Ann Smyrner, Luciana Gilli, Ralf Wolter und als Pongo: Paul Wynter - Regie: F.J. Gottlieb - Produktion: Rapid-Film - Ankündigungstext: Die Abenteuerfilme aus dem Fernen Osten und aus den Dschungeln Indiens haben in den letzten Jahren ihre große Zugkraft immer wieder bewiesen. In den Gestalten Rolf Torrings, Hans Warren und Pongo treffen viele Freunde der deutschen Abenteuerliteratur alte Bekannte wieder, die an den exotischen Schauplätzen alle Gefahren meistern. Das Publikum kommt voll auf seine Kosten. Farbfilm in UltraScope. Anmerkung: 1965 produzierte Rapid-Film für Constantin einen Rolf Torring-Film jedoch mit anderen Darsteller und anderem Regisseur.


Der Turm der verbotenen Liebe (1966/67) - Ein farbenprächtiges Sittenbild aus dem Frankreich der Musketiere. Nach dem Welterfolg von Alexander Dumas – Sylva Koscinas, Horst Frank, Pascale Petit, Harald Leipnitz, Karin Dor und Eddi Arent - Regie: Luigi Pierivetta - Buch: nach Alexander Dumas - Produktion: Constantin/Allianz-Film - Ankündigungstext: Mit einem Prachtaufwand ohnegleichen wird der berühmte Dumasstoff hier mit deutschen und internationalen Stars als großes historisch-sittengeschichtliches Schauspiel gestaltet. Liebesabenteuer verführerischer Frauen und heldenhafter Männer, finstere Intrigen und leidenschaftliche Kämpfe in einem Film, wie ihn das große Publikum verlangt! Farbfilm. Anmerkung: 1968 produzierte Rapid diesen Film mit anderen Darsteller und einem anderen Regisseur.


Der Kurier des Zaren (1966/67) - Mannesmut und Freundestreue im Glanz des alten Rußland. Ein Großfarbfilm nach dem weltberühmten Bestseller von Jules Verne - George Hamilton, Mario Adorf, Rossana Schiaffino, Mylène Demongeot, Hanns Lothar, Karin Dor und Eddi Arent - Regie: Christian-Jaque - Buch: nach Jules Vernes - Produktion: CCC-Film - Ankündigungstext: Hiermit erfüllen wir die Wünsche vieler Millionen nach einer modernen Neuverfilmung des klassischen Erfolgsromans. Wildhit und Sentimentalität des zaristischen Rußland bilden den Hintergrund verwegener und amouröser Abenteuer, die ein Mann, ganz auf sich gestellt, gegen eine Welt von Feinden zu bestehen hat. Anmerkung: 1970 produzierte CCC-Film den Stoff jedoch mit anderen Darstellern und einem anderen Regisseur. Frabfilm in Scope. Anmerkung: CCC produzierte diesen Film 1970 mit anderen Darstellern und einem anderen Regisseur.


Das Geheimnis der weißen Nonne (1966/67) – Scotland Yard im Kampf gegen ein Rauschgift-Syndikat. Ein Spitzenkrimi bester Rialto-Klasse – Heinz Drache, Sophie Hardy, Siegfried Schürenberg, Maria Perschy, Wolfgang Kieling und Eddi Arent. Regie: Alvin Rakoff – Produktion: Rialto Film – Ankündigungstext: Nach mehr als einem Viertelhundert Wallace-Filmen erfreut sich das Genre beim Publikum und selbst bei der Kritik einer noch immer wachsenden Beliebtheit. Auch dieser raffinierte Stoff des Thriller-Meisters bietet alle Voraussetzungen zu einem großen Erfolg. Schwarzweißfilm. Anmerkung: Der Film wurde mit anderem Inhalt, mit einem anderen Regisseur und auch zum Teil mit anderen Darstellern in Farbe produziert.


Die große Treibjagd (1967/68) – Der größte deutsche Abenteuerfilm der Spielzeit! Clint Eastwood, Götz George, Claudine Auger, Uschi Glas und Herbert Lom - Regie: Alfred Vohrer - Buch: nach dem Bestseller von Claude Rank - Produktion: Rialto-Film - Ankündigungstext: Südafrika mit seiner Mischung aus großem Luxus und Steppeneinsamkeit ist der Tummelplatz der gefürchteten vier Draufgänger, die keinen Skandal im Salon und keinen Bahnüberfall scheuen, um ihre verwegene Ziele zu erkämpfen. Der heiße Atem des großen Abenteuers weht durch diesen Film, dessen Besetzung, Regie, und Produktion einen Film von Weltformat garantieren. Farbfilm in Scope. Anmerkung: Der Titel wurde in der Saison 1968/ 69 für eine Roxy-Produktion verwendet.


Der Hund von Blackwood Castle (1967/68) – Und noch ein überragender Wallace-Krimi! Heinz Drache, Karin Baal, Peter Passetti, Siegfried Schürenberg, Horst Tappert, Ilse Pagé, Ralf Wolter – Regie: Dr. Harald Reinl – Produktion: Rialto Film – Ankündigungstext: Im düsteren Moor werden zerfleischte Leichen gefunden. Stammen die Bisswunden von einem riesigen Hund, wie die Schlossdiener glauben, oder wird Scotland Yard auf eine falsche Spur gelockt? Mysteriöse Spannung bis zum verblüffenden Ende auch in diesem hochkarätigen Wallace-Krimi. Anmerkung: Nach Beendigung der Dreharbeiten zu „Dynamit in grüner Seide“ sollte Dr. Harald Reinl mit den Dreharbeiten zu diesem Film beginnen damit er pünktlich zum 5. März 1968 gestartet werden kann. Als man eine Jubiläumspremiere am 18. Januar ins Auge fasste konnte Dr. Harald Reinl die Regie übernehmen und somit wurde auch dieser Wallace-Film wiederum von Alfred Vohrer inszeniert. Die oben genannten Darsteller Peter Passetti und Ralf Wolter wurden durch Hans Söhnker und Alexander Engel ersetzt.


Charleys Onkel (1968/ 69) – Darauf hat das Publikum gewartet. Heidelinde Weis, Harald Leipnitz, Gustav Knuth, Anita Kupsch, Hubert von Meyerinck, Hannelore Elsner, Diana Körner, Ralf Wolter – Regie: Werner Jacobs – Produktion: Independent Film – Ankündigungstext: Kein Age bleibt trocken, wenn die berühmte „Tante“ jetzt ihr „männliches“ Gegenstück bekommt und wenn Publikumsliebling Heidelinde Weis die Hosen anhat, um liebeslustigen jungen Leuten charmant aus der Patsche zu helfen. Da darf nicht nur – da muß gelacht werden, vom ersten bis zum letzten Meter dieses frech-pikanten Schwanks. Farbfilm. Anmerkung: Der Film wurde 1969 unter der Regie von Werner Jacobs mit anderen Darstellern von Terra Filmkunst und Allianz Film produziert.


Der Kapitän (1969/ 70) nach dem Roman Käpt’n Ebbs – Seebär und Salonlöwe – Heinz Rühmann auf großer Fahrt in einem heiteren Superfilm – Regie: Helmut Käutner – Produktion: Rialto Film – Ankündigungstext: Über zwei Millionen Exemplare sind von Richard Gordon’s Romanen in Deutschland verkauft – und dies ist sein bester. Eine Paraderolle für „Bambi“-Abonnent Heinz Rühmann. Als bärbeißiger Frachterkapitän wird er auf einen Salondampfer umkommandiert. Wo lässt er jetzt seinen Priem? Er schockiert elegante Damen und reißt sein Publikum zu Lachstürmen hin. Windstärke neun der guten Laune. Farbfilm. Anmerkung: 1971 produzierte Franz Seitz für die Terra-Filmkunst den Film unter der Regie von Kurt Hoffmann.


Das Glöcklein unterm Himmelbett (1969/ 70) – Ein deftiger Sex-Schwank aus Tirol! Marie Liljedahl, Ruth Maria Kubitschek, Fritz Wepper, Peter Carsten, Ralf Wolter, Erna Sellmer, Beppo Brem, Angelica Ott, Heinz Erhardt, Edwige Fenech, Edith Hancke, Christiane Rücker – Regie: Rolf Olsen – Produktion: Lisa Film – Ankündigungstext: Vom Rhein, von der Spree und von der Waterkant kommen Touristen in die Berge, um das Klingeln des Glöckleins unterm weiß-blauen Himmelbett zu erleben. Doch die Buam und Dirndl’n sorgen schon dafür, dass es in diesem krachledernen Lustspiel nur bei den Richtigen „klingelt“. Natürlich klingelt es auch in Ihrer Kasse. Farbfilm. Anmerkung: 1970 produzierte Franz Seitz diesen Film mit anderen Darstellern und einem anderen Regisseur.


Das Geheimnis der grünen Stecknadel (1969/70) – Weiter auf der Wallace-Erfolgswelle! Günther Schramm, Karin Hübner, Fritz Wepper, Stefan Behrens, Christiane Krüger, Ingrid Back, Siegfried Schürenberg – Drehbuch: Herbert Reinecker nach dem Roman von Edgar Wallace – Regie: Dr. Harald Reinl – Produktion: Rialto Film - Ankündigungstext: Krimi-Spezialist Herbert Reinecker schrieb das Drehbuch für diese hochkarätige Wallace-Geschichte, die Scotland Yard vor neue Rätsel stellt. Der klassische Chef von Scotland Yard, Sir John, ist zur Freude seiner großen Anhängerschar diesmal wieder mit dabei. Er hat sich einen neuen Inspektor geholt, nämlich Günther Schramm, der jetzt in der Krimi-Serie „Der Kommissar“ großen Erfolg hat. Farbfilm. Anmerkung: 1971 produzierte Rialto einen Edgar-Wallace-Film mit diesem Titel, jedoch mit anderem Inhalt sowie anderen Darstellern und einem anderen Regisseur.


Ein toter Taucher nimmt kein Gold (1/ 1874) – Haie, Gold und Leidenschaften – Der neue Konsalik-Roman – Horst Janson, Hans Hass jr., Gloria Behrends, Jürgen Goslar - Regie: Jürgen Roland – Produktion: Rapid Film – Ankündigungstext: Über sechs Millionen lasen täglich den Roman von Heinz Konsalik in „Bild“. Das Thema aktuell: eine Gruppe von Tauchern ist einem Goldschatz auf der Spur. Mit der hart erkämpften Beute stellen sich aber auch Rivalität, Missgunst und Verbrechen ein. Farbfilm. Anmerkung: Nach einem Desaster während der Vorbereitungsphase bat Produzent Wolf C. Hartwig den Regisseur Dr. Harald Reinl das Projekt zu retten, damit es innnerhalb der von Constantin vorgegebenen finanziellen Garantie bleibt.

Joachim.
ewok2003 Offline




Beiträge: 1.290

03.05.2009 17:51
#83 RE: Vermischtes aus „alten Zeiten“ Zitat · Antworten

Zitat von Joachim Kramp
26. Filme – anders realisiert

Der Hund von Blackwood Castle (1967/68) – Und noch ein überragender Wallace-Krimi! Heinz Drache, Karin Baal, Peter Passetti, Siegfried Schürenberg, Horst Tappert, Ilse Pagé, Ralf Wolter – Regie: Dr. Harald Reinl – Produktion: Rialto Film – Ankündigungstext: Im düsteren Moor werden zerfleischte Leichen gefunden. Stammen die Bisswunden von einem riesigen Hund, wie die Schlossdiener glauben, oder wird Scotland Yard auf eine falsche Spur gelockt? Mysteriöse Spannung bis zum verblüffenden Ende auch in diesem hochkarätigen Wallace-Krimi. Anmerkung: Nach Beendigung der Dreharbeiten zu „Dynamit in grüner Seide“ sollte Dr. Harald Reinl mit den Dreharbeiten zu diesem Film beginnen damit er pünktlich zum 5. März 1968 gestartet werden kann. Als man eine Jubiläumspremiere am 18. Januar ins Auge fasste konnte Dr. Harald Reinl die Regie übernehmen und somit wurde auch dieser Wallace-Film wiederum von Alfred Vohrer inszeniert. Die oben genannten Darsteller Peter Passetti und Ralf Wolter wurden durch Hans Söhnker und Alexander Engel ersetzt.
Joachim.


Es ist überhaupt interessat, dass Ralf Wolter nie in einem Edgar Wallace Film mitgewirkt hat.
Dass Reinl diesen Film hätte inszenieren sollen, habe ich auch nicht gewusst. Ein Vergleich der Vohrer und Reinl Version wäre interessant gewesen.

Gruß, Ewok

Joachim Kramp Offline




Beiträge: 4.901

03.05.2009 18:38
#84 RE: Vermischtes aus „alten Zeiten“ Zitat · Antworten

Zitat von ewok2003
Zitat von Joachim Kramp
26. Filme – anders realisiert

Der Hund von Blackwood Castle (1967/68) – Und noch ein überragender Wallace-Krimi! Heinz Drache, Karin Baal, Peter Passetti, Siegfried Schürenberg, Horst Tappert, Ilse Pagé, Ralf Wolter – Regie: Dr. Harald Reinl – Produktion: Rialto Film – Ankündigungstext: Im düsteren Moor werden zerfleischte Leichen gefunden. Stammen die Bisswunden von einem riesigen Hund, wie die Schlossdiener glauben, oder wird Scotland Yard auf eine falsche Spur gelockt? Mysteriöse Spannung bis zum verblüffenden Ende auch in diesem hochkarätigen Wallace-Krimi. Anmerkung: Nach Beendigung der Dreharbeiten zu „Dynamit in grüner Seide“ sollte Dr. Harald Reinl mit den Dreharbeiten zu diesem Film beginnen damit er pünktlich zum 5. März 1968 gestartet werden kann. Als man eine Jubiläumspremiere am 18. Januar ins Auge fasste konnte Dr. Harald Reinl die Regie übernehmen und somit wurde auch dieser Wallace-Film wiederum von Alfred Vohrer inszeniert. Die oben genannten Darsteller Peter Passetti und Ralf Wolter wurden durch Hans Söhnker und Alexander Engel ersetzt.
Joachim.


Es ist überhaupt interessat, dass Ralf Wolter nie in einem Edgar Wallace Film mitgewirkt hat.
Dass Reinl diesen Film hätte inszenieren sollen, habe ich auch nicht gewusst. Ein Vergleich der Vohrer und Reinl Version wäre interessant gewesen.


Kennst Du nicht meine Hallo-Bücher??

Joachim.

ewok2003 Offline




Beiträge: 1.290

04.05.2009 22:16
#85 RE: Vermischtes aus „alten Zeiten“ Zitat · Antworten

Zitat von Joachim Kramp


Kennst Du nicht meine Hallo-Bücher??

Joachim.


Huch... doch, steht bei mir im Schrank. Das Lexikon habe ich jedoch nicht. War mir gar nicht mehr gegenwärtig, dass das mit drin stand. Aber du wirst es wissen... ;-)

Gruß, Ewok

Joachim Kramp Offline




Beiträge: 4.901

13.05.2009 08:18
#86 RE: Vermischtes aus „alten Zeiten“ Zitat · Antworten
27. Der Neue Deutsche Film

„Opas Kino ist tot“ – das war der Spruch junger Regisseure 1962 gegen den etablierten deutschen Film.

Hier muß man wissen, dass zu Beginn der 60er Jahre – also 1960/ 1961 und 1962 bis zum 12, Dezember – dem Start von „Der Schatz im Silbersee“ das Kinogeschäft ins bodenlose fiel – deutsche Verleihfirmen wie Ufa, Deutsche Filmhans NF und einige mehr in Konkurs gingen. Kaum ein deutscher Film hatte noch drei Millionen Besucher. In drei Jahren liefen neben einigen Edgar Wallace-Filme nur Filme wie „Der brave Soldat Schweijk“ (1960), „Das Spukschloss im Spessart“(1960), „Im weißen Rössl“ (1960), „Die Abenteuer des Grafen Bobby“ (1961) wirklich überdurchschnittlich. Bereits in den beiden nächsten Saisons waren die erfolgreichsten Filme „Via Mala“ (1961) „Unsere tollen Tanten“ (1961), „Mariandl“ (1961) und „Am Sonntag will mein Süßer mit mir segeln gehen“ (1961) – jedoch hatten sie nicht mehr die Besucherzahlen wie die Filme der Saison 1960/ 61. Der Rückgang war in der Saison 1962/63 noch gravierender – der erfolgreichste Film bis zum Start der Karl-May-Serie war „Freddy und das Lied der Südsee“. Hinzu kam, dass die kostspieligen Flops der Verleihfirmen im gleichen Maße gravierend zunahmen. Eine andere Firma – als die Gloria-Film – wäre an den Flops von Helmut Käutner’s „Der Traum vom Lieschen Müller“ und Rolf Thiele’s „Auf Engel schiesst man nicht“ Pleite gegangen – wobei Frau Kubaschewski die Notbremse zog und bis 1969 kaum noch einen Film mit ihrer Tochtergesellschaft Divina selbst produzierte. Filmaufbau hatte nicht so viel Glück – sie produzierten hintereinander „Sturm im Wasserglas“, „Lampenfieber“, „Die Brücke des Schicksal“ „Agatha lass das Morden sein“ und „Man nennt es Amore“ und stellten danach ihren Betrieb ein. Auch Artur Brauner hatte in dieser Zeit nicht nur Glück und „steuerte“ ebenfalls einige hochtrabende Flops wie „Auf Wiedersehen“ und „Ein Engel auf Erden“ bei.

Bedingt durch diese Ereignisse „formte“ sich der Neue Deutsche Film. Und in den 60ern hatten sie schon Erfolge vorzuweißen – wenn auch im Schatten von Opas Kino.

1966 war quasi das Startjahr für den Erfolg des Neuen Deutschen Films, der auch bedingt durch die beiden Produzenten Rob Houwer und Thomas Schamoni sowie den Verleihern CS-Film, Constantin und Eckelkamp/ Atlas/ Alpha „Standbeine“ hatten. Fassbinder war zu dieser Zeit ganz einfach unbekannt – erst durch den Film „Wildwechsel“ erlangte er einen Bekanntheitsgrad. Namen wie Marran Gosov, Volker Schlöndorf, Michael Verhoeven, Harro Senft, Edgar Reitz, Franz Joseph Spieker, Alexander Kluge und May Spiels waren zu dieser Zeit bekannt.

May Spiels war hiernach die erfolgreichste Regisseurin dieser Zeit, obwohl sie und ihr Produzent Schamoni verzweifelt einen Verleih für ihr Werk „Zur Sache, Schätzchen“ suchten, nachdem Constantin den fertigen Film nach Sicht ablehnten. Der neugegründete Alpha-Filmverleih übernahm den Film, der letztendlich mit rd. 5 Millionen Besucher, der zum erfolgreichste Film des Neuen Deutschen Films avansierte. Dass Constantin den Film ablehnte ist aus heutiger Sicht zwar nicht ganz nachvollziehbar – aber dennoch verständlich da sie 1967 mit einigen Erstlingen des Neuen Deutschen Films (Edgar Reitz, Harro Senft u.a.) Schiffbruch erlitten. (Die zweite Schamoni-Produktion „Quartett im Bett“ übernahmen sie daraufhin.) Mehr Glück hatte Constantin mit dem Produzenten Rob Hower und seinen Filmen „Engelchen oder die Jungfrau von Bamberg“, „Engelchen macht weiter – hoppe, hoppe, Reiter“, „Bengelchen liebt kreuz und quer“ und „Der Bettenstudent“ – nur mit „Mord und Totschlag“ und mit „Zuckerbrot und Peitsche“ lief es nicht toll. Das Publikum wollte auch mit Filmen des Neuen Deutschen Films unterhalten werden. Als diese Filme dann problematischer wurden, blieb das Publikum aus. Nachdem Marran Gosov seinen Vertrag mit Rob Houwer kündigte um für Horst Wendlandt’s Rialto-Film „Schätzchen wundert sich – der Kerl liebt mich“ zu drehen sank der Erfolg und kam für Marran Gosov nie mehr zurück. May Spiels hatte dagegen bis Ende der 70ern Glück mit Filmen wie „Nicht fummeln Liebling“, „Hau drauf, Kleiner“ und „Wehe wenn Schwarzenbeck kommt“. Erst mit dem Film „Mit mir nicht du Knallkopp“ sank 1983 ihr Stern und sollte nie wieder aufgehen. Andere Hoffnungsträger waren Johannes Schaaf, der nach nur drei Filmen (Tätowierung, Trotta, Traumstadt) zum Fernsehen abwanderte und nur noch auf Wunsch von Michael Ende 1986 dessen Roman „Momo“ verfilmte, Hans W. Geissendörfer, der ebenfalls zum Fernsehen abwanderte um dort die „Lindenstrasse“ zu etablieren und Roger Fritz (Ehemann von Helga Anders). Eigentlich war der erste Regisseur, der Filme im Stil des Neuen Deutschen Films drehte Will Tremper. „Flucht mach Berlin“ (1961), „Die endlose Nacht“ (1963), „Sperrbezirk“ (1966) und „Playgirls“ (1966). Letztendlich alles Filme, die entweder niemand oder kaum einer sehen wollte. Seinen letzten Film drehte Will Tremper aber im Stil von „Opas Kino“ mit dem unendlichen Titel „Wie kommt ein so reizendes Mädchen wie dieses zu diesem Gewerbe?“ der Rialtos größter Flop werden sollte und selbst nach Umtitelung in „Mir hat es immer Spaß gemacht“ ebenfalls niemand ins Kino lockte.

Nachstehend einmal die 12 erfolgreichsten deutsche Spielfilme der Saisons 1966 bis 1972:

- Die erfolgreichsten Filme der Saison 1966/ 67 waren 1. Wilder Reiter G.m.b.H. (18); 2. Der Bucklige von Soho(16); 3. Es (16); 4. Der Mörderclub von Brooklyn (16); 5. Kommissar X – In den Klauen des goldenen Drachen (16); 6. Die 13 Sklavinnen des Dr. Fu Man Chu (16); 7. Die Nibelungen 1. Teil (6), (Goldene Leinwand); 8. Onkel Filser – Allerneueste Lausbubengeschichten (6); 9. „Winnetou und das Halbblut Apanatschi“ (12); 10. Kommissar X – Drei grüne Hunde (12); 11. Grieche sucht Griechin (16); 12. Das Geheimnis der weißen Nonne (16).

- Die erfolgreichsten Filme der Saison 1967/ 68 waren 1. Zur Hölle mit den Paukern (6), (Goldene Leinwand); 2. Die Wirtin von der Lahn (18), (Goldene Leinwand); 3. Unbezähmbare Angélique (16); 4. Jungfrau aus zweiter Hand (18); 5. Engelchen oder die Jungfrau von Bamberg (18); 6. Liebesnächte in der Taiga (16); 7. Wenn Ludwig ins Manöver zieht (6); 8. Die blaue Hand (16); 9. Der Mönch mit der Peitsche (16); 10. Mädchen-Mädchen (18); 11. Tätowierung (18); 12. Kommissar X – Drei blaue Panther (16). (Der erfolgreichste Film des Jahres war dennoch „Helga“ (16), (Goldene Leinwand), der jedoch unter der Kategorie Dokumentarfilm eingestuft wurde.)

- Die erfolgreichsten Filme der Saison 1968/ 69 waren 1. Die Nichten der Frau Oberst (18); 2. Zum Teufel mit der Penne (6) (Goldene Leinwand); 3. Oswalt Kolle – Das Wunder der Liebe 1. Teil (18) (Goldene Leinwand); 4. Immer Ärger mit den Paukern (6) (Goldene Leinwand); 5. Zur Sache Schätzchen (16), (Goldene Leinwand); 6. Pippi Langstrumpf (6), (Goldene Leinwand); 7. Oswalt Kolle – Das Wunder der Liebe 2. Teil (18), (Goldene Leinwand); 8. Komm nur mein liebstes Vögelein (18), (Goldene Leinwand); 9. Der Arzt von St. Pauli (18), (Goldene Leinwand); 10. Oswalt Kolle – Deine Frau, das unbekannte Wesen (18), (Goldene Leinwand); 11. Frau Wirtin hat auch einen Grafen (18); 12. Morgens um 7 ist die Welt noch in Ordnung (6), (Goldene Leinwand).

- Die erfolgreichsten Filme der Saison 1969/ 70 waren 1. Hurra, die Schule brennt (6), (Goldene Leinwand); 2. Oswalt Kolle – Zum Beispiel: Ehebruch (18), (Goldene Leinwand); 3. Oswalt Kolle – Dein Mann das unbekannte Wesen (18), (Goldene Leinwand); 4. Heintje – Ein Herz geht auf Reisen (6), (Goldene Leinwand); 5. Dr. Fummel und seine Gespielinnen (18); 6. Pepe, der Paukerschreck (6); 7. Hilfe ich liebe Zwillinge (6); 8. Unser Doktor ist der Beste (6); 9. Klassenkeile (6); 10. Technik der körperlichen Liebe (18); 11. Nicht fummeln, Liebling (12); 12. Ich bin ein Elefant Madame (18).

- Die erfolgreichsten Filme der Saison 1970/ 71 waren 1. Schulmädchen-Report (18), (Goldene Leinwand); 2. Wenn die tollen Tanten kommen (6); 3. Wir hau’n die Pauker in die Pfanne (6); 4. Liebesmarkt in Dänemark (18); 5. Liebestechnik für Fortgeschrittene (18); 6. Unsere Pauker gehen in die Luft (6); 7. Nachbarn sind zum Ärgern da (6); 8. Verbotene Sexualität (18); 9. Wer zuletzt lacht – lacht am Besten (6); 10. Josefine Mutzenbacher (18); 11. Hurra, unsere Eltern sind nicht da (6); 12. Musik, Musik, da wackelt die Penne (6).

- Die erfolgreichsten Filme der Saison 1971/ 72 waren 1. Schulmädchen Report 2. Teil (18), (Goldene Leinwand); 2. Hausfrauen Report (18); 3. Schulmädchen Report 3. Teil (18), (Goldene Leinwand); 4. Und Jimmy ging zum Regenbogen (16), (Goldene Leinwand); 5. Was Männer nicht für möglich halten (18); 6. Tante Trude aus Buxtehude (6); 7. Die tollen Tanten schlagen zu (6); 8. Unser Willi ist der Beste (6); 9. Seitensprung-Report (18); 10. Verliebte Ferien in Tirol (6); 11. Die Stewardessen (18); 12. Rudi, benimm dich (6).

Nach rd. einem halben Jahrzehnt mit unterhaltsamen Filmen des Neuen Deutschen Films ging’s wiederum bergab. Durch Filmförderung und dem Engagement des neugegründeten Verleihs Filmverlag der Autoren hielt sich der Neue Deutsche Film weiterhin „am Leben“ – später sogar durch Spiegel Herausgeber Augstein, der Miteigentümer des Verleihs wurde und somit den Verleih vor dem Ruin rettete. Aber auch die Regisseure des Neuen Deutschen Films sattelten oftmals zu Romanverfilmungen um und erlebten hier durchaus Achtungserfolge. Ob Heinrich Böll (Ansichten eines Clowns, Die verlorene Ehre der Katharina Blum, Gruppenbild mit Dame), Günter Grass (Die Blechtrommel), Thomas Mann (Der Zauberberg) oder Patricia Highsmith (Ein amerikanischer Freund, Ediths Tagebuch, Die gläserne Zelle), Ludwig Anzengruber (Sternsteinhof), Henik Ibsen (Die Wildente) Joseph Freiherr von Eichendorff (Aus dem Leben eines Taugenichts) – alles Filme von Regisseuren des Neuen Deutschen Films aber von den Produzenten von „Opas Kino“. Und die damaligen „jungen Wilden“ des Neuen Deutschen Films gehören heute zu den Alten und wurden von Regisseuren wie Doris Dörrie abgelöst. Kontinuierlich gab es von verschiedene Regisseuren wie Werner Herzog, Wim Wenders, Alf Brustellin & Bernhard Sinkel, Peter F. Bringman immer wieder Erfolge wie „Der Mädchenkrieg“, „Lina Braake“, „Nosferatu“ oder „Theo gegen den Rest der Welt“ hatten. Ob man jedoch Unterhaltungsfilme wie „Männer“ oder „Theo gegen den Rest der Welt“ zur Neuen Deutschen Welle zählen kann bezweifle ich, denn sie waren schon für ein breiteres Publikum angelegt.

Zum Schluß möchte ich einen Regisseur des Neuen Deutschen Films nicht unerwähnt lassen – der durchaus gute Filme realisierte aber letztendlich nur wirkliches Pech hatte: Roland Klick. Nach seinem talentierten Debütfilm „Bübchen“ erhielt er von Cinerama die Chance „Deadlock“ (mit Mario Adorf) zu drehen, der ein Totalflop war. Dennoch gab ihm danach Constantin noch zwei Chancen, einmal mit „Supermarkt“ und danach bei der Verfilmung des Romans „Lieb Vaterland magst ruhig sein“ nach dem Roman von Johannes Mario Simmel, der aufgrund seiner hohen Produktionskosten ebenso durchfiel wie „Supermarkt“. Eine letzte Chance sich zu etablieren erhielt er noch von Bernd Eichinger als er den Bestseller „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ verfilmen sollte. Nach Streitigkeiten mit Eichinger entschied dieser Klick durch Ulrich Edel zu ersetzen. Ein Comeback 1983 mit „White Star“ scheitererte ebenso wie 1989 ein zweiter Versuch mit „Schluckauf“.

Nachstehend einmal 50 Filme des Neuen Deutschen Films, die mehr Flops als Geschäfte waren:
- 48 Stunden bis Acapulco (Regie: Klaus Lemke)
- Artisten in der Zirkuskuppel: Ratlos (Regie: Alexander Kluge)
- Chapeau Claque (Regie: Ulrich Schamoni)
- Das Traumhaus (Regie: Ulrich Schamoni)
- Die Brüder (Regie: Wolf Gremm)
- Tod oder Freiheit (Regie: Wolf Gremm)
- Fabian (Regie: Wolf Gremm)
- Fast ein Held (Regie: Rainer Erler)
- Der junge Törless (Regie: Volker Schlöndorff)
- Michael Kohlhas (Regie: Volker Schlöndorff)
- O.K. (Regie: Michael Verhoeven)
- Schonzeit für Füchse (Regie: Peter Schamoni)
- Alle Jahre wieder (Regie: Ulrich Schamoni)
- Professor Columbus (Regie: Rainer Erler)
- Paarungen (Regie: Michael Verhoeven)
- Mit Eichenlaub und Feigenblatt (Franz Joseph Spieker)
- Jet-Generation (Regie: Roger Fritz)
- Der kleine Vampir (Regie:
- Jagdszenen in Niederbayern (Regie: Peter Fleischmann)
- Katzelmacher (Regie: Rainer Werner Fassbinder)
- Häschen in der Grube (Regie: Roger Fritz)
- Lebenszeichen (Regie: Werner Herzog)
- Negresco*** (Regie: Klaus Lemke)
- Scarabea (Regie: Hans Jürgen Syberberg)
- Detektive (Regie: Rudolf Thomé)
- Deine Zärtlichkeiten (Regie: Herbert Vesely)
- Götter der Pest (Regie: Rainer Werner Fassbinder)
- Mädchen mit Gewalt (Regie: Roger Fritz)
- Auf Scheixxßer schießt man nicht (Regie: Hansjürgen Pohland)
- Cardillac (Regie: Edgar Reitz)
- Rote Sonne (Regie: Rudolf Thomé)
- Blondies Number One (Regie: Robert van Ackeren)
- Warnung vor einer heiligen Nutte (Regie: Rainer Werner Fassbinder)
- Liebe ist kälter als der Tod (Regie: Rainer Werner Fassbinder)
- Jonathan (Regie: Hans W. Geissendörfer)
- Auch Zwerge haben klein angefangen (Regie: Werner Herzog)
- Wer im Glashaus liebt (Regie: Michael Verhoeven)
- Das Unheil (Regie: Peter Fleischmann)
- Zoff (Regie: Eberhard Pieper)
- Die Reise nach Wien (Regie: Edgar Reitz)
- Der plötzliche Reichtum der armen Leute von Kombach (Regie: Volker Schlöndorff)
- Die Moral der Ruth Halbfass (Regie: Volker Schlöndorff)
- Die Angst des Tormanns beim Elfmeter (Regie: Wim Wenders)
- Der Händler der vier Jahreszeiten (Regie: Rainer Werner Fassbinder)
- Die bitteren Tränen der Petra von Kant (Regie: Rainer Werner Fassbinder)
- Harlis (Regie: Robert von Ackeren)
- Zärtlichkeit der Wölfe (Regie: Ulli Lommel)
- Nachtschatten (Regie: Nikolaus Schilling)
- Der letzte Schrei(Regie: Robert van Ackeren)
- Berlinger (Regie: Alf Brustellin & Bernhard Sinkel)


Zum Schluß noch eine Frage:
Ende 1968 drehte Marran Gosov den Film „Bengelchen liebt kreuz und quer, Bengelchen hat’s wirklich schwer" mit Harald Leipnitz in der Hauptrolle.
Anfang 1969 drehte Werner Jacobs den Film „Charleys Onkel“ mit Gila von Weitershausen und Karl-Michael Vogler. Erstgenannter Film gehört wegen des Regisseurs Marran Gosov zu dem Neuen Deutschen Films und der zweitgenannte Film wegen des Regisseurs Werner Jacobs zu Opas Kino. Ich kenne beide Filme, die FSK 18 wegen des anrüchigen Themas haben, beide sind für mich gleichberechtigte Unterhaltungsfilme. Nehmen wir einmal an Marran Gosov hätte „Charleys Onkel“ inszeniert und Werner Jacobs „Bengelchen“. Die Frage lautet: hätte beim Austausch der Regisseure „Charleys Onkel“ zu dem Neuen Deutschen Film und „Bengelchen“ zu Opas Kino gehört??

FAZIT: Der Neue Deutsche Film hatte seit Mitte der 60ern nicht nur seine Daseinsberechtigung, sondern auch einige Erfolge vorzuweisen, vor allem weil es unterhaltsame Komödien im Zeitgeist waren – heute jedoch zum größten Teil echt antiquiert wirken.

Joachim.
Havi17 Offline




Beiträge: 3.289

13.05.2009 08:36
#87 RE: Vermischtes aus „alten Zeiten“ Zitat · Antworten

Danke Joachim für diese aufschlußreiche Erläuterung. Ich hatte mich mit diesen
Fragen bislang nicht auseinandergesetzt, kann mir jedoch nun ein besseres Bild
dazu machen, prima !

Gruss
Havi17

eastmancolor Offline



Beiträge: 2.493

13.05.2009 09:54
#88 RE: Vermischtes aus „alten Zeiten“ Zitat · Antworten

Dann lag ich gar nicht so falsch, was Vohrer und Reinl betrifft.

Joachim Kramp Offline




Beiträge: 4.901

23.05.2009 13:23
#89 RE: Vermischtes aus „alten Zeiten“ Zitat · Antworten
28. Bewertung deutscher Produktionen im Verleih der Constantin der Saisons 1952/ 53 bis 1958/ 59:

Ich habe mir einmal die Mühe gemacht alle deutschte Produktionen, die die Constantin-Film in den Saisons von 1952/53 bis 1958/59 in der damaligen Bundesrepiblik (sieben Bundesländer, die beiden Stadtstaaten sowie Berlin/West) herausbrachten. Da ab der Saison 1958/59 der Prisma-Filmverleih ebenfalls zur Constantin-Film gehörte, habe ich diese Filme ebenfalls mitaufgeführt. Die Zahlen beruhen auf den Beurteilungen der Theaterbesitzer. Filme bis zur Note 2,0 dütften damals 10 Millionen und mehr Besucher in die Kinos gelockt haben. CCC veröffentlichte 1961 - ein Jahr nach Start ihres Films "Der brave Soldat Schweijk", dass dieser über 10 Millionen Besucher hatte, und das bei einer Benutung von 2,0 - so dass dies ein kleiner Anhaltspunkt darstellt.


1. Charley’s Tante (Berolina, Kurt Ulrich) 1,5
2. Die Fischerin vom Bodensee (Ernst Neubach) 1,8
3. Wenn der Vater mit dem Sohn (Berolina, Kurt Ulrich) 1,8
4. Das Wirtshaus im Spessart (Georg Witt) 1,9
5. Der Pfarrer von Kirchfeld (Hans Deppe) 2,0
6. Salzburger Geschichten (Georg Witt) 2,0
7. Wenn die Conny mit dem Peter (Melodie) 2,0
8. Ja, ja die Liebe in Tirol (Berolina, Kurt Ulrich) 2,1
9. Die schöne Müllerin (Algefa) 2,1
10. ...und ewig bleibt die Liebe (Berolina, Kurt Ulrich) 2,1
11. Wenn die Alpenrosen blühen (Hans Deppe) 2,2
12. Der Bettelstudent (Carlton) 2,2
13. Der Glockengießer von Tirol (Hans Deppe) 2,4
14. Wenn Poldi ins Manöver zieht (Österreich) 2,4
15. Münchhausen in Afrika (CCC/ Prisma) 2,4
16. Du bist die Rose vom Wörthersee (Algefa) 2,4
17. Am Anfang war es Sünde (Saphir) 2,4
18. Rosen-Resli (Eva) 2,5
19. Wie einst Lilli Marleen (Delos) 2,5
20. Die Prinzessin von St. Wolfgang (Ernst Neubach) 2,6
21. Kleiner Mann – ganz groß (Franz Seitz) 2,6
22. Wehe, wenn sie losgelassen (CCC) 2,6
23. Der schweigende Engel (Eva) 2,6
24. Ihre große Prüfung (Roxy) 2,6
25. Die Christel von der Post (Berolina, Kurt Ulrich) 2,7
26. Gräfin Mariza (Carlton) 2,7
27. Mein Schatz ist aus Tirol (Franz Seitz) 2,7
28. Solange noch die Rosen blühen (Hans Deppe) 2,7
29. Die heilige Lüge (Berolina, Kurt Ulrich) 2,7
30. Der dunkle Stern (Wega) 2,7
31. Oberarzt Dr. Solm (Delos) 2,7
32. Wieder aufgerollt: Der Nürnberger Prozeß (Continent/ Prisma) 2,7
33. Heute heiratet mein Mann (Georg Witt) 2,8
34. Hurra, ein Junge (Berolina, Kurt Ulrich) 2,8
35. Verliebte Leute (Österreich) 2,8
36. Die Zwillinge vom Zillertal (Franz Seitz) 2,9
37. Johannisnacht (Delos) 2,9
38. Worüber man nicht spricht (Ernst Neubach/ Prisma) 2,9
39. Blitzmädels an der Front (HK/ Prisma) 2,9
40. Die grünen Teufel von Monte Cassino (Franz Seitz) 3,0
41. Was die Schwalbe sang (Berolina, Kurt Ulrich) 3,0
42. Der Graf von Luxemburg (CCC) 3,1
43. Hier bin ich – hier bleib’ ich (CCC) 3,1
44. Anders als du und ich (Arca) 3,1
45. U 47 – Kapitänleutnant Prien (Arca) 3,2
46. Almenrausch und Edelweiß (Österreich/ Prisma) 3,2
47. Gruß und Kuß vom Tegernsee (Hans Deppe) 3,2
48. Wir Wunderkinder (Filmaufbau) 3,2
49. Der Fuchs von Paris (Berolina, Kurt Ulrich) 3,2
50. Ein Lied geht um die Welt (Ernst Neubach) 3,3
51. Die Lindenwirtin vom Donaustrand (Österreich) 3,3
52. Der Czardaskönig (CCC) 3,3
53. Flucht in die Tropennacht (Constantin) 3,4
54. Der kühne Schwimmer (Roxy) 3,4
55. Der Sündenbock von Spatzenhausen (Carlton/ Prisma) 3,4
56. Wetterleuchten um Maria (Ernst Neubach) 3,5
57. Liebe ist ja nur ein Märchen (Berolina, Kurt Ulrich) 3,5
58. Serenade einer großen Liebe (Corona) 3,5
59. Die sieben Kleider der Kathrin (Hans Deppe) 3,5
60. Sohn ohne Heimat (Hans Deppe) 3,5
61. Liebe kann wie Gift sein (Arca/ Prisma) 3,5
62. Die Letzten werden die Ersten sein (CCC) 3,5
63. Mikosch beim Geheimdienst (Österreich) 3,5
64. Die Beine der Dolores (Berolina, Kurt Ulrich) 3,6
65. Studentin Helen Willfuer (CCC) 3,6
66. ...und führe uns nicht in Versuchung (CCC) 3,6
67. Ideale Frau gesucht (Österreich) 3,6
68. Das Mädchen ohne Pyjama (Arca) 3,7
69. Wenn Mädchen zum Manöver blasen (Österreich) 3,7
70. Kronprinz Rudolfs letzte Liebe (Österreich) 3,7
71. Roman einer Siebzehnjährigen (Delos) 3,7
72. Der Mann, der nicht nein sagen konnte (Rialto) 3,8
73. Der singende Engel von Tirol (Österreich/ Prisma) 3,9
74. Die Frau des Botschafters (Hans Deppe) 3,9
75. Ich werde dich auf Händen tragen (Arca) 4,0
76. Don Vesuvio und das Haus der Strolche (Prisma) 4,0
77. Bezauberndes Fräulein (Algefa) 4,1
78. Ein Herz bleibt allein/ Mein Leopold (Berolina, Kurt Ulrich) 4,279. Mein Mädchen ist ein Postillion/ Das Posthaus im Schwarzwald (Lido) 4,3
80. Was eine Frau im Frühling träumt (CCC/ Prisma) 4,4
81. Der Engel, der seine Harfe versetzte (Georg Witt) 4,5
82. Kleine Leute, mal ganz groß (CCC/Alfa/ Prisma) 4,5
83. Fiaker-Milli (Österreich) 4,5
84. Liebeserwachen (Algefa) 4,7

Schwarzweiß-Filme habe ich schwarz markiert - hier könnte jedoch noch der eine oder andere Film in schwarzweiß sein. Die Prisma-Filme habe ich zudem lila gekennzeichnet.

Joachim.

Nachtrag:
- Die Unschuld vom Lande (CCC) 3,3
- Für zwei Groschen Zärtlichkeit (Rialto) – nicht feststellbar
Joachim Kramp Offline




Beiträge: 4.901

20.06.2009 09:29
#90 RE: Vermischtes aus „alten Zeiten“ Zitat · Antworten

29. Heute einmal die Ankündigungen der TOBIS Filmkunst, die nicht so oder überhaupt nicht realisert wurden:

Nobody kehrt zurück (Tobis 74/75) – Eine Sergio-Leone Präsentation – Terence Hill, Lee Marvin – Musik: Ennio Morricone - Produktion: Rialto Film mit Italien - Ankündigungstext: Jetzt ist der Mann, der Niemand heißt, der Größte im Westen. Auf die saftigen Lehrjahre des blauäugigen Prügelknaben folgen die Meisterjahre von Nobody, der pausenlos Gelegenheiten bekommt zu zeigen, was er gelernt hat. Wo er seinen frechen Strahleblick hinwirft, wächst kein Gras mehr. Wenn er sein loses Maul spazieren führt, kriegen die Dunkelmänner des Westens das Zittern. Und wenn er seine flinken Fäuste bewegt, macht auch der finsterste Saloon bald wieder einen aufgeräumten Eindruck. Nobody legt sich ganz allein an mit Heerscharen von Banditen, Betrügern, Halsabschneidern und Revolverhelden. Wie ein heiterer Hurrikan fegt er durch den Westen – und dieFans geraten aus dem Häuschen. – Der große Spaß in großer Ausstattung, eine herrliche Fortsetzung von „Mein Name ist Nobody“, der läuft und läuft und Läuft und in kürzester Laufzeit von 8 Wochen die „Goldene Leinwand“ erreicht hat!
Anmerkung: Im Tobis-Programm 1979/ 80 für 1980 ein zweites Mal angekündigt.

Sonny Boy (Tobis 75/76) – Regie Michael Pfleghar – Produktion: Rialto Film - Ankündigungstext: Endlich wieder ein deutscher Millionen-Film. Den einzigen deutschen Regisseur von internationalem Renommé hat Horst Wendlandt für die teuerste Rialto-Produktion seit Jahren verpflichtet. Nach einer schöpferischen Pause produziert Horst Wendlandt in deutschen Ateliers mit SONNY BOY die größte Ausstattungsrevue der Nachkriegszeit – ein Film über die 20er Jahre in Berlin, musikalisch wie CABARET, aufregend und turbulent wie DER CLOU. So wenig wie an der Ausstattung wird an der internationalen Besetzung gespart. SONNY Boy wird die größte Produktion der Nachkriegszeit – und sicherlich darf der Sonderdienst melden: „... wir sahen Besucher, die schon lange nicht mehr ins Kino gekommen waren.“
Anmerkung: Im Tobis-Programm 1976/77 ein zweites Mal angekündigt.

Zwei ziehen nach Westen (Tobis 75/76) – Terence Hill, Bud Spencer – Produktion: Rialto Film mit Italien - Ankündigungstext: Zwei Jahre werden vergangen sein, seit die Beiden ihren letzten gemeinsamen Film in die Kinos gebracht haben, und nahezu fünf Jahre seit ihrem letzten Western. Und da ist er: ZWEI ZIEHEN NACH WESTEN ist der Film, der nicht nur ihr Publikum alles vergessen läßt, was je von den Beiden sahen. ZWEI ZIEHEN NACH WESTEN mit Bud Spencer und Terence Hill ist DER WESTERN. Ein Halleluja, daß es ihn gibt. Das Weihnachtsgeschenk der TOBIS.
Anmerkung: Im Tobis-Programm 1977 für 1978 ein zweites Mal angekündigt.

Das Krokodil (Tobis 75/76) – Louis de Funès, Charles Gérard, Aldo Maccione – Regie: Gérard Oury – Produktion: Gaumont/ Rialto - Ankündigungstext: Louis de Funès ist inzwischen der beliebteste „deutsche“ Komiker geworden, seine Filme haben unabsehbare Laufzeiten. Nun hat sich das Team Javal (Produzent), Oury und de Funès („Rabby-Jacob“ – „Die große Sause“) wieder zusammengesetzt und zu einem neuen Wurf ausgeholt. Bei der Produktion wird mit nichts gespart, weder mit Geld (6.000.000 Dollar), noch mit Einfällen und Übergags aus allen Trick-Kisten. Louis de Funès mimt einen kleinen Diktator, der sich stereophon im Bett vom Beifall der Massen umrauschen läßt, gegen sich selbst Staatsstreich inszeniert, um so recht auf die Sprünge zu kommen, und sich schließlich, wie ein veritables Krokodil, recht heftig in den Schwanz beißt. Und wenn er Zeit hat, präsentieren wir Ihnen Louis de Funès zur Premiere life.

Piraten (Tobis 76/77) – Gene Hackman und vier weitere Weltstars – Regie: Roman Polanski - Ankündigungstext: Dies ist die wahre und unglaubliche Geschichte der „schweren Jungs“ der allerchristlichen Seefahrt. Mit Holzbein, Säbel und Hurra kriegen Käpt’n Kid und seine Spießgesellen jedes Schiff kurz und klein. Meistens ihr eigenes. Sagenhafte Schätze werden erbeutet – und fallen dann versehentlich über Bord. Da biegen sich die Planken vor Lachen. Die Piraten dieses Films stammen nicht aus dem Bilderbuch und aus keinem Märchenfilm. Was diese „Könige der Meere“ alles anstellen, geht auf kein Großmastsegel. Wer „Tanz der Vampire“ gesehen hat, weiß, was ihn erwartet.
Anmerkung: Im Tobis-Programm 1977 für 1978 ein zweites Mal angekündigt. Im Tobis-Programm 1981/82/83 ein weiters Mal angekündigt.

Wenn sie in die Hölle wollen, laß sie gehen (Tobis 76/77) – Regie: Sergio Leone - Ankündigungstext: Vier harte Jungens, Flieger, Spezialisten, Abenteurer. Für Geld machen sie alles. Der Zinnkönig von La Plata – auch Teufel genannt – duldet keinen Miner neben sich. Er will sie skrupellos mit allen Mitteln vernichten. Für die Miner gibt es nur einen Ausweg: die „Vier“. Sie nehmen den Kampf auf, zum ersten Mal „ohne Geld“. Warum setzen sie ihr Leben aufs Spiel? Abenteurer – Liebe – Gerechtigkeit. Sie gehen in die Hölle und wissen es! Ein aufregender Film! Ein echter Sergio Leone, der selbst Regie führt! Eine 15-Millionen-Dollar-Produktion.
Anmerkung: Im Tobis-Programm 1977 für 1978 ein zweites Mal angekündigt. Titel wurde im Tobis-Programm 1981/82/83 für das Leone-Projekt „Es war einmal in Amerika“ vorgemerkt.

Die Wanze im Bett (Tobis 1977) – Louis de Funès – Regie: Robert Dhéry - Ankündigungstext: Louis ist Generaldirektor eines großen Hotels an der Côte d’Azur. Für die Angestellten ist er ein gefürchteter Drachen, quängelnd, nörgelnd, meckernd. Den Gästen ein liebenswürdiger, aber aufdringlicher Quälgeist. In seinem Drang nach Perfektion ordnet Louis die tollsten Dinge an. Da platzt den Angestellten der Kragen und sie beschließen, ihrem Haustyrannen einen Streich zu spielen... Die Wanze im Bett – Eskapaden zwischen Nachthemd und Nachtclub, Gästen und Gesinde, und wieder einmal ist der unerhörte Possenreißer mit dem Quadratschädel der einzige bei dieser Lustbarkeit, der nicht weiß, wo’s lang geht. Louis ist der Größte!

Herzklopfen (Tobis 78/79) – Regie: Michael Pfleghar – Produktion: Rialto Film - Ankündigungstext: Vier Mädchen halten zusammen wie Pech und Schwefel. Ein „Frauenfilm“? Ein Mädchenfilm!!! Die eine geht noch zur Schule, die anderen stehen schon im Beruf. Aber eines ist ihnen allen gemeinsam: erst abends fängt das Leben an. Vier junge Mädchen, Freundinnen, selbstbewußt, fröhlich, spitzbübisch, verspielt. Der Film erzählt von ihren kleinen Alltagskonflikten, ihren Träumen und Hoffnungen, ihre Lebensfreude – und einer schmerzlichen Erfahrung mit der Liebe. Freuen Sie sich auf diesen Film!

Eine Elster im Birnbaum (Tobis 78/79) – Louis de Funès – Regie: Michel Lang - Ankündigungstext: Louis ist Vertreter für elektrische Haushaltsgeräte. Die meisten funktionieren natürlich nicht. Die Bügeleisen werden zu heiß, die Staubsauger zerstören den Teppich, die Mixer schleudern die Sahne an die Wand. Louis stört das nicht. Hauptsache verkauft! Der Generalvertreter hat immer gesagt: „Sie müssen sein wie eine Elster im Birnbaum! Aufpasse und im rechten Moment zustoßen!“ Doch die erbosten Hausfrauen schließen sich zusammen. Sie wollen Louis an den Kragen. Da hilft nur eins: persönlich beweisen, wie gut die Geräte funktionieren. Jetzt geht’s erst richtig los. Am Ende kann man mit Bügeleisen staubsaugen, mit Staubsaugern Sahne schlagen und mit Mixern bügeln. Louis macht’s möglich! Zwei Stunden ist die Stimmung auf 100 Grad. Da wird der größte Kinomuffel zum Lachsack.

King of the Mountains (Tobis 79/80) – Brad Davis, Kurt Russel – Regie: Richard Compton - Ankündigungstext: Einmal im Jahr, wenn der Vollmond am höchsten steht, findet in der Schlucht von San Fernando eines der packendsten, abenteuerlichsten und gefährlichsten Autorennen statt. Der Sieger wird King für ein Jahr. Und jedes Jahr versuchen Eltern, Bürger und die Polizei Kaliforniens mit allen Mitteln dieses Duell auf der engen Serpentinenstrecke zu verhindern. Vergeblich. In den Werkstätten wird heimlich gebastelt. Die Polizei wird getäuscht und genarrt, bis die Stunde der Wahrheit gekommen ist und das Showdown der 500 PS starken Tornados beginnt. Ein Film über junge Abenteurer, die ohne Nervenkitzel nicht leben können. Spannend und mit der Kraft eines 12-Zylinder-Kompressors.

Mücke auf St. Pauli (Tobis 79/80) – Bus Spencer – Produktion: Rialto mit Italien - Ankündigungstext: Kapitän Fausto, genannt „Mücke“, nimmt Kurs auf Hamburg. Auf hoher See rammt ihn ein Schiff mit zwielichtigen Gesellen, und Mücke zeigt zum ersten Mal, was ein Klabautermann ist. Auch an Land, wo er sich auf die Suche nach einem verschollenen Freund macht, wird er die Truppe der unbelehrbaren Hau-Mich-Blaue nicht mehr los. Weil sie ihm ans Leder wollen, zieht er ihnen das Fell über die Ohren, und nach dem Motto: Zwei links, zwei rechts verwandelt Mücke die Reeperbahn in die „Straße der 1000 Ohrfeigen“, bis auch der Letzte kapiert hat, warum Mücke eigentlich Fausto heißt.

Tai-Pan (Tobis 79/80) – Steve McQueen – Ankündigungstext: Aufwendig wie „Ben Hur“. Gigantisch wie „Die 10 Gebote“. Packend wie „Papillon“. Nach dem Welterfolg des Buches kommt hier der 35-Millionen-Dollar-Film. TAI-PAN bedeutet im Chinesischen „Der Allmächtige“. In der Mitte des vorigen Jahrhunderts, als die Kolonie Hongkong gegründet wurde, kam dieser Titel nur einem Manne zu. Alle waren sie hinter ihm her: Chinesen und Engländer, Piraten, Mörder und Diebe, seine Rivalen um Macht, Einfluß und Reichtum, sogar der Teufel selbst. Und natürlich die Frauen. Die New York Times schrieb: Grandiose Action, grellbunt gefärbt aus Blut und Sünde, Verrat und Verschwörung, Sex und Mord. Wirklich große Unterhaltung, mitreißend und kraftvoll.
Anmerkung: Jahre später wurde der Roman von Dino de Laurentiies für Twentieth Century Fox realisiert, doch der Erfolg blieb aus.

Kokain (Tobis 80/81) – Regie: Rainer Werner Fassbinder – Produktion: Rialto Film - Ankündigungstext: Der größte Skandal-Erfolg des berüchtigtsten Skandal-Autoren der Zwanziger Jahre, Pitigrilli, ist in diesen Tagen wieder zu einem sensationellen Bestseller auf dem deutschen Büchermarkt geworden. Jahrelang haben sich Produzenten in aller Welt vergeblich um die Verfilmungsrechte dieser hemmungslos wüsten, hemmungslos witzigen Odyssee durch die Freuden und Schmerzen der Hölle des weißen Giftes bemüht. Horst Wendlandt hat die Weltverfilmungsrechte erworben, um Rainer Werner Fassbinder den Stoff seines Lebens zu bescheren: Die Geschichte einer Gesellschaft, die sich vergiftet, um ihr Dasein auszukosten. Über den tiefsten, dekadentesten Abgründen ein Feuerwerk des Witzes und der alle Konventionen verhöhnenden künstlerischen Brillanz.
Anmerkung: Nach dem Tod von Faßbinder 1982 wurde das Projekt auf Eis gelegt. 1999 verkaufte Wendlandt die Buchrechte an die Produzentin Regina Ziegler.

Der Kohlkopf in der Suppe (Tobis 81/82/83) – Louis de Funès - Ankündigungstext: Oberwachtmeister Louis ist befördert worden. Jetzt ist er Chef einer Sonderkommission mit delikatem Auftrag. Eine Gemüsebande stiehlt in großem Umfang ganze Wagenladungen Frischgemüse auf dem Markt in Saint-Tropez. Louis denkt sich eine raffinierte Fahndungsmethode aus. Essenmarken werden ausgegeben, am Wochenende herrscht Eßverbot. Doch immer wieder erwischt er welche, die heimlich essen. Sind sie die Täter?

Tatü-Tata- Die Zwei von der Feuerwehr sind da (Tobis 81/82/83) – Bud Spencer – Terence Hill - Ankündigungstext: Buddy, genannt die „löschende Faust“ und „Pusteblume Terry“, Terence Hill, im permanenten Einsatz gegen Brandstifter und Versicherungsbetrüger. Die beiden betreiben die seltsamsten Feuerlöschunternehmen der Welt im brasilianischen Urwald. Mit Flugzeug und Dynamit. Da schlagen die Flammen der Begeisterung himmelhoch. Zwei, die Ihren Kassendurst garantiert löschen!

Der Haifisch und sein Hering (Tobis 1982/83/84) – Terence Hill und Bud Spencer – Angekündigt als Austausch für das Projekt „Tatü-Tata – Die Zwei von der Feuerwehr sind da“ mit dem Starttermin 30.September 1983.

Die Große Freiheit (Tobis 1982/83/84) – Peter Maffay – Buch: Wolf Wondraschek – Regie: Klaus Lemke – Produktion: Rialto Film - Ankündigungstext: der Liebling des jungen deutschen Publikums zum ersten Mal vor der Kamera: Peter Maffay. Der Kiez ist seine Heimat, die sündigste Meile der Welt sein Geschäft. Er will der König der Reeperbahn werden. Wenn es sein muß, ist er eiskalt. Doch das Mädchen, das er liebt, kommt nicht aus dieser Welt seines Gewerbes. Es wird sich entscheiden müssen. Endlich wieder der richtige Stoff für Klaus Lemke. Horst Wendlandt produziert. Peter Maffay wird für diesen Film die Musik selbst schreiben. Ein Film mit Gefühl und Härte!

Zwei wie Himmel und Hölle (Tobis 1982/83/84) – Martin Shaw, Lewis Collins – Regie. Michele Lupo – Produktion: Rialto Film mit Italien - Ankündigungstext: zwei, die dem Schicksal in den Rachen greifen! Ihr Job ist so gefährlich wie einzigartig. Selbst die Hölle hat ihren Schrecken für sie verloren. Ann kommt ein Auftrag, der sie zum Äußersten treibt. Man will ein teuflisches Spiel mit ihnen spielen. Doch sie durchschauen den Plan und mischen die Karten neu. Martin Shaw und Lewis Collins, die beiden knallharten „Firefighter“ und Superstars aus der weltweiten Erfolgsserie CI 5 „Die Profis“ zum erstenmal in einem starken Actionfilm, zu dem der Sergio Leone Autor Sergio Donati das Drehbuch schrieb.

Joachim.

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