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Dieses Thema hat 10 Antworten
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 Film- und Fernsehklassiker national
Gubanov ( gelöscht )
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12.05.2008 17:00
Hörspiele nach Agatha Christie Zitat · Antworten

Hallo,

kennt jemand die achtteilige Hörspielreihe der Rundfunkanstalten SWR und MDR nach Kurzgeschichten von Agatha Christie? Hörspielumsetzungen der Erzählungen der "Queen of Crime" sind ja recht rar und deshalb wäre es bestimmt interessant, in diese Produktionen hineinzuhören. Felix von Manteuffel spricht Hercule Poirot in allen acht Folgen. Hier eine Auflistung der einzelnen Hörspiele:

Eine Tür fällt ins Schloss

SWR/MDR 2006, 37 Minuten. Regie: Stefan Hilsbecher. Bearbeitung: Alexander Schnitzler. Komposition: Henrik Albrecht. Übersetzung: Adi Oes.

Zitat von Eine Tür fällt ins Schloss
Der attraktive Oberst Clapperton zieht auf einem Kreuzfahrtschiff die Aufmerksamkeit der weiblichen Passagiere auf sich. Doch Mr. Clapperton befindet sich in den Fängen seiner reichen Frau Adeline, die keine Gelegenheit auslässt, ihn vor allen Leuten zu demütigen. Während die anderen Passagiere ihr am liebsten "den Kopf spalten" würden, erträgt Oberst Clapperton die schrille Penetranz seiner Frau mit Gleichmut. Um ihm ein wenig Abwechslung zu verschaffen, überreden die jungen Mädchen Kitty und Pamela ihn zu einem Landgang, zu dem sich Mr. Clapperton in einer komplizierten Weise verabschiedet.


Hercule Poirot: Felix von Manteuffel. Erzähler: Friedhelm Ptok. Doktor Burton: Jürgen Holtz. Miss Ellie Henderson: Hedi Kriegeskotte. Mrs. Adeline Clapperton: Donata Höffer. Mr. John Clapperton: Wolfgang Condrus. General Forbes: Marius Marx. Kitty Mooney: Mandy Rudski. Pamela Cregan: Stephanie Kämmer. Alter Teepflanzer: Berthold Toetzke. Kapitän: Axel Gottschick.

Tod im dritten Stock

SWR/MDR 2006, 41 Minuten. Regie: Stefan Hilsbecher. Bearbeitung: Alexander Schnitzler. Komposition: Henrik Albrecht. Übersetzung: Adi Oes.

Zitat von Tod im dritten Stock
Den vier jungen Leuten Pat, Jimmy, Mildred und Donovan widerfährt die beinahe alltäglichste Sache der Welt: Sie stehen vor der Wohnungstür und müssen feststellen, dass der Schlüssel unauffindbar ist. Um in die Wohnung zu gelangen, beschließen sie über den Kohlenaufzug einzusteigen, irren sich jedoch in der Etage und landen prompt in einer fremden, stockdunklen Wohnung. Zu ihrem Entsetzen finden sie eine Tote hinter den roten Vorhängen des Wohnzimmers. Gut, dass plötzlich ihr berühmter Nachbar im Treppenflur erscheint und seine Hilfe anbietet. Hercule Poirot mit seinem Riesenschnurrbart, ist der einzige Detektiv, der diesen mysteriösen Fall aufklären kann.


Hercule Poirot: Felix von Manteuffel. Erzähler: Friedhelm Ptok. Doktor Burton: Jürgen Holtz. Pat: Stephanie Kämmer. Jimmy Faulkner: Benjamin Grüter. Donovan Bailey: Christian Körner. Mildred Hope: Ana Kerezovic. Inspector Rice: Michael Holz.

Urlaub auf Rhodos

SWR/MDR 2006, 54 Minuten. Regie: Stefan Hilsbecher. Bearbeitung: Alexander Schnitzler. Komposition: Henrik Albrecht. Übersetzung: Adi Oes.

Zitat von Urlaub auf Rhodos
Hercule Poirot ist auf die Sonneninsel Griechenlands gekommen, um sich von den anstrengenden Verbrecherjagden zu erholen. Doch die Ruhe des Idylls trügt. Vor seinen Augen entspinnt sich eine unheilvolle Beziehung zwischen der extravaganten, männermordenden Valentine Chantry und ihrem gewalttätig wirkenden Mann und dem Ehepaar Gold, dessen männliche Hälfte sich schon am ersten Tag zu der reichen Schönheit hingezogen fühlt. Noch ist es windstill auf Rhodos, doch Hercule Poirot fühlt das heraufziehende Unwetter in den Knochen und schon bald überschatten die ersten Wolken den sonnigen Strand.


Hercule Poirot: Felix von Manteuffel. Erzähler: Friedhelm Ptok. Doktor Burton: Jürgen Holtz. Pamela Lyall: Anna Magdalena Fitzi. Sarah Blake: Abak Safaei-Rad. Valentine Chantry: Donata Höffer. General Barnes: Klaus Barner. Kapitän Chantry: Udo Schenk. Douglas Emeron Gold: Robert Dölle. Marjorie Emma Gold: Ursula Renneke.

24 Schwarzdrosseln

SWR/MDR 2006, 41 Minuten. Regie: Stefan Hilsbecher. Bearbeitung: Alexander Schnitzler. Komposition: Henrik Albrecht. Übersetzung: Maria Meinert.

Zitat von 24 Schwarzdrosseln
Niemand kennt den bärtigen Alten, der jeden Dienstag und Donnerstag den gleichen Platz im Restaurant "Galant Endeavour" einnimmt und stets dasselbe bestellt. Als er plötzlich an einem Montag auftaucht und eine ungewöhnliche Bestellung aufgibt, ist die Kellnerin Molly verunsichert und Poirots Interesse geweckt. Er macht sich auf die Suche nach dem Alten, kann sich jedoch nur noch von dessen Arzt über die Todesursache informieren lassen: Henry Gascoigne ist die Treppe heruntergestürzt, ein Unfall. Doch daran glaubt Poirot nicht. Das Puzzle passt nicht zusammen. Oder erscheint es Poirot zu Unrecht verdächtig, wenn einer plötzlich Nierenpastete bestellt, obwohl er doch gar keine mag?


Hercule Poirot: Felix von Manteuffel. Erzähler: Friedhelm Ptok. Doktor Burton: Jürgen Holtz. Henry Bonington: Hubertus Gertzen. Molly: Susanne Heydenreich. Dr. Mac Andrews: Peter Fricke. George Lorrimer: Martin Umbach. Kellnerin: Ana Kerezovic. Mrs. Amelia: Johanna Hanke. Richter: Klaus Barner.

Poirot und der Kidnapper

SWR/MDR 2006, 36 Minuten. Regie: Stefan Hilsbecher. Bearbeitung: Alexander Schnitzler. Komposition: Henrik Albrecht. Übersetzung: Edith Walter.

Zitat von Poirot und der Kidnapper
Die Waverlys sind um ihren Sprössling besorgt. Innerhalb von wenigen Tagen flattern ihnen vier Botschaften ins Haus, auf denen sich der genaue Zeitpunkt seiner Entführung und eine Lösegeldforderung befindet. Mr. Waverly, der den Erpresser unter seinen Dienstboten vermutet, kündigt seiner gesamten Dienerschaft. Doch mit wenig Erfolg: die Polizei fällt einem Ablenkungsmanöver zum Opfer und der dreijährige Sohn entschwindet mit seinem Entführer. Alle tappen im Dunkeln. Ist vielleicht doch der langjährige Butler Tredwell in die Ereignisse verwickelt? Welche Rolle spielt das entlassene Kindermädchen? Höchste Zeit, dass Hercule Poirot seine »kleinen grauen Zellen« für sich arbeiten lässt.


Hercule Poirot: Felix von Manteuffel. Erzähler: Friedhelm Ptok. Doktor Burton: Jürgen Holtz. Mrs. Ada Waverly: Helga Grimme. Mr. Marcus Waverly: Berthold Toetzke. Miss Collins: Katharina Zoffmann.

Lasst Blumen sprechen

SWR/MDR 2006, 34 Minuten. Regie: Stefan Hilsbecher. Bearbeitung: Alexander Schnitzler. Komposition: Henrik Albrecht. Übersetzung: Adi Oes.

Zitat von Lasst Blumen sprechen
Als das Telefon klingelt, ist es kurz vor Mitternacht. Die weibliche Stimme am anderen Ende der Leitung klingt verzweifelt: »Monsieur Poirot - können Sie sofort kommen? Sofort ... es geht um Leben und Tod ... im Jardin des Cygnes ... der Tisch mit der gelben Iris ...« Dann ist die Leitung tot. Poirot macht sich sofort auf ins Restaurant. Von der rätselhaften Anruferin fehlt jede Spur, nur der Hinweis auf die gelben Blumen leitet ihn an den richtigen Tisch. Hier feiert der reiche Amerikaner Barton Russell ein makaberes Jubiliäum: seine Frau Iris ist vor genau vier Jahren gestorben. Angeblich war es Selbstmord, doch Russell glaubt nicht an diese Version. Er will dem Mörder an diesem Abend auf die Schliche kommen und erhält durch Poirot tatkräftige Unterstützung.


Hercule Poirot: Felix von Manteuffel. Erzähler: Friedhelm Ptok. Doktor Burton: Jürgen Holtz. Luigi: Heinrich Giskes. Barton Russell: Wolfgang Condrus. Stephen Carter: Udo Schenk. Lola Valdez: Barbara Stoll. Pauline Weatherby / Frau: Chris Pichler. Tony Chapell: Christian Koerner.

Der Traum

SWR/MDR 2006, 54 Minuten. Regie: Stefan Hilsbecher. Bearbeitung: Alexander Schnitzler. Komposition: Henrik Albrecht. Übersetzung: Renate Weigl.

Zitat von Der Traum
In einem alten Haus, das sich gegen das moderne London erfolgreich zur Wehr setzt, lebt der kapriziöse Millionär Benedict Farley, berühmt und berüchtigt für seine exzentrischen Eigenheiten. Wie auch sein Haus, ist er ein Relikt einer früheren Zeit, die längst vergangen, aber irgendwie immer noch am Leben ist. Jede Nacht hat er einen Traum von solcher Intensität und Klarheit, dass er sich genötigt fühlt, Hercule Poirot zu konsultieren. Denn es ist kein harmloses Traumgespinst, das am nächsten Morgen einfach fortgewischt werden könnte, sondern die beunruhigende Ankündigung eines Verbrechens. Doch Poirot ist kein Traumdeuter, und so bleibt ihm nichts weiter übrig, als unverrichteter Dinge wieder abzuziehen. Dennoch stimmte in diesem Haus etwas nicht, dessen ist sich Poirot gewiss.


Hercule Poirot: Felix von Manteuffel. Erzähler: Friedhelm Ptok. Doktor Burton: Jürgen Holtz. Benedict Farley / Hugo Cornworthy: Martin Umbach. Dr. Stillingfleet: Peter Fricke. Inspector Barnett: Klaus Hemmerle. Mrs. Farley: Hedi Kriegeskotte. Joanna Farley: Annabelle Leip. Holmes, der Butler: Heinrich Giskes.

Der verräterische Garten

SWR/MDR 2006, 43 Minuten. Regie: Stefan Hilsbecher. Bearbeitung: Alexander Schnitzler. Komposition: Henrik Albrecht. Übersetzung: Adi Oes.

Zitat von Der verräterische Garten
Hercule Poirot erhält einen undurchsichtigen Brief von einer alten Frau, aus dem nur eines klar herauszulesen ist: der Hilferuf. Noch bevor er etwas unternehmen kann, erscheint deren Todesanzeige in der Morning Post. Ein Besuch bei Inspector Sims bestätigt Poirots Verdacht: Amelia Barrowby ist vergiftet worden. Er macht sich auf den Weg zu ihrem Anwesen und trifft dort als erstes auf die Pflegerin, ein russisches Mädchen mit misstrauischen Augen. Mrs. Barrowby hat ihr einen Großteil des Vermögens hinterlassen, doch die Nichte der alten Frau und ihr Mann vermuten in der Pflegerin die Mörderin. Die Beweise für eine Schuld des Mädchens häufen sich - und nur der Garten erzählt Poirot eine andere Geschichte.


Hercule Poirot: Felix von Manteuffel. Erzähler: Friedhelm Ptok. Doktor Burton: Jürgen Holtz. Miss Lemon: Susanne Heydenreich. Dienstmädchen: Annabelle Leip. Katrina Rieger: Abak Safaei-Rad. Mrs. Mary Delafontaine: Leslie Malton. Mr. Henry Delafontaine: Udo Schenk. Inspector Sims: Michael Holz.

Gubanov ( gelöscht )
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19.05.2008 16:03
#2 RE: Hörspiele nach Agatha Christie Zitat · Antworten

Dank eines aufmerksamen Agatha-Christie-Fans, der die Hörspiele bei ihrer Radioausstrahlung aufgezeichnet hatte, habe ich nun "Eine Tür fällt ins Schloss", "Tod im dritten Stock", "Urlaub auf Rhodos", "24 Schwarzdrosseln" und "Der verräterische Garten" vorliegen. Es fehlen mir also noch "Poirot und der Kidnapper", "Lasst Blumen sprechen" und "Der Traum". Es wäre schön, wenn man auch an diese Inszenierungen herankommen könnte.

Ich habe zunächst das Hörspiel "Tod im dritten Stock" gehört und bin sehr erfreut über die Art der Umsetzung. Alle Sprecher machen ihre Sache gut und glaubwürdig, Felix von Manteuffel gibt einen gut zwischen Sympathie und Arroganz ausgewogenen Poirot mit einer tiefen Stimme und angenehmem Akzent. Besonders hervor sticht die durchgängig gelungene Musik, die viel 1920er- und 1930er-Jahre-Flair versprüht. Auch Effekte wurden sinnvoll eingesetzt und unterstützen die Geschichte. Ich freue mich auch auf die übrigen Umsetzungen!

Gubanov ( gelöscht )
Beiträge:

02.05.2010 23:52
#3 RE: Hörspiele nach Agatha Christie Zitat · Antworten

Endlich ist es soweit: Der Hörverlag hat die Veröffentlichung der Hörspielserie angekündigt. Am 18.06.2010 soll unter dem Titel "Acht Hercule-Poirot-Krimis" eine 4-CD-Box mit den Manteuffel-Radiospielen erscheinen.

Zitat von Der Hörverlag
"Diese Hörspiele garantieren allerbeste Krimiunterhaltung: Acht spannende Fälle nach Erzählungen der Queen of Crime. An den Tatorten tummelt sich eine illustre Gesellschaft an hochkarätigen Sprechern: Peter Fricke, Leslie Malton, Udo Schenk und viele andere. Und mit unnachahmlichem Charme geht Meisterdetektiv Hercule Poirot der Frage nach: Wer war diesmal der Mörder?"


Am 17.09.2010 folgt dann aus dem gleichen Hause noch eine Kollektion namens "Weihnachten mit Miss Marple und Hercule Poirot", die angeblich 12 CDs mit mehreren Lesungen, u.a. von André Jung und Beate Himmelstoß, umfassen soll.

Zitat von Der Hörverlag
"Hercule Poirot ertappt einen Juwelendieb unterm Weihnachtsbaum und er klärt den Mord an einer jungen Frau, die im Weihnachtsexpress gefunden wird. Für Miss Marple wird die Vorweihnachtszeit nicht besinnlich sondern aufregend, denn sie überführt einen Ehemann, der seine junge Frau getötet hat."


Gubanov ( gelöscht )
Beiträge:

07.12.2010 10:27
#4 RE: Hörspiele nach Agatha Christie Zitat · Antworten

Die rare Spezies der Agatha-Christie-Hörspiele wird weiter ans Licht der Öffentlichkeit gebracht. Der Hörverlag veröffentlicht im April 2011 eine 5-CD-Edition mit 4 Hörspielen der Queen of Crime.



Genauere Angaben als folgender Klappentext lassen sich noch nirgends finden:

Zitat von Der Hörverlag
Hercule Poirot und Miss Marple lösen ihre Mordfälle noch mit Kombinationsgabe, psychologischem Geschick und einer Lupe anstatt per DNA-Analyse. Hier sind vier der beliebtesten Krimis von Agatha Christie als Hörspielinszenierungen zu hören. Natürlich mit hochkarätigen Sprechern, die mit Witz und Charme auf Verbrecherjagd gehen.


Dennoch ist es nicht schwer, mithilfe der Sprecher- und Senderangaben auf dem Cover zumindest folgende drei Hörspiele enttarnen:

Mord an Roger Ackroyd oder Alibi

NDR 1956, 58 Minuten. Regie: Wolfgang Schwade. Mit: Charles Regnier, Joseph Offenbach, Hans Paetsch, Holger Hagen, Josef Dahmen, Herbert Steinmetz, Liselotte Willführ, Inge Stolten u.a.

Mord im Pfarrhaus

BR 1970, 95 Minuten. Regie: Otto Kurth. Mit: Erika von Thellmann, Hans Quest, Ingrid Capelle, Elmar Wepper, Edith Hancke, Wolfgang Weiser, Carin Braun, Paula Denk, Hanne Wieder, Jürgen Goslar, Alf Tamin, Günter Sauer, Alexander Malachovsky u.a.

Die spanische Truhe

ORF 1994. Mit: Gustl Weishappel, Alexandra Tichy, Signe Seidel, Helma Gautier, Klaus Martin Heim, Hubert Berger, Brigitte Quadlbauer, Leo Braune, Karl Heinz Glaser, Gerhard Peilstein u.a.

Gerade die Besetzung des erstgenannten Hörspiels sollte für Krimi- und Wallace-Freunde ein wahrhaftiger Leckerbissen sein. Nun kann man auf den vierten Titel gespannt sein.

Markus Offline



Beiträge: 668

08.12.2010 14:27
#5 RE: Hörspiele nach Agatha Christie Zitat · Antworten

Ich kenne die beiden erstgenannten schon und kann sie nur empfehlen. Regnier als Erzähler Dr. Sheppard ist toll und Erika von Thellmann als kauzige Miss Marple ebenso. Bei "Mord im Pfarrhaus" spielt man sogar mit der akustischen Räumlichkeit mancher Szenen - charmante Krimiadaptionen.

Gruß
Markus

Markus Offline



Beiträge: 668

28.04.2011 10:31
#6 RE: Hörspiele nach Agatha Christie Zitat · Antworten

Die Box ist inzwischen erschienen. Der vierte Titel ist "Die Fuchsjagd", eine Adaption des Theater-Rekordstücks "The Mousetrap", die der Bayerische Rundfunk 1958 produzierte; Sprecher sind u.a. Kurt Ludwig, John Pauls-Harding, Peter Vogel, Wolf Ackva und Eleonore Noelle.

Sicher auch dies ein Highlight der Box.

Gruß
Markus

Gubanov ( gelöscht )
Beiträge:

20.08.2011 15:08
#7 RE: Hörspiele nach Agatha Christie Zitat · Antworten

Die rote Christie-Hörspielbox vom Hörverlag hat mir auch schon einige spannende Stunden beschert und vor allem das erste Hörspiel, „Der Mord an Roger Ackroyd“, lief schon mehrere Male bei mir rauf und runter. Hier ist vor allem Charles Regniers Leistung als Erzähler und Doktor Sheppard zu würdigen – die großartige Besetzung und die raffinierte Rolle ergänzen sich aufs Beste. Joseph Offenbach wird der Rolle des Poirot durchaus gerecht, vor allem weil sich Offenbach an einem netten kleinen Akzent versucht.

Im Januar 2012 wird der Hörverlag nun noch eine dritte Edition mit Christie-Hörspielen veröffentlichen, aller Voraussicht nach dürfte es sich aber "nur" um eine Doppel-CD handeln. Diese wird zum Preis von 14,99 Euro schon bei verschiedenen Händlern gelistet, und soll drei Kurzkrimis beinhalten. Auf Hercule Poirot und Miss Marple muss man dieses Mal verzichten.



Die Stimme aus dem Grab

SDR 1961, 38 Minuten. Regie: Paul Land. Mit: Julia Costa, Ernst Fritz Fürbringer, Edith Heerdegen u.a.

Zeugin der Anklage

ORF 1995, 55 Minuten. Regie: Reinhard Prosser. Mit: Peter Fröhlich, Sonja Sutter, Karl Michael Vogler u.a.

Legale Tricks

WDR 2001, 34 Minuten. Regie: Dieter Carls. Mit: Gabrielle Odinis, Doris Plenert, Angelika Bartsch u.a.

Markus Offline



Beiträge: 668

22.08.2011 12:46
#8 RE: Hörspiele nach Agatha Christie Zitat · Antworten

Super Nachricht! Auch ich habe viel Spaß an der Christie-Box, vor allem den klassischen Hörspielen alter Schule.

"Zeugin der Anklage" ist natürlich als Theaterstück und Filmversion von Billy Wilder bekannt; Grundlage war eine Kurzgeschichte Christies. Die beiden anderen Hörspiele kenne ich noch nicht; sie basieren auf Skripts, die direkt für das BBC-Radio entstanden sind: "Personal Call" (1954) und "Butter in a Lordly Dish" (1948). Ich bin sehr gespannt!

Gruß
Markus

Gubanov ( gelöscht )
Beiträge:

22.08.2011 15:29
#9 RE: Hörspiele nach Agatha Christie Zitat · Antworten

Gerade habe ich noch einmal „Die Stimme aus dem Grab“ gehört. Das Hörspiel liegt mir schon seit etwa einem Jahr vor und in Anbetracht deiner Anspannung hier schon einmal ein grober Eindruck:

Die Stimme aus dem Grab

Kriminalhörspiel, SDR 1961. Regie: Paul Land. Script: Agatha Christie. Übersetzung: Wolfgang Nied. Mit: Julia Costa, Ernst Fritz Fürbringer, Edith Heerdegen, Charles Wirths, Thessy Kuhls, Hans Herrmann-Schaufuß, Käthe Lindenberg, Kurt Haars, Rita Plum, Uta Rücker, Marianne Simon, Fred Göbel, Otto Preuss, Peter H. Schwert, Walter Thurau.

Es geht um James Brent (Ernst Fritz Fürbringer), der einen Telefonanruf von einer gewissen Fay bekommt. Er ist darüber sehr bestürzt, denn eben jene Fay sah er vor einigen Jahren unter einen Zug stürzen und sterben. Einer der beiden Gesprächsteilnehmer sagt folglich nicht ganz die Wahrheit ...

Fürbringers verhältnismäßig „jung“ tönende Stimme trägt das Hörspiel, in dem man ernsthaft an seiner Aufrichtigkeit zweifeln darf. Während man kaum Musik zu hören bekommt, gibt es eine schöne Geräuschkulisse, die zum Beispiel eine Feier im Hintergrund, das Klirren von Gläsern und das Pfeifen von Eisenbahnen, das subtil in Schreie überzugehen scheint, umfasst. Christie deutet, wie man Titel und Handlung entnehmen kann, übernatürliche Vorkommnisse an, doch der zurückliegende Todesfall findet am Ende eine passende, ganz und gar weltliche Erklärung. Trotzdem wird der Zuschauer mit dem Gefühl zurückgelassen, für einen bestimmten Zusammenhang gäbe es keine irdische Erklärung.

Hörenswert als Thriller im Westentaschenformat, aber keines von Agathas klassischen Mörderrätseln.

Lord Peter Offline




Beiträge: 605

05.01.2022 22:19
#10 RE: Hörspiele nach Agatha Christie Zitat · Antworten

Box 1 - Vier Hörspiele

Der Mord an Roger Ackroyd (NDR 1956)
Ein früher Vertreter, und trotzdem immer noch einer der besten. Der Roman wurde auf eine knappe Stunde heruntergekürzt, doch es ist alles Wesentliche enthalten, allenfalls könnte man beanstanden, daß der Erzähler (auch gemessen an der Rolle, die er letztendlich in der ganzen Angelegenheit spielt) zuviel Text alleine bewältigen muß, da werden ganze Szenen (etwa das Gespräch mit der Zofe Ursula) nur von ihm erzählt, statt in Dialogform dargeboten. Das riecht etwas nach Sparen bei den Sprechergagen, doch dafür wird in den Hauptrollen richtige Qualität geboten.

Dr. Shepard, der uns den Fall erzählt, wird von Charles Regnier (bekannt aus einigen Edgar Wallace- und Dr. Mabuse-Filmen) gegeben, und er liefert eine in jeder Beziehung treffende Interpretation des Charakters. Unterstützt wird er dabei von Joseph Offenbach als Hercule Poirot, der ebenfalls eine hervorragende Besetzung ist und sogar einen überzeugenden Akzent liefert. Etwas verschwendet ist Hans Paetsch als Roger Ackroyd, der naturgemäß schon recht früh aus der Geschichte ausscheidet.

Die Inszenierung ist recht Old School, Musik ist keine vorhanden, dafür eine (gerade für die damalige Zeit) sehr üppige Geräuschkulisse. Durch den hohen Erzählanteil ergibt sich so ein leichter Zwitter aus inszenierter Lösung und richtigem Hörspiel, dabei aber durchaus weniger angestaubt als neuere Vertreter. Empfehlung!

Die Fuchsjagd (BR 1958)
Ein Klassiker, besser bekannt als "Die Mausefalle", den man für den deutschen Markt angepaßt hat (statt "Three Blind Mice" wird das hierzulande bekanntere "Fuchs, du hast die Gans gestohlen" verwendet). Auch diese Vertonung ist recht betagt, und irgendwie ist sie... sehr schlecht gealtert. Möglicherweise liegt es am dumpfen Klang der CD, oder auch an der spartanischen Soundkulisse, aber irgendwie hat man ständig den Eindruck, daß es aus den Lautsprechern staubt. So bleiben lediglich die spannende Story und die wirklich guten Sprecherdarbietungen (u. a. Robert Graf, Lina Carstens und Eleonore Noelle), ein behutsames Remastering des Originalbandes könnte da vielleicht Wunder wirken.

Mord im Pfarrhaus (BR 1970)
Durchaus nicht so schlimm, wie ich es von früher in Erinnerung hatte. Miss Marples Debüt, 1970 vom BR in Szene gesetzt, basiert allerdings nicht auf dem gleichnamigen Roman, sondern auf der Theaterfassung, die zeitgleich auch für's Fernsehen produziert wurde (Ingrid Capelle spielt in beiden Fassungen die Pfarrersfrau Griselda, ihr Mann Hans Quest war Regisseur der Filmfassung und spricht im Hörspiel den Pfarrer und Paula Denk übernahm in beiden Versionen die Miss Price-Ridley).

Die inhaltlichen Unterschiede halten sich in Grenzen, auffällig sind die von der Romanfassung abweichenden Namen einiger Personen, und daß man die nötigen Kürzungen überbrückte, indem Miss Marple stellenweise (etwas unbeholfen) als Erzählerin eingesetzt wurde. Ansonsten läuft der Plot recht flott ab, trotz 90 Minuten Spielzeit unterhält die Geschichte durchaus, sofern man keine aktuellen Produktionen als Vergleich heranzieht. Damals war halt alles etwas ruhiger und gemütlicher, was sich auch in der Untermalung niederschlägt. Musik ist gar keine vorhanden, die Effekte eher zweckdienlich (und vermutlich handgemacht), man hat tatsächlich fast den Eindruck, einer Theateraufführung zu lauschen. Schritte, Türenschlägen, etwas Glockengeläut und während Miss Marples Erzählpassagen Vogelgezwitscher (da sie sich dabei in ihrem Garten befindet).

Störend sind hier allerdings 3 Faktoren, und die sind nicht gerade gering:
Da wäre zunächst Erika von Thellmann (wer?) als Miss Marple. Die kann man allenfalls noch als zweckdienlich durchwinken, eine ältere Frauenstimme halt, mit dem seinerzeit noch weit verbreiteten Hang zum rollenden "R". Da Miss Marple - abgesehen von ihrer Erzählerfunktion - allerdings hier eher unter "ferner liefen" agiert und es am Ende relativ überraschend ist, daß sie den Fall klärt, hätte man doch besser eine Sprecherin mit etwas mehr "Gravitas" und Sympathie besetzen müssen, die der Bedeutung der Figur gerecht geworden wäre. Allerdings schlägt sich von Thellmann wenigstens besser als Inge Langen in der TV-Fassung.
Punkt 2 wäre das Dienstmädchen Mary, dem Edith Hancke ihre unverkennbar nervige Stimme leiht. Hier kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, daß man zufällig einen "großen Namen" parat hatte und ihm eine Bühne geben wollte, denn Hanckes Tom Jones-Eskapaden und ihre ewige Nörgelei sind weder witzig, noch tragen sie zum Fall bei. Anstelle des Pfarrers hätte ich ihre Kündigung eher mit einer Flasche Champagner gefeiert, anstatt sie zum Bleiben zu beknieen.
Der letzte Punkt wiegt allerdings am Schwersten - man hat, wie auch für die Fernsehfassung, die mehr als altertümliche Theaterübersetzung von Peter Goldbaum verwendet, die mit eingedeutschten Anreden (Herr, Frau, Fräulein - ja, auch Fräulein Marple!) und merkwürdigen Begriffen wie "Hilfspfarrer" (noch nie von Kaplan gehört?) nervt. Immerhin werden dafür wenigstens die Namen korrekt ausgesprochen.

Besetzung und Regie ist kein Vorwurf zu machen, sind doch einige renommierte Schauspieler (neben den bereits genannten noch Elmar Wepper, Hanne Wieder und Jürgen Goslar) dabei, und die verstanden damals ihr Handwerk.

Nicht so schlecht, wie in meiner Erinnerung, aber selbst nach damaligen Maßstäben wäre da trotzdem etwas Luft nach oben gewesen. Wenigstens die in den 50ern aufgekommene Unsitte der eingedeutschten Anreden (die bei der Filmsynchronisation schon in den 60ern ausgemerzt wurde) hätte man korrigieren können. Dennoch - immerhin ist es das einzige verfügbare Miss Marple-Hörspiel in deutscher Sprache (es gibt noch eine WDR-Vertonung von "Die Tote in der Bibliothek" aus dem Jahre 1957, aber an die ist wohl nicht dranzukommen), da wollen wir mal nicht so sein...

Die spanische Truhe (ORF 1995)
Ein recht kurioses Werk, das nicht so recht weiß, was es sein will...

Die Bearbeitung nimmt teilweise die vom SWR später geradezu totgerittene "Kunstform" der szenischen Lesung vorweg. Zwar gibt es keinen Erzähler, der alles totlabert, aber der Text bleibt zu 90% am Original kleben, lediglich einzelne Absätze wurden in wörtliche Rede umgewandelt und ein paar Szenenübergänge selbst getextet. Die Bearbeitung ist somit werkgetreu, wenn auch etwas trocken geraten, da eigentlich nichts passiert, außer, daß Poirot nacheinander alle an dem Fall beteiligten Personen abklappert und plötzlich eben die Lösung weiß.

Die Sprecher.. Joh mei, es ist halt eine österreichische Produktion, da bleibt es dann nicht aus, daß die Beteiligten eher nach Wiener Kaffeehaus als nach Good Old England klingen, aber das sagt ja nichts über die Leistungen an sich aus. Doch die sind leider auch recht durchwachsen. Macht Gustl Weishappel als Hercule Poirot noch eine ganz gute Figur, kann man das vom Rest der Besetzung leider kaum sagen. Paßt der nüchtern-emotionslose Ton von Alexandra Tichy als Miss Lemon noch ganz gut zur Rolle, ist er bei den anderen Personen eher unangemessen. Speziell Klaus Martin Heim als Inspektor Miller geht mit einer Emotionslosigkeit ans Werk, als würde er das Wiener Telefonbuch vorlesen. Doch auch der Rest ist nicht besser, da wird emotionslos und im Schneckentempo vorgetragen und nach jedem Satz eine bedeutungsschwangere Pause gemacht. Im normalen Tempo hätte das Hörspiel vermutlich weniger als 45 Minuten anstatt der hier veranschlagten 60 gedauert.

Keine Vorwürfe muß sich die Effekteabteilung gefallen lassen. Zwar beschränken sich die "richtigen" Geräusche meist auf ein Türenschlagen und Schritte, dafür wurde sehr sauber mit Hintergrund-Atmos gearbeitet, so daß sich der Zuhörer auch immer am rechten Ort wähnt. Weniger schön leider die Musik, die klingt eher nach ARD-Vorabend-Krimiserie als nach klassischem Krimi.

Ein Kuriosum, einerseits mit durchaus moderneren Ansätzen, dann wiederum in der Schauspielführung geradezu unbeholfen. Nette, äußerst "unaufgeregte" Unterhaltung, aber ich verstehe jeden, den angesichts der teilweise einschläfernden Darbietungen die Ungeduld packt.

Lord Peter Offline




Beiträge: 605

05.01.2022 22:21
#11 RE: Hörspiele nach Agatha Christie Zitat · Antworten

Box 2 - Drei Hörspiele

Zeugin der Anklage (ORF 1995)
Die altbekannte Geschichte wird, angesichts des noch verhältnismäßig jungen Alters der Adaption, leider recht altbacken präsentiert. Wer nur die Verfilmung kennt, wird sich über einige Abweichungen (etwa den Vornamen von Mrs. Vole) wundern, denn hier wird dicht am Originaltext geblieben.

Eine Inszenierung ist kaum vorhanden, Effekte sind sparsam gesetzt, ob man nun in der Anwaltskanzlei oder im Gerichtssaal ist, muß sich der Zuhörer selbst zusammenreimen, so daß die ganze Arbeit zu 95% an den Sprechern hängt. Die leisten jedoch - abgesehen von Sonja Sutter als Romaine Vole, die wirklich alles gibt - über weite Strecken nur Dienst nach Vorschrift, selbst der bekannteste Name auf der Liste, Karl Michael Vogler als Sir Wilfried, kann keine großartigen Akzente setzen.

Mit 55 Minuten zumindest nicht zu lang geraten, aber deutlich altertümlicher wirkend als die 40 Jahre ältere Verfilmung mit Marlene Dietrich. Angesichts der überschaubaren Anzahl an deutschen Christie-Hörspielen (und der noch überschaubareren Anzahl an auf CD verfügbaren) natürlich trotzdem Pflichtprogramm.

Legale Tricks (WDR 2001)
An sich seinerzeit eine lobenswerte Aktion vom WDR, diese Neuproduktion, leider ist das Stück keiner von Christies größeren Würfen. Im Grunde alles sehr mechanisch konstruiert, folgt der Zuhörer einem selbstgefälligen Staatsanwalt in seinen Untergang. Leider ist bei dem bunten Strauß an Charakteren aber auch so überhaupt kein Sympathieträger dabei, mit dem man mitfiebern könnte. Das Motiv des Mörders mag zwar nachvollziehbar sein, da man ihn jedoch nur im "Eiskalter Killer"-Modus kennenlernt (und er zudem eindeutig einen an der Waffel hat), hält sich das Verständnis doch in Grenzen, und Sir Luke taugt schon mal gar nicht als Identifikationsfigur. So bleibt nicht viel mehr als ein makaberer Witz á la Poes "Das Fass Amontillado", doch dafür ist es dann doch leider etwas zu lang geraten.

Die Inszenierung ist OK, wobei der Einsatz des beunruhigenden Flötenthemas als Leitmotiv (Basil Rathbone-Fans kennen es aus "The Adventures of Sherlock Holmes") eine gelungene Idee ist, und auch effekttechnisch wurde sauber gearbeitet. Die Sprecher sind relativ unbekannt (Tatort-Münster-Fans könnten Claus-Dieter Clausnitzer kennen, der hier den Butler gibt), leisten aber gute Arbeit.

Gute Absicht vom Sender, leider schwächelt die Vorlage. Durchschnitt.

Die Stimme aus dem Grab (SDR 1961)
Nettes, kleines Gruselstück nach heute vielleicht etwas abgedroschenem, aber immer noch funktionierendem Strickmuster. Und die Pointe war zumindest damals was Besonderes.

Gute Sprecher (allen voran Ernst Fritz Fürbringer und Julia Costa) und eine für die Produktionszeit bemerkenswert aufwändige Soundkulisse, mit etwas mehr Musik (die gibt es nur am Anfang und am Ende, u. a. das Titelthema aus Hitchcocks "Vertigo") hätte man aber wohl noch mehr herausholen können. Wo es leider gewaltig holzt, ist die Übersetzung des Dialogbuchs. Offenbar fühlte sich Wolfgang Nied bemüßigt, allzu begriffstutzigen Zuhörern alles zweimal zu erklären und salbaderte weit über das Original hinaus (etwa beim Telefonat mit dem Anwalt oder der letzten Konfrontation mit Fay, die bei Nied deutlich ausführlicher ausfallen), und auch der Satzbau erscheint oftmals übermäßig gekünstelt und unnatürlich, was die Sprecher mit vollem Einsatz auffangen müssen. Da schneidet das englischsprachige Original deutlich besser ab. Trotzdem ist auch die deutsche Fassung immer noch eine bemerkenswert gut gealterte Produktion, es wäre interessant, mal die alternative Version zu hören, die der NDR 1964 produzierte.

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