Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 
Forum Edgar Wallace ,...



Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 5.252 Antworten
und wurde 210.918 mal aufgerufen
 Off-Topic
Seiten 1 | ... 342 | 343 | 344 | 345 | 346 | 347 | 348 | 349 | 350 | 351
brutus Offline




Beiträge: 12.806

06.11.2015 13:56
#5191 RE: Welche Film - DVD liegt gerade bei euch im Player ? Zitat · antworten

Im Oktober beginnt so langsam der Herbst und damit die Zeit der besinnlichen Abende mit Filmen, die man immer schon mal (wieder) sehen wollte

Wobei ich erstmal mit der obligatorischen Vorabendserie beginnen möchte: Okay S.I.R.
Bei dieser ist eine Veröffentlichung auf DVD schon lange überfällig (Läuft zur Zeit im Nachtprogramm des SWR von Sonntag auf Montag zusammen mit Gewagtes Spiel und Graf Yoster). Im Vergleich zur fast zeitgleichen Konkurrenzserie Im Auftrag von Madame des ZDF, die ich im Juni gesehen hatte, ein Unterschied wie Tag und Nacht.


Aus der Reihe Tatort wie angekündigt:

Wer andern eine Grube gräbt (076) Horst Schäfermann zum ersten Mal alleine im Einsatz, dazu noch

Jagdrevier (028) Finke und Jessner auf dem platten Lande

Tod auf dem Rastplatz (135) Lenz und Brettschneider ermitteln erstaunlich kurz


Auch beim Polizeiruf 110 gings ein wenig weiter mit:

Blutgruppe AB (007) Oberleutnant Hübner (Jürgen Frohriep) zum ersten Mal im Einsatz, einem Vergewaltiger auf der Spur

Eine Madonna zuviel (020) Hübner und Arndt auf der Spur eines Kunstfälschers (und keiner Sängerin )

Nachttaxi (029) Hübner und Arndt entwirren eine Rache-Story

Der Mann (030) Hübner, diesmal mit Subras (Alfred Rücker) in einem Whodunit, der allerdings extrem zäh beginnt

Schwarze Ladung (038) In einem Lager verschwinden immer wieder Teile des Bestandes. Fuchs und Subras ermitteln

Per Anhalter (021) Das Quartett Fuchs, Arndt, Hübner und Subras zum ersten Mal komplett im Einsatz gegen Rowdys

Konzert für einen Außenseiter (022) Hübner und Arndt auf den Spuren eines merkwürdigen Museumsdiebes


Bei den Filmen gab es nur eine einzige Erstsichtung:

Der Heuchler CH 1961

Bei einer Jagd bleibt einer der Jäger tot zurück. Versehen oder Absicht, diese Frage stellt sich Kommissar Müller (Heinrich Gretler)
und er begibt sich an den Ort des Geschehens um Licht ins Dunkel zu bringen.
Dankenswerterweise bekommt der betuliche Müller keinen pseudodynamischen Assistenten ans Bein gebunden


Ansonsten war es an der Zeit einige Filme rauszusuchen, die man immer wieder sehen kann:

Das Geheimnis der roten Orchidee - der Beginn meiner winterlichen Wallace-Sause

Tod auf dem Nil - Agatha Christie geht immer

Old Surehand - Karl May muss auch mal wieder sein (Patrick ist der Schuldige )

Der Hauch des Todes - Bond war auch mal wieder dran

Star Wars IV - VI - die klassische Trilogie war ein Wunsch meines Sohnes



Außerdem wurde ich noch einmal ins Kino verschleppt:


Fack ju Göhte 2 - die Weiterentwicklung alter Paukerfilme

Marmstorfer Offline




Beiträge: 7.308

06.11.2015 14:37
#5192 RE: Welche Film - DVD liegt gerade bei euch im Player ? Zitat · antworten

Zitat von brutus im Beitrag #5193

Das Geheimnis der roten Orchidee - der Beginn meiner winterlichen Wallace-Sause



Rätselhaft...

patrick Offline




Beiträge: 2.763

06.11.2015 17:46
#5193 RE: Welche Film - DVD liegt gerade bei euch im Player ? Zitat · antworten

Zitat von brutus im Beitrag #5193


Tod auf dem Nil - Agatha Christie geht immer

Old Surehand - Karl May muss auch mal wieder sein (Patrick ist der Schuldige )

Der Tod auf dem Nil ist wahrscheinlich mein Lieblings-Christie.

Schön, dass meine Karl-May-Besprechungen ihre Wirkung haben.

Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

26.11.2015 18:54
#5194 RE: Welche Film - DVD liegt gerade bei euch im Player ? Zitat · antworten

Dressed to Kill (USA 1980)

Ich persönlich halte diesen Psychothriller für Brian De Palmas besten Film überhaupt, der bekanntermaßen deutliche Parallelen zu "Psycho" aufweist, zumal De Palma hiermit seinem Vorbild Alfred Hitchcock eine Art Hommage erweisen wollte. Aber während Hitchs Meisterwerk zu Beginn lediglich eine spärlich bekleidete Janet Leigh weit weg von einer Dusche zeigt, geht es bei De Palma bereits zu Beginn unter der Dusche mit einer sich verführerisch einseifenden Angie Dickinson als Kate Miller und ihrem Fantasielover heftig zur Sache. Diese Einstiegsszene ließ bestimmt schon viele Männerherzen höherschlagen, aber ihren eigenen Mann offensichtlich kalt, der sich dabei seelenruhig weiterrasiert und anschließend seine Morgengymnastik auf ihr verrichtet hat.

Während es anschließend in Kate Millers Gespräch mit ihrem Psychiater Dr. Robert Elliott (Michael Caine in Höchstform!) sowie dem nahezu endlosen Museumsbesuch, bei dem sie einen ihr unbekannten Mann trifft, noch vergleichsweise ruhig zugeht, nimmt der Film mit einer Taxifahrt, die auf dem Rücksitz ihresgleichen sucht, buchstäblich Fahrt auf. Und als Kates offensichtlich sexuell geschlauchter Lover im Schlaf neue Energien auflädt, verlässt Kate das Hotelzimmer nach einer Hiobsbotschaft panikartig und wird anschließend im Fahrstuhl von einer unbekannten Blondine mit einem Rasiermesser brutal niedergemetzelt, wobei die Prostituierte Liz Blake zufällig Zeugin des Mordes wird. Diese Szene war in früheren TV-Ausstrahlungen und auf Video noch ungekürzt zu sehen, wurde dann aber für die DVD-Veröffentlichung im wahrsten Sinne geschnitten und ist seitdem auch im deutschen Fernsehen nur noch gekürzt zu sehen. Der Film gleicht danach einer wilden Achterbahnfahrt, es geht rauf und runter, in dem sich wilde Verfolgungsjagden auf den Straßen sowie in der U-Bahn New Yorks mit Szenen in ruhigeren Gewässern abwechseln, wobei De Palma das Publikum mittels eines TV-Berichts über Transsexuelle, den sich Dr. Elliott äußerst interessiert ansieht, erstmals an der richtigen Fährte schnuppern lässt.

Nachdem Liz mit dem Sohn der Ermordeten die blonde Mörderin auf einem Foto identifiziert hat, als diese Dr. Elliotts Praxis verlässt, holt sie sich bei ihm unter einem Vorwand einen Termin und versucht Elliott mit einem wahren Dauerfeuer an weiblichen Waffen zu verführen, um auf diese Weise an den Namen und die Adresse dieser Blondine zu kommen. Als der wahre Mörder dann auch Liz ermorden will, wird er von einer Polizistin angeschossen und landet schließlich in einer Nervenheilanstalt. Kurz darauf entkommt er jedoch aus der Anstalt und greift Liz, die vorher ebenfalls unter der (Psycho!)Dusche stand, im Badezimmer erneut mit einem Rasiermesser an und schneidet ihr die Kehle durch, was ebenfalls auf DVD gekürzt wurde. Liz wacht schreiend auf – der Angriff war nur ein Albtraum, was man durchaus als krönenden Abschluss dieses meisterlichen Psychothrillers bezeichnen kann.

Hervorzuheben wären noch die brillante Filmmusik von Pino Donaggio sowie die hervorragende Synchro, natürlich mit Jürgen Thormann für Michael Caine und einer sehr gut passenden Eva Katharina Schultz für Angie Dickinson.

Gruß
Klaus

"Henry Lightman, nochmal werd' ich Ihren Tee nicht trinken!"

TV-1967 Offline



Beiträge: 360

28.11.2015 13:00
#5195 RE: Welche Film - DVD liegt gerade bei euch im Player ? Zitat · antworten

Heute in der Post: "Wer stirbt schon gerne unter Palmen"? Konsalik von Alfred Vohrer! Bin schon gespannt!

brutus Offline




Beiträge: 12.806

02.12.2015 20:53
#5196 RE: Welche Film - DVD liegt gerade bei euch im Player ? Zitat · antworten

Wenns draußen stürmt und schneit bzw. regnet bleibt man doch lieber zu Hause und sieht sich schöne Filme an

Der November bot reichlich Gelegenheit dieses zu tun. Als obligate Vorabendserie hatte ich mir Parole Chicago rausgesucht, mit Gottfried Vollmer und dem noch ganz jungen Christoph Waltz als Harry und Ede, zwei Cousins, die mit diversen Gaunereien reich werden wollen, aber ohne jedweden Erfolg bleiben. Spielt wohl im Berlin der 20er Jahre

Auf Tatorte hab ich ganz verzichtet, bei den Polizeirufen hab ich auch nur 3 gesehen:

Blütenstaub (010) Das Trio Fuchs, Hübner und Subras versucht einen Einbruch in einer Apotheke aufzuklären

Lohnraub (023) In einer Firma werden die Lohngelder geraubt. Fuchs, Arndt und Subras versuchen Licht ins Dunkel zu bringen

Der Fensterstecher (038) Ein Einbrecher steigt regelmässig durchs Fenster, macht aber meist nur kleine Beute. Hübner, Arndt und Subras ermitteln


In meiner Wallace - Bond - Karl May - Sause war ich schon etwas fleissiger. Bei James Bond gab es gleich 4 Filme

Ein Quantum Trost
Stirb an einem anderen Tag
Leben und sterben lassen
Der Spion, der mich liebte


Dank des Karl May Tages bei 3Sat habe ich mit einen Doppelpack reingezogen (2 Filme an einem Tag mach ich eigentlich nur sehr selten):

Winnetou I
Winnetou II


Bleibt noch der gute Wallace, da war es:

Die blaue Hand

Dazu noch einen der Epigonen (das war ja quasi Pflicht, wenn der denn schon mal im TV gezeigt wird)

Vier Fliegen auf grauem Samt


Für Erstsichtungen war auch noch Zeit, als da wären:

Höllenhunde des Secret Service I/F 1965

Nicht schlecht gemachter, aber doch sehr auf Bond-Kopie getrimmter Eurospy. An Originalschauplätzen in Kairo und Locarno gedrehte Jagd nach einer Kamera, deren Zoom aus dem einzigen Bestand eines seltenen neuen Metalls besteht, das hundert Mal radioaktiver als Uran ist (die mit dieser Kamera gedrehten Filme hätt ich gerne mal gesehen ). Hält den Held aber nicht davon ab, dieses Objektiv entspann in die Hosentasche zu stecken. OK, von Super 7 haben wir dann auch keinen zweiten Film meht gesehen. Ansonsten war aber alles dabei, was ein guter Actionfilm so braucht. 3 von 5 Punkten sind da durchaus drin.


OSS117 - Männer, Frauen und Gefahren F 1956

Sozusagen eine ganz frühe Variante eines Eurospy-Filmes. Ivan Desny in der Rolle des Geheimagenten Hubert Bonisseur de la Bath, der diesmal eine undichte Stelle in den eigenen Reihen suchen soll, durch die geheime Unterlagen an die Gegenseite gelangen. Ob des frühen Jahrganges noch nicht so sehr mit den Gimmicks der späteren Agentenfilme durchsetzt, dazu noch in s/w. Durchaus spannend, deshalb 4 von 5 Punkten


Gift im Zoo D 1952

Carl Raddatz als Zoodirektor, der eine rätselhaften und unerklärlichen Todeswelle seiner Tiere gegenübersteht. Wolfgang Staudte musste mittendrin die Regie an Hans Müller abgeben, weil er sich weigerte auf zukünftige Tätigkeiten bei der DEFA zu verzichten. Diesen Bruch merkt man dem Film zum Glück nicht an. 3 von 5 Punkten


Im Netz der gelben Viper D 1966

In eine Verbrecherorganisation, deren Erkennungszeichen eine gelbe Viper ist, wird ein Agent des FBI eingeschleusst, um deren illegale Aktivitäten ein für allemal zu beenden. Hauptsächlich an Originalschauplätzen in Südafrika gedrehter Agentenfilm, von dort stammt auch der grösste Teil der Darsteller, lediglich Hellmut Lange, Peer Schmidt und Adeline Wagner sind von deutscher Seite dabei. Eher durchschnittliche Kost: 2 von 5 Punkten


Die Hölle von Macao D/F/I 1966

Ein Agentenfilm, besser als der vorgennante. Unterschiedliche Gruppen jagen einem alten chinesischen Schatz hinterher, der Weg dorthin führt über ein Medallion, das mal der eine hat und mal die andere. Mit den drei Augenweiden Elke Sommer, Heidi Bohlen und Susanne Hsiao besetzt, dazu noch Werner Peters und Richard Haller, sowie Richard Stack in der Hauptrolle. 3,5 von 5 Punkten sind angemessen

Mädchen für die Mambo-Bar A 1959

Obwohl von eine Berliner Firma, doch ganz klar eine österreichische Produktion. Spielt dazu in Wien und mit Sieghardt Rupp, Gerlinde Locker, Rolf Kutschera, Rolf Olsen, Wolf Albach-Retty, Guido Wieland oder Raoul Retzer stellen die Gastgeber auch ganz klar die Mehrzahl der Darsteller, dazu gibt's noch Kai Fischer, Horst Beck und Jimmy Makulis. Besagte Bar ist Drehscheibe für Drogen und Geheimdokumente, was natürlich unterbunden werden soll. Musikalischer Krimi, der 4 von 5 Punkten verdient

Schüsse im dreiviertel Takt A 1965

Nochn Agentenfilm. Das Duo Reinecker/Weidenmann, dazu Stars wie Pierre Brice, Heinz Drache, Senta Berger, Daliah Lavy, Charles Regnier, Walter Giller, Gustav Knuth oder Mario Girotti, trotzdem will der Funke bei mir nicht so recht überspringen. Vielleicht gibt es auch schon zu viele Filme in denen ein wichtiger entwendeter Prototyp, der natürlich nicht in falsche Hände gelangen darf, um jeden Preis wiederbeschafft werden muss. Oder ich mag keine Zirkusfilme. Wahrscheinlich beides.
Ob der guten Besetzung 3,5 von 5 Punkten


Das Geheimnis der roten Quaste A 1963

Diesmal kein Schatz oder Prototyp, sondern eine geheime Formel als Objekt der Begierde. Mit Dietmar Schönherr und Vivi Bach auch gut besetzt. Man merkt dem Film zwar sein überschaubares Budget an, aber dafür hat er doch eine Reihe überraschender Wendungen inkl. Ende und auch eine passende und gelungene Musikuntermalung
3,5 von 5 Punkten geb ich auch hier


Hoppla, jetzt kommt Eddie D 1958

Nächste Formel, diesmal für den ultimaten Treibstoff, den ein bekannter Nobelpreisträger(!) erfunden hat, Nach dessen Tode kommt seine Tochter nach Hamburg, wo Eddie (Constantine) sich um sie kümmern soll. Auch hier wieder mal jede Menge Verwicklungen und Wendungen, aber Eddie schafft alles und alle.
Eddie Constantine auf dem Höhepunkt seiner Popularität in Deutschland, ist als unwiderstehlicher Tausendsassa jeder Situation gewachsen. Neben ihm noch u.a Maria Sebaldt, Günter Lüders, Peter Mosbacher, Margit Saad, Bum Krüger, Reinhard Kolldehoff, Robert Graf und die junge Karin Hübner. 3 von 5 Punkten müssen reichen.

brutus Offline




Beiträge: 12.806

08.01.2016 19:43
#5197 RE: Welche Film - DVD liegt gerade bei euch im Player ? Zitat · antworten

Ein wenig verspätet noch kurz mein Rückblick auf den Dezember. Erfreulicherweise konnte ich mich auch in diesem Monat durch eine weiter Vorabendserie arbeiten: Autoverleih Pistulla von Bruno Hampel.

Dazu kam noch ein Marek-Tatort: Mord im Ministerium(044)

sowie die beiden Polizeiruf-Folgen

Das Ende einer Mondscheinfahrt (011) und

Fehlrechnung (025)

beide mit dem Duo Arndt/Hübner


James Bond war auch wieder zu Gast mit den Filmen:

Moonraker
Lizenz zum Töten
Feuerball
James Bond jagt Dr. No
In tödlicher Mission
Liebesgrüsse aus Moskau
Diamantenfieber



Bei Edgar Wallace lag mein Schwerpunkt eher auf ganz alten Filmen

Das Gesicht im Dunkeln
Der Würger von London
Der Zinker 1931
Der Hexer 1932
Der unheimliche Mönch
(anlässlich seines 50-jährigen Jubiläums)

Apropos Jubiläum, da gab es im Dezember einige, was ich zum Anlass nahm einige Filme wieder hervorzukramen:


Die oberen Zehntausend Frank Sinatra zum 100.

Spione am Werk Curd Jürgens zum 100.

Bestien lauern vor Caracas Hildegard Knef zum 90.


Da blieb nur wenig Zeit für Erstsichtungen:

Rosso - Farbe des Todes I 1975

Das war wg. unseres Giallorettens quasi Pflicht. Bei mir auf Höhe der 4 Fliegen angesiedelt. 3,5 von 5 Punkten


Lana - Die Königin der Amazonen D 1964

Mit Catherina von Schell in der Titelrolle, sowie Christian Wolff, Michael Hinz, Dieter Eppler und Anton Diffring. Regie: Géza von Cziffra
Wird vom Lexikon des internationalen Films als 'mit schwachen Ansätzen zur Persiflage versehenes, temperamentlos-naiv geratenes Abenteuerkino' verkauft, dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen, wobei schöne Schauplatzaufnahmen Brasiliens zu sehen sind. 2,5 von 5 Punkten


Die Banditen vom Rio Grande D 1965

mit Harald Leipnitz, Wolfgang Kieling, Maria Perschy, Ellen Schwiers und Gerlinde Locker zwar gang gut besetzt, das wars dann aber auch schon. Alle bei Karl May grandios in Szene gesetzten Locations gehen hier völlig unter. Nicht umsonst der letzte Film der Piran-Film. Ob der Darsteller noch 2 von 5 Punkten


Der Mann mit den Röntgenaugen USA 1963

Ray Milland als Arzt der einen Selbstversuch mit einem von ihm entwickelten Serum zur Steigerung der Sehkraft macht, was natürlich völlig außer Kontrolle gerät.
Durchaus gelungener Film von Roger Corman, der allerdings zu vorhersagbar auf das (tragische) Ende hinaus läuft. 3,5 von 5 Punkten


Nebel DDR 1963

Hat nichts mit dem Bühnenstück von Hans Schweikart zu tun, sondern erzählt die Geschichte einer kleinen englischen Hafenstadt, in der die Moderne Einzug halten soll in Form eines Ölhafens. Dazu soll aber das in der Hafeneinfahrt liegende Wrack eines Dampfers gehoben werden, welches während des Krieges von einem deutschen U-Boot dort versenkt wurde, als es Kinder nach Kanada evakuieren sollte. Eines der damals überlebenden Kinder ist jetzt einer der Taucher, die die Hebung vorbereiten sollen und der technische Leiter des internationalen Konsortiums, welches den Ölhafen bauen soll, ist ein Deutscher und wird eines morgens tot aus dem Hafenbecken gefischt. Noch Fragen ? Manchmal können DDR-Filme schon anstrengend sein. 3 von 5 Punkten


Einige Filme liefen diesen Monat mal wieder im TV, da konnte ich nicht dran vorbeisehen

Die endlose Nacht D 1963

Will Trempers extrem gut besetzer Film zeigt und den Flughafen Tempelhof bei Nacht. 4,5 von 5 Punkten

Marrakesch GB 1966

Senta Berger, Tony Randell, Herbert Lom, Klaus Kinski und und und...

Komödienvariante von 'Der Mann, der zuviel wusste'. Die Leiche muss weg, die Aktentasche her. 4 von 5 Punkten


Zu guter Letzt habe ich beim Aufräumen noch meine DVD von Zeitsperre gefunden, die war im Regal nach unten gerutscht. Habe ich dann auch gleich mal gesehen.

Count Villain Offline



Beiträge: 3.837

17.01.2016 09:34
#5198 RE: Welche Film - DVD liegt gerade bei euch im Player ? Zitat · antworten

Zum Gedenken an Maja Maranow: Rivalen der Rennbahn.

brutus Offline




Beiträge: 12.806

04.02.2016 18:50
#5199 RE: Welche Film - DVD liegt gerade bei euch im Player ? Zitat · antworten

Auch im neuen Jahr gibt es einem Menge zu sehen. Meine dem großen Berg ungesehener DVDs geschuldete Strategie monatlich eine alte Vorabendserie zu sehen werde ich auch in diesem Jahre fortsetzen, allerdings leicht modifiziert. Im letzten Jahr lag mein Schwerpunkt auf Serien der 70er und zufällig hatten alle 12 Serien einen Umfang von 1 bis 3 Staffeln, also üblicherweise 13 bis 39 Episoden. Das ist in einem Monat durchaus zu schaffen, es hat sich herausgestellt, das 2 Episoden pro Tag für mich das Optimum sind (an Urlaubs- oder Feiertagen vielleicht auch mal 3, länger über den Tag verteilt), es soll schließlich ein Genuss sein und kein Stress. Dieses Jahr stehen nun auch umfangreichere Serien auf dem Plan, so dass ich die festen Monatsgrenzen nicht aufrechterhalten werde, in Summe sollten aber wieder ähnlich viele Episoden zusammenkommen wie im letzten Jahr (276).

Begonnen habe ich das Jahr mit der Serie Das ist Stern schnuppe aus dem Jahre 1965. Das war mir, nach dem Tode des Hauptdarstellers Herbert Prikopa im letzten Dezember (ausgerechnet an meinem Geburtstag), ein besonderes Anliegen, zumal auch die Co-Hauptdarstellerin Edith Hancke im Juni letzten Jahres verstorben ist. Diese Serie ist durchaus kurzweilig (wohl weil auch mit 7 Episoden eher kurz).


Zusätzlich zur regelmäßigen Vorabendserie werde ich mich aber ab diesem Jahr jeden Monat auch mit einer normalen Serie beschäftigen müssen, oder alternativ mit einem Mehrteiler (auch dieser Stapel will sonst nicht schrumpfen). Auch hier war zu Beginn ein Hauptdarsteller aus Österreich bei mir zu Gast: Fritz Eckhardt als Oberinspektor Marek. 8 gelungene Episoden, dann wurde diese Serie ja in die Reihe Tatort überführt.

Tatort (sowie Polizeiruf 110) gehören zu den Serien, in die ich sporadisch immer wieder mal bei Gelegenheit rein schauen werde. Alte Tatorte werden ja regelmässig wiederholt (zb. vom HR), was ich dazu nutze Uralt-Aufnahmen durch neuere zu ersetzen.

Im Januar war allerdings kein Tatort dabei, sondern nur 2 Folgen des Polizeirufs:

Vermisst wird Peter Schnok (044) Die Suche nach einem Vermissten endet in der Aufklärung von Diebstählen

Alarm am See (015) Bei einem Brand wird ein Kunstdiebstahl entdeckt



Anlässlich des Jubiläums habe ich mir auch mal wieder Melissa angesehen (der Januar ist ja quasi Durbridge-Monat). Stark wie immer.


An der Filmfront war ich etwas zurückhaltender. Auf der einen Seite die üblichen Verdächtigen:


Der Doppelgänger D 1934

Eher eine Komödie als ein Wallace-Klassiker, aber doch ansehlich. 3,5 von 5 Punkten


Der Frosch mit der Maske D 1959

Meine Wallace-BluRay Premiere, nach Erwerb der BluRay-Box nebst gleichnamigem Player. Wurde auch Zeit


Der Morgen stirbt nie (GB 1997)

Kaum hab ich den passenden Player, kann ich gleich die Sau rauslassen (macht der gute James schließlich auch )



Dann noch ein paar Erstsichtungen:


Der Hobbit: Eine unerwartete Reise (NZL,GB,USA 2012)

Mein Premierenfilm für den Player. Welcher Ork hat denn Peter Jackson geritten ein 200-Seiten Buch auf 9 Stunden Film zu dehnen?
Meist beschwert man sich doch eher umgekehrt, das bei einer Verfilmung eines Buches zu viel unter den Tisch fällt. Beim Herrn der Ringe fand ich
eine Trilogie dieser Länge noch adäquat, hier dehnt sich die Handlung doch arg. 3 von 5 Punkten


Nur tote Zeugen schweigen D/E 1962

Morgen erscheint die DVD, die wird auf jeden Fall gekauft. 4 von 5 Punkten


Liebe kann wie Gift sein D 1958

Von der Kritik eher abgewatscht, von mir aber für gelungen befunden. Und natürlich extrem gut besetzt. 4 von 5 Punkten



Mann im Schatten A 1961

Bestes Beispiel dafür, das es auch jenseits von Edgar Wallace gute deutschsprachige Krimis in dieser Zeit gab. 5 von 5 Punkten



Champagner für Zimmer 17 D 1969

Im Gegensatz zu den 3 vorherigen Filmen ein cineastischer Tiefschlag. Erwin C. Dietrich auf dem Weg zum absoluten Mittelmaß. 1 von 5 Punkten
(Der wurde Pidax wohl aufgezwungen)

Havi17 Offline




Beiträge: 2.948

31.03.2016 12:30
#5200 RE: Welche Film - DVD liegt gerade bei euch im Player ? Zitat · antworten

Die nackte Stadt : Mit Barry Fitzgerald, Howard Duff, Don Taylor, Ted de Corsia, Dorothy Hart,
Regie : Jules Dassin

Als ich letzte Woche die Programmzeitung las, erinnerte ich mich an diesen Film, den
ich zuletzt (habe mal in meinen Unterlagen nachgesehen) am 5.12.1976 damals noch mit
Untertiteln gesehen habe. Trotz der langen Zeit hat dieser Film in mir eine Erinnerung
behalten, die nach 40 Jahren noch lebendig war. Und auch beim zweiten Anschauen, absolut
beeindruckend, als handele es ich um einen Dokumentarfilm. Und zurecht 1949 wurde Stadt
ohne Maske mit dem Oscar für die beste Kamera (William H. Daniels) und den besten Schnitt
(Paul Weatherwax) ausgezeichnet. Autor Malvin Wald erhielt für die beste Originalgeschichte
eine Oscar-Nominierung. Zu dieser Zeit war ein Oskar noch etwas verläßliches mit Wert.
Diese erstklassige Regeiarbeit beweist, daß eindrucksvolle Bilder, hervorragende
Schauspieler bis in die Nebenrollen einen überaus positiven Eindruck beim Zuschauer
hinterlassen und stellen jeden modern SchnellschnittFilm in den Schatten.
Ein Top10 Krimi und Gangsterfilm. Nur Schade, daß die Arte-Austrahlung das Filmformat auf
den 16:9 Hype verschandelt hat.

Eine weitere Besprechung findet sich hier : Sammelthread "Film Noir" (21)

Gruss
Havi17

brutus Offline




Beiträge: 12.806

01.04.2016 18:52
#5201 RE: Welche Film - DVD liegt gerade bei euch im Player ? Zitat · antworten

Die Fastenzeit ist vorbei und damit endet auch meine beitraglose Zeit hier im Forum (gelesen hab ich eure Beiträge natürlich trotzdem). Ich hätte natürlich auch das Saufen weglassen können, aber das Fleisch ist schwach

Im Februar habe ich endlich mit den seltsamen Fällen des Franz Josef Wanninger begonnen. Alle 52 Folgen waren nun wirklich nicht zu schaffen, aber immerhin schon mal die ersten 3 Staffeln, also 27 Folgen. Ein absoluter Bavaria-Klassiker.

Bei den Abendserien (wenn man sie denn so nennen will) war Eurogang dran. Durchaus ansprechende Krimifälle aus dem Großraum Frankfurt mit einigen Ausflügen nach Frankreich (Strassburg, Marseille, Korsika). Gut besetzt und mit der einprägsamen Musik von Can. Leider gibt es nur 6 Episoden, ich hätte mit einige mehr gewünscht.

Fleißig war ich auch beim Polizeiruf 110, gleich 7 davon konnte ich sehen:

Vorbestraft (017)

Trotz guter Vorsätze wird der Protagonist kurz nach seiner Haftentlassung dank falscher Freunde in Kaufhausdiebstähle verwickelt. Doch das Duo Hübner und Subras ist den Einbrechern schon auf der Spur


Das Inserat (027)

In einer Autowerkstatt werden 10000 Mark aus der Kasse entwendet. Hübner und Subras müssen mit allen Tricks arbeiten, um den richtigen Täter zu entlarven.


Freitag gegen Mitternacht (016)

Ein Chemiker versucht in die Kasse seiner Firma einzudringen, wird aber erwischt, keiner kann sich erklären, welchen Grund er haben könnte. Als Fuchs und Arndt bei einem Besuch seiner Frau bemerken, das er auch das gemeinsame Sparbuch geplündert hat vermuten sie Erpressung


Alibi für eine Nacht (048)

Kurz nach der Heirat wird in einer Gärtnerei ein Mann bei der Explosion der Heizung schwer verletzt, Zufall oder Absicht?. Diesmal ermitteln Fuchs und Subras.


Ein unbequemer Zeuge (050)

Zwei Kleinganoven entführen bei einer ihrer Gaunertouren ungewollt ein kleines Mädchen, das in ihren Lieferwagen klettert. Wie wird man die Kleine unauffällig wieder los? Schon bald hat man Fuchs und Arndt am Hacken


Das letzte Wochenende (036)

In einem Bauhof verschwindet sukzessive Material, welches wohl für Schwarzbauten abgezweigt wird. Als ein Maurer tot in einem Standbad aufgefunden wird
beginnt das Trio Fuchs, Arndt und Subras zu ermitteln


Die Abrechnung (049)

Ein Strafgefangener rekapituliert anlässlich eines erfolglosen Antrages auf Haftentlassung seine Lebensgeschichte. Ziemlich zäh




Bei den Filmen gab es ein Wiedersehen mit den Edgar Wallace Klassikern (aus der BluRay-Box)

Der Hexer D 1964

Der Hund von Blackwood Castle D 1965


bei den Epigonen gab es ein Wiedersehen mit Pater Brown:

Das schwarze Schaf D 1960


dazu noch die beiden Bond-Kracher:


Der Mann mit dem goldenen Colt GB 1974

Man lebt nur zweimal GB 1967


Dazu noch bei meinen Erstsichtungen den Rest der Hobbit-Trilogie:


Smaugs Einöde NZL,GB,USA 2013

Die Schlacht der 5 Heere NZL,GB,USA 2014


Für beide gilt: Bilder top, Handlung zäh. Von allen Darstellern ist Benedict Cumberbatch als Smaug fast schon am besten


Jenseits meiner BluRays habe ich nur noch zwei Filme gesehen:


Küsse, Kugeln und Kanaillen F 1955

Eddie Constantine mal nicht als Lemmy Caution, sondern als Reporter, der in einen Mordfall verwickelt wird. Dieser soll auf seine Kosten vertuscht werden. 4 von 5 Punkten


Mord mit Aussicht D 2015

SpinOff der gleichnamigen Fernsehserie in Spielfilmlänge. Wer die Serie mag, wird auch den Film gut finden

brutus Offline




Beiträge: 12.806

05.04.2016 18:13
#5202 RE: Welche Film - DVD liegt gerade bei euch im Player ? Zitat · antworten

Jetzt schicke ich doch gleich mein Programm vom März hinterher.

Zu Beginn habe ich erst mal die beiden noch fehlenden Staffeln der seltsamen Methoden des Franz Josef Wanninger angetan, markantester Unterschied zu den ersten 3 Staffeln ist wohl die Einführung der Farbe, inhaltlich bleibt alles beim Alten, solider Bavaria-Durchschnitt, kurzweilig, durchaus spannend, aber immer mit einer gewissen Lockerheit.

Mit Lobster bin ich dann auch gleich bei der Bavaria geblieben, eine ambitionierte Serie der Mittsiebziger mit Heinz Baumann in der Titelrolle des Privatdetektivs. War ich im Februar bei Eurogang noch der Meinung es hätten ruhig noch mehr als die sechs Folgen sein können, bin ich hier froh, das es bei nur sechs Folgen geblieben ist. Wobei ich das auf keinen Fall den Darstellers ankreiden will, die Fälle sind einfach dröge, gerade mal die Folge "Handschellen" mit Walter Kohut als sich an Lobster rächen wollender Ausbrecher konnte mich überzeugen, für den Rest hätte man, wie Lobster, nicht aus dem Bett aufstehen müssen. Die Musik von Eugen Thomass reisst mich auch nicht vom Hocker. Regisseur Geissendörfer passt sich schon mal an sein späteres Lindenstrassen-Niveau an. Die DVD ist zwar kein Fehlkauf, wird aber im Regal erst mal ordentlich Staub ansetzen.


Beim Polizeiruf 110 komme ich so langsam vorwärts, die Hälfte der in meinen 6 Boxen enthaltenen Episoden hab ich ja schon überschritten.


Die verschwundenen Lords (024)

Keine bei einer Tournee in der DDR verschwundene Rockband sondern Wohnzimmer Einrichtungen, die im Lager eines Möbelhauses verschwinden, machen dem Ermittlertrio Fuchs, Arndt und Subras zu schaffen.


Kein Paradies für Elstern (026)

Obengenanntes Trio sieht sich diesmal einem Fall gegenüber, in dem nächtens Schmuck und Uhren aus einem Warenhaus gestohlen wurde, der Nachtwächter blieb betäubt am Boden zurück. Eigentlich sollte alles über Nacht im Safe eingeschlossen werden, das war aber unterblieben, Zufall oder Absicht?


Ein bißchen Alibi (008)

Nach einem gemütliche Skatabend in der Kneipe findet man einen Rentner morgens tot in seiner Wohnung, sein Geld, welches er keiner Bank anvertrauen wollte, ist weg. Fuchs, Arndt und Subras (in seinem ersten Fall) hangeln sich durch eine Schar von Verdächtigen


Reklamierte Rosen (037)

Einbrüche in ein Museum rufen Fuchs und Subras auf den Plan. Wo ist die Sore, welche ja nicht so einfach zu verscherbeln ist?


Minuten zu spät (009)

Ein Sittlichkeitsverbrecher im Rollstuhl stellt in einem Park kleinen Mädchen nach. Fuchs und Arndt müssen Wahrheit von Phantasie trennen


Das alles hab ich (mit einer Ausnahme) noch vor den Osterferien hinter mich gebracht, in denen konnte ich mich ganz auf Filme konzentrieren konnte.
Dazu folgt aber aus Zeitgründe ein eigener Beitrag

brutus Offline




Beiträge: 12.806

08.04.2016 15:43
#5203 RE: Welche Film-DVD liegt gerade bei euch im Player? Zitat · antworten

Im März lag mein Filmschwerpunkt ganz klar bei Erstsichtungen, es sind in letzter Zeit einfach jede Menge DVDs dazugekommen.

Zuallererst aber ein HD-Film:

Spectre GB 2015

Das neueste Abenteuer von 007 ist natürlich technisch und optisch mal wieder voll auf der Höhe der Zeit und jenseits aller Action und den üblichen Gimmicks gibt es auch eine ansprechende Handlung. Positiv, das "M" endlich mal zeigen kann, das er den Chefposten nicht einfach irgendwelchen Beziehungen verdankt, auch wenn er sich erst dann aus seinem Sessel erhebt, als schon kräftig daran gesägt wird. Negativ hingegen finde ich die Reblofeldisierung der Reihe. Insgesamt auf dem Level seines Vorgängers, 4 von 5 Punkten.



Kriminaltango D,A 1960

mit Peter Alexander, Vivi Bach, Rudolf Vogel, Boy Gobert, Peter Carsten, Fritz Muliar, Günter Lüders, Rolf Olsen ,Raul Retzer u.a.

Im Prinzip ein Remake des Films Gefährliche Gäste des gleichen Regisseurs. Drei Kleinganoven steigen in ein zum Verkauf stehendes Haus ein, dessen Besitzer im Urlaub ist. Bei seiner Rückkehr wird ein von den Dreien für einen Einbrecherkollegen gehalten und wird dann von ihnen potentiellen Käufern als Hauseigentümer vorgestellt in der Hoffnung, den Kaufpreis abzustauben.

Harmlose, stark auf den Hauptdarsteller Peter Alexander zugeschnittene, Verwechslungskomödie, 2,5 von 5 Punkten



Kurzer Prozess A 1967

mit Helmut Qualtinger, Alexander Kerst, Kurt Sowinetz, Gudrun Thielemann, Walter Kohut, Fritz Eckardt, Bruni Löbel, Willy Harlander u.a.

Der Bezirksinspektor Pokorny wird ob einiger kleinerer Verfehlungen in die österreichische Provinz versetzt und muss sich dort mit einer Vielzahl von Bagatellfällen auseinandersetzen. Zu allem Überfluss wird auch noch ein Polizeikollege wegen eines Raubüberfalles zu einer Zuchthausstrafe verurteilt (im titelgebenden Prozess), seine Stimmung nähert sich asymptotisch dem Nullpunkt. Doch der Selbstmord einen kleinen Buben und das Verschwinden eines Ortsansässigen wecken seinen kriminalistischen Spürsinn, doch erst ein weiterer dieser lästigen Bagatellfälle, ein Diebstahl in einem Kostümverleih, bringt ihn auf die richtige Spur und es gelingt ihm all diese gordisch verknoteten Fäden zu entwirren.

Nach Mann im Schatten erleben wir Helmut Qualtinger ein weiteres Mal als Ermittler, der mit einer Mischung aus poirotscher Grauzellenstrapaze und columboesker Hartnäckigkeit seiner Arbeit nachgeht, meist gegen den Widerstand seiner Vorgesetzten, aber am Ende erfolgreich. Darüber hinaus zeigt Michael Kehlmann schön die Befindlichkeiten in der östereichischen Provinz. Das ganze garniert mit kleinen, aber bemerkenswerten Auftritten von Fritz Eckardt, Helmut Fischer, Fritz Stassner, Max Griesser oder Kurt Zips. Neben Qualtinger gewohnt stark: Walter Kohut, 4,5 von 5 Punkten



Ruf an das Gewissen D 1944

mit Karl Ludwig Diehl, Werner Hinz, Gustav Dießl, Käthe Haack, Anneliese Uhlig, Andrews Engelmann, Harald Paulsen u.a.

10 Jahre nach dem Mord an einer Sängerin bemüht sich die Tochter der wegen dieser Tat Verurteilten, nach deren Entlassung, um eine Neuauflage der Ermittlungen in diesem Fall, da sie ihre Mutter nach wie vor für unschuldig hält. Unterstützung erhält sie von einem Autoren, welcher den damaligen Kriminalfall mehr oder weniger original zu einem Hörspiel verarbeitet, unter wohlwollender Duldung des damaligen Hauptermittlers, der selbst immer noch Zweifel an der Schuld der Verurteilten hegt. Die Ausstrahlung des ersten Teiles dieses Hörspiels scheint eine Menge schlafende Hunde zu wecken. Interessiert nimmt der Kriminalrat die Bemühungen einiger damals zur Tatzeit anwesender Personen, Gäste einer Abendgesellschaft, zur Kenntnis, die Ausstrahlung des finalen Teils des Hörspieles möglichst zu verhindern. Aber erst nachdem es ihm mit Hilfe eines Kniffs gelingt, eines der Alibis des Mordabends zu widerlegen, kann er den Fall lösen.

Bei diesem Krimi handelt es sich um einen Überläufer, der erst Jahre nach seiner Fertigstellung aufgeführt werden konnte. Nicht unspannend, obwohl die Auflösung ein wenig vorhersehbar ist, 3,5 von 5 Punkten (die erbarmungswürdige Qualität meiner Aufnahme geht in diese Bewertung nicht ein)



Zwischenlandung Düsseldorf D,I,E 1964

mit Christian Doermer, Barbara Steel, Margot Trooger, Werner Peters, Dion Mele u.a

Ein Flug von Mailand nach Hamburg muss nebelbedingt in Düsseldorf unterbrochen werden, den unfreiwilligen Aufenthalt nutzt einer der Passagiere zu einer kleinen Stadtrundfahrt. Während dieser rekapituliert er seinen letzten Besuch in der Stadt einige Jahre zuvor, den er zur Planung und Durchführung eines Banküberfalls nutzte.

Caper-Movies können durchaus spannend sein, in der Komödienvariante auch lustig, dieser Film ist, nicht zuletzt durch die rückblickende Erzählweise, weder das eine, noch das andere. Sehr viel Zeit wird für die Herkunft und den Werdegang des Protagonisten und seiner beiden Komplizen, einer der Sohn eines italienischen Gastarbeiters, der zweite Stiefsohn eines deutschen Selfmade-Unternehmers (schöne, aber sehr kleine Rolle für Werner Peters) mit eher künstlerischen Ambitionen, vertan. Der Plan für den Bankraub ist auch überschaubar: man entführt den Service-Techniker einer Alarmanlagenfirma, nimmt dessen Platz ein und legt als solcher in einer ausgesuchten Bank erst mal die Alarmanlage lahm, bevor die bewaffneten Komplizen die Schalterhalle stürmen. Hört sich ganz passabel an, doch auch hier geht die meiste Zeit für eine epische Verfolgung des oben genannten Technikers drauf, bis man endlich eine Gelegenheit zur Entführung nutzt. Für ausgewiesene Kenner mögen ausgedehnte Fahrten durch Düsseldorf ja noch einen gewissen nostalgischen Reiz haben, Ortsfremde warten verzweifelt auf irgendeine Art von Action. Der Überfall selbst geht ruckzuck über die Bühne und dann schlägt auch schon die crime-does-not-pay Doktrin zu, keiner der drei wird mit seiner Beute glücklich. 1,5 von 5 Punkten



Jagd auf blaue Diamanten D 1965

mit Harald Leipnitz, Marisa Mell, Ann Smyrner, Joachim Hansen u.a.

Diamanten zu finden ist schon schwierig genug, den Schmuggel mit ihnen zu unterbinden fast aussichtlos, schliesslich lässt sich mit dieser Kohlenstoffvariante viel Geld verdienen. Selbst standhafte Männer werden schwach, wenn nur der Preis stimmt.

An Originalschauplätzen in Südafrika gedreht, wobei man den Eindruck haben kann das Land ist eine große Sandkiste, denn Sand ist eigentlich der Hauptdarsteller in diesem Streifen. Berge von Sand werden umgegraben, diverse Darsteller verbringen ganze Wandertage im Sand, mehrere Jeeps fahren sich im Sand fest. Damit keiner den Eindruck bekommt, der Film wäre in irgendwelchen Nordseedünen gedreht worden, werden ab und an ein paar wilde Tiere (Elefanten und Co.) ins Bild gestellt, schliesslich ist der Legende nach Harald Leipnitz in der Rolle eines Jägers unterwegs. Das die Diamanten um die sich alles dreht blau sein sollen, ist nicht zu erkennen, bei großen Teilen der Filmcrew kann man aber getrost davon ausgehen. 2,5 von 5 Punkten



Auf der Reeperbahn nachts um halb eins D 1969

mit Curd Jürgens, Heinz Reincke, Konrad Georg, Horst Naumann, Erik Schumann, Friedrich Schütter, Fritz Tillmann, Fritz Wepper, Diana Körner, Heide Kabel, Rolf Olsen(Überraschung) u.a.

Der gerade nach 8 Jahren Haft aus dem Gefängnis entlassene Ex-Kapitän Hannes Teversen hilft seinem alten Freund Pitter sofort mal gegen miese Schutzgelderpresser und auch sonst mach er sich in Teilen der Unterwelt unbeliebt, kämpft er doch um seine Reputation, den ihm angelasteten Mord an der Frau seines damaligen Teilhabers hat er ja nicht begangen (keine Überraschung). Die wahren Verantwortlichen für dies Bluttat bekommen prompt Muffensausen und versuchen den guten Hannes mit Hilfe eines neuerlichen Mordes zu diskreditieren. Da aber Kriminalrat Krause (der übliche Konrad Georg) schon damals Zweifel an Teversens Täterschaft hatte, schaut er diesmal noch genauer hin, zu mal zufällig die gleichen Zeugen wie damals auf der Matte stehen. Am Ende gehen Teversen und Pitter, sowie der Kriminalrat, zwar getrennt auf Täterjagd, erreichen aber gemeinsam das Ziel. Als Belohnung gibt's das Kapitänspatent zurück, Schiffe liegen in Hamburg ja genug rum und ab geht's.

Auch das ist ein Remake eines gleichnamigen Films aus dem Jahre 1954, bei Rolf Olsen muss aber noch ein wenig mehr Sex & Crime dazu. Beim Cast verlässt sich Olsen auf die Truppe, die schon einige St. Pauli-Filme mit ihm gemacht hatte, allen voran Curd Jürgens. Nachdem er schon als Arzt durch St. Pauli getapert ist gibt er diesmal einen Seemann. Ansonsten ensprich die Rahmenhandlung in etwa dem 50er-Jahre Film und wie in diesem zieht es am Ende den Kapitän wieder in die weite Welt hinaus. Ob des Erfolges folgten dann noch ein paar weitere St. Pauli Streifen. 3,5 von 5 Punkten


Der Fall Deruga D 1938

mit Willy Birgel, Geraldine Katt, Käthe Haack, Georg Alexander, Hans Leibelt, Fritz Odemar, Beppo Brem u.a.

Die Frau des bekannten Arztes Dr. Deruga wird von einer Freundin tot aufgefunden. Da diese einen Abschiedsbrief der Toten an sich nimmt und der Polizei unterschlägt, fällt ein böser Verdacht auf den Ehemann, zumal die Tote erst kurz vorher ihr Testament noch zu Gunsten ihres Gatten geändert hat, obwohl die beiden inzwischen geschieden sind. Prompt veranlaßt der Anwalt der restlichen Erben eine Obduktion der Leiche, bei der tatsächlich das Pfeilgift Curare nachgewiesen werden kann. So kommt es zu einem Prozess.

brutus Offline




Beiträge: 12.806

08.04.2016 18:08
#5204 RE: Welche Film-DVD liegt gerade bei euch im Player? Zitat · antworten

Jetzt ist irgendwie mein ganzer Kommentar zum Fall Dr. Deruga irgendeiner Forenrestriktion zu Opfer gefallen, aber ich will den nicht nochmal schreiben.
Nur soviel: ordentlicher Gerichtsfilm 3,5 von 5 Punkten


Der grosse Fall D 1944

mit Gustav Fröhlich, Georg Thomalla, Lotte Koch, Hilde Sessak, Ernst Fritz Fürbringer, Hubert von Meyerinck, Karl Heinz Peters, Fritz Odemar u.a.

Die von zwei Freunden betriebene Detektei Cerberus wird beauftragt den Transport wertvoller Juwelen zu sichern, die ein Kurier von Deutschland in die USA transportieren muß. So begeben sich beide inkognito an Bord eines Flugzeuges, einer als Steward, der andere als Dame von Welt. Natürlich sind auch mehrere Gauner an Bord und mehrmals wechseln die Steine ihren Besitzer, einige Personen springen vor der Landung mit dem Fallschirm ab, aber am Ende sind alle Dinge an ihrem Platz.


Ein weiterer Überläufer, der erst 1949 komplett fertiggestellt und uraufgeführt wurde. Bei der Gestaltung des Flugzeuginneren muss der Autor noch die alten Zeppeline vor Augen gehabt haben, in der 6-motorigen Maschine haben alle Passagiere durchaus geräumige Einzelkabinen, alle haben freien Zugang zum Frachtraum und es gibt einen Salon mit Bar und einer Kapelle, die zur Unterhaltung der Gäste aufspielt. Dagegen ist ein A380 eine Sardinenbüchse.
Das ganze ist eher eine bewusst heitere Krimikomödie, die Realität der späten Kriegsjahre war schon schaurig genug. Das spielfreudige Ensemble, in dem eine ganze Reihe späterer Wallace-Darsteller mitmischen, weiß aber zu überzeugen 3,5 von 5 Punkten



Der geheimnisvolle Mr. X D 1936

mit Mady Rahl, Ralph Arthur Roberts, Annemarie Steinsieck, Herti Kirchner, Curt Ackermann, Eugen Rex u.a.

Der titelgebende Mr. X droht in mehreren Briefe Diebstähle im Hause Wilford an. Der krimiaffine Hausherr, Lord Wilford nimmt die Herausforderung und engagiert einen Detektiv, doch seine Sekretärin (Rahl) hält diese Einladung zurück und überredet stattdessen ihren Verlobten in die Rolle des Detektives zu schlüpfen. Der legt auch ganz großspurig los, stammen doch auch die Briefe des Mr. X in Wirklichkeit von ihr, doch als dann tatsächlich wertvolle Stücke aus der Sammlung des Lords verschwinden ist guter Rat teuer.

Weitere harmlose Krimikomödie, die bis zum Happy End so vor dich hinplätschert. Außr Rady Mehl war mir kein weitere der Darsteller bekannt, ernsthaft in mein Gedächtnis reingedrängt hat sich aber auch keiner, 2 von 5 Punkten


Der stumme Gast D 1944

mit Gisela Uhlen, Rene Deltgen, Rudolf Fernau, Carsta Löck, Willi Rose, Josef Sieber, Ethel Reschke, Walter Jansen u.a.

Das Ehepaar Mathias und Lisa Radschek betreibt in einem kleinen Ort ein Gasthaus. Das der Ertrag überschaubar ist, beteiligt Mathias sich noch ein wenig als Fellschmuggler. Trotzdem ist man immer knapp bei Kasse und so muss auch der Weinhändler Kampmann, der eines Tages mal wieder reinschaut, ein wenig vertröstet werden. Dieser ist aber weniger am Geld als vielmehr an der Wirtin interessiert. Des Abends lässt sich Mathias auf ein Spiel ein, in der Hoffnung seine Schulden bei Kampmann mit einem Schlag los zu werden, er setzt das Wirtshaus, aber er verliert. Seine Frau bedrängt Kampmann später im Weinkeller, den Schuldschein wieder rauszugeben. Sie bekommt ihn auch, flüchtet dann aber ob seiner Nachstellungen wieder nach oben. Auch Mathias begibt sich in den Keller. Am anderen Morgen reist Kampmann in der Früh wortlos ab. Einige Wochen später taucht eine Frau im Gasthaus auf, die Verlobte Kampmanns. Sie ist auf der Suche nach ihm, der ortsansässige Gendarm ist ich bei der Recherche behilflich, aber nach der Abreise aus dem Ort hat niemand mehr Kampmann zu Gesicht bekommen. Bei einigen Zeugenbefragungen kommt zutage, das Mathias Radscheck in der besagten Nacht in seinem Garten gegraben hat. Ein furchtbarer Verdacht taucht auf. Der Richter lässt anordnen, im Garten des Gasthauses zu graben, das geschieht auch, aber es kommt keine Leiche zu Tage, sondern nur ein Sack mit Fellen, die Schmuggelware. Trotzdem ist das Verhältnis zwischen den Eheleuten weiterhin sehr angespannt, schliesslich verlässt sie ihn. Wochen später will Mathias seinen alten Plan realisieren, das Dachgeschoss auszubauen um weitere Gästezimmer zu erhalten. Dazu möchte sich ein Statiker das Fundament anschauen, eines Morgens begibt dieser sich, während Mathias unterwegs ist, mit einigen Gehilfen in den Keller.

Dieser Kriminalfilm basiert sehr entfernt auf der Fontane-Novelle 'Unterm Birnbaum' und entging dem Überläufer-Schicksal nur ganz knapp, die Uraufführung war im März 1945. Die Geschichte durchlebt mehrere interessante Wendungen und hat auch ein überraschendes Ende. Viele der Darsteller konnten nach dem Kriege ihre Karrieren erfolgreich fortsetzen. Harald Brauns Regieassistent war ein gewisser Alfred Vohrer, 4 von 5 Punkten


Laura USA 1944

mit Gene Tierney, Dana Andrews, Clifton Webb, Vincent Price, Judith Anderson


Strenggenommen ist das natürlich keine Erstsichtung, aber schon extrem lange her (könnte in meiner Schulzeit gewesen sein), was angesichts eines der Kernstücke des Noir-Films natürlich viel zu lange ist. Könnte aber sein, das ich damals noch die alte Synchro gesehen, bzw. gehört, habe (hat die zufällig noch irgeneiner?). Auf jeden Fall vergebe ich 5 von 5 Punkten

Havi17 Offline




Beiträge: 2.948

05.05.2016 09:59
#5205 RE: Welche Film-DVD liegt gerade bei euch im Player? Zitat · antworten

Schwarz, Rot, Gold. Alles in Butter : Mit Uwe Friedrichsen, Edgar Bessen, Gerd Böckmann, Hannelore Elsner,
Klaus Herm, Siegfried Kernen, George Meyer-Goll, Werner Asam, Heinz Moog (Lohse sen.), Witta Pohl, Jochen Striebeck,
Hans-Günter Martens, Ulrich Wildgruber, Udo Thomer, Hildegard Metzner, Walter van Canoy, Werner Schwuchow
Arnold Dammann, Ulrich Beck, Thomas Fritsch, Jörg Pleva, Su Kramer. Regie: Dieter Wedel, Buch: Dieter Meichsner

Schon ganz im großen Stil des Dieter Wedel. Nicht nur der Cast, diesmal ein perfektes Drehbuch, das es dem Zuschauer
erlaubt die sonst recht komplizeirten logistischen und juristischen Zusammenhänge eines Wirtschaftskrimis nicht nur zu
verfolgen, sondern auch zu verstehen (in der Tat Jan!). Die Handlung wird geschickt aufgebaut. Ohne Langweile entstehen
zu lassen, werden die Motive erzählt, man lernt die "Kriminellen" kennen und verstehen, gar wird auch Mitleid aufgebaut.
Auf der anderen Seite bekommt man Mitleid mit den Ermittlern, die bei einem Stück Brot beraten, auf einer stinkenden
Müllkippe Spuren suchen, oder sich auf der Suche nach einem Lieferanten die Hacken ablaufen. Da werden mächtig
Emotionen aufgebaut und man ist als Zuschauer mittendrin. Diese krassen Gegensätze erinnern in dieser Qualität an
die ersten Soko 5113 Folgen (1978), Regie: Ulrich Stark. Nur daß Stark dabei etwas dichter am "Dokumentationskrimi"
ist, als Wedel, was Stark jedoch mehrfach bei seinen "Volpe-Polizeiruf' s" gegenüber Wedel mehr als toppt.

Und dann mal ganz entspannt singt Su Kramer inmitten einer Riege großer Gaststars, so wie man das ja von Wedel kennt
und zeigt auf der anderen Seite die "Zielwelt" der Schönen und Reichen. Doch im Gegensatz zur Realität wird der
Steuerbetrüger hier am Ende doch zurecht dingfest gemacht, ganz im Sinne von Schwarz, Rot, Gold. Aus einer Zeit in
der man noch an die Gerechtigkeit glaubte und diesen Beitrag nicht aus heutiger Sicht sehr viel eher in der verstaubten
oder Ironie Ecke einordnen könnte. Wie weit entffernt hat sich doch die reale Welt, wo selbst Regierungen uns heute schon
im ganz großen Stil an Industriekonzerne oder Finanzmetropolen verkaufen. Für mich die beste Folge der Reihe und ein Top10 Krimi.

Gruss
Havi17

Seiten 1 | ... 342 | 343 | 344 | 345 | 346 | 347 | 348 | 349 | 350 | 351
 Sprung  
Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen