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Dieses Thema hat 9 Antworten
und wurde 2.158 mal aufgerufen
 Film- und Fernsehklassiker national
Mike Pierce ( gelöscht )
Beiträge:

01.01.2008 16:34
Feuer frei auf Frankie (1967) Zitat · Antworten

Feuer frei auf Frankie

BRD / IT / SP 1967
Genre: Action / Krimi / Thriller

Regie: Jose Antonio de la Loma
Darsteller: Joachim Fuchsberger, Rik Battaglia, Eddi Arent, Walter Barnes ...

Handlung: Ein Assistent (Fuchsberger) entwickelt mit Hilfe seines Professors einen Treibstoff, der der Raumfahrt neue Möglichkeiten offerieren soll. Der Professor wird getötet. Jetzt muss der Zwillingsbruder des Assistenten einspringen, um diesen zu schützen.

Lohnt sich denn der Film?

Havi17 Offline




Beiträge: 3.648

01.01.2008 18:13
#2 RE: Feuer frei auf Frankie (1967) Zitat · Antworten

Der Film gefällt mir gut, er ist abwechslungsreich und hat auch Tempo. Ich würde ihn eher als Abenteuerfilm einstufen.

Gruß
Havi17

Mike Pierce ( gelöscht )
Beiträge:

02.01.2008 16:05
#3 RE: Feuer frei auf Frankie (1967) Zitat · Antworten

Gibt es noch mehr Hinweise?

Fabi88 Offline



Beiträge: 3.822

02.01.2008 16:11
#4 RE: Feuer frei auf Frankie (1967) Zitat · Antworten

Ich habe den Film zwar hier, aber leider noch nicht gesehen. Ich erwarte da eigentlich einen europäischen Agentenfilm, vergleichbar mit "Mister Dynamit" oder "Das Geheimnis der drei Dschunken" ...

rainbow Offline




Beiträge: 1.597

03.01.2008 03:44
#5 RE: Feuer frei auf Frankie (1967) Zitat · Antworten

"Feuer frei auf Frankie" ist ein echt klasse Film, er hat ordentlich Tempo, Spannung und vor allem: jede Menge Humor, es macht richtig Spaß, sich den Film anzusehen.

"Feuer frei auf Frankie" gehört definitiv zu meinen absoluten Lieblingsfilmen mit Blacky.

Mike Pierce ( gelöscht )
Beiträge:

22.04.2008 16:15
#6 RE: Feuer frei auf Frankie (1967) Zitat · Antworten

An dem Film gefallen mir besonders die Musik von Piero Umiliani und die Kamera von Victor Monreal. Monreal bietet interessante Kamerastellungen.

Walter Barnes ist natürlich wie immer top. Dem sympathischen Rik Battaglia ist die Rolle des Drummer mal wieder auf dem Leib geschrieben. Joachim Fuchsberger sehe ich sehr gerne. Nur kann ich ihm die Rolle des verführerischen Playboys, der bei den Frauen leichtes Spiel hat, nicht abnehmen. Man hat ihn einfach in zu vielen vertrauten Rollen gesehen, die sich damals selten unterschieden.

Auch hat der Film ein paar Längen und man wartet, dass es dann weitergeht ... Die Actionszenen sind hingegen sehr gut geworden. Eddi Arent lockert den Film leicht auf. Insgesamt gesehen, gehört "Feuer frei auf Frankie" aber zu einem guten Vertreter des damals populären Genres. An meinen "Mr. Dynamit - Morgen küsst euch der Tod" kommt der Film aber bei weitem nicht an. Allerdings ist es auch alles Geschmacksache.

Infos zum Film:

MfG
Mike

HorstFrank Offline



Beiträge: 699

17.02.2009 19:53
#7 RE: Feuer frei auf Frankie (1967) Zitat · Antworten

Ein Film, den ich wirklich nur empfehlen kann!

Drei Freunde brauchst du im Leben: Verstand, Glück und 'n Kaugummi!
(Helmo Kindermann für Horst Frank in "Das Geheimnis der chinesischen Nelke")

Georg Offline




Beiträge: 3.222

09.09.2011 21:44
#8 RE: Feuer frei auf Frankie (1967) Zitat · Antworten

Feuer frei auf Frankie (Misión en Ginebra/ Per 50.000 maledetti dollari)

Der renommierte Wissenschafter Peers hat einen Treibstoff entwickelt, der ganz neue Wege in der Raumfahrt ermöglichen wird. Sein Assistent Bargher (Joachim Fuchsberger) hat ihm dabei geholfen und verkündet auf einer Konferenz in Genf die Testergebnisse. Natürlich weckt dies das Interessere der jeweiligen Gangsterorganisationen. Peers soll entführt werden, stirbt aber dabei. Nun wird sein Assistent interessant. Dieser ist jedoch schwer verletzt. Eine Gangsterorganisation plant, ihn auf dem Rückflug in die USA zu kidnappen. Doch die CIA kommt auf die Idee, seinen Bruder, der ihm zum Verwechseln ähnlich sieht, zu überreden, seine Rolle zu übernehmen und die Ganoven so auf eine falsche Fährte zu locken. Mit den richtigen Mitteln - Geld und Frauen - kann der Playboy Frankie (Joachim Fuchsberger) dazu überredet werden. Und so wird das "Feuer" auf ihn eröffnet ...

Der doppelte Blacky

Joachim Fuchsberger in einer Doppelrolle zu sehen, ist nicht nur interessant, sondern auch höchst unterhaltsam. Die Rolle des Playboys finde ich recht witzig und auch glaubwürdig, die vielen Actionszenen unterhalten und zwei weitere bereits oben weiter erwähnte positive Punkte - der tolle Ohrwurmsoundtrack von Piero Umiliani und die interessante Bildgestaltung seitens Victor Monreal - machen diese Agentenkomödie zu einer leichten - aber keineswegs zu einer seichten - Unterhaltung. Eddi Arent in gewohnt witziger Rolle mit Grimassen passt zu seinem Part ebenso wie die weiblichen Stars. Gute, nicht ganz ernstzunehmende Unterhaltung aus der Werkstatt von Alfonso Carcasona und seiner International Germania Film. Sehr positiv und gelungen finde ich übrigens auch den animierten Vorspann; die dortigen, bei Carcasona-Produktionen stets vorhandene Zwangsgermanisierung der spanischen und italienischen Namen jedoch völlig überflüssig.

Regie: José Antonio de la Loma, Drehbuch: José Antonio de la Loma, Jaime Jesús Balcázar nach einer Idee von José Antonio de la Loma, Musik: Piero Umiliani, Kamera: Victor Monreal, Produktion: Alfonso Carcasona, Alfonso Balcázar, Mit: Joachim Fuchsberger, Erika Blanc, Eddi Arent, Rik Battaglia, Rosalba Neri, Karin Field, Walter Barnes u.a.

Blap Offline




Beiträge: 1.128

07.03.2012 22:39
#9 RE: Feuer frei auf Frankie (1967) Zitat · Antworten



Feuer frei auf Frankie (Deutschland, Italien, Spanien 1967, Originaltitel: Feuer frei auf Frankie)

Blacky, Erika & Rosalba!

Professor Peers (Charles Fawcett) hat einen neuartigen Treibstoff entwickelt, dessen unschätzbarer Wert das Interesse vieler Geiferlinge weckt. Bald sind Ganoven darauf aus den Wissenschaftler zu entführen, doch der Versuch endet mit dem Tod des Professors. Immerhin überlebt dessen engster Mitarbeiter Dr. Bargher (Joachim Fuchsberger) die Attacke, auf ihn konzentrieren sich nun die Begierden diverser Gangster und Geheimdienste. Die CIA will den Schwerverletzen in die USA überführen, man fürchtet jedoch weitere Angriffe aus der Unterwelt. Dr. Bargher hat einen jüngeren Bruder namens Frankie (Joachim Fuchsberger), dieser soll vorübergehend in dessen Rolle schlüpfen, damit der echte Dr. Bargher unbehelligt transportiert werden kann. Schnell gelingt es der attraktiven Agentin Maud Taylor (Erika Blanc) den Lebemann Frankie zu überzeugen, ebenso flott sind diverse finstere Gestalten hinter dem Köder her, offensichtlich funktioniert die Tarnung. Frankie kann sich nur knapp einer äusserst brenzligen Situation entziehen, die Schurken sind ihm hart auf den Fersen. Auf der Flucht wird er fast von der rassigen Elena (Rosalba Neri) überfahren, die sich gemeinsam mit dem Gehetzen aus dem Staub macht. Lange soll die Ruhepause nicht dauern ...

José Antonio de la Loma führte bei dieser flotten Eurospy-/Thriller-Sause Regie, am Drehbuch war der leider 2004 verstorbene Spanier ebenfalls maßgeblich beteiligt. Den Zuschauer erwartet kein cleveres Kriminalfilmkonstrukt mit ausgeklügelten Überraschungen, hier wird fröhliche Unterhaltung ohne nennenswerten Tiefgang geboten, ein Schaulaufen für herrliche Klischees und hübsche Kulissen/Schauplätze. Bereits der comicartige Vorspann und die locker-flockige Musik lassen keine Zweifel an der Marschrichtung des Streifens aufkommen.

"Feuer frei auf Frankie" läuft gut geölt durch, dies ist vor allem der Verdienst des prächtig aufgelegten Ensembles. Joachim Fuchsberger spult das volle Programm ab, in einer Doppelrolle darf er nebenbei den seriösen Wissenschaftler geben, in erster Linie ist Fuchsberger der flotte Frankie, Tarnung hin oder her. Ein Playboy dem kaum eine Dame widerstehen kann, der sich bei Bedarf per Judo zu verteidigen versteht, dessen das Herz am rechten Fleck schlägt. Blacky muss man mögen, jeder Fan wird sich über das Wiedersehen freuen. Neben Fuchsberger sind zwei heisse Ladies die Stars, Erika Blanc wechselt munter zwischen kokettem Luder, gemäßigter Zicke und pflichtbewusster Agentin, eine sehr sympathische und augenzwinkernde Vorstellung. Rosalba Neri fällt freilich noch genauer in mein Beuteschema als Frau Blanc, die scharfe Rosalba hat mehr zu bieten als uns das naive Mäuschen zu zeigen, was dem halbwegs aufmerksamen Zuschauer sehr früh bewusst werden dürfte. Karin Field kann sich kaum gegen die Strahlkraft von Erika und Rosalba behaupten, allerdings gibt ihre Rolle zugegebenermaßen nicht allzu viel her. Illustre Gestalten füllen die Herrenriege auf. Rik Battaglia kennt jeder Filmfreund aus zahlreichen Karl-May-Verfilmungen, mindestens ebenso bekannt sollte Walter Barnes sein, der uns den gestressten Geheimdienstboss macht. Weitere Charakterköpfe füllen die Mannschaft auf, Luis de Tejada, Mariano Vidal Molina und Gesichtsunfall Tito García sollen nicht ungenannt werden. Eddi Arent ist als Erikas Helferlein unterwegs, erwartungsgemäß ist seine Rolle knallschotig angelegt. Damit sollten genug Anhaltspunkte genannt sein, die Besetzung bietet einen hohen Wiedererkennungswert und dreht ordentlich auf, sehr schön!

Verdammt! Jetzt geistert mir die seit Stunden die nackte Rosalba in "Das Schloss der blaugen Vögel" (La bestia uccide a sangue freddo, 1971) durch die Rübe, vor Gier kann ich mich kaum auf das Getippe konzentrieren (jetzt wisst ihr endlich, warum ständig Tippfehler und sonstige Grütze unvermeidbar sind, ich bin ein unverbesserlicher Lustgreis). Was gibt es noch zu berichten? Sicher jede Menge, doch ich möchte den Rahmen dieses Kurzkommentares nicht überstrapazieren. Die Zielgruppe sollte klar umrissen sein, schon wegen der Besetzungsliste ist der Flick unverzichtbar!

Pidax gräbt immer wieder feine Schätzchen aus, Filme wie "Perrak", "Das Hotel der toten Gäste" und "Der Stein des Todes" möchte ich nicht mehr hergeben. "Feuer frei auf Frankie" kommt in brauchbarer Bildqualität daher, für Technikfetischisten ist die Präsentation nicht geeignet. Boni sind auf der Scheibe nicht zu finden, immerhin hat es ein Booklet in die Hülle geschafft. Eurokult-Liebhaber dürfen sich über die Veröffentlichung dieses fast in Vergessenheit geraten Knuffelchens freuen, der aufgerufene Preis bewegt sich in moderaten Gefilden (um 10€).

Fazit: Kein Überflieger, aber ein durch und durch liebenswerter und unterhaltsamer Streifen. 6,5/10 + Wohlfühlbonus

Lieblingszitat: "Noch nie Nylons gesehen?"

***

Vom Ursprung her verdorben

Ray Offline



Beiträge: 1.860

17.01.2016 20:00
#10 RE: Feuer frei auf Frankie (1967) Zitat · Antworten

Feuer frei auf Frankie (BRD/ESP/I 1967)

Regie: José Antonio de la Loma

Darsteller: Joachim Fuchsberger, Rosalba Neri, Erika Blanc, Rik Battaglia, Eddi Arent u.a.



In diesem turbulenten Action-Abenteuer sieht man Joachim Fuchsberger in einer Doppelrolle: einerseits als der strebsame Assistent eines bedeutenden Wissenschaftlers, andererseits in der Rolle des Playboys vor dem Herrn. Als der Assistent Ziel einer Schar böser Schurken wird, aktiviert man seinen Bruder, den "Taugenichts" Frankie, um die Gegner auf eine falsche Spur zu locken...

"Feuer frei auf Frankie" bietet Blacky Fuchsberger eine wunderbare Grundlage, um sich nach Herzenslust auszutoben. Wilde Schlägereien, Verfolgungsjagden im Auto, zu Wasser oder an Bord einer Propellermaschine, nahezu alle Stunts führt er selber aus. Zwischendurch darf er noch mit der umwerfend schönen Rosalba Neri herumturteln. Überhaupt sind die Szenen der beiden im Mittelteil das Beste, was diese europäische Co-Produktion zu bieten hat. Sie bilden ein echtes Traumpaar und müssen sich vor keiner "Bond plus X-Paarung" verstecken. Dieses Doppel hätte man gerne noch öfter gesehen. Schade. Eddi Arent schlägt sich überdies recht wacker und sorgt für die ein oder andere nette Auflockerung. Etwas aufgesetzt und bemüht "cool" hingegen gerät die Darstellung Rik Battaglias als "Möchtegern-Gangster".

Die Actionszenen sind von unterschiedlichem Niveau, unterhalten dennoch allesamt gut. Dazu kommen schön anzuschauene Drehorte u.a. am Genfer See, so dass kleinere Schwächen auf fast allen Ebenen zu verschmerzen sind. Stark ins Ohr geht zudem der "Easy Listening-Soundtrack", der großzügig eingesetzt wird. Hübsch anzusehen ist schließlich der comicartige Vorspann.


Gleichermaßen sympathisch wie turbulentes Fuchsberger-Vehikel mit netter Action und einer hinreißenden Rosalba Neri. 4,5/5 Punkten.

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