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Dieses Thema hat 49 Antworten
und wurde 5.426 mal aufgerufen
 Francis Durbridge
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Gubanov Offline




Beiträge: 14.778

26.12.2008 12:57
#16 RE: Bewertet: MELISSA Zitat · antworten


„Melissa, 2. Teil“

Während die erhoffte langsame Enthüllung der Schandtaten natürlich ausblieb und mich die Ereignisse in Teil 2 nur noch ratloser machten, so diente die zweite Episode neben der Erhöhung des Tempos und der zusätzlichen Verwirrung der Fäden des Verbrechens vor allem der besseren Charakterisierung der Hauptfiguren.
In Verbindung mit diesem Punkt möchte ich auf einige Personencharakterisierungen eingehen, die Percy Lister im „Melissa“-Personen-Thread vorstellig machte. Zunächst geht es mir um Don Page.
Zitat von Percy Lister
Don Page "träumt immer noch von schnellen Wagen - trotz seines ernstlichen Rennunfalls in Le Mans vor einem oder zwei Jahren." Er wird als gutaussehend, 26jährig und guter Freund von Melissa beschrieben, den Guy nicht sonderlich leiden kann. Erik Schumann war zum Zeitpunkt der Dreharbeiten zwar bereits 40 Jahre alt, passt jedoch sehr gut in die Rolle des ehemaligen Rennfahrers, der stets gut gekleidet, bester Laune und charmant ist, andererseits jedoch von heimlichen Zweifeln geplagt wird.

Erik Schumann in der Rolle des Don Page erschien mir im ersten Teil noch etwas blass. Mit fortschreitender Handlung jedoch vermag der Zuschauer, ihn immer mehr mit seiner Rolle zu identifizieren. Seine Auftritte im zweiten Teil sind von großer Glaubwürdigkeit. Die damals von Jan angebrachten Kritikpunkte kann ich, jedenfalls bei Nichtkenntnis des dritten Teils, nicht nachvollziehen.
Eine weitere Person, die mich im ersten Teil nicht vollständig überzeugte, war Hubert Suschkas Felix Hepburn. Nun jedoch, da er immer tiefer in dem Sumpf des Verdachts versinkt, wird auch seine Figur zu einer interessanten. Suschka selbst sieht für mich wie ein etwas beleibterer Günther Schramm aus.

Eine weitere Parallele drängt sich mir auf: Die Szenen im Cottage der Fosters erinnerten mich stark an „Es ist soweit“. Auch hier wurden die (Haupt-)Verdächtigen durch einen Hinweis in ein Landhaus gelockt, um dort das Opfer eines Verbrechens zu finden. Stattdessen taucht eine Leiche auf. Diese, also offenbar Durbridge-typische, Situation gelingt dieses Mal wieder gut, wenngleich eine etwas zügigere Inszenierung der Ereignisse im Cottage und die Unterlassung des peinlichen Zwischenfalls auf der Autofahrt Tempo und Geradlinigkeit des Mehrteilers gesteigert hätten.

Gefallen hat mir bisher vor allem Hanne Wieder in der Rolle der Paula Hepburn. Wieder spielte bereits hervorragend in dem 1961er Kriminalfilm „Mörderspiel“.

Insgesamt ziehe ich ein positives Fazit nach Teil 2: Briefe, deren Inhalt sich verändert, und Personen, die nicht sind, wer sie vorgeben, zu sein. Eine harte Nuss ist’s allemal. Inspektor Cameron, der jetzt schon allen auf die Nerven geht, wird noch einmal kräftig nachhaken müssen...

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Gubanov Offline




Beiträge: 14.778

26.12.2008 12:58
#17 RE: Bewertet: MELISSA Zitat · antworten
Einige Anmerkungen zur Bildqualität von "Melissa" auf den DVDs von ARD-Video: Die Qualität ist in etwa mit der der "Schlüssel" zu vergleichen. Das Bild ist klar und scharf, nur an wenigen Stellen gibt es ernsthafte Verunreinigungen. Der Kontrast ist ein wenig zu flach, aber ansonsten kann man das Bild als gelungen bezeichnen:


- Menüshot "Melissa"
- Das Melissa-Foto


- Don Page überreicht Guy eine Kassette von Melissa
- Beim Friseur


- Einer der kurzzeitigen Bildfehler: Laufstreifen über Guy Fosters Gesicht und der Wand
- Texttafel aus dem Abspann des ersten Teils

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Percy Lister Offline



Beiträge: 3.397

26.12.2008 13:11
#18 RE: Bewertet: MELISSA Zitat · antworten

Der Cliffhanger am Ende des zweiten Teils trägt erneut zur Verwirrung bei : "Er ist George Antrobus.
Der einzige George Antrobus, wie ich hinzufügen möchte." ( Inspektor Cameron )

Man muss dem Polizeiermittler eine Engelsgeduld und einen beträchtlichen Erfahrungsschatz zugestehen.
Alles deutet auf Guy Foster als Lügner, wenn auch nicht unbedingt Mörder hin. Siegfried Wischnewsky
meistert den Part vorzüglich.

Gubanov Offline




Beiträge: 14.778

26.12.2008 14:16
#19 RE: Bewertet: MELISSA Zitat · antworten
Nachdem ich Wischnewsky aus "Er kann's nicht lassen" als Inspektor kannte, wo er nicht die Qualität seines Vorgängers Herbert Tiede erreichte (ob drehbuch- oder darstellerisch bedingt, sei außen vor gelassen), hat mich hier seine Darstellung tatsächlich beeindruckt. Er spielt glaubhaft und ruhig, der Zuschauer ist geneigt, mit ihm trotz seiner unverständlich positiven Haltung gegenüber Guy Foster zu sympathisieren.

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Jack_the_Ripper Offline




Beiträge: 379

26.12.2008 18:35
#20 RE: Bewertet: MELISSA Zitat · antworten

Mich hat die Ausstattung des Cottages etwas überrascht, das ganze sah mehr wie eine geräumige Abstellkammer als wie ein - wenn auch schon seit einem Jahr vernachlässigten - Wochenenddomizil aus.

Möchte mich sonst den lobenden Worten aber anschließen, erstaunlich, gerade in diesem Mehrteiler, der geradezu exzessive Zigaretten- und Alkoholgenuss

Edgar007 Offline




Beiträge: 2.275

26.12.2008 19:30
#21 RE: Bewertet: MELISSA Zitat · antworten

Zitat von Jack_the_Ripper
Möchte mich sonst den lobenden Worten aber anschließen, erstaunlich, gerade in diesem Mehrteiler, der geradezu exzessive Zigaretten- und Alkoholgenuss

Vor allem der Zigarettengenuß ist in WIE EIN BLITZ m.E. noch viel schlimmer! Kaum eine Unterhatlung wirde ohne Zigarette geführt. Und getrunken wird auch nicht schlecht. Das war damals anscheinend so.

Havi17 Offline




Beiträge: 2.948

26.12.2008 20:54
#22 RE: Bewertet: MELISSA Zitat · antworten

Ja in der Tat, das war so

Gruss
Havi17

Gubanov Offline




Beiträge: 14.778

26.12.2008 23:36
#23 RE: Bewertet: MELISSA Zitat · antworten


„Melissa, 3. Teil“

Zitat von Percy Lister
"Dr. Norman Swanson hatte einen schmalen, eiförmigen Kopf, straff zurückgebürstetes schwarzes Haar, unbestimmbare, da hinter der dicken Brille versteckte Augen, blassen Teint, straff über die Knochen gespannte Haut, dünne Lippen, betontes, sehr sauber rasiertes Kinn. Seine Stimme war kultiviert, sein Verhalten höflich, aber entschieden. Ich schätzte ihn auf Anfang vierzig." Bis auf das Alter (der Schauspieler Bessler war zum Zeitpunkt der Dreharbeiten bereits 60 Jahre alt) passt Albert Bessler sehr gut auf diese Beschreibung des korrekten, aber undurchsichtigen Nervenarztes.

Dr. Swanson, den ich im Verdacht hatte, wesentlich stärker an der Verschwörung um Guy und Melissa Foster beteiligt zu sein, als es sich am Ende herausstellte, wird im dritten Teil dieses Durbridge-Straßenfegers auf eine tolle Art und Weise umgebracht. Seine Mordanschlagsszene ist ein kongeniales Stück Spannung. Man weiß genau, was der LKW (oder besser: sein Fahrer) mit dem Verräter vorhat. Doch wann wird der Doktor erledigt? Und es geht herum um die Litfaßsäule und irgendwann fallen die Schüsse, die man schon unruhig herbeigefürchtet hatte...
Wer und warum der Täter ist, dazu später mehr. Zunächst ein Lob an Albert Bessler. Erschien er mir als einer der Hauptverdächtigen im Fall Melissa bei Aussage gegen Aussage in Bezug auf die angebliche Krankheit Guy Fosters als hoffnungslos überspielt und überzeichnet, so wandelt sich seine Rolle im letzten Teil auf erstaunliche Art und Weise. Bessler vermag, diese Wendung überzeugend darzustellen, da er – durch viele undurchsichtige Wallace-Rollen bereits krimiversiert – sowohl Opfer als auch Täter zu porträtieren in der Lage war.
Eine weitere Veränderung durchläuft Siegfried Wischnewski. Bereits in meinem letzten Post habe ich mich lobend über ihn geäußert, doch ich möchte das ausdrücklich wiederholen. Im Prinzip hat Jan es hier schon vollkommen richtig auf den Punkt gebracht:
Zitat von Jan
Wischnewski ist das herausragende Beispiel des Dreiteilers. Eine Paradebesetzung quasi. Der Witz an der Sache ist, dass Wischnewskis Inspektor dem Hauptverdächtigen diese Gewissheit eben nicht von Anfang an vermittelt. Seitens der Regie war gottlob das feine Gefühl vorhanden, den Inspektor sich langsam aber sicher wandeln zu lassen. Cameron ist nämlich anfangs keineswegs davon überzeugt, in Guy Foster nicht den Täter vor sich zu haben. Da baut sich Indiz um Indiz auf und Cameron wird allmählich zum regelrechten Vertrauten des Hauptverdächtigen, währenddessen alle vermeintlichen Foster-Freunde um ihn herum mehr und mehr als Verräter entlarvt werden. Cameron bekommt Fosters Hausschlüssel, bringt ihm Milch und Zeitung mit. Diesen Wandel empfand ich immer als ausserordentlich gelungen inszeniert!



SPOILER – Nur weiterlesen, wer die Auflösung kennt!
Wieder einmal habe ich gründlich daneben getippt. Felix Hepburn erschien mir zwar höchst verdächtig und als potenzieller Täter gut möglich, aber mehr brachte ich nicht heraus. Wie ich bereits andeutete, sah ich Albert Bessler als eine führende Person der Verschwörung an. Aufgrund einer Szene mit der offenbar verzweifelten Katinka Hoffmann glaubte ich überdies, dass sie von ihm gezwungen wird, die Scharade mitzumachen. Dass es sich andersherum verhalten könnte, kam mir zu keinem Zeitpunkt in den Sinn.
Auch über die Rollen der Antrobüsse war ich mir unklar. Dass sie irgendwie „mit drinstecken“ und eines Verbrechens schuldig sind, war klar, aber was es am Ende war, blieb mir bis zur fast schon abrupten Enthüllung zu Beginn des dritten Teils verborgen. Ein großer Fehler der Verbrecher war es jedoch meiner Meinung nach, Guy Foster und somit auch Inspektor Cameron auf die Antrobus-Familie aufmerksam zu machen, die mit der Rauschgiftsucht Marys einer der Anstoßpunkte der Geschichte überhaupt war und ohne deren Beteiligung der Fall wohl nie geklärt worden wäre.
Haargenau wird auch hier die Lösung nicht vorgetragen. Auf kleine Details, wie wer zu welchem Zeitpunkt in die Wohnung Guy Fosters eingestiegen war und was ausgetauscht, gestohlen oder hinterlassen hat, muss man verzichten. Ob der Kuriosität der Masse der Ereignisse wäre dies aber wohl auch zu viel verlangt gewesen.
Melodramatisch wirkt der Schluss, an dem der Hauptverbrecher – offscreen! – bei einem Fluchtversuch von der Polizei erschossen wird. Hier wurde leicht übertrieben, aber nun gut: Bildschirmgesetze fordern die Bestrafung des Täters. Nachdem er die Behörden so lange gefoppt hatte, erschien es Autor und Fernsehsender wohl beruhigender, ihn nicht auf einen Prozess warten, sondern sich quasi „in Eigenregie“ sofort erledigen zu lassen...




„Melissa“ ist für mich weit über meine anfänglichen Erwartungen hinausgewachsen. Dass hier einer der besten Durbridges präsentiert wird, wollte ich aufgrund der mich zu Beginn nicht sonderlich ansprechenden Besetzung nicht glauben, doch als ich sah, dass die Rollen punktgenau besetzt sind und ich hier selbst über Günther Stoll nicht viel Negatives sagen kann, und in Anbetracht der Tatsache, dass der Fall ein kluger und überaus spannender ist, der gut aufgelöst wird und von einem tollen Drehstab profitierte, so sind 5 von 5 Punkten vollkommen gerechtfertigt. Danke für die Unterhaltung – so machte Weihnachten gleich noch mehr Freude!

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Percy Lister Offline



Beiträge: 3.397

27.12.2008 14:48
#24 RE: Bewertet: MELISSA Zitat · antworten
@ Jack the Ripper

Ich stimme mit Dir überein. Das Häuschen befindet sich tatsächlich in einem sehr verwahrlosten
Zustand.
Ich zitiere dazu aus dem Buch: "...mich in mein Cottage bei Lenton-on-Sea zurückziehen."
"Hast Du denn diese triste Bude noch, Guy ?" "Wir boten sie verschiedentlich zum Verkauf an, aber
niemand wollte anbeißen."

Das wundert mich nicht!
kaeuflin Offline




Beiträge: 1.259

29.12.2008 16:14
#25 RE: Bewertet: MELISSA Zitat · antworten

So , jetzt habe ich Melissa endlich auch gesehen - Was am Anfang doch recht gemütlich startet entwickelt sich doch zu einem Spannenden und Raffinierten Krimi !


SPOILER
Die Darsteller waren überwiegend gut ausgesucht nur mit Hubert Suschkas war ich nicht so glücklich - nach mäßigem Start , leichter verbesserung in Teil 2 wirkt er im Finale für solch einen gerissenen Mörder zu unbeholfen .....

SPOILER Ende

Wischnewsky als Inspector , Stoll als Guy Foster , Katinka Hoffmann als Joyce und Ruth Maria Kubitschek in ihrem Kurzauftritt als Melissa waren richig gut !

Schade ist das man gelegtetlich Zeit schindet ( gerade bei den vielen Autofahrten )


Peter

Don't think twice, it's all right ...

Bob Dylan

Gubanov Offline




Beiträge: 14.778

31.12.2008 15:16
#26 RE: Bewertet: MELISSA Zitat · antworten
Im zweiten "Melissa"-Teil finden sich übrigens zwei Dinge, die einem Krimi-Fan auffallen sollten: Zunächst einmal ist es interessant, dass Guy Foster durchaus clever Ermittlungen einzieht. In bester Sherlock-Holmes-Tradition wendet er dessen Art, Fragen zu stellen, an, wie sie etwa auch in "The Sign of the Four" vorkommt. In Elvingdale spricht Foster mit dem Parkplatzwächter:
Zitat von Melissa
Foster: "Das war doch Miss Harris?"
Wächter: "Harris? Nein, das war Miss Antrobus." [...] "Der Vater hat die Tankstelle hier."
Foster: "Ach ja, ein langer Mann mit Brille, Mitte vierzig etwa."
Wächter: "Nein, George Antrobus, der hat doch längst die fünfzig hinter sich." [...]

Zum Vergleich hier der Auszug aus "Das Zeichen der Vier":
Zitat von Das Zeichen der Vier
[Holmes:] "Das ist wirklich schade, Mrs. Smith, denn ich bräuchte einen Dampfkahn, und ich habe nur Gutes von der - ach, wie heißt sich doch gleich...?"
[Mrs. Smith:] "Aurora, Sir."
[Holmes:] "Aber ja. Ist sie nicht so ein alter grüner Kahn mit einem gelben Streifen und einem mächtig breiten Rumpf?"
[Mrs. Smith:] "Nein, weit gefehlt. Sie werden auf dem ganzen Fluss nicht so ein wendiges kleines Ding wie sie finden. Sie ist erst frisch gestrichen worden, schwarz mit zwei roten Streifen."

Auch ein Ausspruch von Inspektor Cameron hat mich zum Schmunzeln gebracht. Er sagt: "Mörder werden ausgeliefert - darüber ist sich auch Mr. Foster klar." Dieser Satz könnte glatt als Motto für die Kriminalfilmwelle der 1960er Jahre gelten...

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Percy Lister Offline



Beiträge: 3.397

31.12.2008 15:22
#27 RE: Bewertet: MELISSA Zitat · antworten

Guy Foster gelingt es auch deshalb so gut, an relevante Informationen zu gelangen,
da er harmlos und melancholisch wirkt. Man erkennt dies auch sehr gut in seinem
Gespräch mit dem Friseur Duncan. Foster hat ein privates Interesse an der Klärung
des Falles und stellt seine Fragen deshalb anders als die Polizei.

DieterBorsche Offline



Beiträge: 138

16.01.2009 10:54
#28 RE: Bewertet: MELISSA Zitat · antworten

Hab mir jetzt mal "Melissa" angesehen (eigentlich nur wegen Günther Stoll) und bin wirklich begeistert!
Man wartet bis zur letzten Folge gespannt nicht nur auf den "Mörder" sondern brennt auch darauf, die Enträtselung der Verschwörung zu sehen!

Siegfried Wischnewski als Inspector Cameron hat mich positiv überrascht, ich kannte ihn ja nur aus seiner Nebenrolle im Wallace-Film "Der Zinker", wo er den Lord spielte. Aber seine kühle, selbstbewusste Art sorgte manchmal dafür, dass man zeitweise wirklich Guy Foster als verrückt gehalten hat...

10 von 10 möglichen Punkten - damit Platz 1 zusammen mit "Das Halstuch"

(meine persönliche Rangliste)

Edgar007 Offline




Beiträge: 2.275

25.01.2009 11:37
#29 RE: Bewertet: MELISSA Zitat · antworten
Ich kenne zwar "nur" den deutschen Dreiteiler, möchte aber feststhalten, daß die Auswahl der Darsteller hervorragend gelungen ist. ICh finde, daß man keine Person mit einem anderen Schauspieler beser hätte besetzen können.
Jan Offline




Beiträge: 1.217

25.01.2009 22:07
#30 RE: Bewertet: MELISSA Zitat · antworten

Zitat von Edgar007
Ich kenne zwar "nur" den deutschen Dreiteiler, möchte aber feststhalten, daß die Auswahl der Darsteller hervorragend gelungen ist. ICh finde, daß man keine Person mit einem anderen Schauspieler beser hätte besetzen können.

In der deutschen Version??

Außer Wischnewski sind m.E. beinahe alle Figuren von Bedeutung fehlbesetzt! Bessler geht in Ordnung. Katinka Hoffmann ebenfalls. Beim Rest schüttelt's mich z.T. gar fürchterlich...

Gruß
Jan

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