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Dieses Thema hat 19 Antworten
und wurde 2.135 mal aufgerufen
 Giallo Forum
Seiten 1 | 2
Mike Pierce ( gelöscht )
Beiträge:

30.12.2007 11:07
Die Bestie mit dem feurigen Atem (1971) Zitat · Antworten

FILMTIPP

Die Bestie mit dem feurigen Atem
1971, BRD/IT/FR

Regie: Riccardo Freda

Darsteller: Luigi Pistilli, Werner Pochath, Anton Diffring, Renato Romano (DAS GEHEIMNIS DER SCHWARZEN HANDSCHUHE / DAS RÄTSEL DES SILBERNERN HALBMONDS)

Musik: Stelvio Cipriani
Kamera: Silvano Ippoliti

Handlung: In Dublin ereignet sich ein bestialischer Mord an einem Mädchen. Die verstümmelte Leiche wird im Kofferraum eines Schweizer Botschafters gefunden. Inspektor Norton tappt im Dunkeln. Welchen Zusammenhang gibt es? Der Täter muss ein wahnsinniger Unhold sein. Er hat die Tochter von Norton schon im Visier ...

Trailer: Bei http://www.youtube.com unter dem Titel THE IGUANA WITH THE TONGUE OF FIRE
DVD: Erhältlich in deutscher Sprache z.B. bei http://www.amazon.de

Fazit: Ein Thriller,der mit Brutallität nicht geizt. Ein härterer Giallo. Auch etwas Wallace-ähnlich.

Gebe Euch nun noch diesen Tipp, weil Riccardo Freda bei vielen mit "Das Gesicht im Dunkeln" nicht so gut abschneidet. Das kann ich verstehen. Dieser hier ist ihm gelungen. Man darf auch nicht vergessen, dass er andere viele sehenswerte Filme gemacht hatte und sein Zenit zum Ende der 60er deutlich überschritten war.

Nun brauche ich aber erstmal ne' Pause!
Viel Spaß.

Joachim Kramp Offline




Beiträge: 4.901

27.01.2008 10:00
#2 RE: Mein vorerst letzter Filmtipp - Die Bestie mit dem feurigen Atem Zitat · Antworten

Da DAS GESICHT IM DUNKELN kein Giallo ist, kann man beide Freda-Filme nicht miteinander vergleichen. Als ausgesprochener Fan von DAS GESICHT IM DUNKELN steht dieser narürlich vor der "Bestie". Ansonsten ist die "Bestie" schon ein interessanter Giallo, der bei der Auflösung ähnlich "kränkelt" wie "Die neunschwänzige Katze". Besonders reizvoll ist einmal der "unverbrauchte" Handlungsort. Dennoch gehört er nicht zu meinen zehn Lieblingsgiallos.
Übrigens wurde der Film von der Constantin-Tochter Terra mitproduziert (wie auch Katze) aber nach Fertigstellung und Sicht entschied man damals den Film nicht in die Kinos zu bringen, sondern "auf Eis" zu legen.

Joachim.

eastmancolor Offline



Beiträge: 2.430

27.01.2008 17:28
#3 RE: Mein vorerst letzter Filmtipp - Die Bestie mit dem feurigen Atem Zitat · Antworten
@joachim
Du hast Unrecht.
DAS GESICHT IM DUNKELN ist definitiv ein Giallo! Giallo steht für italienischer Thriller, nicht mehr und nicht weniger.
Ein Giallo definiert sich nicht nur durch schwarze Handschuhe, viel Blut und nackte Frauen. ;-)

Es gibt auch untypische Gialli, wie z.B.

DER TODESENGEL
MALASTRANA
BLOW OUT von Antonioni

kaeuflin Offline




Beiträge: 1.259

30.03.2008 11:22
#4 RE: Mein vorerst letzter Filmtipp - Die Bestie mit dem feurigen Atem Zitat · Antworten

Die Landschaft und die Besetzung ist sehr Gelungen
( besonders Luigi Pistilli und Anton Diffring ) nur was Freda wider daraus macht gefällt mir nicht wiklich !

Sicher , das Drehbuch hat seine schwächen , aber das am Ende alles so zusammenghanglos und Unlogisch erscheint Liegt mit an der Eigenwilligen Inzenierung Fredas und einem zum Teil ( meiner Meinung nach ) total miesen Szenenzusammenschneiden
( z.B. von Liebeszebe auf Linienbuss oder Klippen im Nebel - stimmungsvoll auf strahlend blauen Himmel - stimmung kaputt )

Irgentwie wirkt wider ( wie schon beim Gesicht im Dunkel ) alles Stümperhaft , schade um die Besetzung und den Schauplatz .

Ich denke , das das Thema Freda für mich abgeharkt ist ! ( werde wohl keinen Film mehr von ihm Kaufen )

Peter

Don't think twice, it's all right ...

Bob Dylan

Enrico Rosseni Offline




Beiträge: 124

31.03.2008 10:57
#5 RE: Mein vorerst letzter Filmtipp - Die Bestie mit dem feurigen Atem Zitat · Antworten

Ich kann kaeuflin weitestgehend zustimmen. Ich war von der Bestie mit dem feurigen Atem auch enttäuscht. Der Anfang macht noch Hoffnung auf einen gelungenen Film, doch umso länger der Film läuft, umso mehr geht die Spannung verloren und umso mehr verzettelt sich der Film in seiner immer unglaubwürdigeren Handlung, die dann auch noch mit einem vollkommen dämlichen (sorry, aber anders kann ich das nicht nennen) Ende glänzt. Einzig die Musik und einige stimmungsvolle Bilder schaffen es, dass der Film bei mir noch einen Platz im Mittelfeld des Genres einnimmt.

Von Freda kann ich neben "Das Gesicht im Dunkeln" noch "Murder Obsession" ("L'Ossessione che Uccide") empfehlen, der zwar nah am Trash angesiedelt ist, vor allem was die Effekte und teilweise auch die Storyline anbetrifft, dafür aber zumindest eine gute Stimmung aufbauen kann. Der Film ist ein 50/50-Mischung aus Giallo und Okkult-Horror.

StephanCOH Offline



Beiträge: 8

31.10.2008 21:25
#6 RE: Mein vorerst letzter Filmtipp - Die Bestie mit dem feurigen Atem Zitat · Antworten

Hab mir den Film heute gekauft und gerade das erste Mal angesehen.
Für mich ist "Die Bestie mit dem feurigen Atem" ein wirklich gelungener Giallo.

Die Story gefällt mir gut und sie ist spannend ausgearbeitet.
Die Charaktere sind interessant.
Die Szenerie ist wirklich toll.
Die Auflösung ist für Giallo-Verhältnisse doch noch geradezu nüchtern und geradlinig.

Etwas irritiert war ich von der Kamerarbeit. An einigen Stellen ausgesprochen gut, dafür an anderen wieder etwas uninspiriert oder fast schon dilletantisch. Dazu kommen einige recht holprige Schnittsequenzen mit kleineren Logikbrüchen, die man aber durchaus verschmerzen kann.

Die Leistung der Darsteller ist recht gut, allein die Großmutter und der alte Komissar fallen in meinen Augen etwas ab.

Über die Qualität der Effekte decke ich mal lieber den Mantel des Schweigens. Aber Charme haben sie schon

Die DVD von NEW hat leidiger einige Bildprobleme. Ein Hinweis auf der Verpackung deutet ja schon an, dass das Bild nicht immer qualitativ hochwertig ist. Offensichtlich wurden wohl unterschiedliche Master zusammengeschnitten, die Bildqualität schwankt entsprechend stark. Hin und wieder ziemlich unscharf, die Tiefenzeichnung "säuft ab" und einige Szenen haben doch arge Farbstiche. Aber immerhin wird man ja schon vor dem Kauf darauf hingewiesen und gerade im Horror-Bereich gibt es da deutlich schlechtere DVDs, die allerdings nicht dermaßen ehrlich auf ihre Mängel hinweisen.

Drei Tonspuren, Trailer zum Film, eine Trailershow und ein kurzer Text zum Film. Eine durchaus gelungene DVD.

BTW: Weiss jemand, wann die deutsche Synchro erstellt wurde? Auf dem Cover ist zu lesen, dass der Film das erste Mal in deutscher Sprache vorliegt.

Ich muss sagen, dass ich mich über die gesamte Laufzeit gut unterhalten gefühlt habe.
Giallo-Fans würde ich den Film sofort empfehlen.

StefanK Offline



Beiträge: 901

31.10.2008 22:40
#7 RE: Mein vorerst letzter Filmtipp - Die Bestie mit dem feurigen Atem Zitat · Antworten
Zitat von StephanCOH
BTW: Weiss jemand, wann die deutsche Synchro erstellt wurde? Auf dem Cover ist zu lesen, dass der Film das erste Mal in deutscher Sprache vorliegt.


Da die DVD Anfang 2007 erschienen ist, würde ich vermuten, dass die Synchro 2006 oder evtl. noch 2005 (der Film lag bei NEW schon einige Zeit "auf Halde") erstellt wurde. Den Sprechern nach zu urteilen würde ich auf eine Hamburger Synchro tippen. Etwas schade finde ich, dass man scheinbar keinen Zugriff auf den originalen M&E Track hatte und somit einige Musikstücke des Originalsoundtracks in der dt. Fassung unter den Tisch fallen. Übrigens hatte der Film mit der Terra Filmkunst auch einen deutschen Koproduzenten.
StephanCOH Offline



Beiträge: 8

01.11.2008 14:13
#8 RE: Mein vorerst letzter Filmtipp - Die Bestie mit dem feurigen Atem Zitat · Antworten

Eine eigens erstellte Synchro ist natürlich toll.
Wobei ich die Umsetzung leider nicht überragend finde. Die Sprecher erscheinen mir zwar alle recht hochkarätig, aber an einigen Stellen wir der Text ziemlich emotionslos runtergekurbelt.

Um den Soundtrack ist es wirklich schade, den (zumindest das, was ich hören konnte), fand ich nämlich auch sehr gelungen.

StefanK Offline



Beiträge: 901

01.11.2008 14:26
#9 RE: Mein vorerst letzter Filmtipp - Die Bestie mit dem feurigen Atem Zitat · Antworten

Klar, man merkt schon, dass es sich nicht um eine allzu teure Synchro handelt, nur wäre dies wohl auch nicht refinanzierbar gewesen. Und für das was es ist kann man damit auch eigentlich leben (obwohl ich dir zustimmen muss, dass einiges doch recht runtergeleiert wirkt). Notfalls kann man den Film ja auch auf engl. mit (sofern erforderlich) dt. UT schauen, wobei ich die engl. Synchros italienischer Filme auch meist recht grausam finde. Übrigens, wenn du mal richtig schlechte Synchros hören möchtest, "empfehle" ich dir Synchros aus dem Hause Best Entertainemnt und dort dann z.b. "Insecticidal". Die geht wirklich überhaupt nicht. Die Sprecher von Insecticidal als emotionslos zu bezeichnen wäre noch geschmeichelt, die Hintergundgeräusche sind fast weg und auch sonst ist das Teil unhörbar und wirkt als wäre die Aufnahme mit einem Kassettenrecorder erfolgt. Aber das nur am Rande

StephanCOH Offline



Beiträge: 8

01.11.2008 14:35
#10 RE: Mein vorerst letzter Filmtipp - Die Bestie mit dem feurigen Atem Zitat · Antworten

Ich wollte das auch gar nicht als große Kritik verstanden wissen. Immerhin gibt es eine deutsche Tonspur (sogar in 5.1) und du hast recht, wenn du sagst, dass sie über weite Strecken wirklich in Ordnung ist. Aber einige Stellen fand ich eben recht irritierend, weil da einfach nicht viel Emotion rüberkommt. Verschmerzbar, aber schade.

Das es noch weitaus schlechtere Beispiele gibt, kann ich bestätigen. Nicht nur, was den Ton angeht, auch bildtechnisch (aber das hatte ich ja schon angedeutet). Wie gesagt, ich finde die NEW-DVD durchaus gelungen und bin froh, sie erstanden zu haben.

Janek Offline




Beiträge: 1.852

06.09.2011 23:40
#11 RE: Mein vorerst letzter Filmtipp - Die Bestie mit dem feurigen Atem Zitat · Antworten

Die Bestie mit dem feurigen Atem



Die Bestie mit dem feurigen Atem ist ein Film, der mich sehr faszinierd. Die Musik von Stelvio Cipriani ist wie immer ausgezeichet, obwohl ich den Soundtrack dieses Filmes als besonders gelungen empfinde. Die Kamera Arbeit Riccardo Fredas ist als recht gelungen zu bezeichnen, auch wenn sie nicht an die Klasse eines Dario Argentos herankommt. Die Schauspieler sind allesamt gleich gut und spielen auf dem selben Level. Was die Effekte betrifft, sind sie natürlich nicht so gut gemacht, wie bei Lucio Fulcis NEW YORK RIPPER, was aber auch nicht stört, dass macht den Film noch eine Spur Sympatischer.

Hervorzuheben, wäre noch der Spiel Ort des Filmes, der nicht wie andere Gialli in Italien spielt, sondern in Dublin, Irland.
Und für jeden Giallo Liebhaber, in diesem Film fehlt nichts: Schwarze Handschuhe, Rasiermesser, Falsche Färthen, Sonnenbrille, Blut und auch was an nackter Haut schöne Musik und das Film Erlebnis ist Perfekt.

Einsteigern würde ich diesen Film allerdings nicht empfehlen, da er doch für zartere Gemüter ein bischen zu Gewaltvoll sein könnte. Hier kann ich nur jedem Giallo Liebhaber, oder der es noch werden möchte: Das Geheimnis der Schwarzen Handschuhe von Dario Argento und Der Killer von Wien von Sergio Martino ans Herz legen.

DvD Umsetzung:

Da der Film lange Zeit verschollen war und in nicht besserer Qualität vorhanden ist, hat NEW Entertaiment das beste auf der Welt aufgetrieben, was an Bild Material noch zu bekommen war. Zudem ist der Film erstmals in Deutscher Sprache herausgekommen und man sollte ihn sich schnell besorgen, mit den Jahren wird er seltenheits Wert besitzen ! Bonus Material ist auch vorhanden, wenn auch nicht so Hoch Karätig wie bei den Koch Media Veröffentlichungen. Ton: Deutsch 2.0 und 5.1 und Englisch 2.0

Also für mich 10 von 10 Punkten für einen Top Giallo mit einer ordentlichen Portion...feuriger Säure !!!!!

Wenn du kippst auf Frauen Säure, dann passiert das Ungeheure...

MfG

Janek

Georg Offline




Beiträge: 3.044

27.05.2012 21:52
#12 RE: Mein vorerst letzter Filmtipp - Die Bestie mit dem feurigen Atem Zitat · Antworten

L'iguana dalla lingua di fuoco (Die Bestie mit dem feurigen Atem)
(wrtl.: Der Leguan mit der feurigen Zunge/ Der Leguan mit der Zunge aus Feuer)
Italien/ BR Deutschland/ Frankreich 1971

Ein Giallo von Riccardo Freda mit deutscher Beteiligung und Anton Diffring sowie Werner Pochath in größeren Rollen.

Der Film hat einen interessanten Schauplatz und sorgfältig ausgewählte Szenenbilder, was Riccardo Fredas Filme ja auszeichnet und speziell auch bei A doppia faccia/ Das Gesicht im Dunkeln heraussticht. Der Film selbst ist ein Giallo wie viele aus jener Zeit, der manchmal gewollt brutal sein will, aber gerade in jenen Szenen sehr unfreiwillig komisch wirkt, da heute wahrscheinlich jeder Amateurfilmer gruseligere Effekte hinbekommt.
Sehenswert ist Anton Diffring, ein in meinen Augen immer zu wenig beachteter deutschsprachiger Schauspieler von internationalem Format, Werner Pochath spielt seine Klischeerolle. Ich habe immer das Gefühl, dass man ihn als Kinski für Arme besetzte.
Die Musik von Stelvio Cipriani ähnelt sehr den Soundtracks jener Zeit, insbesondere den Kompositionen Ennio Morricones. Erst später sorgte dieser zweifelsohne begabte Komponist für persönliche, eigene Noten in seinen Stücken, etwa in Dov'è Anna?.
Insgesamt ein durchschnittlicher Film, der durch seine Schauplätze besticht, aber nicht wirklich originell ist und mit billigsten Tricks bei den "blutigen" Szenen aufwartet. Hätte man sich diese Szenen erspart, stiege die Qualität des Films.

P.S.: Ich habe nur die italienische Version, sprechen sich Pochath und Diffring in der deutschen Synchronisation selbst? Der Film kam ja nie in deutsche Kinos.

StefanK Offline



Beiträge: 901

27.05.2012 23:00
#13 RE: Mein vorerst letzter Filmtipp - Die Bestie mit dem feurigen Atem Zitat · Antworten

Zitat von Georg

P.S.: Ich habe nur die italienische Version, sprechen sich Pochath und Diffring in der deutschen Synchronisation selbst? Der Film kam ja nie in deutsche Kinos.



Leider nicht. Die Synchro wurde erst für die DVD Veröffentlichung erstellt. Da offensichtlich kein M&E Track zur Verfügung stand, fehlt in der dt. Synchro leider auch oft die Originalmusik (vor, in oder nach Szenen mit Dialog)

Janek Offline




Beiträge: 1.852

28.05.2012 01:27
#14 RE: Mein vorerst letzter Filmtipp - Die Bestie mit dem feurigen Atem Zitat · Antworten

Zitat
Die Musik von Stelvio Cipriani ähnelt sehr den Soundtracks jener Zeit, insbesondere den Kompositionen Ennio Morricones. Erst später sorgte dieser zweifelsohne begabte Komponist für persönliche, eigene Noten in seinen Stücken, etwa in Dov'è Anna?.



Na ja, wenn man die Komponisten Morricone und Cipriani vergliecht, dann ist das ganz schlecht Georg, weil dieser vergleich meienr Meinung nach völlig unangebracht ist.

Ennio Morricone hat meist eine sehr Melancholische Note in seinen Kompositionen (Stecknadel, Katze, Tarantel, My dear Killer....). Das erstmal auf die Leitthemen bezogen.

Stelvio Cirpiani hingegen hat eine viel fröhlichere und leichtere Note in seine Kompositionen (Bestie, La Morte Cammina con...., Der teufel mit den......etc.) Stelvio Cipriani´s Lieder vermitteln schon manchmal Südsee Flair und man kann sie gut bei jeder Autofahrt hören (Das ist auch bei den meisten Morricone Score´´s der Fall).

Wenn wir allerdings Morricone und Cipriani vergleichen und uns den kompletten Soundtrack von z. Bsp: Die bestie mit dem feurign Atem anhören und dann im vergleich Das Geheimnis der grünen Stecknadel hören, wird man merken, das Cipriani´s Musik (Nicht nur bei diesem Film) sehr gut zuhören ist, seine Kompositionen vermitteln zwar auch Spannung im Film, wirken aber nie so agressiv wie die kreischenden geigen in Stecknadel bei den Mordszenen. Morricone schafft damit im Film Gänsehaut und sogar etwas Lähmendes und das kann man sich leider als Soundtrack schlecht anhören.

Stelvio´s Musik ist dort viel leichter, selbst die Musik der Spannungs und Mordszenen kann man sich sehr gut als Soundtrack anhören, da sie deutlich Melodischer ist als Morrcione´s Musik.

Also bitte auf keinen Fall DIESE beiden völlig unterschiedlichen Komponisten miteinander vergleichen

Gruß,

Janek

Georg Offline




Beiträge: 3.044

28.05.2012 11:26
#15 RE: Mein vorerst letzter Filmtipp - Die Bestie mit dem feurigen Atem Zitat · Antworten

Zitat von Janek Rekos
Also bitte auf keinen Fall DIESE beiden völlig unterschiedlichen Komponisten miteinander vergleichen

Und bitte nicht Birnen mit Äpfeln vergleichen. Wenn man die Kompositionen zu Stecknadel und diesem Film heranzieht, ist klar, dass sie unterschiedlich sind. Ich habe eine ca. 50 CDs umfassende Kollektion an Morricone Sounds. Und da finden sich unzählige leichte Stücke, die er in ebenso "ernsten" Filmen als Kontrast verwendet hat.

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