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Dieses Thema hat 34 Antworten
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 Film- und Fernsehklassiker national
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Edgar007 Offline




Beiträge: 2.278

29.01.2008 18:53
#16 RE: Der Greifer (1957/58) Zitat · antworten

Zitat von Dr. Staletti im Beitrag #15
@Gubanov: 100 % Zustimmung! Wer bei DEM Preis noch meckert, hat selber Schuld!

Sehe ich prinzipiell nicht ganz so! Über die Qualität bzw. das Preis-Leistungs-Verhältnis beim GREIFER steht mir keine Kritik zu, da ich diese DVD (noch) nicht besitze. Grundsätzlich bin ich, vor allem bei solchen älteren Filmen der Meinung: Lieber etwas mehr zahlen und dafür eine bestmögliche VÖ bekommen. Denn eines sollte jeder bedenken. Ist ein Film erstmal auf DVD erschienen, wird so schnell keine weitere VÖ folgen. Bei den Jerry-Cotton-Scheiben können wir durch den Kinofilm noch hoffen, dass die alten Filme endlich uncut und in guter Qualität doch noch auf DVD erscheinen. Aber beim GREIFER wird dies sicher nicht der Fall sein. Ebenso wenig dürfte dies bei einer eventuellen VÖ der Weinert-Wilton-Filme so sein. Für mehr Qualität zahle ich auch gerne etwas mehr! Und (billigen) Schrott will ich nicht haben!

Dr. Staletti Offline




Beiträge: 51

30.01.2008 03:41
#17 RE: Der Greifer (1957/58) Zitat · antworten

Gut, "billigen" Ramsch möchte keiner so gern haben und für sogenannte Uncut-Versionen bin auch ich bereit, mehr zu zahlen! Mal davon ab halten sich diese "Mehrkosten" in diesen Bereichen des Filmgenres ja oftmals im Rahmen des Bezahlbaren!

Da ich selber in 99 % der Fälle immer die Uncut-Version vorziehen würde (ich sammle nebenbei noch Horror, Zombie, Splatter und allgemein Italien-Exploitation aus den 70ern und frühen 80ern!), denke ich, dass ich hier ggf. zuschlagen würde, insofern nicht in absehbarer Zeit eine bessere Version auf den Markt kommt!

Gubanov Offline




Beiträge: 14.853

30.01.2008 07:46
#18 RE: Der Greifer (1957/58) Zitat · antworten

Ich denke, es ist eine Tatsache, dass jeder bewusste Filmfreund und -sammler eine Aversion gegen billige Ramsch-DVDs hat. Nur wo jeder Einzelne die Grenze für ein Erreichen einer Billig-Veröffentlichung zieht, ist eben Ansichtssache. Mir fällt auf, dass viele Sammler - auch vermehrt hier im Forum! - ein striktes Schwarzweiß-Denken an den Tag legen. Entweder eine Veröffentlichung ist großartig oder eine Veröffentlichung ist Schrott. Dass aber zwischen dem Niveau der Edgar-Wallace-Editionen und dem einer ausgesprochenen Billig-DVD oder zwischen der Bildqualität von "Hexer", "Abt", "Bogenschütze" und Co. und einer "VHS-Qualität" noch verschiedene Mittelwege liegen, wird meist außer Acht gelassen. Somit ist dann eine Veröffentlichung, für die keine aufwendige Grundrestaurierung erfolgte, sofort eine Billig-DVD, ohne sich die Scheibe überhaupt genauer anzusehen. Gleichermaßen ist allein schon der Labelname Kinowelt ein automatischer Grund für einen Totalverriss, ohne auch die Stärken der DVD zu würdigen. Das Bild der vorliegenden "Greifer"-Ausgabe ist meines Erachtens nach über die weitesten Strecken nicht merklich schlechter als das der Wallace-Editionen, wenn man von einigen harmlosen Artefakten absieht.

Fabi88 Offline



Beiträge: 3.510

30.01.2008 18:35
#19 RE: Der Greifer (1957/58) Zitat · antworten

Für mich ist es eine gute DVD, wenn der Film im Originalbildformat und ungeschnitten vorliegt. Eine grandiose DVD wird daraus, wenn die Bildqualität absolut atemberaubend ist (wie oft bei Koch) und noch Extras geboten werden. Alles, was im falschen Bildformat und / oder geschnitten zu kaufen ist, ist für mich eine schlechte bis grottige DVD. Ganz einfach.

Gubanov Offline




Beiträge: 14.853

30.01.2008 18:37
#20 RE: Der Greifer (1957/58) Zitat · antworten

Dann ist nach meinem Kenntnisstand und deinem Bewertungsschema "Der Greifer" eine gute bis sehr gute DVD.

Fabi88 Offline



Beiträge: 3.510

30.01.2008 18:41
#21 RE: Der Greifer (1957/58) Zitat · antworten

Wenn "Der Greifer" im Originalbildformat vorliegt, dann magst du Recht haben, denn sowohl Cover als auch Bildqualität gefallen mir.

Edgar007 Offline




Beiträge: 2.278

30.01.2008 18:58
#22 RE: Der Greifer (1957/58) Zitat · antworten

Zitat von Fabi88 im Beitrag #19
Für mich ist es eine gute DVD, wenn der Film im Originalbildformat und ungeschnitten vorliegt.

So sehe ich das auch. Ganz einfach!

Mabuse Offline




Beiträge: 381

30.01.2008 20:23
#23 RE: Der Greifer (1957/58) Zitat · antworten

Dass diese DVD mit Sicherheit nicht so einen hohen Absatz wie die Edgar-Wallace-Filme haben wird, dürfte klar sein. Aufgrund dessen wird Kinowelt auch nicht so viel Kosten in die Restaurierung investiert haben und eher mit einem günstigen Verkaufspreispreis auf höhere Absatzzahlen hoffen. Würde die DVD doppelt soviel kosten, auch wenn dafür die Qualität vielleicht noch besser wäre und vielleicht noch weiteres Bonusmaterial dabei wäre, würden sich mit Sicherheit die meisten den Kauf doppelt gut überlegen oder vielleicht ganz davon absehen. Mehr Umsatz macht Kinowelt mit Sicherheit mit dieser Version und zu dem Preis. Seien wir froh, dass der Film überhaupt auf DVD erschienen ist; ich bin es zumindest.

Edgar007 Offline




Beiträge: 2.278

31.01.2008 15:12
#24 RE: Der Greifer (1957/58) Zitat · antworten

Zitat von Mabuse im Beitrag #23
Aufgrund dessen wird Kinowelt auch nicht so viel Kosten in die Restaurierung investiert haben und eher mit einem günstigen Verkaufspreispreis auf höhere Absatzzahlen hoffen.

Es wäre ja auch unsinning, ein vorhandenes TV-Master, noch dazu im falschen Format, zu restaurieren. Neu abgetastet wurde der Film ja sicher nicht, denn damit hätte man ja leicht das richtige Format bringen können.

Gubanov Offline




Beiträge: 14.853

31.01.2008 15:17
#25 RE: Der Greifer (1957/58) Zitat · antworten

Die Behauptung mit dem falschen Bildformat ist aber auch ausgesprochene Haarspalterei.

Edgar007 Offline




Beiträge: 2.278

31.01.2008 17:43
#26 RE: Der Greifer (1957/58) Zitat · antworten

Original: 1:1,37
DVD: 1:1,33

Sicher, wenn man das Originalformat auf 1:1,33 zoomt, wird nicht viel an Bildinformationen verloren gehen. Es ist aber ein Indiz dafür, daß die vorhandenen (TV-)Master verwendet wurden. Warum sollte man bei einer Neu-Abtastung das falsche Format wählen?

Fabi88 Offline



Beiträge: 3.510

31.01.2008 18:50
#27 RE: Der Greifer (1957/58) Zitat · antworten

Wobei mir das Bild ganz leicht in die Höhe gestreckt erscheint. Wenn man das wieder etwas in die Breite zieht, dann hat man praktisch 1:1,37. Jedenfallsch scheint hier nicht kaum etwas an Bildinformationen zu fehlen.

Mabuse Offline




Beiträge: 381

01.03.2008 21:02
#28 RE: Der Greifer (1957/58) Zitat · antworten

Ich habe mir gestern Abend den Film angesehen. Ein sehr guter Krimi in Richtung "Stahlnetz", mit einer großen Ansammlung von Top-Schauspielern, allen voran natürlich unser Edgar-Wallace-Veteran Werner Peters. Als Bonus lässt sich die DVD übrigens in den PC einlegen, wo man sich dann das Filmprogramm auf dem Bildschirm ansehen kann. Öfter mal was Neues.

StefanK Offline



Beiträge: 897

02.03.2008 11:59
#29 RE: Der Greifer (1957/58) Zitat · antworten

Ich habe den Film jetzt auch vergangene Woche gesehen. Hat mir auch gut gefallen. Wie auch schon viele andere geschrieben haben, war ja auch besonders die Besetzung sehr beachtlich.

Die Qualität der DVD fand ich auch vollkommen in Ordnung. Allerdings gehe ich auch davon aus (pure Spekulation meinerseits), dass die gute Bildqualität vermutlich eher dem Umstand zu verdanken ist, dass das zur Verfügung stehende Master schon in guter Qualität war. Auch wenn Kinowelt in der Vergangenheit zig vermurkste Cover fabriziert hat, finde ich das Artwork diesesmal sehr gelungen, ebenso die Menüs. Der Originaltrailer ist sowieso klasse (beim Albers war bestimmt nicht nur Wasser im Glas ).

Percy Lister Offline



Beiträge: 3.404

09.03.2008 14:06
#30 RE: Der Greifer (1957/58) Zitat · antworten

Nachdem ich den Film gestern gesehen habe, nun meine Wertung:

Das DVD-Cover ist sehr schick. Hans Albers als Artwork in Schwarzweiß mit orangen Elementen wirkt international und modern. Der Menüaufbau ist leicht zugänglich und die DVD bietet ordentliche Extras. Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Die Geschichte wird von der Vater-Sohn-Beziehung dominiert. Menschliche Beziehungen (Dennert junior und die Verlobte des Posträubers, Mücke und seine Frau, der Frauenmörder und seine Mutter) stehen im Vordergrund der Geschichte. Das eigentliche Thema des Kriminalfilms - die Jagd nach dem Serienmörder - wird ein wenig in den Hintergrund gedrängt.

Hans Albers verkörpert einen Ermittler, der für Opfer und Täter eine Vaterfigur ist. Er ist kein knallharter Vollstrecker der Gesetzesbücher, sondern zeigt menschliches Einfühlungsvermögen und hält seine Versprechen. Dadurch hat er sich die gute Meinung und das Vertrauen der kleinen Fische der Unterwelt ebenso erarbeitet wie den Ruf eines Beamten mit hoher Aufklärungsquote. Bis auf einen kleinen Durchhänger am Anfang (Dennert trifft sich in Mückes Bar mit seinen Ganoven-Freunden), der Albers' Ruf als singendem Matrosen geschuldet war, läuft die Handlung flüssig ab. Allerdings muss man diesen Film mehrmals sehen, um alle seine Feinheiten zu erfassen.

Horst Frank zeigt ein stilles Porträt eines Mannes, der aus gekränkter Eitelkeit blonde Frauen tötet, um sich an einer Frau zu rächen, die ihn in seiner Jugend verletzt hat. Brillant die Ausleuchtung der Szene, in der Frank auf Susanne Cramer trifft und man sein Gesicht nur im Schein seiner Zigarette sieht.

Das Tempo nimmt gegen Ende des Films zu. Durch die Auswahl einer Reihe von bekannten Darstellern (die charmante Agnes Windeck, die pragmatische Mady Rahl, der neben dem dominanten Albers etwas zu kurz geratene Werner Peters, der jugendliche Held Hansjörg Felmy u.a.) sichert sich dieser Film einen festen Platz unter den besten deutschen Kriminalfilmen der damaligen Zeit.

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