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Dieses Thema hat 44 Antworten
und wurde 2.198 mal aufgerufen
 Edgar-Wallace-Forum
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Gubanov Offline




Beiträge: 16.328

15.04.2007 12:43
Was hätte aus Wallace-Filmen werden können, wenn... Zitat · Antworten

Hallo zusammen,
vielleicht wäre es einmal interessant, zu besprechen, ob und wie man die Handlung bestimmter Wallace-Filme oder auch nur einzelner Szenen zu gunsten ihres Gesamtbildes hätte ändern können oder müssen. Dies ist natürlich ein ziemlich theoretisches Thema, das zumindest mich immer etwas wehmütig macht und die verzweifelte Frage in mir aufwirft: WARUM hat man es denn nicht so gemacht???

Ich denke besonders an folgende Szenarien:
1. Wie hätte man einzelne Szenen verändern können bezüglich Dialoge, Kameraeinstellungen, Bauten etc.?
2. Wie hätte man ganze Filme verändern können, zum Beispiel durch eine nähere Orientierung am Original-Roman oder etwa gar eine freiere Inszenierung?
3. Welche Schauspieler hättet ihr gern in einem Wallace-Film gesehen? Welche Schauspieler beispielsweise im Zusammenspiel?
4. Welche Rollen hätten umbesetzt werden müssen?
5. Welche Regisseure hätten ausgetauscht werden müssen?
...
...
...

Teilweise haben wir ja schon im "Wolfgang-Kieling"-Thread im Off-Topic angefangen, einige dieser Fragen zu diskutieren, aber ich denke, dieses Thema könnte unter Umständen auch einen ganzen Thread tragen.
Also her mit euren Vorschlägen, Ideen, Kritiken uswusf.


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Wir sind momentan in Runde 4 (Zweitplatziertenwertung) und geben jeden Tag eine Platzierung aus Runde 3 bekannt. Runde 4 läuft noch bis zum 17. April (Dienstag) und stellt folgende Filme zur Wahl: "Kreis" / "Fälscher" / "Zinker" / "Hexer" / "Neues" / "Hand" / "Hund" / "Tote" / "Rächer"

Gubanov Offline




Beiträge: 16.328

15.04.2007 12:57
#2 RE: Was hätte aus Wallace-Filmen werden können, wenn... Zitat · Antworten

Mein erster Vorschlag:

Wolfgang Kieling sollte in "Das Gasthaus an der Themse" die Rolle des Golly Oaks gespielt haben. Er hätte demnach auch der Haupttäter, der "Hai", sein müssen. Ich zitiere an dieser Stelle einfach mal meine Vorstellung der Szene seiner Überführung aus dem Wolfgang-Kieling-Thread:

In Antwort auf:
Man hätte es so drehen müssen, dass Kieling für irgendjemanden (z.B. für Oaks-Flickenschildt) aus irgendeinem Grund eine Falle baut, dass wenn sie - was weiß ich - beispielsweise ihr Zimmer betritt, eine Harpune losgehen und sie töten würde. Aber dann wird Kieling von Inspektor Wade überführt und liefert sich mit ihm eine Verfolgungsjagd durch den Mekka-Club. Als letzten Ausweg muss er durch Mrs. Oaks' Zimmer und er denkt nicht mehr an seine eigene Falle. Er wird im Eifer des Gefechts aufgespießt!
Des weiteren hätte man eine erklärende Szene zwischen Fuchsberger und Flickenschildt arrangieren müssen, bestenfalls neben der Leiche ihres Mannes Golly Oaks.


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Gubanov Offline




Beiträge: 16.328

15.04.2007 12:58
#3 RE: Was hätte aus Wallace-Filmen werden können, wenn... Zitat · Antworten

Außerdem hätte ich gern einmal folgende Konstellation in einem Wallace-Film gesehen, egal ob in Schwarzweiß oder Farbe:
Fritz Rasp als Lord
Agnes Windeck als Lady, seine Frau
Eddi Arent als ihr Sohn
Das stelle ich mir einfach köstlich - und, bedingt durch Fritz Rasp - auch schön gruselig vor!


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Fabi88 Offline



Beiträge: 3.565

15.04.2007 13:18
#4 RE: Was hätte aus Wallace-Filmen werden können, wenn... Zitat · Antworten
Wäre Oaks als Täter im "Gasthaus" entlarvt worden, dann wäre das zutiefst billig gewesen. Das ist so, als ob als "Fälscher von London" schließlich doch Lange entlarvt wird. Oaks ist eine absolut unympathische Person, die von Kieling nicht so gut hätte verkörpert werden können, wie von dem, der es schließlich 1962 tat, aber sie ist durchgehend verdächtig und daher nach dem Wallace-Prinzip als Täter nicht in Frage zu kommen!
Rasp und Windeck passen nicht zusammen, obwohl... Rasp hätte auch etwas lockerer und humorvoller Spielen können, aber das wäre dann eine Konstellation wie Erhardt-Giller-Howland in "Das Vermächtnis des Inka". Alle humorvollen Szenen werden von drei Personen gleichzeitig in die Handlung eingeschoben, das ist nicht sehr günstig.
Ich hätte gerne "Die Tür mit den 7 Schlössern" von Gottlieb gesehen, eine werktreuere Filmfassung von "Der Zinker", vielleicht unter der Regie von Jürgen Roland, außerdem hätte auch "Das Geheimnis der gelben Narzissen" weiter an den Roman angelehnt werden und komplett in Deutschland entstehen müssen. Zudem wäre ein dritter "Hexer"-Teil in schwarz-weiß toll gewesen anstatt von dem blöden "Der Bucklige von Soho"...

http://www.euro-spy-trash.de.ms
Bunte Agentenabenteuer der 60er

Boris Offline




Beiträge: 83

15.04.2007 13:25
#5 RE: Was hätte aus Wallace-Filmen werden können, wenn... Zitat · Antworten

ich wünsche mir auch, man hätte "den Gorilla von Soho" nach dem ursprünglichen Drehbuch verfilmt...ich weiß zwar nciht genau, was darin stand, und warum es letztendlich gescheitert ist, aber ALLES wäre besser gewesen alles dieses haarsträubende, völlig mißratene Remake eines Klassikers..

Blinde Jack Offline




Beiträge: 2.000

15.04.2007 13:30
#6 RE: Was hätte aus Wallace-Filmen werden können, wenn... Zitat · Antworten

Ich hätte gerne den Zinker so verfilmt, wie das Buch von Wallace ist. Das wäre dann zwar ein wenig actionreicher Film geworden, aber dennoch sehr interessant!

!

Fabi88 Offline



Beiträge: 3.565

15.04.2007 13:31
#7 RE: Was hätte aus Wallace-Filmen werden können, wenn... Zitat · Antworten

Das Gorilla-Drehbuch ist in Joachim Kramps "Hallo! Hier spricht Edgar Wallace"-Buch zusammengefasst und klingt äußerst brauchbar, umso seltsamer, dass schließlich so ein Quark gedreht wurde...

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Bunte Agentenabenteuer der 60er

Gubanov Offline




Beiträge: 16.328

15.04.2007 13:31
#8 RE: Was hätte aus Wallace-Filmen werden können, wenn... Zitat · Antworten

Zitat von Fabi88
Wäre Oaks als Täter im "Gasthaus" entlarvt worden, dann wäre das zutiefst billig gewesen. Das ist so, als ob als "Fälscher von London" schließlich doch Lange entlarvt wird. Oaks ist eine absolut unympathische Person, die von Kieling nicht so gut hätte verkörpert werden können, wie von dem, der es schließlich 1962 tat, aber sie ist durchgehend verdächtig und daher nach dem Wallace-Prinzip als Täter nicht in Frage zu kommen! [...] Zudem wäre ein dritter "Hexer"-Teil in schwarz-weiß toll gewesen anstatt von dem blöden "Der Bucklige von Soho"...
Das Gasthaus an der Themse halte ich für einen relativ schlechten Wallace-Roman, weil er einfach nicht auf Spannung sondern zum größten Teil nur auf "Action" angelegt ist. Auch die Lösung ist eben, wie von dir beschrieben, nicht wirklich überraschend. Das erste Problem hat man ja im Film schon super gelöst, das zweite allerdings zu Gunsten einer vollkommen unglaubwürdigen Auflösung einfach unter den Tisch fallen lassen. Da wäre etwas mehr Auseinandersetzung mit dem Originalstoff von Nöten gewesen! Hätte man die Rolle des Golly etwas umgemuttelt, so wäre er ein "normaler" Verdächtiger wie auch beispielsweise Gubanow... Die Auflösung wäre dann keinesfalls so plump wie der von dir beschriebene Vergleichsfall. Ich halte es sogar für möglich (und sogar für besser als im eigentlichen Film), dass man Golly so wie im Buch belässt und ihn als Täter entlarvt. Wie du bereits geschrieben hast: Jeder denkt, dass er der Täter ist - damit ist er doch eigentlich der unverdächtigste, denn es ist ja eigentlich nie der, von dem man denkt, dass er es ist. Hmm, ziemlich verwirrend...
Die "Hexer"-Sache finde ich auch toll, aber nur unter der Voraussetzung, dass da ein anständiger Film rausgekommen wäre. Das halte ich aber für eher unwahrscheinlich: "Der Hexer" war GUT bis MITTELMASS (für einige zumindest), "Neues vom Hexer" war MITTELMÄSSIG und "Der Bucklige von Soho", was also aus dem 3. Hexer-Teil wurde, war meiner Meinung nach einfach nur MIES. Also wäre ein dritter Hexer wahrscheinlich auch nicht DAS Highlight geworden...


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Sir 100 ASA Offline



Beiträge: 241

15.04.2007 14:48
#9 RE: Was hätte aus Wallace-Filmen werden können, wenn... Zitat · Antworten

Wenn sich die Macher der Serie schon über ihr eigenes Werk lustig machen wollen, dann doch bitte nicht so wie im Gorilla von Soho, sondern in einem richtigen Comedywallace! Basierend auf einer Persiflage eines noch nicht vohrer, äh, vorher verfilmten Originalromans, einen Farbfilm mit:
-das Ermittlerteam bestehend aus Eddi Arent als Inspektor und Meyerinck als Sir ASA. Dazu noch Miss Mabel.
-und bei den Schurken dann: Rene Deltgen als etwas älterer Kleinkrimineller mit Baskenmütze, Harry Wüstenhagen als scheinbar auch Kleinkrimineller, aber tatsächlich als Verbrecherboss;
-dazu undurchsichtige Gestalten wie Kinski und Ingrid Steeger als wildes Liebespaar, um die Sexwelle der späten 60er zu bedienen; Günther Meisner als wie sich erst später herrausstellt harmloser Irrer auf Drogen; vielleicht noch ein paar pseudoseriöse Typen dabei wie Theo Lingen oder so
-das ganze von einem Komödienregisseur gedreht

Soviel zum Thema Persiflage.

Bei "richtigen" Wallacefilmen in Farbe hätte man einiges weniger falsch machen können, als es kam, damit die Serie länger durchhält, z.B.
-nicht immer nur Vohrer als Regisseur von Stoffen, die entweder Remakes sind oder keine Verfilmungen von Originalromanen.
-stattdessen vielleicht einen neuen Regisseur nehmen, oder einen oder mehrere alte ein Comeback machen lassen (Reinl, Roland), oder Bryan Edgar und Weinert Wilton Regisseure verpflichten;
-was die Darsteller angeht, hätten der oben angesprochene Kieling, Günther Meisner, "Knörz", Rene Deltgen in einer nicht titelgebenden Rolle, Günther Pfitzmann als zwielichtiger Ermittler, weitere Auftritte in der Serie verdient.
-Uschi Glas als "Nachfolgerin" von Karin Dor aufzubauen war vielleicht keine so gute Idee;
-Harry Riebauer aus dem "Würger von Schloss Blackmoor" hätte auch in der offiziellen Serie einen guten Ermittler abgegeben
-Felmy hätte eher als Ermittler erscheinen können

Aber für so etwas ist es seit 40 Jahren zu spät. Und damit ist das Thema für mich auch irgendwie erledigt.

Reinhard Offline



Beiträge: 1.373

15.04.2007 17:55
#10 RE: Was hätte aus Wallace-Filmen werden können, wenn... Zitat · Antworten

Obwohl der Film bei weitem nicht so schlecht ist wie allgemein behauptet (nicht war, Havi17?) wäre eine werkgetreue Verfilmung des deutlich überlegenen Romans "Das Verrätertor" sehr wünschenswert gewesen. Außerdem wäre Barbara Rütting (dann allerdings mit langen Haaren) sicherlich eine interessante Alternative zu Karin Hübner in "Der Mann mit dem Glasauge" gewesen.

http://www.ofdb.de/view.php?page=poster&...view&Name=24510

Der Hexer Offline



Beiträge: 373

15.04.2007 18:08
#11 RE: Was hätte aus Wallace-Filmen werden können, wenn... Zitat · Antworten

Karin Hübner würde ich in "Der Mann mit dem Glasuauge" nicht ersetzen wollen. Die hätte ich gerne öfter bei Wallace gesehen. Ebenso Renate Ewert, Marisa Mell und auch Barbara Rütting.
Wenn beim "Mann mit dem Glasauge" überhaupt etwas verändert werden sollte, dann Uwe Friedrichsen statt Stefan Behrens.

"Der Rächer" hätte etwas werden können mit Alfred Vohrer als Regisseur, Egon Eis oder auch Herbert Reinecker als Drehbuchautor sowie Ady Berber als Bhag und Renate Ewert oder Karin Baal als Ruth.

"Der Gorilla von Soho" hätte auch mit dem Original-Drehbuch gedreht werden können.

"Der grüne Bogenschütze" ebenfalls von Vohrer wäre sicher auch deutlich besser geworden.

"Der Engel des Schreckens" von Riccardo Freda hätte ich gerne gesehen.

Schauspieler, die ich gerne bei Wallace gesehen hätte wären Judy Winter, Peter van Eyck, Horst Frank und vor allem Mario Adorf.

Gubanov Offline




Beiträge: 16.328

15.04.2007 18:31
#12 RE: Was hätte aus Wallace-Filmen werden können, wenn... Zitat · Antworten

Zitat von Sir 100 ASA
-was die Darsteller angeht, hätten der oben angesprochene Kieling, Günther Meisner, "Knörz", Rene Deltgen in einer nicht titelgebenden Rolle, Günther Pfitzmann als zwielichtiger Ermittler, weitere Auftritte in der Serie verdient.

Auch ich hätte Rudolf "Knörz" Schündler gern mehr in Wallace gesehen, ebenso auch Ruth "Knörzerowa" Stephan - aber die beiden NICHT in einem Film, um Verwechslungen und Assoziationen weitgehend auszuschließen... Auch Günther Pfitzmann als Ermittler wäre sicherlich eine gute Besetzung.

Zu René Deltgen: Ich hätte ihn nur zu gern als einen der drei Gerechten gesehen...
René Deltgen, Albert Lieven und Ivan Desny als DIE DREI GERECHTEN! Das wäre wohl auch ein schönes Filmprojekt gewesen!


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Der Hexer Offline



Beiträge: 373

15.04.2007 18:41
#13 RE: Was hätte aus Wallace-Filmen werden können, wenn... Zitat · Antworten

Günther Pfitzmann fand ich im "Zinker" nicht so überragend, dass ich ihn gerne nochmal bei Wallace geshen hätte.
Die "drei Gerechten" wären allerdings ein klasse Trio.

Gubanov Offline




Beiträge: 16.328

15.04.2007 18:46
#14 RE: Was hätte aus Wallace-Filmen werden können, wenn... Zitat · Antworten

Diese Idee spukt mir regelmäßig durch den Kopf, seit ich das EUROPA-Hörspiel zum gleichnamigen Roman gehört habe. Diese drei wären einfach perfekt geeignet gewesen für die drei Gentleman-Rollen!


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Fabi88 Offline



Beiträge: 3.565

15.04.2007 20:41
#15 RE: Was hätte aus Wallace-Filmen werden können, wenn... Zitat · Antworten

Ich glaube, dass "Die drei Gerechten" damals in Deutschland ein echtes Wagnis gewesen wären, wo ein Verbrecher am Ende eines Filmes IMMER im Knast landen muss oder gar gehenkt wird. Schon beim "Hexer" war es ja kompliziert ihn als halbwegs positive Figur zu zeigen. Man hätte das Drehbuch für "Die drei Gerechten" nur auf positiven Rettungstaten und ähnlichen Dingen basieren lassen können ohne sich viel Ärger einzuhandeln, nichts desto trotz wären die drei ein tolles Trio gewesen in den Rollen, aber damit hätte sich das junge Wallace-Publikum nicht identifizieren können, ein Schauspieler wie Fuchsberger als Ermittler hätte nur geklappt, wenn er am Ende die drei verhaftet, was wiederum voraussetzt, dass die drei Verbrecher sind, kompliziert das ganze...
"Der Engel des Schreckens" wäre der einzige Roman von Wallace gewesen, dem eine italienische Adaption angemessen gewesen wäre. Der Vater vom "Engel" hätte natürlich schwarze Kleidung (und eine Maske) tragen müssen und der Rechtsanwalt weit jünger sein müssen, dann hätte das ganze hingehauen und zwar super!

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