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Dieses Thema hat 14 Antworten
und wurde 953 mal aufgerufen
 James-Bond-007-Forum
Blinde Jack Offline




Beiträge: 2.000

07.02.2007 19:45
Bewertet: "Goldfinger" (3) Zitat · antworten

Mein absoluter Lieblingsbond. Vor allem wegen Gert Fröbe. Der holt eine Menge raus und auch sein Leibwächter im Film. Handlung ist super und ja, was gibt's da noch zu sagen1 Super Film!!!!!!!!!!!!!!!


mfg Dittmann

Joachim Kramp Offline




Beiträge: 4.901

23.02.2007 19:57
#2 RE: Bewertet: "Goldfinger" Zitat · antworten

Stimmt - dennoch bevorzuge ich LIEBESGRÜSSE AUS MOSKAU & DR. NO. Letztendlich sind diese drei Filme eine Triologie, deren Reihenfolge der Geschmack eines jeden Einzelnen ist. Meine Reihenfolge: LIEBESGRÜSSE AUS MOSKAU/ DR. No/ GOLDFINGER.

Joachim.

die seltsame gräfin Offline



Beiträge: 17

27.02.2007 14:32
#3 RE: Bewertet: "Goldfinger" Zitat · antworten

Ich kann nur zustimmen, Goldfinger ist einfach klasse. Gert Fröbe ist genial in seiner Rolle. Wann immer ich "Lust" auf einen Bond-Film habe, Goldfinger schaue ich immer zuerst!

Joachim Kramp Offline




Beiträge: 4.901

01.07.2010 16:14
#4 RE: Bewertet: "Goldfinger" (3) Zitat · antworten

Waren „James Bond 007 jagt Dr. No“ und „Liebesgrüße aus Moskau“ schon beachtliche Erfolge (beide Filme spielten ihre Herstellungskosten bereits in England ein), so war „Goldfinger“ ein Phänomen, dessen Nachwirkungen bis heute anhalten. Dabei wäre fast ein anderer Film daraus geworden. Nach dem Erfolg von „Der unsichtbare Dritte“ suchte Alfred Hitchcock ein Nachfolgeprojekt für Cary Grant um ihn zu ködern. Man stelle sich dies einmal vor: Cary Grant als James Bond 007 in „Goldfinger“. Schon eine interessante Idee. Oder? Jedenfalls ist nicht bekannt ob zum Zeitpunkt (1960) als sich Hitchcock für diesen Roman interessierte die Rechte bereits vergeben waren oder Cary Grant im Vorfeld abwinkte. Schließlich schlugen Harry Saltzman und Albert R. Broccoli innerhalb ihres Sechs-Bond-Filmvertrages der United Artists vor als dritten Film der Serie „Goldfinger“ zu produzieren. Dass Gert Fröbe darin die Titelrolle verkörperte verdankte er ausschließlich seiner Rolle in dem Film „Es geschah am hellichsten Tag“, den Broccoli seinerzeit sah und von dem rotblonden Deutschen begeistert war. Da Regisseur Terence Young zum Zeitpunkt der Dreharbeiten mit dem Film „Die amourösen Abenteuer der Moll Flanders“. Man engagierte den Briten Guy Hamilton. Es sollte nicht sein einziger Bond-Film werden. Und dann im Herbst 1964 begann von London aus der Siegeszug dieses außergewöhnlichen Films und Anfang 1965 auch in der Bundesrepublik Deutschland. Auch bestätigte dieser Film die „alte Filmweisheit“ dass die Musik aus einem „kleinen Film“ ein gutes Geschäft macht – und aus einem Erfolgsfilm ein außergewöhnliches Geschäft macht und hier kommt noch einer der zehn besten gesungenen Filmohrwürmer hinzu. Über Schauplätze und der übrigen Besetzung brauche ich hier nicht mehr viel zu schreiben. Rundherum ein Film der bis heute nichts von seiner Frische und Ausstrahlung verloren hat. Ein Remake – wenn es noch so gut sein würde, würde immer hinten an stehen.

Joachim.
*Filme und Bücher werden niemals alt!*

Henrik S Offline



Beiträge: 20

10.12.2011 16:30
#5 RE: Bewertet: "Goldfinger" (3) Zitat · antworten

Nachdem ich schon fast alle Filme von Moore bis Craig [bis auf Ein Quantum Trost und Skyfall natürlich] guckte ich mier jetz dass erse Goldfinger an. Vorher hatte ich schon DR. No und Liebesgrüsse aus Moskau gesehen, welche mich nicht so Üherzeugt hatten, Aber Goldfinger war eifach Super. Gert Fröbe und Connery haben ihre Rollen gut gespielt.

Jacob Starzinger Offline



Beiträge: 1.413

19.02.2012 14:59
#6 RE: Bewertet: "Goldfinger" (3) Zitat · antworten

Für mich ist Goldfinger der beste Bond den Connery je gedreht hat. Er ist sehr unterhaltsam und für jeden Bonfan ein muss.

Mfg Jacob

Janek Offline




Beiträge: 1.852

14.07.2012 22:39
#7 RE: Bewertet: "Goldfinger" (3) Zitat · antworten

Hier mal ein Review Video zu Goldfinger:



Würde mich hier über Zahlreiche Anworten freuen, den Film müsste ja fast jeder hier kennen:-)

Gruß,

Janek

patrick Offline




Beiträge: 2.655

22.04.2015 22:30
#8 RE: Bewertet: "Goldfinger" (3) Zitat · antworten

Goldfinger



Filmdaten:

Deutscher Titel: Goldfinger
Originaltitel: Goldfinger
Produktionsland: Vereinigtes Königreich
Originalsprache: Englisch
Erscheinungsjahr: 1964
Länge: 109 Minuten
Altersfreigabe: FSK 16[1]

Stab:

Regie: Guy Hamilton
Drehbuch: Richard Maibaum,
Paul Dehn
Produktion: Albert R. Broccoli,
Harry Saltzman
Musik: John Barry
Titellied: Shirley Bassey
Kamera: Ted Moore
Schnitt: Peter R. Hunt

Besetzung:

Sean Connery: James Bond, Gert Fröbe: Auric Goldfinger, Honor Blackman: Pussy Galore, Shirley Eaton: Jill Masterson, Tania Mallet: Tilly Masterson, Harold Sakata: Oddjob
Bernard Lee: M, Martin Benson: Solo, Lois Maxwell: Miss Moneypenny, Michael Mellinger: Kisch, Richard Vernon: Colonel Smithers, Burt Kwouk: Mr. Ling, Desmond Llewelyn: Q

Handlung:

James Bond erhält während seines Urlaubs auf Miami den Auftrag, den schwerreichen und vielseitigen Geschäftsmann Auric Goldfinger im Auge zu behalten. Dieser besitzt beträchtliche Goldreserven und droht durch Schmuggel derselben in diverse Länder das internationale Währungssystem zu destabilisieren. Goldfinger befindet sich ebenfalls in Miami und ist gerade drauf und dran, seinen Gegner beim Kartenspiel zu betrügen, indem er seine Vertraute Jill Masterson von einem Hotelzimmer aus per Fernglas dessen Karten ausspionieren lässt und von ihr über einen Sender im Ohr informiert wird. Allerdings hat er die Rechnung ohne Bond gemacht. 007 entlarvt den Betrug, stellt das falsche Spiel ab, bringt Goldfinger über Funk in Verlegenheit und verführt Jill. Kurz darauf wird diese in Goldfingers Auftrag ermordet, indem ihr ganzer Körper mit Goldfarbe überzogen wird.

Die nächste Demütigung durch Bond erfährt Goldfinger dann am Golfplatz. Auch dort frönt er dem Falschspiel, wobei ihm von Bond wieder ein Ei gelegt wird und er an diesen 5000 Pfund verliert.
Goldfinger und sein stummer, aber mörderischer und von enormer Körperkraft strotzender, koreanischer Leibwächter Oddjob begeben sich nun in die Schweiz, wohin ihnen Bond folgt. Dieser fällt dabei in Goldfingers Hände, nachdem Jill Mastersons auf Rache sinnende Schwester Tilly ebenfalls ermordet wird. Anschließend wird er zu Goldfingers Gestüt in die USA geflogen, wo ihm die Flucht aus seiner Zelle gelingt. Dabei belauscht er ein Gespräch, das Goldfinger mit mehreren Großkriminellen führt, die ihn unterstützt haben und dafür ihr Entgelt fordern. Er erfährt von dessen teuflischen Plan, Fort Knox mit einer Atombombe radioaktiv zu verseuchen und dadurch den Wert seines eigenen Goldes um das Zehnfache zu erhöhen. Die Bombe wurde von dem Chinesen Mr.Ling gebaut, dessen Interesse darin besteht, den Westen wirtschaftlich aus dem Gleichgewicht zu bringen. Gespielt wird dieser übrigens von Burt Kwouk (bekannt als Cato in den Inspector-Closeau-Filmen). Die Wachtruppen sollten mit einem Giftgas getötet werden. Vorher werden allerdings noch die versammelten Gangster von dem hinterhältigen Goldfinger mit dem Gas in’s Jenseits befördert.
Bond wir durch die Hilfe von Pussy Galore, einer Judo -kundigen Pilotin ,die für Goldfinger arbeitet, wieder eingefangen. Er schafft es aber, diese mit seinem Charme auf seine Seite zu ziehen. Kurz darauf wird Operation „Grand Slam“ in die Wege geleitet und Bond in Fort Knox direkt an die Atombombe gekettet…

Plot:

Die Story um Goldfingers größenwahnsinnigen Plan ist phantasievoll, spannend und genial zugleich und damit wohl einer der besten Plots der gesamten Bond-Reihe.



Bösewichter:

Sowohl Gert Fröbe (1913-1988) als auch Harold Sakata (1920-1982) gehören in den Olymp der Bond-Schurken. Fröbe zieht hier wirklich sämtliche Register seiner Schauspielkunst. Man sieht ihn bitterböse, überlegen und arrogant, aber auch zynisch und als schlechter Verlierer in Verlegenheit geratend. Ein legendärer Dialog zwischen ihm und Bond: Bond: „Do you expect me to talk“, daraufhin Goldfinger: „No, Mr.Bond. I expect you to die“. Sein Abgang per Sog aus dem Flugzeugfenster ist für sich allein schon ein Klassiker.

Auch Harold Sakata ist eine Klasse für sich. Unvergessen ist, wie er den scharfkantigen Hut als mörderische Waffe schwingt und den Golfball zerdrückt. Sein Ende durch den Stromschlag am Gitter veranlasst Bond zu der Bemerkung: „He blew a fuse“.



Bondgirls:

Die kurvige und wohlgeformte Honor Blackman (geb.1925) mit dem klingenden Namen Pussy Galore (bitte keine falschen Assoziationen) gehört neben Barbara Bach (Der Spion der mich Liebte) und Carole Bouquet (In tödlicher Mission) zu den attraktivsten aller Bondgirls. Sie spielt eine durchaus selbstbewusste und starke Frau, die am Ende natürlich Bonds Strahlkraft erliegen darf.

Auch Shirley Eaton (geb.1937) ist ebenfalls "over the top". Als vergoldete Leiche sollte sie in die Filmgeschichte eingehen. Tania Mallet (geb.1941) als deren Schwester Tilly Masterson ist etwas unauffälliger.

Und natürlich nicht zu vergessen Pussys "Flying Circus".



Gagets:

Dies ist der erste Auftritt des legendären Aston Martin DB5, Bj.1964, der eine ganze Reihe von Besonderheiten aufweist: Maschinengewehre an der Front, Schleudersitz, Nebelmaschine, Ortungssystem, Wechselkennzeichen für mehrere Länder, Ölsprühmechanismus, kugelsicheres Glas, ein Mechanismus, der die Reifen eines anderen Wagens zerfetzt, was natürlich alles zum Einsatz kommen darf. Den Kult-Wagen sieht man später nochmals in Thunderball, Goldeneye, Tomorrow Never Dies, Casion Royale und Skyfall.

Nicht unerwähnt bleiben dürfen Oddjobbs Killerhut und Goldfingers geniale Schmuggelmethode, seinen aus Gold gebauten Rolls Royce am Ankunftsort einschmelzen zu lassen. Auch die üblen Betrugsmethoden beim Spiel haben heute noch eine erheiternde Frische. Das Ausspionieren der gegnerischen Karten mittels Fernglas und der Golfball aus dem Hosenrohr amüsieren mich immer wieder.Und "last but not least", die Szene mit dem Laserstrahl, welcher Bonds Männlichkeit bedroht, wenn auch noch nicht so brutal, wie 2006 in „Casino Royale“.



Schauplätze:

Als Drehorte dienten Grossbritannien, Schweiz und die USA, wobei vor Allem die Aufnahmen in der Schweiz ausgesprochen gut gelungen sind.



Titellied:

"Goldfinger, the man with the Midas touch, a spider’s touch…..Pretty Girl, beware of his heart of gold. This heart is cold." Wer hat die, von Shirley Bassey gesungenen, Zeilen nicht schon x-mal gehört. Dieser Song gehört für mich zur Chreme de la Creme aller Bond-Melodien.



Weitere Anmerkungen:

Einzig Cec Linder (1921-1992) als Felix Leiter finde ich nichtsaussagend. Hätte man für die Rolle nur Jack Lord behalten.

Wortwitz:

Bond vergnügt sich mit Jill: Radiosprecher: "The President says, he ist entirely satisfied". Bond: "That makes two of us".

Bond zu Tilly, nachdem diese im Straßengraben landet: "You don`t look like a girl that should be ditched".

Bond:"Do you expect me to talk". Goldfinger: "No, Mr.Bond, I expect you to die."

Bond zu Oddjob: "Manners Oddjob. I thought you always took your hat off to a lady".

Goldfinger über eine Stute: "Lovely animal, isn't she. Bond: "Certainly better bred than the owner".

Goldfinger zu Bond, nachdem er Mr.Solo samt Auto zerquetschen lässt: "I must arrange to seperate my gold from the late Mr.Solo". Bond: "As you said, he had a pressing engagement".

Bond über Oddjobs Tod durch Stromschlag: "He blew a fuse".

Pussy: "Where is Goldfinger". Bond: "He plays his golden harp"




Fazit:
Ein herausragender Bondfilm, bei dem einfach alles Stimmt: Plot, Besetzung, Gadgets, Musik; und somit einer meiner absoluten Lieblingsbeiträge dieses wunderbaren Genres.

Ray Offline



Beiträge: 580

19.02.2017 15:58
#9 RE: Bewertet: "Goldfinger" (3) Zitat · antworten

Goldfinger (Goldfinger) (GB 1964)

Regie: Guy Hamilton

Darsteller: Sean Connery, Gert Fröbe, Honor Blackman, Shirley Eaton, Harold Sakata, Bernard Lee, Lois Maxwell, Desmond Llewelyn, Tania Mallet u.a.




"Goldfinger" stellt einen Wendepunkt innerhalb der Reihe dar, war es doch dieser Film, der die Serie um den britischen Geheimagenten endgültig zum weltweiten Phänomen werden ließ. Lange Schlangen vor den Lichtspielhäusern, breit aufgestelltes Merchandising - die Marke Bond war spätestens jetzt geboren. Bond-Schöpfer Ian Fleming erlebte diesen Hype nicht mehr, er starb während der Produktion.

Der Film selbst gab ebenfalls die Richtung für die weiteren Jahrzehnte vor. Erstmals ist bereits in den Anfangsminuten klar, gegen wen 007 anzutreten hat, das weitere Geschehen konzentriert sich folglich auf das Duell der ungleichen Kontrahenten. Gert Fröbe spielt den titelgebenden Goldfinger. Seine Agenten gaben vor, dass er Englisch sprechen würde, doch bald stellte sich heraus, dass dies nicht ganz der Wahrheit entsprach. In der Folge sprach Fröbe nur Kauderwelsch und wurde schließlich nachsynchronisiert. Dies hinderte den deutschen Mimen jedoch nicht daran, mit seiner Darstellung den Typus des Bond-Bösewichts nachhaltig zu prägen. Der verbale Schlagabtausch zwischen ihm und Bond gehört zu den Stärken des Films ("Erwarten Sie, dass ich rede?" Nein, Mr Bond, ich erwarte von Ihnen, dass Sie sterben!". An Goldfingers Seite: der ihm treu ergebene Butler Oddjob, der von dem ehemaligen Olympia-Teilnehmer Harold Sakata dargestellt wurde. Seine "Hutwürfe" dürfen in keinem Bond-Rückblick fehlen.

Auch die Damen des Films haben sich tief in das Bewusstsein der Bond-Fans rund um den Globus eingeprägt. Honor Blackman, frisch aus der Serie "Mit Schirm, Charme und Melone" ausgestiegen und von dort mit Judo-Künsten vertraut, war eine naheliegende Wahl. Ihre Pussy Galore (im Roman ist sie übrigens lesbisch) sträubt sich zunächst gegen Bonds Avancen, erliegt schlussendlich aber doch seinem Charme. Shirley Eaton hat zwar einen kleinen, aber doch sehr prägnanten Auftritt: da sie Goldfinger hintergeht, lässt dieser sie töten. Und das nicht irgendwie, sondern in einer Weise, die seinem Namen alle Ehre macht: er "vergoldet" sie.

Waren die technischen Spielereien bisher eher überschaubar, gab man mit diesem Film die Richtung vor, in welche die Reihe sich in Zukunft bewegen würde: höher, schneller, weiter. Der großzügig ausgestattete Aston Martin DB5 gehört zu den berühmtesten Autos der Filmgeschichte und gab der Autofirma einen echten Aufschub.

Das Titellied "Goldfinger", gesungen von Shirley Bassey, ist einer der großen Songs, die die Reihe hervorgebracht hat. Bassey sollte noch zwei weitere Male für die Serie tätig werden.

Wie man erahnen kann, hatte Regisseur Hamilton für den dritten Film ein deutlich erhöhtes Budget zur Verfügung. Er führte die Prätitelsequenz ein, steigerte den Humor und drehte an der Action-Schraube. Herausgekommen ist ein vergnügliches Bond-Abenteuer, welches für nicht wenige sogar das Beste darstellt. An seinen direkten Vorgänger kommt er allerdings nicht heran. Nachdem Bond von Goldfinger gefangen genommen wurde, vergeht ein wenig zu viel Zeit, bis der Film zum Showdown übergeht. In dieser Phase geht dem Fim ein wenig die Spannung ab. Dennoch in Gesamtbetrachtung definitiv ein Höhepunkt der Reihe, welcher in vielerlei Hinsicht als Vorbild für kommende Filme fungierte.


Mit "Goldfinger" geht die Reihe den nächsten Schritt und wird endgültig zur Weltmarke. Der von Fröbe dargestellte Goldfinger, Titelsong und Gadgets gehören zum Besten, was die Reihe zu bieten hat. Aufgrund eines leichten Hängers im zweiten Drittel reiht sich der Film jedoch hinter seinem Vorgänger ein. 4,5 von 5 Punkten.

Count Villain Offline



Beiträge: 3.753

19.02.2017 19:47
#10 RE: Bewertet: "Goldfinger" (3) Zitat · antworten

Zitat von Ray im Beitrag #9
Erstmals ist bereits in den Anfangsminuten klar, gegen wen 007 anzutreten hat, das weitere Geschehen konzentriert sich folglich auf das Duell der ungleichen Kontrahenten.


Wenn wir den Satz ein bisschen umstellen, hast du Recht:

Erstmals ist 007 bereits in den Anfangsminuten klar, gegen wen er anzutreten hat, das weitere Geschehen konzentriert sich folglich auf das Duell der ungleichen Kontrahenten.

Red Grant und Phantom wurden dem Zuschauer im Vorgängerfilm schließlich auch schon sehr zeitig vorgestellt.

patrick Offline




Beiträge: 2.655

19.02.2017 19:58
#11 RE: Bewertet: "Goldfinger" (3) Zitat · antworten

Zitat von Ray im Beitrag #9
Aufgrund eines leichten Hängers im zweiten Drittel reiht sich der Film jedoch hinter seinem Vorgänger ein. 4,5 von 5 Punkten. [/b]


Ich habe Goldfinger relativ oft gesehen. Einen wirklichen Hänger habe ich aber dabei nie wahrgenommen.

Ray Offline



Beiträge: 580

21.02.2017 17:35
#12 RE: Bewertet: "Goldfinger" (3) Zitat · antworten

Zitat von Count Villain im Beitrag #10
Zitat von Ray im Beitrag #9
Erstmals ist bereits in den Anfangsminuten klar, gegen wen 007 anzutreten hat, das weitere Geschehen konzentriert sich folglich auf das Duell der ungleichen Kontrahenten.


Wenn wir den Satz ein bisschen umstellen, hast du Recht:

Erstmals ist 007 bereits in den Anfangsminuten klar, gegen wen er anzutreten hat, das weitere Geschehen konzentriert sich folglich auf das Duell der ungleichen Kontrahenten.

Red Grant und Phantom wurden dem Zuschauer im Vorgängerfilm schließlich auch schon sehr zeitig vorgestellt.



Danke für die Korrektur. So meinte ich es auch, aber die Formulierung war so natürlich nicht richtig. Schön, dass hier so aufmerksam gelesen wird.


@patrick: Das ist natürlich alles Jammern auf hohem Niveau. Habe bis dato immer "Goldfinger" für den besten Connery-Bond gehalten. Im direkten Vergleich zu "Liebesgrüße aus Moskau" fiel der Film in meinen Augen aber doch ein kleines bisschen ab. (Insofern lohnt es sich doch mal, die Filme chronologisch und eng beinander zu gucken.) Der zweiten Hälfte fehlt es an manchen Stellen an Spannung und Überraschung, so jedenfalls mein Eindruck. Dennoch kann ich gut nachvollziehen, wenn man dem Film die Höchstwertung gibt.

patrick Offline




Beiträge: 2.655

22.02.2017 09:59
#13 RE: Bewertet: "Goldfinger" (3) Zitat · antworten

Liebesgrüsse, Goldfinger, Feuerball und Geheimdienst sind in der Tat qualitativ dermaßen nahe beieinander, dass nur noch Nuancen den Ausschlag geben können, welchen ich am Besten finde. Persönlich geb ich, nachdem lange Goldfinger mein Lieblingsbond war, mittlerweile Feuerball den Vorzug als meinen Nr.1-Bond, da ich die Unterwasserelemente wahnsinnig liebe. Landratten mögen ihn vermutlich weniger.

Auf jeden Fall sind die Bondfilme der 60er "DIE BONDFILME" und daran wird sich nichts mehr ändern. So unterhaltsam einige Craig-Bonds auch sein mögen, an Connery und die Sixties-Bonds kommt nix mehr ran.

DanielL Offline




Beiträge: 3.669

22.02.2017 20:33
#14 RE: Bewertet: "Goldfinger" (3) Zitat · antworten

Das ist ja so ein bisschen die Crux mit diesen x/5-Bewertungen. Ich habe lange darauf in Besprechungen vollständig verzichtet, es hat auf der anderen Seite natürlich auch seinen Reiz. Ohne ganz frische Sichtung (aber mit chronologischem Durchlauf vor einiger Zeit) würde ich schätzen, dass - wenn ich auch nur im kleinsten Ansatz Maß zu anderen von mir im Forum abgegebenen Wertungen halten will - jeder der ersten sechs Bond Filme eine 5/5 von mir bekommen müsste. Dennoch gibt es für mich aber innerhalb dessen unterschiedliche Bedeutungen zwischen einem Wegweiser wie Goldfinger, einem atmosphärischen Überflieger wie OHMSS und einem sehr gut gelungenen, aber vielleicht auf dem hohen Niveau im Vergleich nicht so ikonischen Feuerball.

Gruß,
Daniel

patrick Offline




Beiträge: 2.655

22.02.2017 21:17
#15 RE: Bewertet: "Goldfinger" (3) Zitat · antworten

Nun, eigentlich bin ich überhaupt nicht der Typ, der einen Film oder auch sonstwas innerlich auf einer Punkteskala bewertet. Im Gegenteil bin ich eigentlich ein völlig anti-mathematischer Typ, der aus dem Bauch raus bewertet. Ich habe das x/5 einfach mal übernommen, weil es hier nunmal üblich ist und mir im Grunde auch nicht weh tut. Einer rein verbalen Bewertung wäre ich grundsätzlich alles andere als abgeneigt. Schließlich vergebe ich oft auch dann 5 Punkte, wenn ich Schwächen erkennen kann, aus dem ganz einfachen Grund, dass mir diese im Vergleich zu den Qualitäten einfach Schnuppe sind. Rein mathematisch betrachtet müsste man in so einem Fall natürlich Punkte abziehen. Wenn mir ein Film super-gut gefällt gibt's einfach 5 Punkte, egal was man dran bemäkeln könnte, oder wo er vielleicht hinkt. Begründen kann ich's rein subjektiv immer.

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