„Die größte James Bond Show der Welt“ – so lautete die Werbung als dieser Film Weihnachten 1967 in die Kinos kam. Wer diesen Film ernst nimmt ist selber schuld. Hier wurde alles aufgeboten was damals Rang und Namen hatte. Produzent Charles K. Feldmann machte genau das Richtige um das Publikum zu unterhalten – konnte er damals Sean Connery nicht haben – machte eine Selbstpersiflage aus Bond. Mit fünf Regisseuren und Stars wie David Niven, Peter Sellers, Orson Welles und Ursula Andress u.v.m. gelang ihm ein Superspektakel. Oft wurde behauptet dass der Film ein Flop war. Das stimmt ganz und gar nicht. Er war nach „Man lebt nur zweimal“ und „Das Dschungelbuch“ der erfolgreichste Film des Jahres 1967. Tempo von Anfang bis Ende garantieren allerbeste Unterhaltung und die Musik von Burt Bacharach gehört bzw. etablierte sich zu den besten Filmmusiken der Filmgeschichte. Fazit: Beste Kinounterhaltung zum Abschalten und den Film einfach nicht ernst nehmen – dann gefällt er.
Wir haben uns dieses Verknügen schon vor vielen Jahren gerne im TV angesehen. Mit wir meine ich drei Generationen also incl. Eltern und Großeltern. Wann gibt es schon mal so ein einhelliges Urteil.
Das ist Unterhaltung für die ganze Familie und David Niven ist "sowieso" eine Klasse für sich, vor allem wenn er noch parodieren darf, einfach köstlich !
Die Musik wurde schon angesprochen und bildet, wenn man sie mal wieder hört, immer wieder eine schöne Erinnerung an dieses Ereignis.
Für mich eine der Rosinen im großen Filmarchiv der Gegenwart.
Wer den Film nicht kennt: SOFORT ansehen.Es ist eine herrliche Persiflage auf das Agenten-Genre an sich und James Bond im Besonderen. David Niven als alternder James Bond ist einfach nicht zu übertreffen.
Da der Film nun schon seit ein paar Jahren als DVD in meinem Regal "verstaubt", habe ich ihn mir heute einmal angesehen. Ein absolut dümmlicher Klamauk-Film, der ganz zurecht mehr oder weniger in der Versenkung verschwunden war/ist. Parodien à la Johnny English oder Austin Powers sind diesem Film um Welten überlegen. Für mich waren das heute nachmittag zwei "qualvolle" Stunden, immer wieder durchmixt mit ein paar Minütchen Schlaf....
Ich hab diesen Film auch und ich muss gestehen, ich konnte ihn mir noch nie an einem Stück ansehen - weil so einen Schw... hab ich glaub ich noch nie in einem Film gesehen.
Also wenn ich ihn bewerten soll: 0/5 Punkten - aber auch nur, weil man keine negativen Punkte vergeben kann.
Tja: - Wahnsinns-soundtrack - Ein riesiges Aufgebot an Stars - Feinstes Sixties-Flair - Humor irgendwo zwischen Inspektor Clouseau, der nackten Kanone und grottenschlecht - völlig zerfahrene Handlung
5v5 Punkte, ich liebe diesen Film. Wohl auch deshalb weil ich die Peter Sellers-Filme fast alle genial finde...
P.S.: Ich fand Austin Powers früher genial, jetzt kenne ich Derek Flint und Matt Helm und brauche daher den Abklatsch Austin Powers nicht mehr. Johny English war dermaßen grottenschlecht...
In Antwort auf:Ich fand Austin Powers früher genial, jetzt kenne ich Derek Flint und Matt Helm und brauche daher den Abklatsch Austin Powers nicht mehr. Johny English war dermaßen grottenschlecht
Bin ich voll bei Dir : Wer Matt Helm nicht kennt, hat keinen Vergleich Doch wer kennt schon Matt Helm, also dann doch Austin Powers und bloß keinen Johnny English
Etwas ist nur dann wirklich gut, wenn man keinen besseren Vergleich kennt, gilt auch für Kritik an Personen und Fakten. Doch bei dem TV-Angebot wird einem manche Entscheidung sehr sehr schwer gemacht
Da mich anscheinend der ein oder andere missverstanden hat: Bis auf ein paar Szenen sind auch Austin Powers oder Johnny English keine "tollen" Filme. Aber Casino Royale ist doch noch viel, viel schlechter...
CASINO ROYALE... Ja. Da scheiden sich die Geister und das wohl zurecht.
Ich selbst habe ihn gleich mehrfach gesehen, obgleich zu einem nicht unbeträchtlichen Teil aufgrund des genialen Soundtracks vom Großmeister Bacharach! Zusammen mit dem Sixties-Ambiente für den Liebhaber dieser Mixturen ein ganz besonderer Genuss! Zumal sich die Stars in reinster Verschwendungssucht die Klinke in die Hand geben. Hinter der Kamera nicht anders.
Wenn ich mir allerdings überlege, es gäbe keinen Bacharach und kein derartiges Staraufgebot, dann bliebe ehrlicherweise nicht viel außer einer nervigen und fast inhaltsleeren Story, die kaum die Absicht haben kann, ein Gesamtbild zu ergeben. Evtl. wären ein bis zwei Köche weniger von Vorteil gewesen?!
Egal - wie schon weiter oben geschrieben: Kopf aus, zurücklehnen und bloß nicht darüber nachdenken, was das alles da soll. Dann ist der Film beste Unterhaltung. Man muss ihn ja nicht an einem Stück sehen.
Gruß Jan
P.S. 1: Ggf. rührt die Bezeichnung "Flop" aus der Gegenüberstellung aus Einspielergebnis und Kosten her. Ich kann mir nicht denken, dass Mr. Feldman hier besonders günstig produziert hat!
P.S. 2: Wer am Anfang, direkt nach den Credits, die Luftaufnahme mit den aufeinander zufahrenden Autos genau betrachtet, wird amüsiert feststellen, dass nicht nur die Autos zu sehen sind, sondern auch, recht prominent im Bild, ein weiterer Kamerawagen, der das Geschehen von unten aufnimmt!
Allen Unkenrufen zum Trotz der Film war kein Flop - er brach sogar seinerzeit im Londoner Premiere-Theater Rekorde. Zu der damaligen Zeit spielten alle Bonds allein in GB ihre Kosten wieder ein. Zudem gibt es durchweg eine kontinuierliche aber verworrene Handlung, aber wie ich schon schrieb - hier handelt es sich um eine James-Bond-Show.
Joachim.
P.S.: es gibt viele Filme wenn man bei denen Musik und Stars wegnimmt wirken sie trostlos.