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Count Villain Offline




Beiträge: 4.012

13.05.2018 15:13
#796 RE: Grand Prix Zitat · antworten

Zitat von Percy Lister im Beitrag #795
Salvador Sobral, der sich im Vorfeld sehr negativ über die Musikauswahl des Jahrgangs 2018 geäußert hatte und damit nicht nur den Ärger von Jacques Houdrek (Kroatien 2017) auf sich gezogen hatte, kam um 23.40 Uhr auf die Bühne, was als schlechtes Omen gewertet werden kann. Just in jener Minute kollidierte am 14. April 1912 die elegante "Titanic" mit dem verhängnisvollen Eisberg.


Seine Übergabe der Siegertrophäe war dann in der Tat dann auch etwas kurz und lieblos. Leider stimmt die künstlerische Größe da mit der menschlichen nicht überein. Schade.

Ansonsten ein sehr abwechslungsreiches Teilnehmerfeld mit einem durchaus würdigen Sieger - zumindest in der Kategorie Party-Song. Nach zwei Jahren bedeutungsschwangerer Emotion war es wohl wieder an der Zeit, dass ein "Kracher" den ESC rockt. Glückwunsch, Netta! Glückwunsch, Israel! Gut gemacht!

Drei meiner vier Pre-Contest-Favoriten sind zumindest in der Televoting Top 4 gelandet (Israel, Tschechien, Italien). Dass Ungarn chancenlos sein würde, hatte ich mir zwar gedacht, aber die Hoffnung stirbt eben doch zuletzt und zumindest waren sie im Finale dabei. Also alles gut.

Für Moldawien habe ich gestern auch 5 SMS springen lassen, einfach um deren lustige und vom Timing her äußerst anspruchsvolle Bühnenshow zu würdigen.

Und natürlich - last but not least - Glückwunsch an den Michael Schulte. Platz 4 (Televoting Platz 6) ist nach den letzten Jahren ein sensationeller Erfolg. Hoffentlich geht das neue Vorentscheid-Konzept auch in den nächsten Jahren so gut auf.

Zitat von Gubanov im Beitrag #782
Das macht natürlich ein riesiges Fass auf. Ich finde, dass sich die Wiedereinführung der Jurys nicht bewehrt hat, weil sie nicht dem Zweck dienen, zu dem sie zurückgebracht worden sind (Bekämpfung von Diaspora), sondern die Ergebnisse in zunehmendem Maße randomisieren.


Diese Aussage kann ich in diesem Jahr nur doppelt unterstreichen! Das war fast schon unfreiwillig komisch, wie viele Länder auf der zweiten Tabellenhälfte der Jury nach der Bekanntgabe der Hälfte der Televoting-Stimmen noch ohne Televoting-Punkte waren. Die mörderischste Diskrepanz im Fall Schweden (253 Punkte Jury, 21 Punkte Televoting). Und wer hätte im Vorfeld gedacht, dass Österreich Jury-Sieger wird?

Wie eigentlich immer finde ich das reine Televoting-Ergebnis bedeutend nachvollziehbarer.

Gubanov Offline




Beiträge: 15.635

15.05.2018 21:25
#797 RE: Grand Prix Zitat · antworten

Ich habe dieses Jahr darauf verzichtet, den ESC vorab oder während der Shows zu verfolgen, nachdem ich mich in den letzten Jahren in zunehmendem Maße über das Abschneiden meiner Favoriten und Non-Favoriten geärgert habe. Dieses Mal habe ich umgekehrt zunächst die Ergebnisse abgewartet und mir erst dann alle Lieder angehört (kannte vorher ausschließlich das italienische). Herrlich, wie nervenschonend das war!

Hier nun eine erste persönliche Rangliste, basierend auf den Studio-Versionen. Die Live-Auftritte bzw. -Shows muss ich noch nachholen.

01. Ungarn (AWS: Viszlát nyár)
02. Zypern (Eleni Foueira: Fuego)
03. Finnland (Saara Aalto: Monsters)
04. Spanien (Amaia & Alfred: Tu canción)
05. Dänemark (Rasmussen: Higher Ground)
06. Großbritannien (SuRie: Storm)
07. Österreich (Cesár Sampson: Nobody but You)
08. Estland (Elina Nechayeva: La forza)
09. Italien (Ermal Meta & Fabrizio Moro: Non mi avete fatto niente)
10. Montenegro (Vanja Radovanovic: Inje)

11. Georgien (Iriao: For You)
12. Irland (Ryan O'Shaughnessy: Together)
13. Lettland (Laura Rizzotto: Funny Girl)
14. Tschechien (Mikolas Josef: Lie to Me)
15. Israel (Netta: Toy)
16. Schweden (Benjamin Ingrosso: Dance You off)
17. Malta (Christabelle: Taboo)
18. Litauen (Ieva Zasimauskaite: When We're Old)
19. Belgien (Sennek: A Matter of Time)
20. Moldau (DoReDos: My Lucky Day)

21. Aserbaidschan (Aisel: X My Heart)
22. Weißrussland (Alekseev: Forever)
23. Griechenland (Yianna Terzi: Oniro mou)
24. Deutschland (Michael Schulte: You Let Me Walk Alone)
25. Slowenien (Lea Sirk: Hvala, ne!)
26. Bulgarien (Equinox: Bones)
27. Norwegen (Alexander Rybak: That's How You Write a Song)
28. Frankreich (Madame Monsieur: Mercy)
29. Ukraine (Melovin: Under the Ladder)
30. Armenien (Savek Khanagyan: Qami)

31. Schweiz (Zibbz: Stones)
32. Portugal (Cláudia Pascoal: O jardim)
33. Niederlande (Waylon: Outlaw in 'Em)
34. Albanien (Eugent Bushpepa: Mall)
35. Rumänien (The Humans: Goodbye)
36. Serbien (Sanja Ilic & Balkanika: Nova deca)
37. Australien (Jessica Mauboy: We Got Love)
38. Russland (Julia Samoylova: I Won't Break)
39. Polen (Gromee & Lukas Meijer: Light Me up)
40. Mazedonien (Eye Cue: Lost and Found)

41. Island (Ari Ólafsson: Our Choice)
42. Kroatien (Franka: Crazy)
43. San Marino (Jessika & Jefiner Brening: Who We Are)

Gubanov Offline




Beiträge: 15.635

16.07.2018 20:45
#798 RE: Grand Prix Zitat · antworten

Nachdem es hier im Thread in dieser Saison - und nicht einmal nur meinetwegen - erstaunlich ruhig war, haben @Percy Lister und ich uns entschlossen, nochmal ein gemeinsames Ranking in Rückschau auf den ESC 2018 zu erstellen. Zu diesem Zweck haben wir beide alle Beiträge unabhängig voneinander mit 0 bis 12 Punkten bewertet und dann zusammengerechnet.



Das sind unsere Ergebnisse. Wer nochmal reinhören will - wir haben die Top-3 verlinkt:

Platz 01 (24 Pkt.): Ungarn (AWS: Viszlát nyár)
Platz 02 (22 Pkt.): Spanien (Amaia & Alfred: Tu canción)
Platz 03 (20 Pkt.): Estland (Elina Nechayeva: La forza)
Platz 04 (19 Pkt.): Dänemark (Rasmussen: Higher Ground)
Platz 05 (18 Pkt.): Weißrussland (Alekseev: Forever)
Platz 06 (18 Pkt.): Italien (Ermal Meta & Fabrizio Moro: Non mi avete fatto niente)
Platz 07 (18 Pkt.): Montenegro (Vanja Radovanovic: Inje)
Platz 08 (18 Pkt.): Finnland (Saara Aalto: Monsters)
Platz 09 (16 Pkt.): Ukraine (Melovin: Under the Ladder)
Platz 10 (16 Pkt.): Österreich (Cesár Sampson: Nobody but You)

Platz 11 (15 Pkt.): Zypern (Eleni Foueira: Fuego)
Platz 12 (14 Pkt.): Georgien (Iriao: For You)
Platz 13 (14 Pkt.): Lettland (Laura Rizzotto: Funny Girl)
Platz 14 (13 Pkt.): Tschechien (Mikolas Josef: Lie to Me)
Platz 15 (12 Pkt.): Deutschland (Michael Schulte: You Let Me Walk Alone)
Platz 16 (12 Pkt.): Irland (Ryan O'Shaughnessy: Together)
Platz 17 (11 Pkt.): Slowenien (Lea Sirk: Hvala, ne!)
Platz 18 (11 Pkt.): Aserbaidschan (Aisel: X My Heart)
Platz 19 (10 Pkt.): Belgien (Sennek: A Matter of Time)
Platz 20 (10 Pkt.): Großbritannien (SuRie: Storm)

Platz 21 (10 Pkt.): Litauen (Ieva Zasimauskaite: When We're Old)
Platz 22 (10 Pkt.): Israel (Netta: Toy)
Platz 23 (09 Pkt.): Frankreich (Madame Monsieur: Mercy)
Platz 24 (09 Pkt.): Malta (Christabelle: Taboo)
Platz 25 (09 Pkt.): Schweiz (Zibbz: Stones)
Platz 26 (09 Pkt.): Schweden (Benjamin Ingrosso: Dance You off)
Platz 27 (09 Pkt.): Norwegen (Alexander Rybak: That's How You Write a Song)
Platz 28 (08 Pkt.): Bulgarien (Equinox: Bones)
Platz 29 (08 Pkt.): Armenien (Savek Khanagyan: Qami)
Platz 30 (07 Pkt.): Griechenland (Yianna Terzi: Oniro mou)

Platz 31 (06 Pkt.): Rumänien (The Humans: Goodbye)
Platz 32 (06 Pkt.): Russland (Julia Samoylova: I Won't Break)
Platz 33 (05 Pkt.): Moldau (DoReDos: My Lucky Day)
Platz 34 (05 Pkt.): Portugal (Cláudia Pascoal: O jardim)
Platz 35 (04 Pkt.): Island (Ari Ólafsson: Our Choice)
Platz 36 (04 Pkt.): Albanien (Eugent Bushpepa: Mall)
Platz 37 (04 Pkt.): Kroatien (Franka: Crazy)
Platz 38 (03 Pkt.): Serbien (Sanja Ilic & Balkanika: Nova deca)
Platz 39 (02 Pkt.): Australien (Jessica Mauboy: We Got Love)
Platz 40 (02 Pkt.): Polen (Gromee & Lukas Meijer: Light Me up)

Platz 41 (01 Pkt.): Mazedonien (Eye Cue: Lost and Found)
Platz 42 (01 Pkt.): Niederlande (Waylon: Outlaw in 'Em)
Platz 43 (00 Pkt.): San Marino (Jessika & Jefiner Brening: Who We Are)

Count Villain Offline




Beiträge: 4.012

23.12.2018 11:25
#799 RE: Grand Prix Zitat · antworten

Lässt sich dieser Thread wiederbeleben?

Wie so häufig bildete das albanische Festival i Këngës kurz vor Weihnachten den Startschuss für die kommende ESC-Saison. Der erste gewählte Beitrag für den Contest in Tel Aviv im Mai 2019 (hier noch einmal ein nachträglicher Glückwunsch an Netta aus Israel - dachte zunächst der Song wäre ein reines Guilty Pleasure und dann gewinnt der tatsächlich) ist ein mystisch-ethnisch angehauchtes Klagelied und damit fast schon typisch albanisch. Vorgetragen wird Ktheju tokës von der auf Kleopatra zurechtgemachten Jonida Maliqi und es handelt von der Rückkehr in die Heimat. Das dürfte nicht nur Exil-Albaner ansprechen, sondern auch viele andere Menschen mit demselben Schicksal. Ein ähnliches Sujet von Familientrennung hat ja bereits 2015 die rumänische Band Voltaj behandelt - wenn auch musikalisch gefälliger.

Auftritt nach Siegerehrung

In dem zweiten altehrwürdigen Songfestival, dem italienischen von San Remo, sind zudem die ESC-Televoting-Sieger von 2015 wieder mit von der Partie: Il Volo. Ob der Jahrgang 2019 Geschichte mit eurovisionärer Gerechtigkeit für Italien schreiben wird? Ich bin gespannt.

Gubanov Offline




Beiträge: 15.635

23.12.2018 12:25
#800 RE: Grand Prix Zitat · antworten

Ich denke nicht, dass Il Volo dem Contest noch etwas Sinnvolles zu geben hätten. Sie hatten ihre Chance und ihre Songs hören sich 2019 nicht anders an als 2015. Die italienische Musikszene ist so divers, es mögen nun bitte andere Kandidaten eine Chance erhalten. So tritt zum Beispiel auch der Sänger Nek wieder an, der 2015 mit dem genialen Kracher "Fatti avanti amore" hinter Il Volo den zweiten Platz machte.

Ich bin noch unentschlossen, ob ich zur 2019er Saison die Songs wieder im Vorfeld hören oder wie im letzten Jahr bis zu den Liveshows verzichten soll. Beim albanischen Beitrag reizt es mich jetzt nach deiner Beschreibung noch nicht so sehr, den Link anzuklicken.

Große Hoffnungen sind neben Sendern, die zufällig einen Jackpot knacken, nunmehr ohnehin nur noch in Italien und Russland zu setzen.

Count Villain Offline




Beiträge: 4.012

23.12.2018 15:37
#801 RE: Grand Prix Zitat · antworten

Stimmt. Nek war damals auch toll. Trotzdem muss auch er erst mal wieder so ein Brett abliefern. Interessant auch, dass die Italiener mit Männern seit ihrer Rückkehr 2011 durchschnittlich weitaus besser gefahren sind als mit Frauen (Plätze 2, 3, 5, 6, 7 gegen Plätze 9, 16, 21).

Zypern setzt weiterhin auf sein Erfolgsteam aus 2018, was Komponist und Staging angeht. Singen darf dieses Mal allerdings Tamta. Der Song heißt passenderweise "Replay". Ich bezweifle allerdings, dass sich der Erfolg so einfach wiederholen lässt. Bulgarien hat es dieses Jahr nicht geschafft.

Und apropos dieses Jahr. Ich hatte - allerdings vor dem Liveshows - auch alle Lieder frei von 0 bis 12 bewertet. Ich hatte allerdings im Durchschnitt mehr Punkte pro Lied vergeben als ihr. Hattet ihr auch komplett frei bewertet oder ein bestimmtes Kontingent an Punkten?

Aber wie auch immer, der Forenfavorit 2018 ist eindeutig (Maximalpunktzahl!).

Platz 01 (36 Pkt.): Ungarn (AWS: Viszlát nyár) (+/- 0)
Platz 02 (30 Pkt.): Italien (Ermal Meta & Fabrizio Moro: Non mi avete fatto niente) (+ 4)
Platz 03 (28 Pkt.): Estland (Elina Nechayeva: La forza) (+/- 0)
Platz 04 (28 Pkt.): Weißrussland (Alekseev: Forever) (+ 1)
Platz 05 (26 Pkt.): Montenegro (Vanja Radovanovic: Inje) (+ 2)
Platz 06 (25 Pkt.): Dänemark (Rasmussen: Higher Ground) (- 2)
Platz 07 (25 Pkt.): Tschechien (Mikolas Josef: Lie to Me) (+ 7)
Platz 08 (24 Pkt.): Spanien (Amaia & Alfred: Tu canción) (- 6)
Platz 09 (24 Pkt.): Ukraine (Melovin: Under the Ladder) (+/- 0)
Platz 10 (24 Pkt.): Österreich (Cesár Sampson: Nobody but You) (+/- 0)

Tschechien habe ich zu Ungunsten von Finnland (wäre jetzt Rang 11) in die Top Ten reingeholt und mit eurem ehemaligen Platz 2 kann ich leider so gar nichts anfangen.

Forenschlusslicht wäre allerdings nicht mehr San Marino, sondern Mazedonien.

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