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Count Villain Offline




Beiträge: 4.275

04.12.2016 16:02
#691 RE: Grand Prix Zitat · Antworten

Zitat von Gubanov im Beitrag #690
... und in den 2000ern ist das ausgerechnet "I Wanna".


Ja, ich bin einer der wenigen, die das Lied wirklich mögen.

Und ich sollte noch dazu sagen, dass die Lieder auf der Liste nicht gleichzeitig auf meine 61 Lieblings-ESC-Songs sind. Zum Beispiel halte ich 1984 für einen recht schwachen Jahrgang und Diggiloo ist da für mich eher der Einäugige unter den Blinden.

Aber schön, dass wir bei den neueren Sachen doch so oft übereinstimmen.

Gubanov Offline




Beiträge: 16.178

05.12.2016 15:02
#692 RE: Grand Prix Zitat · Antworten

Ich mag "Diggi-loo diggi-ley" entgegen aller Unkenrufe sehr, aber 1984 hat auch die Perlen "Terminal 3", "Det' lige det" und "I treni di Tozeur" zu bieten.

Gubanov Offline




Beiträge: 16.178

06.12.2016 18:55
#693 RE: Grand Prix Zitat · Antworten

Mittlerweile setzt sich der ESC-Zug langsam, aber sicher in Bewegung. Einige intern nominierte Künstler für Kiew 2017 wurden bereits enthüllt, aber man kennt ihre Lieder noch nicht. Aus Spanien und Weißrussland schwirren diverse Vorentscheidsbeiträge durch die Youtube-Kanäle. Gestern veröffentlichte auch der Schweizer Sender SRF seine sechs Vorentscheidsbeiträge. Im Gegensatz zu den letzten Jahren machte man das Bewerberportal und den Expertencheck nicht mehr publik, sondern traf eine interne Vorauswahl, sodass wir die ESC-Saison nicht mit Spaßbeiträgen aus dem Alpenraum beginnen konnten, sondern nur noch die (semi-)professionellen letzten Sechs mitbekommen. Der SRF, der diesmal auf eine Kooperation mit den französischen und italienischen Sendern verzichtet - schade! - präsentiert nun eine erwartbar mittelmäßige Songauswahl, in der es keine wirklich mutigen Beiträge oder sogar Siegermaterial gibt. Deutlich heraus sticht aber die Band Timebelle, die schon 2015 im Finale der "Grossen Entscheidungsshow", wie die Auswahlrunde bei unseren Nachbarn heißt, standen. Ihr Lied "Apollo" sollte den Sieg im Vorentscheid am 5. Februar eigentlich schon in der Tasche haben. Die einzige Konkurrenz ist die Litauerin Ginta Biku, die sich mit einem zoëesken Tanzlied von unfassbarer Eingängigkeit bewirbt, aber trashig hoch 10 daherkommt.

(4,0 Punkte): Timebelle - Apollo
(3,5 Punkte): Ginta Biku - Cet air-là (= This air is)
(2,5 Punkte): Nadya - The Fire in the Sky
(2,5 Punkte): Freschta - Gold
(2,0 Punkte): Michèle - Two Faces
(2,0 Punkte): Shana Pearson - Exodus

Count Villain Offline




Beiträge: 4.275

06.12.2016 19:11
#694 RE: Grand Prix Zitat · Antworten

Zitat von Gubanov im Beitrag #692
Ich mag "Diggi-loo diggi-ley" entgegen aller Unkenrufe sehr, aber 1984 hat auch die Perlen "Terminal 3", "Det' lige det" und "I treni di Tozeur" zu bieten.


Abgesehen von "Det' lige det" sind das auch meine Tops des Jahrgangs, unter denen ich mich schlussendlich entscheiden musste.

Count Villain Offline




Beiträge: 4.275

06.12.2016 19:53
#695 RE: Grand Prix Zitat · Antworten

Zitat von Gubanov im Beitrag #693
(4,0 Punkte): Timebelle - Apollo
(3,5 Punkte): Ginta Biku - Cet air-là (= This air is)
(2,5 Punkte): Nadya - The Fire in the Sky
(2,5 Punkte): Freschta - Gold
(2,0 Punkte): Michèle - Two Faces
(2,0 Punkte): Shana Pearson - Exodus



Ich würde Freschta Nadya vorziehen, aber ansonsten sähe meine Liste identisch aus.

TV-1967 Offline



Beiträge: 493

07.12.2016 21:51
#696 RE: Grand Prix Zitat · Antworten

Wahnsinn! Ich dachte bisher immer dieser Thread ist ein Fake...!!!

Gubanov Offline




Beiträge: 16.178

07.12.2016 22:30
#697 RE: Grand Prix Zitat · Antworten

Zitat von Count Villain im Beitrag #695
Ich würde Freschta Nadya vorziehen

Ich mittlerweile auch. Habe mir das Lied heute schöngehört, wozu sicher auch die Studioversion beitrug. Classy ist es ja, aber es erschließt sich eben nicht sofort. Erstaunliche Harmonie bei uns bisher.

@TV-1967: Die gleiche Verwunderung hattest du vor zwei Jahren schonmal geäußert. Es findet eben jeder etwas anderes gut. Ich würde zum Beispiel (Karl-May-)Western nicht mit der Kneifzange anpacken, will aber anderen das Vergnügen daran keineswegs absprechen.

TV-1967 Offline



Beiträge: 493

07.12.2016 23:39
#698 RE: Grand Prix Zitat · Antworten

Das weiß ich. Ich wundere mich halt nur.....! Ist halt meine Meinung.

Gubanov Offline




Beiträge: 16.178

08.12.2016 20:10
#699 RE: Grand Prix Zitat · Antworten

Heute mal ein Vorab-Check zu Weißrussland. Ist ja nicht unbedingt das Land, das für Grandprix-Musik der höchsten Qualitätsstufe bürgt. So sind auch im diesjährigen Vorentscheid wieder hauptsächlich recht flache Lieder dabei, die man nicht unbedingt mehrfach hören muss und bei denen ich mich schon nach 10 Minuten an keinen Unterschied mehr zwischen "We'll Be Together", "We Should Be Together" und "Let's Come Together" erinnern könnte. Aber das andere Ende der Skala sieht eigentlich gar nicht so schlecht aus: Drei Lieder machen einen recht guten Eindruck, wobei vor allem die softrockige Nummer von Nuteki (alte Vorentscheidshasen) überzeugt. Erfindet das Rad nicht neu, ist aber überaus eingängig und für weißrussische Verhältnisse fast schon modern. Aber ob es beim Staatsfernsehen Pluspunkte bringt, wenn man sein Video in Hollywood dreht? Auch die Ballade von Lexy Weaver hat mich überrascht. Sehr unweißrussisch und edel, aber wahrscheinlich nicht eingängig genug, um etwas zu reißen. Und ob man in Minsk nun plötzlich mutig genug ist, um NAVI mit ihrer landessprachlichen Folk-Nummer nach Kiew zu schicken, darf auch bezweifelt werden.

(4,5 Punkte): Nuteki - Take My Heart
(3,5 Punkte): Lexy Weaver - Be Stronger
(3,0 Punkte): NAVI - Historyja majho zyccia (= Story of my life)
(3,0 Punkte): PROvokatsiya - My Love
(2,5 Punkte): Vladislav Kurasov - Follow the Play
(2,5 Punkte): Anastasiya Sheverenko - We'll Be Together
(2,5 Punkte): Kattie - Wild Wind
(2,0 Punkte): Angelica Pushnova - We Should Be Together
(2,0 Punkte): NAPOLI - Let's Come Together
(2,0 Punkte): Isaac Nightingale - On the Red Line
(1,5 Punkte): July - Children of the World
(1,5 Punkte): Nikita Hodas - Voices in My Head
(1,0 Punkte): Lermont & Julic - Heartbeat

Count Villain Offline




Beiträge: 4.275

08.12.2016 20:35
#700 RE: Grand Prix Zitat · Antworten

Bei NUTEKI und NAVI bin ich wieder bei dir. Lexy und Vladislav würde ich tauschen. Für die Plätze danach habe ich keine besondere Reihung.

patrick Offline




Beiträge: 3.164

08.12.2016 21:24
#701 RE: Grand Prix Zitat · Antworten

Zitat von Gubanov im Beitrag #692
Ich mag "Diggi-loo diggi-ley"...


Hey, da kann ich mich als Unkundiger ja noch erinnern. Ist das wirklich schon so lange her???

Count Villain Offline




Beiträge: 4.275

17.12.2016 15:48
#702 RE: Grand Prix Zitat · Antworten

Eines der heißesten Eisen im Feuer von Estland ist sicherlich Elina Born - In or Out. Schafft Stig Rästa damit sein Triple als Komponist für Estland beim ESC? Auf alle Fälle ist ihm wieder starker, stilvoller Song gelungen.

Mein Favorit ist allerdings Rasmus Rändvee - This love. Läuft bei mir seit gestern fast beständig in Dauerrotation. Stilistisch auch nicht so weit von der letztjährigen Rästa-Nummer entfernt, jedoch musikalisch kraftvoller. Würde mich zwar wundern, wenn die Esten ihn nach Jüri Pootsmans Pleite (letzter im Semi) nach Kiew schicken würden, aber eines meiner Lieblingslieder dieser Saison ist es auf jeden Fall. Baby don't come look for me ...

Die dritten in meinen diesjährigen estnischen Top Three sind schließlich Janno Reim & Kosmos - Valan Pisaraid. Das dürfte allerdings nicht jedermanns Sache sein.

Gubanov Offline




Beiträge: 16.178

18.12.2016 10:15
#703 RE: Grand Prix Zitat · Antworten

Diesmal gehen wir dann doch auseinander - ausgerechnet bei Estland, bei dem sonst immer gemeinschaftliches Wohlwollen besteht. Die diesjährige Auswahl finde ich im Ganzen eher ernüchternd, weil gefühlte 95 Prozent des Teilnehmerfeldes mit total vergessenswerten Liedern auftreten, die es verfehlen, mein Interesse ansatzweise zu erregen (--> einmal gehört und bis zur Live-Show keinen Wiederholungswunsch verspürt). Dazu zählen auch die von dir genannten "This Love" und "Valan pisaraid". Aber: Um gut im ESC abzuschneiden, muss eine Vorauswahl ja nicht voll von musikalischen Meisterwerken sein, sondern nur eins, zwei gute Lieder auf der Pfanne haben. Und für meine Begriffe unterscheiden sich hier zwei Beiträge ganz massiv vom Rest: der süchtig machende Elektrostampfer von Kerli (ich spüre Margaret-Berger-Vibes) und das altmodische, aber sehr sympathische Ohrwurm-Duett von Laura und Koit Toome. Kerli wäre in meinen Augen - und ohne die Live-Performance zu kennen - die perfekte Wahl für Estland, während ich von Elina Borns Beitrag doch einigermaßen enttäuscht bin und ihn für arg simpel und repititiv halte. Stig scheint leider jedes Jahr ein bisschen abzubauen. Dass "In or Out" es trotzdem auf Platz 3 meiner Rangliste schafft, zeigt die generelle Qualität des diesjährigen Eesti Laul in einem nicht besonders schmeichelhaften Licht.

(5,0 Punkte) #2-06: *Kerli - Spirit Animal
(4,5 Punkte) #2-05: *Koit Toome & Laura - Verona
(4,0 Punkte) #1-02: *Elina Born - In or Out
(4,0 Punkte) #2-08: *Liis Lemsalu - Keep Running
(4,0 Punkte) #2-10: *Almost Natural - Electric
(4,0 Punkte) #2-07: *Close to Infinity & Ian Karell - Sounds Like Home
(3,5 Punkte) #1-09: *Janno Reim & Kosmos - Valan pisaraid (= I'm pouring tears)
(3,5 Punkte) #1-03: *Carl-Philip - Everything But You
(3,5 Punkte) #1-08: *Karl-Kristjan, Whogaux & Maian - Have You Now
(3,5 Punkte) #2-03: Daniel Levi - All I Need
(3,5 Punkte) #1-01: *Lenna Kuurmaa - Slingshot
(3,0 Punkte) #2-01: Rasmus Rändvee - This Love
(3,0 Punkte) #1-05: Ariadne - Feel Me Now
(3,0 Punkte) #1-06: Uku Suviste - Supernatural
(2,5 Punkte) #1-10: Leemet Onno - Hurricane
(2,5 Punkte) #1-04: Ivo Linna - Suur loterii (= Big lottery)
(2,5 Punkte) #2-04: Antsud - Vihm (= Rain)
(2,0 Punkte) #2-09: Alvistar Funk Association - Make Love, Not War
(2,0 Punkte) #1-07: Laura Prits - Hey Kiddo
(2,0 Punkte) #2-02: Angeelia - We Ride With Our Flow

*) Wunschqualifikanten fürs Finale

Count Villain Offline




Beiträge: 4.275

18.12.2016 12:00
#704 RE: Grand Prix Zitat · Antworten

Zitat von Gubanov im Beitrag #703
Diesmal gehen wir dann doch auseinander (...)


Wurde auch Zeit. Mir war schon unheimlich.

Koit & Laura sind allerdings auch in meiner Top 5 und ich muss dir ebenfalls darin Recht geben, dass das Niveau des estnischen Vorentscheids letztes Jahr noch deutlich höher war. Auch wenn das auch nicht zwangsläufig zu einem ESC-Erfolg führt.

Kerli gehört definitiv auch zum Besseren, aber mit ihrer Stimmfarbe bin ich noch nicht ganz warm geworden. Das heißt allerdings nicht, dass sie mich mit einer ansprechenden Performance nicht doch noch überzeugen könnte (oder die anderen enttäuschen). Die von mir genannten hatten nur etwas mehr Instant Appeal für mich. We'll see.

Baby don't come look for me ...

Gubanov Offline




Beiträge: 16.178

20.12.2016 19:31
#705 RE: Grand Prix Zitat · Antworten

Mittlerweile wird es Zeit, wieder einen Blick auf die bereits für den ESC intern nominierten Künstler zu werfen. Über Zypern und die Niederlande wurde hier ja schon geschrieben; mittlerweile haben sich aber auch Sender aus fünf weiteren Ländern auf ihre Kandidaten festgelegt. Der Trend für 2017 scheinen junge Unbekannte zu sein, die es tunlichst vermeiden, exzentrisch zu wirken. Hier spiegelt sich wohl der Frans-Effekt wider, denn der Schwede hatte den größten kommerziellen Erfolg von allen Teilnehmern des 2016er-Jahrgangs - im Gegensatz zu Jamala, deren Sieg sich - wie weiland bei Conchita Wurst - eher auf ihre Botschaft als auf ihre musikalische Vermarktbarkeit gründete.

Schon relativ lange steht fest, dass Jana Burčeska für Mazedonien antreten wird. Der Sender MRT verzichtet also leider wie schon im letzten Jahr darauf, das etablierte "Skopje Fest" als Vorentscheid zu nutzen. Der Schritt, es nun mit einer Newcomerin zu versuchen, nachdem Balkan-Star Kaliopi zuletzt im Halbfinale hängen geblieben war, erscheint logisch, kann aber nur aufgehen, wenn der Sender (ausnahmsweise) einen zeitgeistigen Song auftreibt und (ebenso ausnahmsweise) beim Staging 'mal nicht alles Erdenkliche falsch macht. Belgien wird 2017 von Blanche repräsentiert werden, die eigentlich Ellie Delvaux heißt. Der unbedarfte Beobachter könnte meinen, es würde sich bei Jana und Blanche um ein und die selbe Person handeln ...

Die einzige ausgewachsene Künstlerin im bisherigen Teilnehmerfeld dürfte wohl Dihaj (kurz für Diana Haciyeva) sein, die für Aserbaidschan auftreten wird. Das ist überraschend, weil Dihajs Lieder einen erstaunlich alternativen Eindruck für den sonst so mainstreamigen Kaukasussender machen. ESC-Fans stellen sich deshalb die Frage, ob Dihaj ihre ungewöhnliche Persönlichkeit auf der ESC-Bühne voll entfalten können wird oder ob sie eine typische schwedische Popballade geschrieben bekommt wie die meisten ihrer Vorgängerinnen.

Irland bekommt in den letzten Jahren nichts mehr auf die Reihe. Wird es 2017 besser? Ungewöhnlich ist schonmal, dass nach dem Scheitern des Ex-Boyband-Sängers Nicky Byrne der nächste (kurzlebige) Ex-Boyband-Sänger, Brendan Murray, verpflichtet wurde. Der hat aber immerhin eine ganz außergewöhnliche Stimmfarbe - einige sagen Falsett, andere sagen Helium. Ich sage: der Stimmbruch lässt wohl noch warten und es wird interessant, zu beobachten, was passiert, wenn er bis Mai 2017 einsetzt ... X-Faktor-Urgestein Louis Walsh will ihm eine große Ballade schreiben lassen, wobei man doch eigentlich vermuten müsste, dass Brendan mit einer intimen, coolen, modernen Nummer besser beraten wäre. Clueless Ireland, eben.

Neben Brendan und Hovig der dritte männliche Act im ESC 2017 kommt aus Österreich und heißt Nathan Trent. Kurios: Er steckte bereits mitten im Auswahlverfahren des NDR für das deutsche Ticket 2017, als der ORF seine Direktnominierung verkündete. Auch Nathan ist ein Newcomer, macht aber einen verhältnismäßig professionellen Eindruck. Sein ESC-Lied wird hoffentlich etwas charaktervoller sein als seine Debütsingle "Like It Is". - Mich plagte gestern die Frage, woher ich Nathan kenne. Mittlerweile bin ich auf die Antwort gestoßen: Er nahm 2011 an der Casting-Show "X-Factor" teil und legte in einer Zwangsgruppierung unter dem Bandnamen "Boys II Hot" (sic!) einen trashy-flashy Auftritt hin, der trotz einiger schiefer Harmonien unbedingt gesichtet werden sollte. War damals schon ESC-prädestiniert!

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