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Dieses Thema hat 186 Antworten
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 Filmbewertungen
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patrick Offline




Beiträge: 3.120

21.02.2019 19:21
#181 RE: Wallace der Woche (14): Der Zinker (1963) Zitat · Antworten

Zitat von Gubanov im Beitrag #25
Ich verstehe die Kritik an der Szene nicht. Wenn es wie ein echter Anschlag aussehen sollte, musste der ungebetene Gast sich doch in jedem Fall erstmal seinen Weg ins Bett erschlängeln, bevor Sutton ihn töten konnte. Und wenn ihr wüsstet, da kommt gleich eine Mamba zu mir gekrochen, wärt ihr dann nicht nervös?


...nur wenn ich Krischna nicht vertraute.

Gubanov Offline




Beiträge: 16.096

21.02.2019 20:45
#182 RE: Wallace der Woche (14): Der Zinker (1963) Zitat · Antworten

..., der ja bekanntlich die Lexikondefinition von "vertrauenswürdig" ist.

patrick Offline




Beiträge: 3.120

22.02.2019 11:28
#183 RE: Bewertet: "Der Zinker" (1963, 12) Zitat · Antworten

Zitat von Gubanov im Beitrag #182
..., der ja bekanntlich die Lexikondefinition von "vertrauenswürdig" ist.


Hare Krishna, Hare, Hare, Hare...

Marmstorfer Offline




Beiträge: 7.446

23.06.2019 22:47
#184 RE: Bewertet: "Der Zinker" (1963, 12) Zitat · Antworten

"Der Zinker" zählt zu denjenigen Filmen, die mir mit jeder Sichtung besser gefallen. Ein ganz großes Lob muss Harald G. Petersson ausgesprochen werden, der in seinem einzigen komplett allein verantworteten Wallace-Skript so ziemlich die besten Dialoge unterbrachte, welche die Reihe zu bieten hat. Messerscharf, bisweilen zynisch - und somit optimal auf Regisseur Vohrer und Darsteller wie Drache, Rütting, Windeck, Schürenberg und Arent zugeschnitten, die hier allesamt Gala-Auftritte absolvieren. Heinz Drache spielt unglaublich souverän - und die Scharmützel zwischen Schürenberg und Arent zählen zu den humoristischen Glanzpunkten der Serie. Auch die Idee, dass man Kinski als mittlerweile fest etabliertes Reihen-Unikum hier stumm durch die Kulissen laufen und mit Tieren kuscheln lässt, erweist sich als Glücksgriff - wirkt seine Figur dadurch doch ungleich dämonischer und unberechenbarer. Ansonsten macht sich der wachsende Berliner Einfluss natürlich auch im Cast bemerkbar. Waren es in Hamburg noch Schauspieler wie Hans Paetsch, Günther Jerschke, Hela Gruel, Sigrid von Richthofen und Rudolf Fenner, die mit wiederkehrenden Auftritten für ein gewisses Lokalkolorit sorgten, so übernehmen diese Aufgabe nun Akteure wie Heinz Spitzner, Albert Bessler und in diesem speziellen Fall natürlich Günter Pfitzmann, den man wohl so sehr mit Berlin identifiziert, wie sonst nur noch Harald Juhnke (der viellecht auch einen interessanten Frank Sutton abgegeben hätte).

Ansonsten wurde hier vieles natürlich schon angesprochen (kein Wunder, wenn man immer erst vier Monate später seinen Senf dazugibt ). Aber ich möchte auch nochmal betonen, dass "Der Zinker" extrem wertig daherkommt und durch die Winter-Aufnahmen auch von einer für die Reihe einzigartigen Atmosphäre profitiert. Generell wirkt der Film sehr urban. Karl Löb erschuf diverse ikonische Aufnahmen und wusste mit dem Ultrascope-Verfahren nahezu optimal umzugehen. Die Musik von Peter Thomas überzeugt durch ihre stilistische Vielfalt, auch wenn sie nicht zu den absoluten Höhepunkten seines Wallace-Schaffens zu zählen ist. Summa summarum ein Edelkrimi mit exzellenten Darstellern, starken Dialogen und unvergesslichen Szenen, der zuletzt nur knapp an meiner persönlichen Top 10 vorbeigeschrammt ist.

Andreas Offline




Beiträge: 435

30.06.2019 18:29
#185 RE: Bewertet: "Der Zinker" (1963, 12) Zitat · Antworten

Gemessen an der Tatsache, dass es sich beim ZINKER um einen der bekanntesten Romane UND Filme handelt, ist das vorliegende Resultat eher eine Enttäuschung. Der Film ist ein nettes Kammerspiel, bei dem kaum Spannung aufkommt. Und das obowhl ich zugeben muss, dass alle Akteure ihre Sache gut machen, insbesondere G. Pfitzmann. Umso erstaunlicher ist das lahme Tempo. Meiner Meinung nach einer der überschätztesten Werke. Mit gutem Willem gebe ich knappe 3 / 5 Punkten.

Count Villain Offline




Beiträge: 4.248

10.08.2019 21:44
#186 RE: Bewertet: "Der Zinker" (1963, 12) Zitat · Antworten

Der schurkische Nachschuss: Nach vielversprechendem, temporeichen Beginn versumpft der Film immer mehr in seiner eigenen Atmosphäre. Die inszenatorischen Highlights wirken zusammenhanglos, selten logisch und schaffen es nicht, die latente Trägheit des Films zu überwinden. 2,5 von 5 Punkten.

tilomagnet Offline



Beiträge: 540

20.10.2019 14:34
#187 RE: Bewertet: "Der Zinker" (1963, 12) Zitat · Antworten

Meines Erachtens ein zwiespältiger Film - sicherlich nicht perfekt, aber der Positive überwiegt. Darsteller und die winterliche Athmosphäre sind wunderbar, aber die Krimi-Handlung ist reichlich schwach. Erstens gibt es zu wenig Verdächtige und dann passt auch der Spannungsbogen vor der Auflösung nicht wirklich. Auf einmal hat der Ermittler einen Wissensvorsprung vor dem Zuschauer und die Entlarvungsszene schließt dann recht unvermittelt an.

Alles in allem ist der ZINKER aber ein Film auf dem kreativen Höhepunkt der Wallace-Reihe, die Darsteller agieren famos in ihren Rollen, die Gags sitzen und Heinz Drache gibt hier einen souveränen und dynamischen Ermittler, der Blackys Auftritten mindestens ebenbürtig ist. Die Schrottplatz Szene oder die Ermordung von Sgt Leslie im Treppenhaus sind nicht umsonst "Best of Wallace". 4.5 / 5 Punkten.

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