Zitat von Dr. Oberzohn im Beitrag #195Ja, daran konnte ich mich noch schwach erinnern, hab die Stelle aber nicht mehr gefunden...
Falls es dich interessiert: In der Weltbild-Azsgabe befindet sie sich auf Seite 183.
Zitat von Dr. Oberzohn im Beitrag #195Wobei sich der ja offensichtlich direkt neben der Themse befindet, oder zumindest an einem Zuführkanal. Somit hätte man ja auch Original-Flusswasser in den Waschkessel pumpen können. Da wäre die Sache "wasserdicht" geworden.
Gut, wenn man sich dafür die Mühe hätte machen wollen, extra zusätzliche Wasserrohre bis in die Themse zu verlegen ... Aber da selbst die Pathologie von Scotland Yard (!) nichts bemerkt hat, hätte sich der Aufwand nicht unbedingt gelohnt.
Laut IMDB spricht Alfred Vohrer am Telefon sowohl einen Mann von der Mordkommission als auch einen Mann von der Fahnungsabteilung am Telefon (diese Angaben stimmen) und soll auch in der 48. Minute am Telefon für Flimmer-Fred zu hören sein (anstelle von Wüstenhagen, also so ähnlich wie im "Frosch" mit Benno Gellenbeck für Joachim Fuchsberger am Telefon). Kann das jemand bestätigen? Ich kann ihn da nicht so recht heraushören. Ist allerdings auch nur wenig Text.
Im Zuge meiner Humor-Sichtung kam ich nicht umhin, mich auch wieder mit dem Thema Edgar Strauss zu beschäftigen. Meine neusten Erkenntnisse:
1. Gemäß Außenansicht befindet sich die Greenwich im 3. Obergeschoss. Nach dem Mord an Fred sieht man Strauss an der Treppenbrüstung stehen. Danach gibt es einen Kamera-Shot von oben ins Treppenhaus mit dem korrekten Blickwinkel aus dem 3. Obergeschosse. Allerdings sieht man nicht, ob Strauss wirklich da steht.
2. Strauss trägt stets einen Nadelstreifenanzug. Man sieht zwar in der Regel nur Jacke und Weste, aber warum sollte die Hose anders sein? In seinen letzten Szenen kurz vor seiner Ermordung lassen sich allerdings auch feine Streifen auf seiner Hose erkennen. Die Hose des Mörders von Fanny Weldon und von Flimmer-Fred ist rein schwarz (wie die Kleidung des Reverends). Bei Flimmer-Fred natürlich besonders gut zu sehen. Nach dem Mord an Flimmer-Fred hat Strauss seinen Mantel zugeknöpft, man sieht also nicht, ob er Nadelstreifen trägt. Und bei seiner Flucht ist die Hose nicht klar genug im Bild. Eine Stunde zuvor mit Fred am Spieltisch trug er allerdings noch Nadelstreifen.
Da ich sowieso bei diesem Thema immer hin- und herschwanke wie der 12. Geschworene, bin ich jetzt wieder eher der Meinung, dass Strauss Fred nicht getötet hat.
Das meint übrigens die KI der Google-Suche:
ZitatIn dem Film "Die toten Augen von London" wird Flimmer-Fred von einem Mitglied der Frosch-Bande getötet. Es ist der Frosch, der die Maske trägt, die die Bande anführt.
Ja, Edgar Strauss ist im Film "Die toten Augen von London" ein Mörder. Er ist der Anführer der "Toten Augen" Bande und begeht eine Reihe von Verbrechen, darunter auch Morde. Sein Ziel ist es, seinen Widersacher, den Detektiv Richard Gordon, zu vernichten und seine kriminellen Machenschaften zu verschwören.
Chat-GPT trifft es allerdings ganz gut, wenn ich an die Diskussionen hier im Thread denke.
ZitatHallo! In dem Film "Die toten Augen von London" wird Flimmer-Fred von einem unbekannten Täter ermordet. Die genauen Umstände und die Identität des Täters werden im Verlauf des Films aufgedeckt. Wenn du möchtest, kann ich dir mehr Details zur Handlung oder den Charakteren erzählen!
In dem Film „Die toten Augen von London“ wird Edgar Strauss nicht eindeutig als Mörder dargestellt. Die Geschichte ist spannend und voller Wendungen, und es gibt verschiedene Verdächtige, aber ob Edgar Strauss tatsächlich ein Mörder ist, hängt von der Interpretation des Films ab. Wenn du möchtest, kann ich dir eine Zusammenfassung der Handlung geben oder mehr über die Verdächtigen erzählen.
Da Vohrer im Quasi-Remake "Der Gorilla von Soho" allerdings eindeutig den Strauss-Charakter als Mörder des Flimmer-Fred-Charakters darstellt, kann man wohl davon ausgehen, daß die Thematik seinerzeit schon diskutiert wurde und er diesmal auf "Nummer Sicher" gehen wollte, um zumindest in diesem Punkt offene Fragen zu vermeiden.
Zitat von Lord Peter im Beitrag #199Da Vohrer im Quasi-Remake "Der Gorilla von Soho" allerdings eindeutig den Strauss-Charakter als Mörder des Flimmer-Fred-Charakters darstellt, kann man wohl davon ausgehen, daß die Thematik seinerzeit schon diskutiert wurde und er diesmal auf "Nummer Sicher" gehen wollte, um zumindest in diesem Punkt offene Fragen zu vermeiden.
Da auch andere Dinge geändert wurden, heißt das allerdings nichts für das Original. Aber grundsätzlich Zustimmung. Im Gorilla stellt Strauss bzw. Bird die Falle im Büro auch wieder für Mr. Parker scharf, womit dann ebenfalls eindeutiger ist, für wen die Falle gedacht ist. Rückschlüsse würde ich aber auch dort nur bedingt ziehen wollen. Da bräuchte man wirklich die Drehbücher.
Ob das damals schon diskutiert wurde, ist auch eine spannende Frage. So ganz ohne Wiederholungen/Speichermedien und Diskussionsforen. Wahrscheinlich dann höchstens intern.
Was die Unterschiede zwischen Original und Remake beim Fahrstuhl-Mord angeht, so hängt dieser wohl mit den Unterschieden bei den Haupttätern zusammen: Bei den "Augen" ist klar, dass Stephan Judd nicht der Mörder im Regenmantel sein kann, da er gerade in die Halle kommt, als Flimmer-Fred abstürzt (wie von Inspektor Holt später nochmal betont wird) und er außerdem hellere Handschuhe trägt. Durch die Möglichkeit, dass sein Bruder David der Täter sein könnte, wird die spätere Auflösung nicht unmöglich gemacht. Beim "Gorilla" dagegen stellt sich am Ende heraus, dass Henry Parker zugleich auch der Mann im Regenmantel mit den schwarzen Handschuhen ist. Dadurch, dass man Bird als Mörder von Sugar zeigte, sollte der Verdacht zumindest vorübergehend abgelenkt werden, was auf dieselbe Weise wie in den "Augen" nicht möglich gewesen wäre (die Oberin in den Mantel zu stecken kam nicht in Frage, da bei der Entführung der "Mutter" mit dem Krankenwagen von einem "Mann" die Rede war).