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Dieses Thema hat 24 Antworten
und wurde 1.323 mal aufgerufen
 Edgar-Wallace-Forum
Seiten 1 | 2
Micha Offline




Beiträge: 1.325

21.04.2004 16:42
#16 RE:Das Grauen kam aus dem Nebel Zitat · antworten

Also ich finde, wenn man die weiße Spinne anhand der von dir genannten Faktoren als "ULKIG" bewertet, müsste man fast jeden 3. Wallacefilm als ULK verkaufen.
Vieleicht bin ich ja auch einfach zu bekloppt, aber ich hab Eppler nicht erkannt.
Dafür hab ich den Frosch mit der Maske (anhand der Figur) sofort erkannt. Und bei der seltsamen Gräfin ist es meines Erachtens auch gleich ersichtlich, dass Fuchsberge ein Dedektiv ist. Trotzdem würde man ( die Wallacefans)diese Filme nicht als ulkig beschimpfen.

Übrigens halte ich die Louis-Weinert-Wilton-Filme für gute Nachahmungen. (Ob nun Epigonen oder Plagiate)
Für mich ist Ziel ganz klar deutlich.

Tschüss,
Micha

StefanK Offline



Beiträge: 889

21.04.2004 17:05
#17 RE:Das Grauen kam aus dem Nebel Zitat · antworten

Nochmal zum Grauen aus dem Nebel, Brauner hat den Film Co-produziert und am Drehbuch mitgeschrieben.

Dirk Offline



Beiträge: 2.788

21.04.2004 19:49
#18 RE:Das Grauen kam aus dem Nebel Zitat · antworten

Hallo Joachim,

In Antwort auf:
DIEBSTAHL GEISTIGEN EIGENTUMS ....... sind es für mich jedenfalls keine PLAGIATE, aber EPIGONEN.

Das sehe ich genauso! Wie in der Definition ist der Begriff "Plagiat" den meisten wohl nicht im Sinn, aber oft als "schlechte Kopie". Und dies sind die "Epigonen" (BEW inbegriffen) sicher nicht.
---
Ein anderes Thema: Könntest du evtl mal kurz im Off-Topic unter dem Thema "Deutscher Tonfilm" vorbeischauen und uns einen Hinweis geben, falls dies möglich ist?


Gruß
Dirk

Peitschenmönch Offline




Beiträge: 534

21.04.2004 20:13
#19 RE:Das Grauen kam aus dem Nebel Zitat · antworten

@ Micha

In Antwort auf:
Vieleicht bin ich ja auch einfach zu bekloppt, aber ich hab Eppler nicht erkannt.

Ich finde, dass Eppler so deutlich zu erkennen war, dass es eben wirklich lachhaft war. Spätestens anhand der Tatsache, dass mehrere bekannte Synchronsprecher in diesem Film am Werk waren, konnte man es merken. Wenn dus nicht gemerkt hast, bist du freilich nicht bekloppt! Im Gegenteil, Glückwunsch, denn für dich war der Film dann wenigstens spannend.
Du hast Recht, dass bei den Rialto-Wallace gelegentlich doch auch schon n paar Sachen vorhersehbar sind, aber das hält sich in ganz engen Grenzen. Dagegen ist "Die weiße Spinne" meines Erachtens eine Welt. Ich finde, diesen Film mit Wallace zu vergleichen ist wirklich ein Grenzfall. Ich würde es eher einen "Möchtegern-Wallace" nennen, da der Film zweifellos versucht an Wallace heran zu kommen, es aber einfach nicht schafft, da das gewisse Etwas fehlt. Die gelungensten Epigonen, die ich kenne sind "Der Würger von Schloss Blackmoor" (wenngleich es auch kein 100%iger Wallace-Ersatz ist, da die Rialto-Wallace-Atmosphäre erreicht werden will, dieses auch ganz gut klappt, aber irgendwie noch ein Fünkchen fehlt) und "Vier Fliegen auf grauem Samt", wobei letzterer stilistisch natürlich eher an den 70er-Wallace-Filmen zu messen ist und diese noch toppt. "Der Henker von London" ist für mich z.B. auch keine Epigone und zwar weil er nicht so brachial versucht überhaupt ein Wallace zu sein, der Film hat einfach ein anderes Flair als ein Rialto-Wallace. Es gibt Parallelen, vor allem bei den Unterwelt-Gerichtsverhandlungen und in der Gestaltung der gejagten 'Verbrecher' (die in dme Fall ja nun nicht unbedingt welche sind) durch eben dieses Mönchs-Outfit, aber was Rialto ausmachte war das Flair und das will dieser Film nicht haben und ist deswegen ein guter eigenständiger Krimi, wobei ich hier auch relativ früh meine Vermutungen hatte, wer der "Bösewicht" war, aber das war bei dem Film kaum dramatisch.

Besucht das Italowestern-Forum auf http://www.spencerhill.de/forum und diskutiert über das Genre.

Dirk Offline



Beiträge: 2.788

21.04.2004 20:18
#20 RE:Das Grauen kam aus dem Nebel Zitat · antworten

In Antwort auf:
und "Vier Fliegen auf grauem Samt", wobei letzterer stilistisch natürlich eher an den 70er-Wallace-Filmen zu messen ist und diese noch toppt.

Genau wie die anderen zwei Argentos!
Gruß
Dirk

Joachim Kramp Offline




Beiträge: 4.901

21.04.2004 21:08
#21 RE:Das Grauen kam aus dem Nebel Zitat · antworten

Hallo,
es geht ja immer noch heiß her, daher noch zwei Anmerkungen:

1. Bei den Weinert-Wilton-Filmen wurde schon im voraus quasi als Epigon geworben: Wer Edgar Wallace liebt- wird auch von Weinert-Wilton begeistert sein.

2. DER HENKER VON LONDON ist definitiv ein Epiogon oder Plagiat, egal wie Ihr dies sieht, denn bei diesem Film erwirkte Constantin/Rialto gegen CCC/ Columbia eine einstweilige Verfügung wegen der bezogenen Werbung auf Wallace.

Joachim.

Edgar007 Offline




Beiträge: 2.239

21.04.2004 22:04
#22 RE:Das Grauen kam aus dem Nebel Zitat · antworten

Hallo,

als "Epigonen" muss man alle Filme nach Bryan Edgar Wallace, Louis Weinert-Wilton und Victor Gunn bezeichnen! Mit all diesen Filmen (ob gelungen oder nicht) wurde definitiv versucht, auf der Wallace-Erfolgswelle mitzuschwimmen. Sie wurden schließlich auch in einem ähnlichen Stil inszeniert. Ich denke da z.B. an die Stimme "Bryan Edgar Wallace" beim PHANTOM VON SOHO.

Grüße
Wolfgang

P.S. Auch ich habe Dieter Eppler bei der WEISSEN SPINNE nicht in den Verkleidungen erkant!

Micha Offline




Beiträge: 1.325

22.04.2004 13:48
#23 RE:Das Grauen kam aus dem Nebel Zitat · antworten

Hier muss ich Wolfgang wirklich sehr zustimmen.
Er vertritt genau meinen Standpunkt, und sogar Eppler hat er nicht erkannt!

Tschüss,
Micha

Dirk Offline



Beiträge: 2.788

22.04.2004 14:29
#24 RE:Das Grauen kam aus dem Nebel Zitat · antworten

Peitschenmönch Offline




Beiträge: 534

12.01.2005 17:59
#25 RE:Das Grauen kam aus dem Nebel Zitat · antworten

Ich habe den Film auf den sich der Thread im Kern bezog mittlerweile bekommen können, was wirklich nicht so einfach war. Ein einziges Mal bisher gesehen und gleich "einkassiert".

Ich persönlich finde den Film klasse, bin aber auch bekennender Frank Wolff-Fan, der in dem Film viel ausmacht.
Trotzdem halte ich die Bezeichnung "grauenhaft" nun wirklich für 'etwas' übertrieben. Is natürlich Ansichtssache, aber ich möchte hier wenigstens noch eine alternative Meinung anbringen. Damit hier nicht nur ne einzelne Kritik steht.
Was mir an dem Film besonders gut gefiel waren die kritischen Anspielungen. Ich hab eine Kritik gelesen in der sich jemand über den "Tonfall" (zu sarkastisch oder was weiß ich) in dem Film mokierte, aber ich fand, dass die Dialoge zwischen Kommissar Lamberti und seiner Frau einfach den Nagel auf den Kopf trafen und zwar genau so wie sie waren.
Ich finde, dass der Film unterm Strich sehr interessant ist, da es nicht nur darum geht, eine Kriminalstory abzuliefern, sondern da das Ganze in einen guten Kontext gesetzt worden ist. Die Schauspieler überzeugen. Das Gesamtbild passt. Meiner Ansicht nach, wie gesagt: Klasse!

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