Auch für mich sind die beiden Bond-Filme mit Timothy Dalton - Der Hauch des Todes und Lizenz zum Töten. Wobei "Lizenz" meiner Meinung nach gar nix mit dem Thema James Bond zu tun hat. Für mich war T. Dalton einfach eine Fehlbesetzung als James Bond. Und auch ich möchte die Frage stellen, warum schneidet "Diamantenfieber" so schlecht bei Euch ab. Mir hat der Film gut gefallen und das, obwohl er nicht mit Roger Moore sondern mit Sean Connery ist. **
Timothy Dalton entspricht aber dem Bild, das Ian Fleming in seinen Bond-Romanen von 007 zeichnet aber wie kein anderer- er ist Gentleman und knallharter Zyniker zugleich- und kein gelecktes Kerlchen wie Roger Moore oder Pierce Brosnan.
Meiner Meinung nach ist es falsch, die Qualität eines Filmes an dessen Hauptdarsteller festzumachen. Ich mag Roger Moore auch nicht, und doch sind die meisten Bond-Filme mit ihm super!
Also für mich Roger Moore immer noch die Verkörperung von Bond - auch wenn das Ian Flemming vielleicht anders gesehen haben mag. Aber ich gebe Dir Recht. Es liegt immer im Auge des Betrachters.
Bei den neueren Filmen fehlt mir persönlich die Atmosphäre. "Der Spion, der mich liebte" und mehr noch "Moonraker" finde ich zu parodistisch, fast schon albern. Am besten gefallen mir "Im Geheimdienst ihrer Majestät" und "007 jagt Dr. No".
@ Fritz K: Endlich mal jemand der das auch so sieht wie ich! Wenn jetzt noch "Liebesgrüße aus Moskau" bei dir auf dem 3. Platz liegt, dann stimmen wir wohl völlig überein. Für mich ist und bleibt "Im Geheimdienst ihrer Majestät" der beste Bond-Film überheupt... --- http://www.agentennetz.de.vu ---
Ich glaube, die persönliche Ansicht, wer denn nun der beste Bond-Darsteller war/ist, hängt oft auch davon ab, mit welchem Bond man selbst "groß geworden" ist. Ich wuchs z. B. in der Moore-Ära auf, d. h., als Moore der Bond-Darsteller war, war ich im "kino-fähigen Alter", zählte mithin zur damaligen Zielgruppe der Macher, und so war Roger Moore für mich lange Zeit _der_ James Bond und die Connery-Filme, die damals immer wieder mal als Wiederholungen in den Wochenend-Vorstellungen des Kleinstadtkinos durchgenudelt wurden, waren für uns seinerzeit einfach nur alte Kamellen. Und "Im Geheimdienst ..." wurde damals gar nicht mehr aufgeführt, den wollte offenbar niemand sehen.
Im Laufe der Zeit und "reiferen Alter" haben sich meine Bond-Präferenzen allerdings etwas verschoben. [wink]
Hängt nicht davon ab. Mein erster Bondfilm war "Die Welt ist nicht genug". Erst danach habe ich die Sean Connery-Bonds gesehen. "Im Geheimdienst ihrer Majestät" war glaube ich der vorletzte Bond den ich gesehen habe. Dennoch finde ich den einfach gut, obwohl ich 1969 noch nicht im Kino war... --- http://www.agentennetz.de.vu ---
Es gibt wirklich keine schlechten Bondfilme. Das stimmt. Aber es gibt weniger gute und das sind meiner Meinung nach "GoldenEye" und "Thunderball". "GoldenEye" ist einfach billig und "Thunderball" langweilt mich ehrlich gesagt.
Mein Lieblings Bond-Darsteller ist Roger Moore, wohl auch weil mein erster Bond "For Your Eyes Only" war, ich muss dazu sagen dass ich erst 89 geboren bin und erst 2001 meinen ersten sah weil meine Eltern das immer zu brutal fanden und das auch heute noch finden. Trodzdem lassen sie mich seit 2001 gucken und akzeptieren mein Hobby.
Ja, bei mir kommt "From Russia with love" auf dem dritten Platz. Die anderen Connerys finde ich alle auch gut, Diamantenfieber mit Abstrichen. Roger Moore als James Bond finde ich auch gut, mit dem bin ich groß geworden, aber die Action in den Moore-Filmen ersetzt für mich nicht die kultige Atmosphäre der früheren Bonds. Bei "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" begeistert mich wie in keinem anderen Bond die Kameraführung, gleich in den ersten Minuten.
Im Geheimdienst ist einfach geil fotografiert und geschnitten, Rigg ist einfach toll, Lazenby sympathisch und der Film nimmt sich in den nötigen Momenten Zeit, bietet dennoch unheimlich gute Action! --- http://www.agentennetz.de.vu ---
Genau das! Der Soundtrack ist natürlich auch toll. Überdies mag ich den Film, weil er das gleiche Action-Feuerwerk abbrennt wie die übrigen Filme, dennoch aber auch Tiefgang hat (Zumindest der Schluss, aber auch schon vorher). Ich persönlich finde es schade, das George Lazenby nicht weitergemacht hat und obendrein ohne einen Penny die Produktion verlassen hat.
Den Soundtrack hatte ich gerade vergessen, aber auch der passt wie die Faust auf's Auge zum Geschehen. Vorallem das Titellied gefällt mir. Dieses "We have all the time..." von Armstrong gefällt mir nicht so, aber die restliche Untermalung ist genial. --- http://www.agentennetz.de.vu ---