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  • Bei mir ist das eher umgekehrt:
    Wenn ich mir einen Jean-Gabin-Film anschaue, glaube ich (fast), in der Hauptrolle Rupert Davies zu sehen ...

  • Da hast Du Dir ja ein tolles Bild von Deinem Jean Gabin ausgesucht:
    Selbst das Canapé im Hintergrund trägt einen Nadelstreifenanzug!

    Ist der Screenshot wirklich aus einem der drei Gabin-Maigrets?
    Möchte ich nämlich bezweifeln.

    Dein Beitrag ist aber auf jeden Fall wieder einfach vorzüglich.
    Ich danke Dir dafür, Cora Ann.

    Herzlicher Gruß
    Berthold

  • Happy Birthday and Best Wishes to You, Helen Shingler!

    http://www.clickautographs.com/detail.php?id=7245

    edit: Helen Shingler war in ca. 30 Episoden der 52-folgigen Maigret-Serie der BBC (1960-63)
    die Madame Maigret.

    Außerdem war sie im 90-minütigen "Zuschlag" zur Serie, in "Maigret at Bay" (BBC 1969),
    noch einmal an der Seite von Maigret Rupert Davies die Madame.

    Helen Shingler hat heute, am 29. August 2015 (einige andere Quellen sagen: bereits am 19. August)
    ihren 96. Geburtstag.

    http://www.imdb.com/name/nm0793934/?ref_=fn_al_nm_1

  • Was, die Reihe ist schon beendet? - Hast Du alles prima präsentiert, Cora Ann, vielen Dank dafür!

    Wie wär's, wenn Du Dich in ähnlichem Stil demnächst auch den beiden von Dir erwähnten Folgen
    mit Oberinspektor Marek widmen würdest? Marek habe ich immer gerne gesehen.

    Grüße
    Berthold

  • Das erste Bild von den dreien, auf dem Rupert Davies sich die Pfeife ansteckt, habe ich von ihm höchstpersönlich als Originalfoto - mit Autogramm!

  • Warum reagiere ich erst jetzt? - Ganz einfach, liebe Cora Ann: Diesmal blieb mir die Sprache weg. Vielen Dank für Deinen großartigen Beitrag!

  • Du bist eine Künstlerin, Cora Ann!: Hast wieder ein paar gekonnte Farbtupfer gesetzt ...

  • Schließe mich auch an. Glückwünsche an Peter Weck, den ich immer wieder gerne auf der Mattscheibe sehe. Bis heute hat er seine - meiner Meinung nach - spitzbübische Art nicht verloren und wird sie hoffentlich auch in Zukunft beibehalten. Natürlich steckt hinter diesem oft bloß ersten äußeren Eindruck viel mehr als nur Humor und Schabernack. Ernsthaftigkeit, Verlässlichkeit und Klugheit zeichnen ihn letztlich ganz besonders aus.

  • Vielleicht bekommst Du doch noch eine Antwort, ganz überraschend, wenn Du gar nicht mehr damit rechnest. So ist mir das einmal in meinem Leben ergangen: Habe tatsächlich Post aus England erhalten und ... Du kannst es Dir sicher schon denken. Will ich hier in diesem Thread nicht weiter ausbreiten. Nur zu Helen Shingler möchte ich noch sagen, auch abseits vom Maigret-Thread, dass sie zwei berühmte Söhne hat, die sicherlich irgendwie übers Netz erreichbar sind. Ob mit einer Antwort zu rechnen ist - wer weiß?

  • Du bist da sicher findiger als ich: Wenn es Dir gelänge, eine Kontaktadresse (z. B. über Facebook) herauszubekommen, könntest Du Peter Weck (und mir fällt da jetzt auch wieder Helen Shingler ein) zum Geburtstag gratulieren und auf unsere Forum-Seiten einmal hinweisen. Würde für ihn (für sie) bestimmt eine schöne Geburtstagsüberraschung sein ...

  • Deine Ausführungen finde ich (wie immer) sehr interessant, an vielen Stellen amüsant und im gesamten Thread auch überaus farbenfroh, was zu der Serie ja vorzüglich passt. Jetzt, wo es sie auf DVDs gibt, besteht da überhaupt noch die Möglichkeit, dass sie für ein großes Publikum nochmal im Fernsehen gebracht wird?

    Gruß
    Berthold

  • Ein paar unterschiedliche, vielleicht interessante Meinungen zur Länge von Maigret-Filmen möchte ich hier kurz aneinanderreihen:

    (bezüglich BBC-Maigret:) "Das Vorhaben, eine Story in weniger als einer Stunde zusammenzufassen (die Episoden haben etwa eine Länge von 52 bis 54 Minuten) setzt den Akzent deutlich auf das polizeiliche Geschehen, was, wie ich finde, doch irgendwie auf Kosten der Psychologie geht..."
    (Murielle, 6. August 2015, im englisch-sprachigen "Trussel"-Maigret-Forum)
    http://www.trussel.com/maig/maibul.htm

    (bezüglich BBC-Maigret:) "50 Minuten sind für Simenons Stoffe genau das richtige Format, trotz gelegentlicher Raffungen und inhaltlicher Freiheiten bleiben die Drehbücher den Vorlagen durchaus verpflichtet..."
    (Lord Peter, 9. August 2015, hier in diesem Thread, Beitrag #72)

    (allgemein:) "Das große Problem bei Maigret-Filmen mit Armen Djigarkhanyan (edit: ist ein sowjetischer Maigret-Darsteller) sowie mit anderen, die ich kenne - außer Gambon und Davies - ist, dass sie zu lang sind, um die Angespanntheit und das Interesse der Zuschauer aufrecht zu erhalten. Um so ein Problem zu vermeiden, begrenzte Simenon seine Maigret-Bücher auf etwa 200 Seiten. So will der Leser das Buch bis zu Ende lesen und sich ein weiteres kaufen, bevor es ihm langweilig vorkommt - wie es in seiner Biografie erwähnt wird.
    Der Armen-D.-Film ist fast zweieinhalb Stunden lang, Cremer anderthalb Stunden, Gabin zwei Stunden. Um die Zeit auszudehnen, füllen sie das Material auf, was die Hauptstory 'aufweicht', etwa mit langen Spaziergängen oder Fahrten auf Großstadt-Straßen.
    Wenn ich einen Zauberstab hätte, würde ich die Uhr um zwanzig Jahre zurückdrehen und Gambon nochmal 12 oder 20 Episoden machen lassen. Dementgegen, wenn die Cremer-Filme mal in Nordamerika herauskommen (edit: das ist inzwischen geschehen), hoffe ich, sie werden neu aufgelegt und gekürzt auf 50 Minuten..."
    (Vladimir, 20. Mai 2015, im englisch-sprachigen "Trussel"-Maigret-Forum)
    http://www.trussel.com/maig/maibul.htm

    (bezüglich BBC-Maigret, meine eigene Meinung:) Da es im BBC-Archiv nicht nur die 52 Serien-Maigrets gibt, sondern auch eine Menge ungeschnittenes Zusatzmaterial (hauptsächlich von Studio-Aufnahmen), hätte ich nichts dagegen, die Filme als 60-minütige Folgen in England veröffentlicht zu sehen. Die Chance, dass so etwas tatsächlich gemacht wird, liegt allerdings bei 0 Prozent. Ebenso gering ist meines Erachtens die Chance, dass die Cremer-Folgen auf 50 Minuten zusammengeschnitten werden, so wie Vladimir sich das wünschen würde. Wenn Filme einmal vom Regisseur und vom Produzenten "abgesegnet" sind, wird in der Regel nie mehr etwas daran geändert, höchstens ganz minimale Kürzungen für verschiedene Länderversionen.
    Man darf aber doch wenigstens mal nachdenken über die Länge von Filmen, oder?

    Was das "Zusatzmaterial" angeht, beziehe ich mich auf andrew martin, 7. November 2005, im englisch-sprachigen missingepisodes-Forum:
    http://missingepisodes.proboards.com/thread/1046/par

  • Habe leider nie Interviews mit Helen Shingler gesehen oder gelesen. Aber sie hat in England sicherlich welche gegeben. Bestimmt kam sie mit Rupert Davies sehr gut zurecht. Das beweisen zum Beispiel zwei Fakten: Sie traf sich mit Rupert Davies und dessen Frau Jessica in London im "Maigret-Café", worauf ich in diesem Thread schon mal hingewiesen habe (2-teiliger Film, siehe Ende des 1. Teils und Anfang des 2. Teils):

    Zitat von Berthold Deutschmann im Beitrag #35
    http://www.britishpathe.com/video/maigret-cafe/query/maigret

    http://www.britishpathe.com/video/out-ta...s/query/maigret


    Und außerdem war sie im "Nachschlag" der Serie, in dem 90-Minuten-Special "Maigret at Bay" 1969 wieder mit von der Partie. Von den übrigen vorherigen Crew-Mitgliedern war nur Neville Jason (Inspektor Lapointe) nochmal mit dabei. Ich finde, das spricht für sich.

    Helen Shingler hat am 29. August 2015 ihren 96. Geburtstag. Ob man ihr - z. B. über Facebook (ich bin noch nicht dort registriert) - zu Rupert Davies eine Frage stellen kann?

    Vielen Dank, Cora Ann, für die tollen Bilder!

    Herzlicher Gruß
    Berthold

  • Ich liege am Boden. Hat mich wieder umgehauen, Deine Abhandlung, liebe Cora Ann.

    Gerade war ich nämlich dabei, mich auch mit negativen Kritiken an der Serie abzufinden und bereit, damit leben oder sterben zu müssen. Solche Kritiken betreffen ja nicht nur Maigret, sondern zum Beispiel auch die klassischen Wallace-Filme, wenn gesagt wird, die Machart sei nicht mehr zeitgemäß. Dass Du ebendies gerade als Vorzug siehst, rettet mich.

    Bis vor kurzem war die deutsche Maigret-Box noch nicht präsent im englischen Amazon-Versand (für die englischen Interessenten, die ihren BBC-Maigret nun wenigstens auf deutsch haben können), jetzt aber doch. Es ist sogar schon eine englische Rezension dazu erschienen - ich kann es kaum glauben: positiv!

    (Zitatanfang) Von monoecumsemper, am 29. Juli 2015.

    Es wurde aber auch Zeit, dass diese Maigret-Version auf DVD herauskam. Mit "Version" meine ich nicht nur irgendeine Version, die bei Gelegenheit neu aufgetischt wird wie eine abgestandene Brühe mit frischen Gewürzen: Rupert Davies ist DER Maigret, die exakte Inkarnation des Charakters, der dem Autor Georges Simenon vorschwebte, als er Maigret erfand.

    Das sagte er ihm auch, als er Rupert Davies auf seinem Château in der Schweiz Anfang der 60er Jahre empfing. Und als erfahrene Leser der Maigret-Romane merken wir, dass er damit recht hatte, Georges Simenon. Egal, ob wir uns die seltenen Kopien anschauen, die gegenwärtig kaum zu haben, größtenteils vielleicht sogar verloren sind, oder diese liebevoll restaurierte deutsche Fassung mit ihrer von Anfang bis Ende sogar perfekteren Klanggebung. Dies meine ich wörtlich mit Bezug auf die Musik von Ernst August Quelle, mit dem eindringlichen französischen Flair, das diese Maigret-Serie so überreichlich ausstrahlt. (Zitatende)

    Und hier der Link zur original-englischen Rezension:

    http://www.amazon.co.uk/Kommissar-Maigre...img_top?ie=UTF8

  • Hier die erste Kritik zur Pidax-Maigret-Ausgabe im englischsprachigen "Trussel"-Maigret-Forum. Ich habe mir die Freiheit genommen, den englischen Text mal ins Deutsche zu übersetzen, so gut ich das kann (bin kein Profi-Übersetzer).

    (Zitatanfang) Die deutschen Rupert-Davies-DVDs

    6. August 2015 - Ich kaufte kürzlich die deutschen DVDs der Rupert-Davies-Serie, womit ich mich in den letzten drei Tagen näher befassen konnte. Während Davies durchaus in der Rolle des Maigret überzeugt, erscheint mir die Machart der Episoden doch etwas veraltet (was ja zu erwarten war... ).

    Das Vorhaben, eine Story in weniger als einer Stunde zusammenzufassen (die Episoden haben etwa eine Länge von 52 bis 54 Minuten) setzt den Akzent deutlich auf das polizeiliche Geschehen, was, wie ich finde, doch irgendwie auf Kosten der Psychologie geht... Außerdem, die Art und Weise, wie man damals filmte, relativ "theatralisch", mit Bühnenbildern (es gibt wenig Außenszenen - ja, es sind Außenaufnahmen in Paris, aber meist doch Szenen, in denen Maigret in einem seiner "kleinen schwarzen Polizeiautos" zum Ort des Verbrechens fährt oder um Verdächtige zu befragen), entspricht nicht mehr unseren heutigen Sehgewohnheiten...

    Noch "störender" ist (das Wort ist vielleicht etwas zu hart), dass die meiste Handlung in Dialogen erzählt wird zwischen Maigret und einem Verdächtigen oder einem Zeugen (dem kann man entgegenhalten, das sei ja auch in den Romanen so), es handelt sich aber um auführliche Dialoge, oft langatmig... natürlich kann es sein, dass mir dieser Eindruck verstärkt wird durch die Tatsache, dass es eine deutschsprachige Version ist.

    Ich sehe aber dennoch eine Reihe von positiven Punkten, etwa den bisweilen aufflackernden Humor zwischen Maigret und Lucas und Lapointe, und auch, dass Davies und Helen Shingler ein sehr glaubhaftes Maigret - Mme Maigret - Paar abgeben. (Zitatende)

    Der Verfasser dieser Kritik, Murielle, gibt außerdem Inhalte aus dem Pidax-Booklet wieder, das den DVDs beiliegt. Diese Inhalte führe ich hier nicht auf, am besten, man liest direkt das Booklet.

    Und hier noch der Link zum englischen Ausgangstext:

    http://www.trussel.com/maig/maibul.htm

  • Kommissar MaigretDatum04.08.2015 18:20
    Foren-Beitrag von Berthold Deutschmann im Thema Kommissar Maigret

    Die Premiere-Sendungen sind nun an mir völlig vorbeigegangen. Habe Premiere ebenfalls nicht. Auf VOX und tm3 kamen wirklich nur 5 oder 6, eher noch weniger. Ich hatte ja auf mehr Folgen extra gewartet - vergeblich.

  • Kommissar MaigretDatum04.08.2015 16:11
    Foren-Beitrag von Berthold Deutschmann im Thema Kommissar Maigret

    Zitat von Berthold Deutschmann im Beitrag #34
    Habe ich etwas übersehen?

    Habe rein zufällig wie überraschend soeben den "geschlossenen Thread" "Bruno Cremer: Maigret" von Gubanov entdeckt, in dem er 18 Filme der 54folgigen französisch-schweizerisch-belgischen Reihe rezensiert. Das wäre also ein weiteres Thema, das in ein eventuelles Maigret-Unterforum mit hineingehören würde.

    Georg weist in dem Thread darauf hin, dass Bruno Cremer als Maigret Anfang der 90er Jahre auch mal deutsch-synchronisiert auf VOX gezeigt wurde. Das waren allerdings nur ein paar Folgen, höchstens 5 oder 6, die deutsche Ausgabe wurde daraufhin eingestellt. Als Maigret-Fan hatte ich mir das auf VHS aufgezeichnet und die Cassetten gesammelt. Damals war ich der Überzeugung: Das ist jetzt also der Farb-Maigret in Serie! Ich wußte noch nicht, dass Anfang der 90er die britische ITC ebenfalls eine farbige Maigret-Serie (mit Michael Gambon) herausbrachte. In Farbe gab es vorher schon die Kinofilme "Maigret und der Würger von Montmartre" (mit Gino Cervi) und "Maigret und sein größter Fall" (Heinz Rühmann).

    Vor wenigen Jahren habe ich sehr viele meiner unzähligen VHS-Filme digitalisiert. Grundsatz dabei war: nur die wirklich guten Filme auf DVDs. Daher hat bei mir nur ein einziger Cremer-Maigret überlebt. Es ist die erste Folge: "Das Verhör" ("Maigret et la grande perche"), bekannter als "Maigret und die Bohnenstange". Der Film passte auf 2 DVDs, die Unterteilung ziemlich genau in der Mitte. Das eigentliche "Verhör" beginnt direkt auf DVD 2, will sagen, auf DVD 1 wird der Werdegang der Story bis hin zum Verhör des Zahnarztes Serre (Michael Lonsdale) in Maigrets Büro gezeigt. Das Schöne dabei ist, aus damaliger wie aus heutiger Sicht, dass alle Inspektoren des Kommissars (noch) anwesend sind. Maigret ist hier noch kein "Einzelgänger", wohin sich diese Serie dann ja mehr und mehr entwickelt.

    Die auf VOX gezeigten Episoden tauchten später, gegen Ende der 90er, noch einmal im deutschen Fernsehen auf, nämlich auf tm3. Ich hatte gehofft, jetzt ginge es über die 5 oder 6 Folgen hinaus, lag damit aber falsch. In den letzten Jahren gab es sehr viele - vielleicht alle - Cremer-Folgen abrufbar auf Youtube. Ich habe mir alle angesehen. Etliche sind wirklich so gut, dass ich sie mir öfters angeschaut habe, obwohl ich Französisch so gut wie gar nicht kann. Verstanden habe ich die Filme trotzdem.

  • Die Maigret-Serie mit Rupert Davies (BBC, 1960-63) hatte zuvor einen 75-minütigen Pilotfilm mit Basil Sydney als der Pariser Kommissar: "Maigret and the Lost Life" (BBC, 1959). Script von Giles Cooper, der später auch etliche 55-Minuten-Serienfolgen schrieb (als "Dramatisationen" der Simenon'schen Romanvorlagen). Im längeren Testfilm spielte Anne Blake die Madame Maigret (die Serien-Madame war Helen Shingler), aber Henry Oscar schon den "Pechvogel"-Inspektor Lognon (in der Serie kommt er als solcher nochmal 3 x vor). Inspektor Lucas wurde von Philip Guard verkörpert, in der Serie war das Ewen Solon. Der Pilotfilm gilt als verschollen und lief nie in Deutschland.

    Es handelt sich dabei um "Maigret und die Unbekannte", für die Davies-Serie 1963 nochmal verfilmt ("The Lost Life"). Die deutsche Version ist wohl nicht mehr präsentabel, die englische schlummert bis auf weiteres im BBC-Archiv (bis zur nächsten VÖ der Serie, was nach meiner Einschätzung nur noch ein paar Jahre dauern kann...).

    Hier zwei Links zur Ankündigung des Pilotfilms 1959 in "Radio Times" (mit Illustration und Foto):

    http://www.trussel.com/maig/image/rt-59-2a.jpg

    http://www.trussel.com/maig/image/rt-59-1a.jpg

  • Dass Rupert Davies auch Schallplatten besungen hat, habe ich erst vor ein paar Jahren entdeckt, seitdem ebendiese Schel­lack­plat­ten vereinzelt - etwa in Ebay - auftauchen. Somit verstehen sich auch seine Hinweise in seiner Popularitätszeit als Maigret, dass es kein Wunder sei, dass er eine gute Stimme hätte. Er käme schließlich aus Wales, aus dem bergbau-kohlenstaubigen Liverpool, und das sei ein Grund für die volle Stimme. Die berühmtesten deutschen Kinderchöre kämen aus dem ebenso verrußten Ruhrgebiet, das sei kein Zufall.

    Aus heutiger Sicht muss man sich das aber nicht unbedingt öfters anhören. Einmal reicht. Seinen "Maigret" hingegen kann man immer und immer wieder mal schauen, der hat das Zeug zum Evergreen.

  • Dein Beitrag, Cora Ann, ist dermaßen überraschend und gut - mir bleibt einfach die Spucke weg.

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Ort: Lebe in Deutschland und Südamerika
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