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  • Vielleicht ist das nicht so schlimm. Es ist ja ein Nachschlag, und der fällt etwas anders aus als das Hauptgericht. Erstschonmal ohne Lucas. Dann würde die deutsche Fassung mit neuen Synchron-Stimmen aufwarten, eventuell wäre die Musikbegleitung auch zu anders, als dass man noch von einer "Einheit" mit der Serie sprechen könnte. Vielleicht täusche ich mich auch, denn ich kenne den Film leider überhaupt nicht. Würde ihn gerne im Original mal sehen, denn da stimmen die Stimmen ja.

  • Auch Dein aktuelles bebildertes Review wirkt auf mich herz-erquickend. In gewisser Hinsicht bist Du meine Krankenschwester. Und das erfolgreich! Nun sag' nicht, Du bist auch hauptberuflich Krankenschwester ...

    Herzlicher Gruß
    Berthold

  • Herzlichen Dank, Queen Cora Ann. Dein scharfer analytischer Geist verblüfft mich immer wieder, bist eine echte Perle in diesem Forum. Habe kürzlich Deinen ersten Beitrag entdeckt im Thema "Schauspieler/-innen: Heinz Drache":

    Heinz Drache (5)

    Die Wallace-Filme mit Heinz Drache schaue ich mir besonders gerne immer wieder mal an, habe vor ca. 2 - 3 Monaten einen Durchlauf der 10 besten Filme der Reihe gemacht, nach einer von King Gubanov erstellten Liste. Würde gerne mal erfahren, wie der Rupert Davies Maigret bei den übrigen Wallace-Fans so abschneidet.

  • Danke für diese Info. Ich hätte Dich sonst danach gefragt. Habe nämlich bis heute noch nicht einmal die erste Maigret-Box (allerdings besitze ich über 30 Maigret-DVDs direkt vom ZDF, wie Du schon weißt). Die Boxen will ich mir nicht aus dem Versandhandel besorgen, sondern ich will sie in DVD-Abteilungen "entdecken", wie ich auch schonmal mitgeteilt hatte. Allmählich ist es aber soweit: In Saturn-Filialen breitet sich "Maigret" allmählich mehr und mehr aus, jetzt auch in den Städten, wo ich mich zeitweise aufhalte. Bin gespannt auf den baldigen Entdeckungsmoment!

  • Dass man in Maßen genießen sollte, ist ja eine alte Weisheit, die ich einfach nur so erwähnt hatte, ohne es allzu ernst damit zu meinen. Vielleicht lohnt es sich jedoch, etwas darüber nachzudenken. "Maigret" wurde 1965 im wöchentlichen Abstand gebracht, jeden Samstagabend um neun. Es war natürlich der Wunsch da, möglichst bald die nächste Folge zu sehen, aber man musste eben eine Woche warten. Später ging das ZDF sogar dazu über, interessante Serien im zweiwöchigen Takt zu senden: "Mit Schirm, Charme und Melone" wechselte an Dienstagabenden um neun ab mit "Solo für O.N.K.E.L.", so dass Emma-Peel-Fans ganze zwei Wochen lang auf die Folter gespannt wurden bis zur nächsten Episode. Ich frage mich, ob das nicht dazu beigetragen hat, den Reiz der Serie zu erhöhnen.

    52 ZDF-Folgen waren also mit einwöchigem Sende-Rhythmus in einem Jahr durch. Das stimmt beinahe überein mit 46 Pidax-Folgen, die, wenn der Veröffentlichungstakt so beibehalten bleibt (alle 3 Monate 9 weitere Folgen), in 15 Monaten durch wären.

    Selbstdisziplin ist nicht jedermanns Sache. Wer will, kann sich per Player eine komplette Serie in einer einzigen Stunde reinziehen, mit der Fast-Forward-Play-Taste.

  • Task Force PoliceDatum01.10.2015 17:38
    Foren-Beitrag von Berthold Deutschmann im Thema Task Force Police

    4 Beispielbilder wurden tatsächlich inzwischen durch schärfere ausgetauscht. Eine deutliche Verbesserung gegenüber vorher!

    Bei amazon.de gibt es aber 5 Beispielbilder. Das fünfte, das Inspektor Watt (Frank Windsor) darstellen soll, ist immer noch unscharf und wirkt auf mich weiterhin abschreckend. Ich fürchte, der Screenshot wirft auch bei anderen möglichen Kunden die Frage auf: Ist die Bildschirmdarstellung wirklich teilweise so schlecht?

    http://www.amazon.de/gp/product/B0151OZ0...pf_rd_i=desktop

  • Ja, leider. "The Speckled Band" war, wie Du schon angedeutet hast, nicht das einzige Mal, dass Rupert Davies in der Aufmachung als Maigret zu anderen Krimis einleitende Worte gesagt hat. Zwischen "Maigret" und "Sherlock Holmes" (Wilmer) gab es die Reihe "Detectives" als direkte Nachfolgeserie von "Maigret". Die Zuschauer waren aber an Maigret gewöhnt und wollten eigentlich ihn weiterhin sehen. Das war zu dem Zeitpunkt aber nicht möglich, weil Simenon noch nicht genügend neue Maigret-Stoffe parat hatte, um mindestens eine weitere Staffel (13 Folgen) zu drehen. Also präsentierte die BBC andere Detektiv-Geschichten, auch ca. 55 Minuten lang und wenigstens mit Rupert Davies als Präsentator. Diese Vorworte haben, soweit ich gehört habe, nicht bis in die heutige Zeit hinein überlebt. Schade!

  • Vielen, vielen Dank für Deine Präsentation "Mein Freund Maigret", hochverehrte Wallace-Queen Cora Ann. Ist wieder brillant geworden, weil man merkt, dass das keine oberflächliche Abhandlung ist, sondern eine auf breiter Basis erarbeitete (Buch + Film, auch werden andere Bücher + Filme der Reihe vergleichshalber mit in Betracht gezogen).

    Es ist meines Erachtens schon so etwas wie ein Wunder, dass es das überhaupt gibt: Du als neuer Fan dieser über 50 Jahre alten Serie, und zwar mindestens in dem Ausmaß wie ich es in den 60er Jahren war. Dass so etwas möglich ist, erstaunt mich wirklich. Auch der Intensitätsgrad der Auseinandersetzung ist für meine Begriffe ganz außergewöhnlich (das gilt ja auch für sehr viele Wallace-Forianer in Bezug auf die Wallace-Filme): nicht nur den jeweiligen Film einfach "anzusehen", sondern ihn in möglichst allen Einzelheiten zu begreifen und ins Gedächtnis einzugravieren. Das geht ja so weit, dass sogar fremd-zitierte Dialogfetzen von anderen Forenmitgliedern ohne weiteres zugeordnet werden können. Mit Verlaub, mich erinnert das an den Pfarrer, der die Bibel in- und auswendig kann.

    Bei mir ist das übrigens nicht so. Der Gesamteindruck, den ein Film bei mir hinterlässt, ist für mich ausreichend. Natürlich bleiben dabei auch manche Details besonders stark im Gedächtnis hängen, und natürlich möchte ich auch mal einen besonders interessanten Film mehrmals sehen, auch in kürzeren Abständen hintereinander (manchmal bei besonderen Kinoereignissen). Der Film, den ich in längeren Abständen (alle paar Jahre) immer mal wieder gerne ansehe, ist Jean Renoirs "Das Testament des Dr. Cordelier" (mit Jean-Louis Barrault). "Maigret" mit Rupert Davies schaue ich mir nur zwei- oder dreimal im Leben an. Da es insgesamt 52 Filme waren, bleibt natürlich ein starker Gesamteindruck zurück, und deshalb halte ich es für wichtig, eine gewisse Distanz zu wahren, bevor ich selber glaube, ich sei Maigret.

    @Lord Peter: In Maßen genießen! "Maigret" war so angedacht, dass man jede neue Folge mindestens eine Woche lang erwarten musste ...

  • Vielen Dank, Cora Ann. Habe nie das Ehepaar Maigret in "Maigret and the Lost Life" zusammen gesehen, so wie Du das hier mit den beiden Bildern hingezaubert hast, obgleich die Bilder wohl beide nicht aus besagtem Film sind. Kein Wunder, der Pilotfilm ist - als einziger originale BBC-Maigret - bislang nicht wiedergefunden worden.

    Wer Inspektor Lognon (Henry Oscar) ausschnittsweise schon mal in Aktion sehen möchte - besser wäre natürlich, den ganzen Film demnächst auf Pidax-DVD anzuschauen - bitte sehr:

    http://www.dailymotion.com/video/x2looih

  • Anne Blake (1908–2000), hier in der Rolle der Madame Canut, trat bereits ein Jahr zuvor im 75-Minuten-Pilotfilm ("Maigret and the Lost Life") als allererste Fernseh-Madame-Maigret auf. Den Maigret spielte Basil Sydney. Drehbuchautor des Pilotfilms war derselbe wie hier für "Maigret und der tote Herr Gallet": Giles Cooper, der später auch etliche BBC-Sherlock-Holmes-Drehbücher schrieb.

    "Maigret and the Lost Life" war erfolgreich, jedoch stand Basil Sydney für die daraufhin folgenden 55-Minuten-Serienfilme aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr als Maigret zur Verfügung. Neu besetzt wurden auch die Rollen der Madame Maigret und des Assistenten Lucas. Nur einer schaffte den Sprung mit seiner Rolle vom Pilotfilm hinein in die Serie: Henry Oscar als "Pechvogel"-Inspektor Lognon. In 3 Folgen trat er als solcher in der Serie auf, das erstemal in "Maigret und die Gangster", das ist die erste Folge in Volume 2 auf den Pidax-DVDs.

    Herzlichen Dank an Dich, liebe Cora Ann, für Deine wieder vortrefflichen Bebilderungen und Beschreibungen.

  • Task Force PoliceDatum11.09.2015 14:49
    Foren-Beitrag von Berthold Deutschmann im Thema Task Force Police

    Wenn Du das sagst, Georg, beruhigt mich das.

    Trotzdem wäre es von Vorteil, die Beispielbilder durch bessere (mit mehr Schärfe) auszutauschen, wenn das jetzt überhaupt noch geht.
    Ist nur gutgemeint von mir, bin ein Fan der Serie und möchte - wie Du - den größtmöglichen Erfolg der DVD-Veröffentlichung.

  • Task Force PoliceDatum10.09.2015 17:42
    Foren-Beitrag von Berthold Deutschmann im Thema Task Force Police

    Die Pidax-Veröffentlichung "Task Force Police" Volume 1 beginnt mit Staffel 3:

    1. (Season 3, Episode 01) Bissige Hunde (Once Bitten)
    2. (Season 3, Episode 02) Banküberfall (Hostage)
    3. (Season 3, Episode 03) Die Flussratte (The Floater)
    4. (Season 3, Episode 04) Erpressung (Aberration)
    5. (Season 3, Episode 06) Safeschlüssel (An Inside Job)
    6. (Season 3, Episode 10) Ein Ehrenmann (Man Of Peace)
    7. (Season 3, Episode 13) Die Möbelpacker (The Removal)
    8. (Season 3, Episode 17) Irgendein Platz (Anywhere in the Wide World)

    Die deutsche Episodenliste reicht bis Folge 8, welche bereits die Folge 17 im Original ist.
    Fehlende Folgen wurden von der ARD wahrscheinlich nie angekauft bzw. gesendet,
    es gibt sie also wohl auch nicht auf deutsch.

    http://www.imdb.com/title/tt1868096/epis...ef_=tt_eps_sn_3

    http://www.imdb.com/title/tt1868096/trivia?ref_=tt_ql_2

    ("Trivia"-Zitat aus IMDb:)
    Alle Episoden existieren ("überleben"), meist auf Farb-Videobändern in den BBC-Archiven,
    mehrere Episoden sind in anderen Formaten unter Sammlern in Umlauf. (Zitatende)

    Videos sind also das Ausgangsmaterial für die DVDs, wahrscheinlich sogar
    Videokopien von den BBC-Videos, vielleicht auch private VHS-Videos von anno dazumal.
    Ich glaube inzwischen, wir können froh sein, dass wir die Filme überhaupt sehen können,
    an die Bildqualität dürfen wir gar keine hohen Ansprüche stellen. Danke, Pidax!

  • Das erste Bild von Rowan Atkinson als Maigret liegt nun vor:

    http://www.itv.com/presscentre/press-rel...v-drama-maigret

    Die Dreharbeiten haben begonnen. Zwei neue lange Fernsehfilme sind geplant:

    • Maigret stellt eine Falle
    • Maigret und sein Toter
    Die Idee von ITV, Winkel vom heutigen Budapest als Pariser Kulisse der 50er- / 60er-Jahre zu nehmen, kennen wir schon aus der Michael-Gambon-Serie. Diese Idee geht allerdings nur auf mit einer überzeugenden stimmungsvollen Pariser Musikuntermalung, welche ich in der Gambon-Fassung vermisse. Grundsätzlich ist das eine sehr gute Handhabung der Realisation von teils weitschweifigen Außenaufnahmen, sehr innovativ. Nur die Engländer sind zu solchen etwas gewagten Umsetzungen fähig. Nach meiner Meinung ist England das Land der erfolgreichsten und besten Krimiserien.

    Ich bin gespannt auf Rowan Atkinson in dieser mal ernsten Rolle als Kommissar Maigret. Mit der Erstausstrahlung ist aber erst im nächsten und übernächsten Jahr zu rechnen.

  • Task Force PoliceDatum09.09.2015 13:41
    Foren-Beitrag von Berthold Deutschmann im Thema Task Force Police

    Dass es "Task Force Police" bald auch auf deutsch (plus englisch) geben wird
    und wahrscheinlich nach Volume 1 auch noch weitere Volumes zu erwarten sind,
    ist eine erfreuliche Meldung. Im United Kingdom gibt es ja bereits eine
    englisch-sprachige DVD-Box, die sich aber nicht mit der deutsch-englischen
    überschneidet (die deutsch-englische setzt inhaltlich deutlich später an).

    Die Beispielbilder, die Pidax da präsentiert, sind allerdings von der Qualität
    her eher abschreckend und vom Kauf abhaltend. Die Präsentations-Screenshots
    hätte man besser von (ruhigeren) Filmszenen machen sollen, wo mehr Schärfe
    durchkommt, anstatt dieses Wischi-Waschi. Vielleicht jetzt nachträglich
    diese Bilder noch auswechseln. Wäre besser.

  • Na dann : ein Prosit auf Maigret II

  • Und "Maigret unter den Anarchisten" ist mit dabei, die Folge, die ich direkt vom ZDF nicht bekommen hatte! Das ist wirklich eine Überraschung! Dann wird sich ja bald herausstellen, ob ich mich 50 Jahre lang richtig zurückerinnern kann, dass Maigret in dem Fall, gegen Schluss, auf Eisenbahngleise gestoßen wird, um ihm ein für allemal seine Schnüffelei abzugewöhnen.
    Die Szene wurde ausgeblendet. Ob eine herannahende Lokomotive oder ein einzelner gelöster Waggon daherkommt, weiß ich nicht mehr genau ... Und ob Maigret diesen Fall überlebt, verrate ich hier nicht (um Spoiler zu vermeiden) ...

    Danke, Georg, für die tolle Neuigkeit!

  • Möchte mich noch bedanken für Deine Ausführungen, die wieder - im Vergleich Buch zu Film - gut fundiert und gut durchdacht dargelegt wurden, liebe Cora Ann. Für die meisten scheint es sehr wichtig zu sein, dass der Film der Buchvorlage möglichst genau entspricht. Mir ist das in diesem Fall völlig schnuppe: Wenn der Rupert-Davies-Film mir sehr gefällt, kriegt er von mir die Note 1, und wenn - falls ich das Buch überhaupt lese - der Roman mit dem angeblich gleichen oder ähnlichen Inhalt mir nicht so sehr gefällt, kriegt er von mir die Note 2 oder 3. Das ist bei mir übrigens - im Fall Maigret Rupert Davies - meistens so. Die Romane sind für mich etwas langwierig, aber das liegt vielleicht daran, dass ich als Analphabetiker geboren wurde und seitdem nicht viel dazugelernt habe.

  • Die Serie wurde auf 35mm Zelluloid gedreht, außer die Außenaufnahmen in Paris, diese nur auf 16mm, daher wohl auch der bisweilige Unterschied in der Bildqualität. Das mit dem Zelluloid - eben keine Videoaufzeichnung - glaube ich genau zu wissen, denn erstens habe ich mal die Bemerkung von Rupert Davies gelesen, wieviele Kilometer Zelluloid für "Maigret" abgedreht worden seien, zweitens beziehe ich mich auf einen Beitrag von "andrew martin" im missing-episodes-Forum vom "Nov 30, 2005 at 12:04pm":

    http://missingepisodes.proboards.com/thread/1046/par

    Was das Filmkopieren angeht, so unterscheidet Wikipedia zwischen "Kontaktkopie" und "Optischer Kopie":

    https://de.wikipedia.org/wiki/Filmkopie

    Das Abfilmen vom Monitor ist sicherlich eine relativ unkomplizierte Art, Filme "optisch" zu kopieren, aber vielleicht nicht gerade die beste. Flimmereffekte und Verwischungen bei Bewegungsaufnahmen, die zudem sprunghaft rüberkommen, so als ob nur 16 Frames pro Sekunde ablaufen würden oder gar noch weniger, sind bei solchem Kopierverfahren meiner Einschätzung nach vorgegeben.

    Als 12 bis 15-jähriger (1965-68) hatte ich mich bei den damaligen Maigret-Sendungen schon gefragt: Warum ist manchmal (eigentlich nur bei schnellen Bewegungen in Außenszenen) das Bild so sprunghaft und verwaschen? Rennende Personen in Straßen waren eher Phantome als reale Menschen.

    Sicherlich kam die 50-jährige Lagerung der Maigret-Filmkopien im ZDF-Archiv diesen nicht gerade zugute. Die Kopien waren aber von Anfang an wohl nicht die optimalsten.

  • Schon bei den ZDF-Maigret-Ausstrahlungen von 1965-68 war mir aufgefallen, dass das Bild ab und zu - insbesondere bei Außenaufnahmen - etwas zittrig und sprunghaft war, so als ob nicht 24 Frames pro Sekunde ablaufen würden, sondern vielleich nur 16 oder noch weniger. Aus heutiger Sicht führe ich das zum Teil auf die damaligen Fernsehverhältnisse zurück, als das TV-Bild nur aus 624 Zeilen bestand anstatt aus 1200. Auf den DVDs direkt vom ZDF oder auf denen von Pidax ist diese Zittrigkeit nämlich nicht so stark wie bei den damaligen Fernsehsendungen, obwohl ein Rezensent bei Amazon, Asmodiena, in Bezug auf die Pidax-VÖ auch ein "leicht unruhiges" Bild bemängelt.

    Nun habe ich in einem Beitrag von Georg entdeckt, dass fürs ZDF das Bild von einem Monitor abgefilmt worden war, um den optischen Studioeffekt zu "verfremden":

    Zitat von Georg im Beitrag Paul Temple (TV Serie GB/ BRD 1969 sqq.)
    ... damals bei BBC-Importen beim ZDF leider üblich (so auch leider Gottes bei Maigret mit Rupert Davies) - das von einem Monitor abgefilmte Bild, um den Studioeffekt zu verfremden ...


    @Georg: Mir war bekannt, dass der englische Audio-Studioeffekt mit der deutschen Synchronisation automatisch ganz entfiel, das mit der optischen Verfremdung ist mir neu. Wieso wird der Studioeffekt durch diese Art von Filmkopieren gemildert? Vielleicht kann Georg einen etwas ausführlicheren Kommentar dazu geben?

Inhalte des Mitglieds Berthold Deutschmann
Beiträge: 179
Ort: Lebe in Deutschland und Südamerika
Geschlecht: männlich
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