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  • Nach gut 22 Jahren habe ich mir diesen Film zum zweiten Mal angesehen. Ich konnte dem Film damals nichts abgewinnen und heute noch weniger. Ich frage mich auch warum der Film "Das Gesicht im Dunkeln" heißt. Weiß das jemand?


    Drehbuch: Die Geschichte erinnert mich irgendwie an Francis Durbridges "Melissa". Der hat uns auch gezeigt, wie man so eine Handlung richtig umsetzt. Immer nach dem Motto agierend "Jeder lügt." Dort gibt es genug Verdächtige und Wendungen, die zumindest beim ersten Mal überraschen. Charaktere werden zumindest so gut beschrieben, dass Schauspieler sie auch ausfüllen können und zueinander in Beziehung gesetzt.
    ALL DAS GIBT ES IN DIESEM FILM WENIG BIS GAR NICHT! Gerade in den ersten 50 Minuten wirkt der Film einfach nur langatmig. Erst dann nimmt er ein wenig Fahrt auf. Erst dann fällt zum Beispiel der Polizei ein, dass der Ehemann ja vom Tod seiner Frau profiteren würde. Erst dann beginnen die Figuren miteinander zu interagieren. Und dann ist der Film auch schon vorbei. Das Ende wirkt wie eine einfallslose Notlösung mit vielen offenen Fragen. Hat eigentlich kein Produzent das Drehbuch vorher gelesen?

    Regie: Das Drehbuch hat Ricardo Freda mit Paul Hengge versaut. Und wie bereits erwähnt die Regie auch. Gerade in den 30 Minuten kann man eigentlich nur mit dem Kopf schütteln. Es fehlt wirklich jegliches Gefühl um Spannung aufzubauen. Die wenigen guten Ideen wie der schwarze Schleier im Schrank, der Film oder das wiederholte Abspielen des Schlagers (Durbridge lässt grüßen.) verpuffen völlig wirkungslos. Auch gibt es überhaupt keinen Moment in denen sich die Figuren entfalten können.

    Schauspiel: Wenn das Drehbuch keine Charakterzeichnung vornimmt, wie sollen Schauspieler das dann tun? Was Kinski angeht, glaube ich nicht, dass er diese Rolle nicht hätte spielen können. Es wirkt eher so, als hätte man ihm verboten Emotionen zu zeigen. Er wirkt stocksteif und kalt. -wir alle wissen, dass er besser kann. Die katastrophale Nachsynchronisation (Warum hat man die gemacht?) tut ihr Übriges.

    Kamera, Aussattung etc.:
    Für einen Wallace ist die Beleuchtung gerade am Anfang viel zu hell. Eine gute Kameraführung sucht man vergeblich. Wenn einmal Totalaufnahme oder Ähnliches eingesetzt wird, ergibt sie meist keinen Sinn. Über die fragwürdigen Autounfälle ist ja schon geschrieben worden.

    Fazit: Es stimmt fast nichts an diesem Film. Es gibt eine gute Grundidee aber mehr auch nicht. Da gefällt mir selbste Gorilla noch besser, der hat wenigstens einen einheitlichen (trashigen) Stil, der bis zum Ende verfolgt wird.

    1/5 Punkte.

  • Zitat von Gubanov im Beitrag #1


    Edgar Wallace: Der Mann mit dem Glasauge


    Betrachtet ihr den letzten Vohrer-Wallace mit Wehmut oder mit Aufbruchstimmung? Ergreift euch die Geschichte von Yvonne Duvall? Weisen die Zeichen nach dem letzten Film wieder in positive Richtung? Oder ist der Einäugige im wahrsten Sinne des Wortes der König unter den Blinden?




    Ich würde sagen "teils-teils". Der Film ist auf jeden Fall ein interessanter Modernisierungsversuch.


    Was dem Film leider fehlt, sind potentielle Mordverdächtige. Gerade die Nebenfiguren meistens sehr eindimensional geraten. Vor allem die Dialoge zwischen Sokatscheff und Riebauer sind an Platittüden nicht zu überbieten. Letzter hat ja in der ganzen Reihe fast nur solche oberflächlichen Rollen bekommen. Undurchsichtige Charaktere, bei denen man nicht weiß, welche Rolle sie in der Geschichte spielen, bzw. mit wem oder gegen wen sie agieren gibt es im Film praktisch gar nicht. Das hat man im Hund von Blackwood Caste deutlich besser gelöst. So aber ist das Ende nicht wirklich überraschend, denn viele Verdächtige gibt es ja nicht. Auch, dass anscheinend jeder vor dem Ende weiß, wer Yvonne Duvall ist fördert nicht gerade die Spannung.


    Apropos, das Ende des Films ist wunderbar gelungen.
    Karin Hübners Spiel dürfte wohl nicht zur Debatte stehen.

    Sie wissen, wie es in den Bordellen ist, nicht wahr? Und trotzdem habe Sie hunderte junger Mädchen in diese Hölle geschickt...Haben sie je so ein Mädchen wieder gesehen? Nach einem Jahr sind sie alte Frauen.Wracks.

    Der Schlussdialog mit Lady Sheringham sorgt für Gänsehaut pur, vor allem , wenn weil man versteht, dass Nora sich selbst meint. So ergibt auch das "Es hat keinen, Bruce." am Ende absolut einen Sinn. Friedel Schuster spielt wirklich bemerkenswert. Wie man einer Rolle nach einem so kurzen Auftritt die Pest an den Hals wünschen kann...wirklich beeindruckend. Wahrscheinlich wäre sie mit den Gefühlen ihrem Sohn gegenüber ein Fall für fünf Psychater.

    Der Film liefert insofern etwas Neues, da man am Ende tatsächlich denkt:

    Eine fünffache Mörderin.

    -Ja, aber ein paar 100 Mädchen würden ihr wahrscheinlich ein Denkmal bauen, wenn sie wüssten, was für ein Schicksal ihnen durch Nora Wilson erspart worden ist.


    Wo gibt es das in der Reihe sonst noch? Mir fällt kein Film ein.


    Das Inspektor-Gespann funktioniert wunderbar. Gerade Behrens ist im Vergleich zu Friedrichsen eine Offenbarung. Er wirkt immer wieder etwas nervig mit seiner Lache oder seinem Humor, aber man versteht weshalb Perkins ihn schätzt.

    Pagé und von Meyerinck hatten ja schon im Gorilla die Grenze zur Peinlichkeit überschritten...davon kommen sie in diesem Film auch nicht wieder zurück.


    FAZIT: Ein gelungener Wallace-Film, der wie so oft mit einem guten Drehbuch noch besser hätte werden können.

  • Zitat von greaves im Beitrag #6
    Schade eigentlich,dass das erste vorgesehene Drehbuch aus unerklärlichen Gründen fallengelassen wurde...
    Aus dem hätte man ein guter Wallace —Reisser machen können...
    Die zuerst vorgesehenen Schauspieler wären auch toll ausgewählt gewesen.
    Drehort Berliner Zoo wäre eine gute Option gewesen


    Man war sich nicht sicher, ob man die Drehgenehmigung für den Berliner Zoo überhaupt bekommt. Wenn man den Stoff schon fallen lässt, dann hätte ich es besser gefunden, man nimmt ein neues Drehbuch, eines, das vorher noch nicht realisiert wurde. Da gab es ja einige....

    Und es gab ja viele gute Wallace-Filme, die mit wenig Budget entstanden sind.

  • Eigentlich hatte man ein ganz anderes Projekt geplant mit demsellben Titel. Das wurde aber aus (vermutlich) finanziellen und praktischen Gründen verworfen. Problematisch war aber, dass man Constantin noch einen Film schuldete. So hat man sich entschlossen das Drehbuch der Toten Augen von London umzuarbeiten. Der Film wurde also aus der Not heraus geboren. Und so wirkt er auch....

    Schade, dass man stattdessen keinen neuen Stoff umgesetzt hat.

    Das Drehbuch verhindert, dass der Film eine Katastrophe wird.

    Lichtblicke: Lieven ,Hasenau (Leider mit einem viel zu kurzen Auftritt. Eine wirklich erfrischend neue, anziehende Version einer Femme Fatale. R.I.P Du bleibst für mich unvergessen als "Hexe Ursula" in "Arielle" oder als Putzfrau in "Ottos Ottifanten".) Tappert legt einen soliden Auftritt hin aber mehr auch nicht.

    Peinlich: Friedrichsen( Maßlos überdreht und alles Andere als witzig. Da war mir Stefan Behrens viel sympathischer.), von Meyerinck( Erinnert mit seinem weiblichen Anhang eher an diverse "Schuddelfilme" aus der Zeit)

    Einen Vergleich zwischen Darbietungen von Karin Baal und Uschi Glas stellen wir jetzt lieber nicht an....

  • Höchstens in der ersten Angst. Fairbanks weiß doch gar nichts. Er hat keine Ahnung wo er suchen soll.

  • Zitat von eastmancolor im Beitrag #262
    Zitat von Gubanov im Beitrag #261
    Dieser Einschätzung kann ich mich nur anschließen. Wer Edgar-Wallace-Filme nach den gleichen Kategorien bewertet wie Kinderspielzeug, der wird seine helle Freude am "Buckligen" haben.



    Interessanterweise kann der darauffolgende BLAUE HAND nicht im geringsten mithalten in allen Belangen. Hat mir zwar gefallen aber weit entfernt vom Buckligen.


    Wenn man es bewertet wie Kinderspielzeug...

    Wenn man den Film nach handwerklichen Kriterien bewertet, ist er höchstens Mittelmaß.... Ich finde auch die blaue Hand ehrlich gesagt auch besser. Da wird wenigstens auf diese ganzen Klamauk-Einlagen verzichtet.

  • Zitat von Dr. Oberzohn im Beitrag #32
    Das stimmt natürlich, er hätte stets Angst haben müssen, dass ihm seine Bagage im Exil auf die Pelle rückt. Trotz allem, Kapitän Wilson, ein Mann mit internationalen Beziehungen, hätte doch in der Zwischenzeit ein ungestörtes Plätzchen finden sollen. Seine Kumpane haben immerhin fünf Jahre stillgehalten - eine lange Zeit ! Ebenso seltsam, dass der Herr von der Versicherung erst nach fünf Jahren auftaucht. Aber im Prinzip schon vorstellbar, das stimmt.
    Dass der Doktor die Mutter der jungen Heldin geholt hat, um sie aus dem Schloss wegzubringen, hab ich mir auch so zusammengereimt, doch er hätte ja ihren geldgierigen Charakter kennen sollen. Warum ist Wilson bei seiner Tochter überhaupt so zimperlich ? Sicher will er sie aus Sentimentalität nicht umbringen, doch hätte er sie ja entführen lassen können, so lange die Sache nicht ausgestanden war.
    Na ja, man muss aber auch nicht alles aufdröseln bis zum Letzten, da ist wohl kein Film noch irgendwie logisch...


    Ich glaube, wenn man den Capitain als (leicht gestörten) Sadisten versteht, dann macht sein ganzes Verhalten Sinn. Und vielleicht hat er seine Tochter auch einfach unterschätzt...

  • Ich hab mir den Film in den letzten Tagen nach bestimmt 20 Jahren wieder einmal angesehen. Es ist interessant wie sich die Dinge ändern können.


    Musik: Ich gebe zu, ich finde diese Melodie irgendwie nervig. Dennoch ist sie genial komponiert. Es gibt ein Motiv, dass tatsächlich den ganzen Film beschreibt. (Es fällt mir jedenfalls keine Szene ein, wo eine andere Melodie verwendet wird.) Außerdem haben das wahnsinnige Lachen oder solche Sprüche wie "I have to get out of here!" tatsächlich etwas mit dem Film zu tun. Deswegen gibt es von mir 5/5 Punkte.

    Drehbuch: Die Geschichte von verschwundenen Juwelen wird klar, rasant aber auch spannend erzählt. Was mir besonders gut gefällt, ist das in diesem Film fast jeder jeden zu bekämpfen scheint. Das ist endlich einmal etwas Anderes als diese klassische Verbrecherpyramide. Schön ist auch, dass es bis zum Ende durchaus überraschende Wendungen gibt (Connery wechselt die Seiten.). Die kleinen Logikfehler dabei (der zu früh rein geschnittene Anruf von Captain Wilson, der Doktor weist Connery darauf hin, dass der Capitain mit seinem Ausspruch über die Juwelen vielleicht die Schlangen gemeint hat)- geschenkt! Im Vergleich zu der blauen Hand oder gerade dem Mönch mit der Peitsche fallen sie absolut nicht ins Gewicht. Das Einzige, was mir immer wieder "tierisch" auf die Nerven geht ist diese Flut an ironischen Dialogen. Ganz gleich ob die Sir John und Miss Finley oder Lady Beverton, es scheint als wollten sie auch dem letzten geistig zurückgebliebenen Zuschauer entgegenschreien:" Der Film ist nicht ernst gemeint, der Film ist nicht ernst gemeint!" Ach ja:"DER FILM IST NICHT ERNST GEMEINT!" Wäre ich Regisseur gewesen, hätte ich die Passagen rigoros gekürzt oder ganz gestrichen. Dann hätte gut dosierter Humor auch ein schönes Gegengewicht zu den Schockerelementen gebildet. 4/5 Punkte

    Schauspieler: Wie in vielen Filmen wurde hier ein wirklich gutes Ensemble zusammengetrommelt. Es gibt eigentlich keinen, über den sich etwas Negatives sagen lässt.
    Karin Baal ( in Nachthemd und hohen Stiefeln ein absoluter Hingucker) ist weniger zerbrechlich als noch in die toten Augen. Eines ist jedoch gleich geblieben: Sie war leider nicht sehr vorsichtig in der Wahl ihrer Eltern.
    Heinz Drache gibt wie im Hexer einen zwielichtigen Charakter, den man bis zum Ende nicht richtig einordnen kann. Auch die bösen Wesenszüge nehme ich ihm absolut ab.
    Besonders gut gefällt mir die Szene zwischen Horst Tappert und Otto Stern. Der eine ist Möchtegern-Ganove, der andere berechnender Sadist, der ihm zeigt wie Verbrechen richtig geht.

    Selbst Ilse Pagé und Schürenberg reizen ihre Möglichkeiten sehr bis zum Ende aus...auch wenn sie nur im stumpfen und nervigen Klamauk enden.

    Kamera, Licht, Stil und Ästhetik:
    Die Außenszenen, gerade die Eröffnung wirken teilweise sehr stümperhaft inszeniert. Eine dunklere Ausleuchtung hätte dem Film sehr gut getan. Dann wäre aus dem Film ein richtig guter Schocker entstanden. Grimsby sieht in seinem Kostüm tatsächlich aus wie der Blinde Jack für Arme (wahrscheinlich ist die Assoziation auch beabsichtigt). 4/5 Punkte



    Fazit : In meiner Erinnerung wirkte der Film nur wie eine billige Montage aus alt bekannten Versatzstücken. Das ist er aber gar nicht. Die Geschichte ist gerade im Vergleich zu anderen Farbwerken sehr gut ausgearbeitet und umgesetzt. Gerade ganzen wilden, exotischen Tiere machen im Kontext mit der Geschichte und der Figur dieses grausamen Capitains wirklich Sinn.
    Ein wirklich guter Film, bei dem kleine Schwächen kaum ins Gewicht fallen und bei dem mit mehr Feinschliff sogar noch mehr hätte herausgeholt werden können. Bei den Farbfilmen ein Kandidat für meine persönliche Top-3 ingesamt auf jeden Fall für die Top-10.

  • Zitat von Count Villain im Beitrag #18
    Ab wann, glaubt ihr, wechselt eigentlich Connery die Seiten? Am Anfang stiftet er ja mit dem Transport der Leiche noch Verwirrung bei den bösen Buben.


    An dem Moment, als er erkennt, dass die Uhr des "toten Kapitäns" noch läuft.

    Sir John: "Na nu, Schlafen Sie?"

    Connery: "Nein, nein. Ich schlafe nicht, Sir John. Und der ewige Schlaf...wie fragwürdig ist er doch."


    Obwohl das etwas widersprüchlich ist mit dem, was Jane sagt. Angeblich hat ihr Vater sie ja in Dorothys Wohnung schon vorher angerufen. Andererseits wird als er neben Sarg steht, der Kamerafokus auf die Uhr gelegt. Warum sollte das getan werden, wenn ihm dabei nicht etwas auffällt? Nämlich, dass der Kapitän gar nicht tot ist.

  • Quod erat demonstrandum.

  • Zitat von Gubanov im Beitrag #12
    Zitat von Count Villain im Beitrag #2
    Dennoch sieht man sich bei diesem Film einigen wichtigen Änderungen gegenüber, die gerade zur richtigen Zeit kommen, um der Reihe ein wenig frischen Wind zu geben. [...] Wo sind die Schlangen? Wo sind die Gimmicks?

    Naja, es ist ja nun wirklich nicht so, als habe sich Vohrer in inszenatorischer Hinsicht bei "Im Banne des Unheimlichen" auf besonders unerprobte Wege begeben. Klar, die Einflüsse eines anderen Drehbuchautors merkt man natürlich, aber die Ingredienzien und vor allem die Art der Zubereitung bleiben dennoch beinah identisch. Schlangen hin oder her - Vohrers zweiter großer Liebe (den Skeletten) wird mit dem Film ein umso größeres Denkmal gesetzt. Dazu weiterhin das Übliche: Nacht, Nebel, Friedhof, Gruft, mittelmäßig erfolgreiche Farbspielereien, eine trotz Sir-Wechsels recht lückenlose Fortsetzung der Yard-Seifenoper, die gewohnte homosexuelle Nebenfigur, Crazy-Settings und Tiere (in Professor Bounds Büro), sogar eine doppelte Einbindung der "Hallo"-Stimme und und und. Wo ist da der frische Wind? Wo ist der von @Baal1985 wahrgenommene "Versuch, die Reihe zu modernisieren"? Das ist doch alles eher Kategorie Mottenkiste.



    Mit Mordernisierung meine ich vor allem stilistische Elemente.

    Das Titellied wird gesungen. -> Funktioniert wunderbar.
    Eine ProfessorIN als Expertin -> Funktioniert wunderbar.
    Auch der weibliche Sidekick ist eine andere Form, als wir ihn bisher z.B. durch Karin Dor kennen. Auch die Beziehung zwischen Peggy Ward und dem Inspektor ist so übertrieben romantisch wie in den Vorgängern. Sie ist eher etwas lockerer. Sexuelle Anspielungen sind gerade im Verhältnis zu dem Buckeligen oder Grünen Stecknadel dezent gehalten. Aber sie wirken nicht deplatziert.


    Wenn man Modernisierung als eine gute Mischung aus alten und neuen Elementen betrachtet, finde ich ist der Film ein sehr guter Ansatz. Zumal gerade die Geschichte im Vergleich zu vielen anderen Farbfilmen sehr gut gelungen ist.


    P.S. Lasse ich Nacht, Nebel, Friedhof, Gruft drin sagen einige wie @Gubanov , dass sei Mottenkiste. Nehme ich sie raus, werden sich andere beschweren, dass sei doch gar kein Wallace-Film mehr.
    "Das Geheimnis der grünen Stecknadel" ist für mich ein Musterbeispiel. Dort wurden solche Elemente vollständig gestrichen. Da wird regelmäßig gemeckert, dass sei kein richtiger Wallace-Film mehr. Der Film ist in Sachen Kameraführung, Musik oder der Glaubwürdigkeit der Handlung seinen Farbvorgängern haushoch überlegen. Aber diese neuen Ideen werden regelmäßig nicht anerkannt, weil der Film eben keine klassischen Elemente mehr enthält. Wie man's macht, macht man's verkehrt.

  • Ah, ok. Ich kenne die Geschichte noch gar nicht. Ich wollte mir einmal die Version mit John Malkovich ansehen, habe aber nach 15 Minuten wieder abgeschaltet. Irgendwie bin ich damit nicht warm geworden.

  • Kann dir weitesgehend zustimmen.

    Die Auflösung bleibt für mich der einzige Schwachpunkt des Films. Die Idee mit Ramiro erscheint doch recht fragwürdig. Und, dass nur ein Monolog von Schwester Adela die ganzen Toten verbindet, ist für meinen Geschmack etwas zu wenig. Ich hätte mir gewünscht, dass diese vorher mehr miteinander interagieren. Gerade das "Katz-und-Maus-Spiel" zwischen Fuchsberger und Mattson finde ich auch nach all den Jahren wunderbar mit anzusehen.

    Peggy, haben sie noch die Fotos von Sir Olivers Beisetzung?

    Ja.

    Ich brauch sie,alle!

    Sie liegen in meiner kleinen Dunkelkammer.

    Is' da auch 'ne Couch?


    Insgesamt ist der Film für mich ein wirklich gelungener Versuch die Reihe zu modernisieren. Leider hat man davon nicht mehr gesehen.



    Ich stufe den Film persönlich nur noch besser ein als z.B. "der Mönch mit der Peitsche" weil dort die Auflösung für mich hochgradig unlogisch ist. Drei Mädchen müssen sterben um die Aufmerksamkeit von der vierten abzulenken. Für mich klingt das eher nach:"Ein Mord ist zu wenig für 90 Minuten." Die Chance, dass bei einem von drei Mädchen entdeckt wird, dass es sich um keinen natürlichen Tod handelt, ist doch viel höher, als wenn ich nur eine Tote habe. Außerdem entdeckt Inspektor Higgins ja relativ schnell, dass Anne Portland "etwas mehr zu bieten hat" als die anderen drei. Also funktioniert die Idee des Mörders ja schon während des Films nicht.

  • Bewertet: "Die blaue Hand" (1967, 23)Datum25.05.2019 10:21

    Musik: "Kann man (fast) einen ganzen Film mit einer einzigen Melodie beschreiben?" Und ob! Martin Böttcher hat hier großartige Arbeit geleistet. Die Melodie ist mitreißend und kann praktisch in jeder Szene verwendet werden. Mir fällt spontan nur ein Film ein, wo ähnliches gelungen ist ( Der unheimliche Mönch).
    5/5

    Schauspiel: Eine wirklich gute Ensemble-Leistung. Besonders hervorzuheben sind Carl Lange und Ilse Steppat, der man durch feine Nuancen anmerkt, dass sie irgendetwas zu verbergen hat. Schürenberg und Leipnitz harmornieren gut und die Ironie, die bei den beiden hin und wieder durchschimmert finde ich auch nicht übertrieben. Ich finde auch Kinski macht seine Sache gut.
    5/5

    Drehbuch: Für mich eindeutig der Schwachpunkt des Films.
    Leider hat man die vielen guten Ideen aus der Vorversionen (z.B. https://de.wikipedia.org/wiki/Die_blaue_...rbert_Reinecker) verworfen und anscheinend auf "Biegen und Brechen" versucht die Handlung wieder alte Schemata zu pressen. Sehr schade! Ich finde z.B. das zweite Treatment von Petersson und Denger hätte einen guten Film abgegeben.

    Wie schon von vielen angesprochen hat die Endfassung leider viele Stellen, die unlogisch , fragwürdig oder unnötig sind.

    - Richards Verschwinden parallel zu Daves Flucht (unlogisch). Wenn man Dave die Morde anhängen will, wäre es sinnvoller ihn entkommen zu lassen, aber dann irgendwo festzuhalten oder umzubringen.Auf jeden Fall müsste er für einen Großteil des Films verschollen sein, so dass der Zuschauer nicht weiß: Wo ist er abgeblieben? Ist er der Mörder oder nicht? Und am Ende könnte dies aufgelöst werden. Er könnte z.B. die ganze Zeit gefangen gehalten worden oder bereits vorher ermordet worden sein.
    - Der Mord an dem Gärtner wird komplett vorgetäuscht (sehr fragwürdig!)
    - Mirna entdeckt im "Le Petit Maxim" die eiserne Hand hinter dem Vorhang, nachdem sie ihr schon in ihrem Zimmer Angst eingejagt hat. Trotzdem zieht sie den Vorhang weg. HÄÄÄ?(unlogisch)
    - Die Liste ließe sich noch forführen....

    Hinzukommen noch die ganzen unnötigen Wendungen und Ironien am Ende. (Der Butler war der Ehemann von Lady Emerson, die nun in den Anwalt verliebt ist....Die Öffnung der Tür mit der Ritterrüstung)
    2,5/5

    Kamera, Ausstattung etc. : Optisch finde ich den Film sehr ansprechend. Das einzige Faux-Pas, das sich dieser Film in meinen Augen leistet, ist, Standbilder aus dem Film in den Vorspann einzubauen. Was man sich dabei gedacht hat??? 4/5

    Fazi: 16,5/20 Der Film ist immer wieder unterhaltsam anzusehen, kommt aber für mich weder an die Meisterwerke aus der Farb- noch aus der Schwarz-Weiß-Zeit heran.

  • Bewertet: "Die blaue Hand" (1967, 23)Datum22.05.2019 01:34

    Zitat von Ray im Beitrag #201
    Was ich noch vergessen hatte: Löblich ist, dass man die Idee, im Vorspann Standbilder aus dem fiolgenden Film einzubauen, aus "Zimmer 13 " und "Gruft" wider aufgenommen hat, auch wenn die Umsetzun diesmal nicht ganz so gelungen ist. Schade, dass man im "Peitschenmönch" sogleich wieder davon abgewichen ist.



    Warum? Ich finde, das ist so, als würde man den Film in der Vorschau verraten. Gerade in einem Krimi Spannung zu zerstören ist, sagen wir wenig sinnvoll.

  • Bewertet: "Der Hexer" (1964, 17)Datum30.03.2019 14:35
    Foren-Beitrag von Baal1985 im Thema Bewertet: "Der Hexer" (1964, 17)

    Zitat von patrick im Beitrag #295
    Gerade das Thema fehlende Spannung hat mich eigentlich auch immer gestört. Ich sah den Hexer erstmals in der ersten Hälfte der 80er, als ich Frosch, Abt, Tuch, Bogenschütze, etc. schon kannte und war wahrlich enttäuscht.


    So unterscheiden sich die Geschmäcker. Den Bogenschützen und den Abt empfinde in Sachen Spannung und Spannungsaufbau eher suboptimal. Besonders der Bogenschütze begeht leider den Fehler, dass er den vor sich hin plätschernden Plot aus dem Originalroman fast 1:1 übernimmt. Hier hätte man wirklich einschreiten und die Geschichte zumindest teilweise neu schreiben können.

    Im Gegensatz dazu macht der Hexer meiner Meinung nach schon vieles richtig.

  • Bewertet: "Der Hexer" (1964, 17)Datum24.03.2019 11:32
    Foren-Beitrag von Baal1985 im Thema Bewertet: "Der Hexer" (1964, 17)

    Zitat
    Ganz so arg gehe ich mit dem Film nicht ins Gericht, wenngleich auch ich sagen muss, dass ich den Hexer in letzter Konsequenz für überbewertet halte.



    Das sehe ich auch so.
    Musik:

    Zitat
    Zu willenlosen Begeisterungsstürmen veranlassen mich zudem auch nicht die Leistungen der eigentlichen Garanten Thomas und Löb. Währenddessen der Erstgenannte meiner Erinnerung zufolge im Nachgang unumwunden zugab, dass ihm einfach beim Hexer nichts eingefallen ist,



    Dafür, dass Peter Thomas angeblich nichts eingefallen ist zum Hexer, hat er seine Arbeit aber sehr gut gemacht. Die Titelmelodie hat nicht so viel mit dem Film zu tun, dafür ist sie aber markant wie gewohnt. Und die anderen Motive illustrieren die einzelnen Szenen wirklich punktgenau. Ich finde z.B. dass das Thema aus "Zimmer 13" viel besser zu der Verfolgungsszene auf dem Dach passt. 4,5/5


    Schauspielerisch finde ich den Film wie die meisten absolut klasse. Es wird von jedem das herausgeholt, was die Rollen hergeben. Mrs. Milton ist z.B. immer felsenfest davon überzeugt, dass ihr Mann seine Ziele erreicht und sie ihm nur folgen muss. Das strahlt Margot Trooger mit einer wunderbaren Intonation und Mimik auch aus. Und die Rolle von Fuchsberger ist nun einmal nicht so routiniert und abgeklärt wie später. Das spielt er ziemlich gut. Higgins hat ja durchaus auch gute Ideen, auch wenn sie nicht den finalen Durchbruch bringen. Dabei darf man aber nicht vergessen, dass man drei! Inspektoren voneinander abgrenzen muss. Vielleicht hätte die Ermittler auf zwei zusammenstreichen können. So ähnlich wie beim roten Kreis... Die Kritik an Sophie Hardy finde ich teilweise arg übertrieben. Sie ist lange nicht so dümmlich, wie sie vielleicht wirkt. Sie weiß z.B., dass Inspektor Warren "Ein Mann ist, der seinen Kopf gebraucht" oder sie denkt mit und wartet auf ihren Geliebten, da ihm der Führerschein abgenommen wurde.

    P.S. Den Dialog zwischen ihr und Ann Savo finde ich auch nach all den Jahren immer wieder wundervoll anzusehen.

    "Inspektor Higgins ist im Labor. Er entwickelt."
    "Wen, sich selbst?"
    "Nein, das Foto einer Frau, die drei Wochen ihren Eisschrank nicht aufgemacht hat."
    "Warum?"
    "Ihr Mann hat sie betrogen."
    "Und?"
    "Er saß drin."
    "Oh, Pech."




    Was ich wie oben angesprochen etwas merkwürdig finde, ist, dass eine 21-Jährige einen so viel älteren Bruder hat. Aber das fällt kaum ins Gewicht.

    4,5/5


    Das Drehbuch ist mit Sicherheit ein Schwachpunkt des Films. Die kleinen Ungereimtheiten, die es gibt, geschenkt. Was mich wirklich stört, sind zwei Dinge.

    1.) Der Grund weshalb der Hexer erscheint: Sir John meint/hofft, er würde von dem Mord an seiner Schwester nichts erfahren.
    Worauf Inspektor Higgins antwortet: "Er wird. Ich hab' in allen australischen Zeitungen ausführlich über den geheimnisvollen Mord an Gwenda Milton berichten lassen."
    Warum eigentlich? Was für ein Interesse hat die Polizei, dass Arthur Milton sich einschaltet??? Das verkompliziert die Sache doch nur. Es sollte doch der Mord an seiner Schwester im Vordergrund stehen. Im Prinzip rennt man nun den ganzen Film lang einem Verbrecher hinterher, den man selbst auf den Plan gerufen hat.
    2.) Die Rolle des Hexers:
    In einer wundervoll gespielten und musikalisch untermalten Szene erhalten die Gangster einen Brief, dass sie zum Tode verurteilt sind wegen Mordes an Gwenda Milton. Aber dann tritt der Hexer gar nicht auf den Plan. Erst der letzte Mord geht auf sein Konto. Das hätte man besser lösen können.

    Ansonsten gibt es keine Durchhänger und die Handlung geht im Eiltempo voran. Es gibt tolle Einfälle wie das U-Boot oder die unterirdischen Gänge. Der Humor ist gut dosiert und nicht übertrieben. Da fallen mir ganz andere Filme aus der Reihe ein, die diesen Bogen maßlos überspannen *GorillaHust*

    3,5/5

    Optisch ist der Film sicher kein Highlight aber solide. 4/5


    16,5/20 Das wären abgerundet 4/5 Punkte. Ein Film, der sich nicht zu absoluten Highlights der Reihe zählt, aber einen immer wieder mitnimmt.

  • Ich habe den Film heute zum ersten Mal seit über 20 Jahren wieder gesehen. Damals fand ich ihn furchtbar wirr und einfach nur zusammenhanglos.

    Musik:
    Gut prägnante Melodien, die gezielt eingesetzt werden, aber manchmal einfach extrem platt oder übertrieben wirken. Ich denke dabei vor allem an die Szene in der das Schloss zum ersten Mal gezeigt wird oder die erwähnte Schlussmusik. Letztere hätte wohl besser in einen Kinder- oder Heimatfilm gepasst. 4/5

    Drehbuch:
    Ich war schon begeistert von Stemmles Drehbuch zu "Der Henker von London" und das hier ist genauso gut. Die Geschichte wird gut erklärt. Die Langatmigkeiten, die viele hier bemängeln kann ich nicht finden. Das Einzige, was mich wirklich zur Weißglut bringt sind die teilweise extrem unnötigen und platten Dialoge.Die braucht der Film gar nicht, da die Bilder aussagekräftig genug sind. Immer wieder wird erklärt, wie sehr der Sohn das Theater mag. Fernau tut Fuchsberger eine Tablette in den Whiskey und fragt:"Warum sind sie so skeptisch? Glauben sie etwa ich hätte ihnen etwas hinein getan?" #Aua

    Es gibt nur eine Sache, die ich an der Geschichte nicht verstehe: Welche Rolle spielt der Rechtsanwalt, bzw. Fritz Rasp? Woher weiß er, dass Ms. Reedle in Gefahr ist?

    4/5

    Schauspiel:
    Es gibt keinen Charakter,der mir nicht gefällt. Kinski spielt die gleiche Rolle wie meist, aber eben auch so überzeugend wie noch nie. Seine Beweggründe werden ja auch gut genug erklärt.
    Fuchsberger wirkt am Anfang etwas deplatziert, aber nur weil man seine Rolle noch nicht genau kennt. Die Dagover spielt eigentlich auch nicht überzogen, außer im Finale vielleicht. Das ist insgesamt sehr theatralisch und hätte auf der Bühne besser funktioniert. Eddy Arent macht sich in einer etwas ernsteren Rolle ganz gut. 4/5

    Ästhetik:
    Die Bilder hauen mich wirklich um. Sie sind immer passend gesetzt und fangen auch das Tempo des Films ein. Besonders gut gefallen mir diese düster ausgeleuchteten Szenen. Dadurch wirkt der Film manchmal wie ein Stummfilm. Aber das hat auch einen gewissen Charme. 5/5


    Insgesamt 4/5. Ein schön schauriger Film, der manchmal arg übertrieben wirkt.

  • Einigen wir uns, dass wir uns nicht einig sind. Für mich fehlt es sowohl dem Henker als auch dem Abt an Atmosphäre. Beim Henker, habe ich ja erklärt woran das liegt.

    Und beim Abt stehe mit meiner Meinung, dass weiß ich, ziemlich allein da.

  • Ich habe den Film gestern wieder einmal gesehen und kann mich den positiven Kritiken nur anschließen.

    Musik: Gute Melodie, aber nichts besonderes. 4/5

    Besetzung: Das Meiste wurde ja schon erwähnt. Felmy passt auf die tragisch-melancholische Rolle, wie die Faust aufs Auge. Besonders hervorzuheben ist auch Dieter Borsche. So selbstverständlich wie er von seinen Experimenten erzählt und sie bis zum Schluss verteidigt, jagt es einem wirklich einen Schauer über den Rücken. Dagegen wirkt ein Staletti in "Die Tür mit den sieben Schlössern" wirklich platt. Ansonsten fällt mir keiner ein, der mit seinem Charakter überfordert wäre oder ihn nicht ausfüllt. Howland finde ich am Anfang übertrieben tapsig, aber er zeigt ja gegen Ende des Films recht glaubwürdig, dass diese "Trotteligkeit" nur Fassade ist. Gerade als er sich an den Gefängniswagen hängt beweist er, dass er genau weiß, was er tut. 4,5/5

    Drehbuch: Für mich hat der Film eines der besten Drehbücher in- und außerhalb der Reihe. Vielleicht ist es sogar das Beste. Die Geschichte wird gleich zu Anfang klar formuliert. Die Kritik am zweiten Handlungsstrang kann ich nicht nachvollziehen. Die Mädchenmorde werden ja immer wieder erwähnt und zum passenden Moment eingeführt. Was mir besonders gut gefällt ist, wie stets die Frage nach der Moral im Raum steht. Warum verfolgen wir den Henker eigentlich? Er tut doch lediglich das Richtige, was wir nicht konnten? Bei genauem Hinsehen ist auch das Ende nicht wirklich überraschend.

    Es gibt en paar kleine Faktoren, die ich störend empfinde, die aber die Handlung nicht beeinträchtigen:
    - Henkerstrick aus dem Museum(albern, unnötig, fast schon hahnebüchend)
    - Archaische Kutsche(unnötig)
    - der "falsche Henker "(albern)
    4,5/5

    Kamera/Beleuchtug/Ästhetik:
    Meiner Meinung nach der große Schwachpunkt des Films. Warum Richard Angst ein so großartiger Kameramann war, habe ich im Abt nicht verstanden und nachdem diesem Film auch nicht. Ästhetisch ist der Film solide gebaut, aber mehr auch nicht. Hier hätte man aus dem wundervollen Drehbuch viel mehr herausholen können. 3/5


    Gesamt: 4/5 Punkten. Ich werde das Gefühl nicht los, dass dieser Film seiner Zeit voraus war. Diese Geschichte mit ihren moralischen Fragen, passt meiner Meinung nach nicht in die frühe Nachkriegszeit. Damals war das Publikum eher auf die Märchenwelt aus, wie sie in den Originalromanen von Edgar Wallace auch zu finden ist.

    Hätte man den Film vielleicht 6-7 Jahre später gedreht, wäre vielleicht ein wirklich prägnanter Schocker entstanden. Ich hätte den Henker von London gern einmal in der Ästhetik der grünen Stecknadel gesehen.

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